Dacia Striker 2026: Der Lifestyle-Kombi, der alle Regeln bricht — Preis, Motoren, Marktstart und was wir bisher wissen

Heute hat Dacia den Namen seines am heißesten erwarteten Modells enthüllt: Striker. Hinter dem Projektnamen „C-Neo“ verbirgt sich ein völlig neuer Crossover-Kombi, der ab dem zweiten Halbjahr 2026 die Karten im C-Segment neu mischen will. Mit einem geschätzten Einstiegspreis von rund 25.000 € tritt der Dacia Striker 2026 direkt gegen den Škoda Octavia Combi (ab 28.490 €), den VW Golf Variant und die Toyota Corolla Touring Sports an — allerdings mit einem Preisvorteil von mehreren tausend Euro. Das vollständige Design wird am 10. März 2026 im Rahmen der Renault-Group-Strategie „futuREady“ enthüllt. Wir haben alle bisherigen Informationen zusammengetragen.


Dacia Striker 2026 auf einen Blick — die wichtigsten Fakten

ModellDacia Striker (intern: C-Neo)
FahrzeugtypCrossover-Kombi / Lifestyle-Kombi
Länge~4,60 m
PlattformCMF-B (Renault Group)
Einstiegspreis (geschätzt)ab ~25.000 €
Motoren1.0 TCe, 1.2 TCe/Eco-G, Hybrid 155, Hybrid-G 150 4×4
Kofferraum>700 Liter (geschätzt, 5-Sitzer)
AllradJa (Hybrid-G 150 mit E-Hinterachse)
Anhängelastbis zu 1.500 kg (4×4-Variante)
Design-Enthüllung10. März 2026
Marktstart2. Halbjahr 2026
ProduktionTürkei (Renault-Werk)
HauptkonkurrentenŠkoda Octavia Combi, VW Golf Variant, Toyota Corolla TS

Warum der Striker (Projektname C-Neo) für Dacia so wichtig ist

Dacia hat sich in den letzten Jahren nämlich rasant weiterentwickelt. Die Marke, die 2005 mit dem Logan als „5.000-Euro-Auto“ in Deutschland gestartet ist, nutzt heute dieselbe moderne CMF-B-Plattform wie der Renault Clio und der Captur. Der Sandero wechselt sich regelmäßig mit dem Clio an der Spitze der europäischen Verkaufsstatistik ab, und der neue Bigster hat bereits einen Auftragsbestand von über 50.000 Fahrzeugen aufgebaut.

Trotzdem fehlte bisher ein Modell für Kunden, die keinen SUV wollen, aber dennoch mehr Platz und Vielseitigkeit brauchen als ein Sandero bieten kann. Deshalb füllt der Striker genau diese Lücke — und zwar gezielt dort, wo die Konkurrenz in den letzten Jahren immer teurer geworden ist. Denn der Škoda Octavia Combi, die eierlegende Wollmilchsau unter den Kombis, startet mittlerweile bei fast 30.000 € und ist damit nur noch knapp günstiger als ein VW Golf Variant. Dacia sieht deshalb die Zeit reif, mit einem „Lifestyle-Kombi, der die Regeln bricht“ anzugreifen.

Das langfristige Ziel dahinter ist ehrgeizig: Dacia will eine Million Fahrzeuge pro Jahr verkaufen — ein gewaltiger Sprung gegenüber den 676.340 Einheiten aus dem Vorjahr. Der Striker soll zusammen mit dem Bigster die neue Speerspitze der Marke bilden.


Der Name: Warum „Striker“?

Dacia bleibt seiner klaren Namensstrategie treu. Wie schon Duster, Jogger und Bigster endet auch der Striker auf „-ER“ — damit ist das neue Modell sofort als Teil der Dacia-Familie erkennbar.

Der Name selbst ist vom englischen „to strike“ abgeleitet und erinnert an den perfekten Wurf beim Bowling, bei dem alle Pins auf einmal fallen. Dacia selbst beschreibt den Namen als „kraftvoll, unverkennbar und ausdrucksstark“ — inspiriert von den 1980er Jahren, mit starker Phonetik und leichter Aussprache in allen europäischen Sprachen. Die Botschaft ist klar: Der Striker will nicht nur mitspielen, sondern gleich alle Pins abräumen.


Dacia Striker Design: Was wir bisher sehen — und was am 10. März kommt

Obwohl das vollständige Design erst am 10. März 2026 enthüllt wird, lassen die heute veröffentlichten Teaser-Bilder und die in den letzten Monaten gesichteten Prototypen bereits einige Schlüsse zu.

Karosserieform: Weder Kombi noch SUV — sondern beides

Der Striker ist kein klassischer Kombi und auch kein typischer SUV. Stattdessen vereint er Elemente aus beiden Welten: Die Karosserie steht deutlich höher als bei einem normalen Kombi (erhöhte Bodenfreiheit), baut jedoch gleichzeitig flacher und dynamischer als ein SUV. Die Form erinnert an einen Mix aus Shooting Brake, Crossover und Fließheck — ein wahrer Crossover also.

Mit einer geschätzten Länge von etwa 4,60 Metern entspricht der Striker in der Größe ungefähr dem Bigster, nutzt diese Länge aber für eine längere Dachlinie und damit deutlich mehr Kofferraumvolumen. Ersten Schätzungen zufolge könnte der Kofferraum über 700 Liter fassen — in der Fünfsitzer-Konfiguration.

Designsprache: Dacia-DNA im neuen Gewand

An der Front übernimmt der Striker die aktuelle Designsprache der Marke mit den markanten Y-förmigen LED-Leuchten, wie sie auch beim Duster der dritten Generation und beim Bigster zu sehen sind. Auffällig ist zudem der geschlossene Kühlergrill mit einem prominent platzierten „DACIA“-Schriftzug — ein Merkmal, das den robusten Charakter unterstreicht.

Am Heck fallen vor allem die T-förmigen LED-Rückleuchten auf, die an die Kanten des Hecks integriert sind. Zwischen den Leuchten sitzt ein schwarzes Band mit dem Schriftzug „STRIKER“ in Großbuchstaben. Die Karosserie zeigt zudem großzügige schwarze Beplankungen aus dem recycelten Material Starkle® — dem mittlerweile für Dacia typischen Kunststoff mit weißen Sprenkeln, der keine Lackierung benötigt und damit sowohl Kosten als auch Umweltbelastung reduziert.

Eine integrierte Dachreling und seitliche Schutzleisten betonen den Outdoor-Charakter zusätzlich. Insgesamt strahlt der Striker ein Selbstbewusstsein aus, das Dacia vor fünf Jahren noch nicht gewagt hätte.


Dacia Striker Motoren und Technik: CMF-B-Plattform und Hybridantrieb

Die Plattform: CMF-B — bewährt und kosteneffizient

Technisch baut der Striker auf der aktuellen CMF-B-Plattform der Renault Group auf. Diese Architektur bildet inzwischen die Basis für nahezu alle Dacia-Modelle und wird auch im Renault Clio, Captur und Symbioz eingesetzt. Der Vorteil: Enorme Skaleneffekte, die es Dacia erlauben, moderne Technik zu deutlich niedrigeren Preisen anzubieten als die Wettbewerber.

Die CMF-B-Plattform unterstützt dabei sowohl Frontantrieb als auch Allradantrieb — ein wichtiges Detail für den Striker.

Motoren: Vom sparsamen Dreizylinder bis zum Vollhybrid

Obwohl die endgültigen Motorvarianten erst am 10. März bestätigt werden, lässt sich aus dem Konzern-Baukasten bereits eine klare Antriebspalette ableiten:

MotorLeistungGetriebeAntriebBesonderheit
1.0 TCe Turbo-Benziner~100 PS6-Gang manuellFrontantriebEinstiegsmotor
1.2 TCe Turbo-Benziner~130 PS6-Gang manuell/DCTFrontantriebAuch als Eco-G (LPG/Benzin)
Hybrid 155 (1.8 Vollhybrid)155 PSAuto. DCTFrontantriebBis zu 60 % elektrisch im WLTP-Zyklus
Hybrid-G 150 4×4154 PS6-Gang DCT + 2-Gang E-MotorAllrad (e-Hinterachse)LPG-Bi-Fuel + E-Motor an der Hinterachse

Dacia Striker Technische Daten im Überblick

Der Hybrid 155 dürfte das Topmodell im Striker werden. Dieser Antrieb kombiniert einen 1,8-Liter-Vierzylinder (Atkinson-Zyklus) mit zwei Elektromotoren und einer 1,4-kWh-Batterie. Ein E-Motor treibt die Räder während bis zu 80 % des Stadtverkehrs rein elektrisch an, der andere dient als Starter-Generator. Das System wurde für den Bigster neu entwickelt und bietet eine Kombination aus niedrigem Verbrauch und angenehmem Fahrkomfort.

Besonders spannend ist außerdem die mögliche Allrad-Variante mit elektrischer Hinterachse: Der Verbrenner treibt die Vorderräder an, während ein separater Elektromotor die Hinterachse unterstützt. Das ermöglicht Allradantrieb ohne klassische Kardanwelle und verbessert gleichzeitig Effizienz und Traktion. Die Anhängelast könnte in dieser Variante bei bis zu 1,5 Tonnen liegen.

Einen rein elektrischen Antrieb wird es für den Striker dagegen nicht geben — Dacia setzt hier konsequent auf Hybrid-Lösungen.


Dacia Striker Innenraum: Fünf Sitze, maximaler Nutzwert, kein überflüssiger Luxus

Anders als der siebensitzige Jogger bleibt der Striker bewusst ein Fünfsitzer. Dafür verspricht Dacia eine hochwertigere Innenausstattung als bei den günstigeren Modellen der Marke.

Cockpit und Infotainment

Das Cockpit des Strikers wird sich stark am Bigster orientieren: ein klares Dashboard-Layout mit einem 10-Zoll-Touchscreen als Zentrum des Infotainments. Dacias YouClip-System — ein modulares Befestigungssystem für Smartphones, Tablets und anderes Zubehör — wird ebenfalls an Bord sein und ermöglicht individuelle Anpassungen des Innenraums.

Mögliche Komfort-Extras

Laut ersten Berichten könnte der Striker in den höheren Ausstattungslinien Komfortmerkmale bieten, die man bisher bei Dacia nicht kannte: elektrisch verstellbare Sitze, ein Panoramadach und sogar ein holografisches Display werden gemunkelt. Das wäre ein deutliches Signal, dass Dacia mit dem Striker nicht nur preisbewusste Einsteiger, sondern auch anspruchsvollere Kunden ansprechen will.

Assistenzsysteme

Zu den bestätigten Fahrer-Assistenzsystemen gehören automatische Notbremsung, Spurhalteassistent, Tempomat und Müdigkeitserkennung — alles Standard in dieser Fahrzeugklasse, aber für Dacia ein weiterer Schritt in Richtung Premium-Ausstattung zum Budget-Preis.


Dacia Striker vs. Škoda Octavia Combi: Der große Vergleich

Der Striker greift direkt den König des C-Segment-Kombi-Markts an — den Škoda Octavia Combi. Hier der vorläufige Vergleich auf Basis der bisher bekannten Daten:

MerkmalDacia Striker (gesch.)Škoda Octavia CombiToyota Corolla TSVW Golf Variant
Länge~4,60 m4,70 m4,65 m4,64 m
Kofferraum>700 l (gesch.)640–1.700 l596–1.606 l611–1.642 l
Einstiegspreis~25.000 €ab 28.490 €ab ~27.000 €ab ~30.000 €
TopmotorHybrid 155 (155 PS)2.0 TSI RS (265 PS)2.0 Hybrid (196 PS)1.5 eTSI (150 PS)
AllradJa (e-Hinterachse)Ja (2.0 TSI 204 PS)Ja (AWD-i)Nein
LPG-OptionJa (Eco-G)NeinNeinNein
Anhängelastbis 1.500 kg (gesch.)bis 1.700 kgbis 750 kgbis 1.500 kg
Hybrid-AntriebJa (155 PS Vollhybrid)Nein (nur Mild-Hybrid)Ja (Vollhybrid)Nein (nur Mild-Hybrid)
Garantie7 Jahre (erwartet)2+3 Jahre10+5 Jahre2+3 Jahre
YouClip-SystemJaNeinNeinNein

Der Preisunterschied von geschätzten 3.500 € beim Einstieg gegenüber dem Octavia ist erheblich — und er dürfte sich in den höheren Ausstattungslinien noch vergrößern. Während der Octavia Combi RS bei fast 50.000 € steht, wird der bestausgestattete Striker voraussichtlich deutlich unter 35.000 € bleiben.

Allerdings hat der Octavia Combi auch klare Stärken: vor allem mehr Kofferraum (insbesondere bei umgeklappten Sitzen), stärkere Motorenoptionen, das ausgereiftere MQB-Evo-Fahrwerk und eine breitere Diesel-Palette. Die Toyota Corolla Touring Sports kontert dagegen mit einem bewährten Vollhybrid und einer beeindruckenden 15-Jahres-Garantie, bietet aber weniger Anhängelast. Und der Golf Variant? Solide gebaut, jedoch deutlich teurer und ohne Vollhybrid-Option.

Wer maximale Leistung oder einen klassischen Diesel-Kombi sucht, wird weiterhin zum Octavia greifen. Wer dagegen einen modernen, effizienten und vielseitigen Kombi zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, dürfte beim Striker fündig werden.


Dacia Striker vs. Golf Variant, Corolla & Co.: Preisübersicht aller Konkurrenten

Neben den vier Hauptkonkurrenten aus der Vergleichstabelle gibt es weitere Rivalen im C-Segment-Kombi-Markt. Hier die vollständige Preisübersicht:

ModellEinstiegspreis (DE)Besonderheit
Dacia Striker~25.000 €Günstigster Einstieg, Hybrid + Allrad + LPG
Kia K4 Sportswagonneu, ab ~26.000 €Frischer Konkurrent aus Korea, gute Garantie
Toyota Corolla Touring Sportsab ~27.000 €Bewährter Vollhybrid, 15 Jahre Garantie
Peugeot 308 SWab ~28.000 €Schickes Design, i-Cockpit
Škoda Octavia Combiab 28.490 €Segment-König, riesiger Kofferraum
VW Golf Variantab ~30.000 €Premium-Anmutung, aber teuer geworden

Der Preisunterschied wird besonders deutlich, wenn man vergleichbare Ausstattungen heranzieht: Ein Škoda Octavia Combi mit Hybrid-Unterstützung, Allrad und guter Ausstattung kostet schnell 38.000–42.000 €. Beim Dacia Striker dürfte ein vergleichbar ausgestattetes Allrad-Hybridmodell bei 30.000–33.000 € landen — eine Ersparnis von 8.000–10.000 €, die besonders für Familien und Flottenbetreiber relevant ist.


Dacia Striker Marktstart: Produktion, Verfügbarkeit und Preise in Deutschland

Die Produktion des Strikers soll laut aktuellen Berichten im zweiten Halbjahr 2026 anlaufen. Während einige Quellen Dacias Stammwerk im rumänischen Mioveni als Produktionsstandort nennen, deuten andere Berichte hingegen auf eine Fertigung in der Türkei hin — damit das rumänische Werk sich auf die verwandten SUV-Modelle Duster und Bigster konzentrieren kann. Business Review bestätigt: Der Striker wird in der Türkei gefertigt, wo Renault kürzlich Marktführer geworden ist.

Der Striker dürfte eine der Stars des Pariser Autosalons im Herbst 2026 werden. Die ersten Auslieferungen in Deutschland werden voraussichtlich Ende 2026 oder Anfang 2027 beginnen.

Preisliche Einordnung im Dacia-Sortiment

Um den geschätzten Striker-Preis besser einzuordnen, hilft ein Blick auf die aktuelle Dacia-Preisliste in Deutschland:

ModellEinstiegspreis (DE)Segment
Dacia Sanderoab 12.790 €Kleinwagen
Dacia Sandero Stepwayab 14.990 €Kleinwagen-Crossover
Dacia Joggerab 17.990 €Kompakt-MPV (7-Sitzer)
Dacia Dusterab 18.990 €Kompakt-SUV
Dacia Bigsterab 23.990 €C-Segment-SUV
Dacia Striker~25.000 € (gesch.)C-Segment-Crossover-Kombi

Der Striker wird voraussichtlich knapp oberhalb des Bigster positioniert — als das neue Topmodell der Marke. Interessant dabei: Selbst als teuerstes Dacia-Modell wäre der Striker immer noch günstiger als der günstigste Škoda Octavia Combi. Das verdeutlicht, wie konsequent Dacia seine Preisstrategie durchzieht.


Dacia Striker Betriebskosten: Warum LPG der heimliche Trumpf sein könnte

Ein Aspekt, den die meisten Konkurrenz-Tests übersehen: Dacia bietet als einziger Hersteller im C-Segment eine LPG-Option (Eco-G). Autogas kostet in Deutschland derzeit rund 0,75–0,85 €/Liter — gegenüber 1,70–1,80 € für Super-Benzin. Bei einem angenommenen Verbrauch von 7–8 l/100 km (LPG) und 15.000 km Jahresfahrleistung ergibt sich folgende Rechnung:

Striker Eco-G (LPG)Striker BenzinOctavia 1.5 TSI
Verbrauch/100 km~7,5 l LPG (gesch.)~6,0 l Super~5,5 l Super
Kraftstoffpreis~0,80 €/l~1,75 €/l~1,75 €/l
Kosten/15.000 km~900 €~1.575 €~1.444 €
Ersparnis/Jahr vs. Benzin~675 €

Die LPG-Variante könnte somit über eine typische Haltedauer von 5 Jahren rund 3.000–3.500 € an Kraftstoffkosten einsparen — zusätzlich zum ohnehin niedrigeren Kaufpreis. Dieser Vorteil wird allerdings nur dann relevant, wenn das LPG-Tankstellennetz auf der eigenen Route ausreichend dicht ist. In Deutschland gibt es aktuell rund 5.500 LPG-Tankstellen — eine gute Abdeckung, aber nicht so flächendeckend wie bei Benzin.


Dacia Striker: Stärken und Schwächen auf einen Blick — und was wir noch nicht wissen

Erwartete Stärken

Voraussichtlich günstigster Einstieg im C-Segment-Kombi-Markt (~25.000 €). Einziger Kombi im Segment mit LPG-Option (Eco-G) — bis zu 675 €/Jahr Kraftstoffersparnis. Vollhybrid 155 mit bis zu 60 % elektrischem Fahranteil im WLTP-Zyklus. Allradoption mit elektrischer Hinterachse und bis zu 1.500 kg Anhängelast. Geschätzter Kofferraum über 700 Liter — konkurrenzfähig mit dem Octavia. Erhöhte Bodenfreiheit für Outdoor-Tauglichkeit ohne SUV-Nachteile. Bewährte CMF-B-Plattform (identisch mit Renault Clio, Captur, Bigster). YouClip-Modulsystem für individuelle Innenraumanpassung. 7 Jahre Dacia-Treuegarantie erwartet (wie bei Duster und Bigster).

Mögliche Schwächen

Kein Diesel-Angebot — für Vielfahrer mit hoher Jahreskilometerleistung ein Nachteil gegenüber dem Octavia. Maximale Leistung bei 155 PS — wer mehr als 200 PS braucht, muss zur Konkurrenz greifen. Innenraummaterialien dürften dem Preis entsprechend einfacher ausfallen als bei Octavia oder Golf. Kein Plug-in-Hybrid und kein rein elektrischer Antrieb verfügbar. Restwertentwicklung unsicher — Dacia hat im C-Segment noch keine Erfolgsbilanz.

Was wir noch NICHT wissen (Stand: 5. März 2026)

Das sind die wichtigsten offenen Fragen, die erst am 10. März oder später beantwortet werden:

Exakter Kofferraum — Über 700 Liter sind geschätzt, aber ob der Striker die 640–1.700 Liter des Octavia bei umgeklappten Sitzen erreicht, ist völlig offen. Endgültiger deutscher Preis — 25.000 € ist eine Schätzung basierend auf der Bigster-Positionierung (23.990 €), aber MG hat kürzlich mit dem MG4 EV Urban gezeigt, dass aggressive Preise von unter 25.000 € möglich sind. WLTP-Verbrauchswerte — Der Hybrid 155 erreicht beim Bigster 4,7 l/100 km kombiniert. Ob der Striker mit seiner flacheren Karosserie noch effizienter wird, bleibt abzuwarten. Anhängelast aller Varianten — 1.500 kg sind nur für den 4×4 geschätzt. Die Frontantriebs-Varianten dürften deutlich weniger ziehen. Ausstattungslinien und Preisstufen — Welche Features (Panoramadach, elektrische Sitze, holografisches Display) in welcher Ausstattungslinie kommen, ist unbekannt.

Wir aktualisieren diesen Artikel am 10. März 2026, sobald die vollständigen Daten vorliegen.


Für wen ist der Dacia Striker gemacht?

Der Striker richtet sich an Käufer, die bisher zwischen SUV und Kombi hin- und hergerissen waren — und die keinen Kompromiss eingehen wollen.

Für Familien ist der Striker spannend, weil er den Platz eines Kombis mit der Bodenfreiheit eines leichten SUV verbindet — ohne die Nachteile eines schweren, hohen SUV (höherer Verbrauch, schlechteres Handling, teurere Versicherung). Gleichzeitig spricht der geschätzte Kofferraum von über 700 Litern für Kinderwagen, Fahrräder und Urlaubsgepäck.

Für Pendler und Vielfahrer ist vor allem der Hybrid 155 interessant: Bis zu 60 % elektrisches Fahren im Alltag senkt den Verbrauch spürbar, und die LPG-Variante Eco-G kann die Kraftstoffkosten fast halbieren. Wer dagegen regelmäßig Anhänger oder Wohnwagen zieht, profitiert von der Allrad-Variante mit bis zu 1.500 kg Anhängelast.

Für preisbewusste Käufer und ehemalige Octavia-Fans liegt der Reiz auf der Hand: Warum 30.000 € oder mehr für einen Octavia Combi ausgeben, wenn der Striker ein vergleichbares Paket für rund 25.000 € bieten könnte? Diese Frage wird ab dem 10. März konkret beantwortbar sein.

Fazit: Der Striker könnte der nächste Dacia-Bestseller werden

Mit dem Striker macht Dacia nämlich etwas, das sonst niemand in dieser Konsequenz tut: einen modernen, vielseitigen und gut ausgestatteten Crossover-Kombi zu einem Preis anbieten, der deutlich unter der Konkurrenz liegt. Die Kombination aus CMF-B-Plattform, Hybrid-155-Antrieb, optionalem Allrad, LPG-Option und dem typischen Dacia-Preis-Leistungs-Verhältnis ist im C-Segment einzigartig.

Dacia-Vertriebschef Xavier Marotte bringt die Philosophie dahinter auf den Punkt: SUVs haben Schwächen, und einige Kunden finden, dass ein SUV nicht so angenehm zu fahren ist wie ein Kombi. Genau deshalb sieht Dacia eine Chance, die kein anderer Hersteller in dieser Preisklasse nutzt.

Ob der Striker wirklich einen „Strike“ landet, hängt letztlich von drei Faktoren ab: dem endgültigen Preis, der Qualitätsanmutung des Innenraums und dem tatsächlichen Kofferraumvolumen. Gleichzeitig bleiben Risiken: Dacia hat im C-Segment noch keine Erfolgsbilanz, die Restwertentwicklung ist unsicher, und ohne Diesel fehlt eine Option für echte Vielfahrer.

Wenn Dacia allerdings die Erwartungen erfüllt, hat der Striker das Potenzial, den Kombi-Markt ähnlich aufzumischen wie der Duster den SUV-Markt — und wie der Bigster mit über 100.000 verkauften Einheiten im ersten Jahr bewiesen hat, ist Dacia durchaus in der Lage, genau das zu liefern.

Am 10. März 2026 wissen wir mehr. Wir aktualisieren diesen Artikel, sobald das vollständige Design und die technischen Daten enthüllt werden.


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Was ist der Dacia Striker?

Der Dacia Striker (Projektname: C-Neo) ist ein neuer Crossover-Kombi im C-Segment, der Elemente von Kombi, SUV und Fließheck vereint. Mit einer Länge von etwa 4,60 Metern, erhöhter Bodenfreiheit und einem geschätzten Kofferraumvolumen von über 700 Litern positioniert er sich als günstigere Alternative zum Škoda Octavia Combi.

Was kostet der Dacia Striker 2026?

Der Einstiegspreis des Dacia Striker wird auf etwa 25.000 € geschätzt. Damit wäre er rund 3.500 € günstiger als der Škoda Octavia Combi (ab 28.490 €) und deutlich günstiger als der VW Golf Variant (ab ~30.000 €). Endgültige Preise werden voraussichtlich am 10. März 2026 bekannt gegeben

Wann kommt der Dacia Striker auf den Markt?

Das Design des Dacia Striker wird am 10. März 2026 enthüllt. Die Produktion soll im zweiten Halbjahr 2026 anlaufen. Erste Auslieferungen in Deutschland werden Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet. Der Pariser Autosalon im Herbst 2026 dürfte ein weiterer wichtiger Meilenstein sein.

Welche Motoren hat der Dacia Striker?

Der Dacia Striker wird voraussichtlich mit vier Motorvarianten angeboten: ein 1.0 TCe Turbo-Benziner (~100 PS), ein 1.2 TCe (auch als LPG-Variante Eco-G, ~130 PS), der Hybrid 155 Vollhybrid (155 PS, 1,8-Liter) und der Hybrid-G 150 4×4 mit elektrischer Hinterachse (154 PS, Allrad).

Hat der Dacia Striker Allradantrieb?

Ja, der Dacia Striker wird voraussichtlich als Hybrid-G 150 4×4 mit Allradantrieb angeboten. Dabei treibt der Verbrennungsmotor die Vorderräder an, während ein separater Elektromotor die Hinterachse unterstützt — Allrad ohne klassische Kardanwelle. Die Anhängelast dieser Variante liegt bei bis zu 1.500 kg.

Wie groß ist der Kofferraum des Dacia Striker?

Der Kofferraum des Dacia Striker wird auf über 700 Liter geschätzt (Fünfsitzer-Konfiguration). Zum Vergleich: Der Škoda Octavia Combi bietet 640 bis 1.700 Liter. Die genauen Werte werden am 10. März 2026 bekannt gegeben.

Was ist der Unterschied zwischen Dacia Striker und Dacia Jogger?

Der Jogger ist ein pragmatischer 7-Sitzer-MPV, der Striker dagegen ein sportlicherer 5-Sitzer-Crossover-Kombi mit höherwertiger Ausstattung. Der Striker baut auf der gleichen CMF-B-Plattform auf, ist aber dynamischer gestaltet und soll edler ausgestattet sein als der Jogger — unter anderem mit möglichem Panoramadach und elektrischen Sitzen.

Wird der Dacia Striker auch als Elektroauto angeboten?

Nein, einen rein elektrischen Dacia Striker wird es nicht geben. Dacia setzt beim Striker konsequent auf Hybridantriebe — vom Mild-Hybrid bis zum Vollhybrid (Hybrid 155). Der Hybrid 155 kann bis zu 60 % des WLTP-Zyklus und bis zu 80 % des Stadtverkehrs rein elektrisch absolvieren.

Was bedeutet der Name „Striker“?

Der Name „Striker“ leitet sich vom englischen „to strike“ ab — inspiriert vom perfekten Wurf beim Bowling, bei dem alle Pins auf einmal fallen. Die „-ER“-Endung reiht sich nahtlos in die Dacia-Familie ein (Duster, Jogger, Bigster). Dacia beschreibt den Namen als „kraftvoll, ausdrucksstark und leicht auszusprechen in allen europäischen Sprachen“.

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