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Tesla Model 3 für 14.900 €? Die besten gebrauchten E-Autos unter 15.000 € in 2026

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Sie wollen elektrisch fahren, aber 40.000 Euro für einen Neuwagen ausgeben? Lieber nicht? Dann haben wir gute Nachrichten: Der Gebrauchtmarkt für Elektroautos ist 2026 so günstig wie nie zuvor. Tausende Leasingrückläufer überfluten gerade die Plattformen, und deshalb fallen die Preise für gebrauchte Elektroautos unter 15.000 Euro teilweise im Wochentakt.

Ein VW ID.3 ab 14.849 Euro. Eine Renault Zoe ab 6.990 Euro. Sogar ein Tesla Model 3 ist gebraucht bereits ab rund 17.980 Euro zu haben – und bei geschickter Verhandlung rutschen einzelne Angebote unter die 15.000-Euro-Marke. Diese Zahlen stammen nicht aus irgendeiner Wunschliste, sondern von mobile.de und AutoUncle, Stand Februar 2026.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die sieben besten gebrauchten Elektroautos unter 15.000 Euro, erklären den wichtigsten Kaufcheck (Batterie-Gesundheit), und verraten, welche Modelle Sie lieber meiden sollten. Außerdem vergleichen wir die Gebrauchten mit den aktuellen günstigsten Neuwagen unter 15.000 Euro mit Förderung – denn manchmal ist neu sogar billiger.

Warum gebrauchte Elektroautos 2026 so günstig sind

Drei Dinge kommen gerade zusammen, und genau deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt für einen Gebrauchtkauf.

Erstens: Die Leasingrückläufer-Welle hat Deutschland erreicht. Zwischen 2021 und 2023 wurden hunderttausende Elektroautos mit dem alten Umweltbonus geleast – oft über 24 oder 36 Monate. Diese Fahrzeuge kommen jetzt zurück und fluten den Markt. Allein bei mobile.de stehen über 1.200 gebrauchte Tesla Model 3 zum Verkauf. Darüber hinaus hat der VW ID.3 mittlerweile über 4.600 Gebrauchtangebote.

Zweitens: Die neue Förderung für Neuwagen (bis zu 6.000 Euro seit Januar 2026) macht frische Elektroautos attraktiver. Infolgedessen sinkt die Nachfrage nach Gebrauchten – und damit der Preis. Laut DAT-Report bekommt ein Händler für einen dreijährigen Stromer im Schnitt nur noch 52 Prozent des Neupreises. Bei Verbrennern sind es hingegen 64 Prozent. Das ist schlecht für Verkäufer, aber hervorragend für Sie.

Drittens: Neue chinesische Modelle wie der BYD Dolphin Surf, der Leapmotor T03 und der Citroën ë-C3 drücken die Neupreise in der Kompaktklasse unter 20.000 Euro. Dadurch verlieren ältere Gebrauchte zusätzlich an Wert. Wer sich für diese Neuwagen-Alternativen interessiert, findet unseren großen Vergleich im Artikel E-Auto unter 15.000 € mit Förderung.

Die 7 besten gebrauchten Elektroautos unter 15.000 Euro

Hier sind die sieben Modelle, die wir 2026 empfehlen können – sortiert nach Alltagstauglichkeit und Preis-Leistung.

1. VW ID.3 (ab ca. 14.849 €) – Der Allrounder

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Der VW ID.3 ist der beste Gebrauchtkauf in dieser Preisklasse, und dafür gibt es mehrere gute Gründe. Mit der mittleren Batterie (58 kWh, Pro) bietet er rund 350 bis 420 Kilometer WLTP-Reichweite. Zudem lädt er mit bis zu 135 kW am Schnelllader, was bedeutet, dass 10 bis 80 Prozent in etwa 30 Minuten erledigt sind. Darüber hinaus fährt sich der ID.3 wie ein Golf – solide, vorhersehbar und komfortabel.

Der ADAC hat in einem Langzeittest festgestellt, dass die Batterie nach 100.000 Kilometern noch über 93 Prozent ihrer Kapazität hatte. Das ist ein sehr guter Wert und ein Argument gegen die häufige Sorge vor schnellem Akku-Verschleiß.

Worauf achten: Die ersten Modelle von 2020/2021 hatten Software-Probleme und eine unpräzise Touchbedienung. Suchen Sie deshalb nach Fahrzeugen ab Baujahr 2022 mit dem großen Software-Update. Gebrauchte ID.3 Pro (58 kWh) gibt es bei AutoUncle ab 14.849 Euro, wobei der Durchschnitt bei rund 18.500 Euro liegt.

2. Renault Zoe (ab ca. 6.990 €) – Der Preisbrecher

Kein anderes Elektroauto ist gebraucht so günstig wie die Renault Zoe. Sie wurde von 2012 bis 2024 gebaut und ist der meistverkaufte Stromer Europas. Entsprechend groß ist das Angebot: Über 3.400 Gebrauchtwagen stehen allein bei AutoUncle zur Auswahl.

Die späteren Modelle ab 2019 mit 52-kWh-Batterie schaffen realistisch 250 bis 300 Kilometer Reichweite – genug für Pendler und Stadtfahrer. Allerdings gibt es einen wichtigen Haken: Viele ältere Zoes wurden mit Batteriemiete verkauft. In diesem Fall gehört Ihnen die Batterie nicht, sondern Sie zahlen monatlich 49 bis 79 Euro an Renault. Prüfen Sie das deshalb unbedingt vor dem Kauf, denn sonst wird das vermeintliche Schnäppchen schnell teurer als erwartet.

Worauf achten: Nur Modelle mit gekaufter Batterie wählen (steht in der Fahrzeugbeschreibung). Außerdem können frühe Zoes nur einphasig AC-laden, was das Laden an öffentlichen Säulen verlangsamt. Optimal sind Modelle ab 2020 mit 22-kW-AC-Lader und CCS-Schnellladeoption.

3. BMW i3 (ab ca. 10.000 €) – Der Charakter-Typ

Der BMW i3 ist eines der ungewöhnlichsten Elektroautos aller Zeiten – und gerade deshalb hat er eine treue Fangemeinde. Die Karosserie besteht aus Carbon (ja, wirklich), der Antrieb ist kräftig und direkt, und der Wendekreis ist dank kurzem Radstand spektakulär klein. In engen Innenstädten fährt sich der i3 wie ein Kart.

Die frühen Modelle von 2013 hatten allerdings nur 22 kWh Batterie, was realistisch 120 bis 150 Kilometer Reichweite bedeutet. Erst ab 2018 (i3 120 Ah mit 37,9 kWh) steigt die Reichweite auf 250 bis 300 Kilometer. Diese Modelle gibt es laut ADAC bereits unter 18.000 Euro, während die älteren Versionen für deutlich unter 15.000 Euro zu haben sind.

Worauf achten: Die gegenläufig öffnenden Hintertüren sind im Alltag etwas umständlich. Zudem ist das Platzangebot begrenzt. Als Zweitwagen oder Pendlerauto ist der i3 trotzdem fantastisch. Die Carbon-Karosserie rostet übrigens nie – ein Vorteil, den kein anderer Gebrauchtwagen in dieser Preisklasse bieten kann.

4. Hyundai Kona Elektro (ab ca. 15.000 €) – Der Familientaugliche

Der Kona Elektro (2018–2023) ist ein kompakter SUV, der sich hervorragend als Familienfahrzeug eignet. Die stärkere Version mit 64-kWh-Akku und 150 kW (204 PS) bietet realistische 350 bis 400 Kilometer Reichweite. Dazu kommt ein ordentliches Platzangebot, eine hohe Sitzposition und eine sehr umfangreiche Serienausstattung.

Gebrauchte Kona Elektro mit dem kleinen 39,2-kWh-Akku gibt es laut ADAC ab etwa 15.000 Euro. Für die langstreckentaugliche 64-kWh-Variante muss man allerdings knapp unter 20.000 Euro einplanen.

Worauf achten: Modelle vor dem Facelift 2021 haben nur ein einphasiges AC-Ladegerät, was das Laden an der Wallbox auf 4,6 kW begrenzt. Darüber hinaus ist das Infotainmentsystem der frühen Modelle spürbar veraltet. Dafür bietet Hyundai eine großzügige 8-Jahres-Garantie auf die Batterie – ein wichtiger Bonus beim Gebrauchtkauf.

5. VW e-up! (ab ca. 10.000 €) – Der Stadtflitzer

Kein E-Auto hat in Deutschland so viele Fans gewonnen wie der VW e-up! – und das zu Recht. Er ist klein (3,60 m), wendig und verblüffend effizient. Zwischen 13 und 15 kWh pro 100 Kilometer Verbrauch sind in dieser Klasse ein Spitzenwert.

Realistisch sind mit der 32,3-kWh-Batterie 150 bis 220 Kilometer Reichweite. Für Langstrecken reicht das zwar nicht, für Pendler und Stadtfahrer ist es dagegen mehr als genug. Gebrauchte e-up! sind bereits ab 10.000 bis 12.000 Euro zu haben – ein echtes Schnäppchen.

Worauf achten: Die DC-Schnellladefähigkeit (CCS) war nicht bei allen Modellen serienmäßig. Außerdem gibt es nahezu identische Schwestermodelle: Škoda CITIGOe iV und SEAT Mii electric. Diese sind manchmal sogar günstiger als der VW, weil die Marke weniger gefragt ist.

6. Opel Corsa-e (ab ca. 13.000 €) – Der Alltagsheld

Der Opel Corsa-e basiert auf der gleichen Plattform wie der Peugeot e-208 und bietet mit 50 kWh Batterie eine WLTP-Reichweite von 337 Kilometern. Im Alltag sind 250 bis 280 Kilometer realistisch. Dazu kommt ein vertrautes Corsa-Fahrgefühl: kompakt, übersichtlich und einfach zu bedienen.

Gebrauchte Corsa-e aus 2020/2021 gibt es mittlerweile ab 13.000 bis 15.000 Euro. Im Vergleich zur Zoe bietet der Corsa das modernere Infotainment, den besseren Federungskomfort und den stärkeren Motor (100 kW / 136 PS). Allerdings fehlt ihm die Option des dreiphasigen AC-Ladens.

Worauf achten: Die Ladeleistung liegt bei maximal 100 kW DC – ordentlich, aber nicht überragend. Zudem ist der Kofferraum mit 267 Litern relativ klein. Für Pendler und Zweitwagen-Fahrer ist der Corsa-e trotzdem eine sehr gute Wahl.

7. Nissan Leaf (ab ca. 11.000 €) – Der Pionier mit Einschränkung

Der Nissan Leaf war eines der ersten Großserien-Elektroautos überhaupt. Die zweite Generation (ab 2018) bietet mit 40-kWh-Akku rund 250 Kilometer WLTP-Reichweite, mit dem 62-kWh-Akku sogar bis zu 385 Kilometer. Gebraucht ist der Leaf ein solides, zuverlässiges Fahrzeug mit viel Platz.

Es gibt allerdings einen gewichtigen Nachteil: Der Nissan Leaf nutzt den CHAdeMO-Schnellladestandard. Dieser wird in Europa 2026 von CCS weitgehend abgelöst. Das bedeutet: An vielen modernen Schnellladeparks finden Sie keinen passenden Stecker mehr. Für den Alltag mit Wallbox zu Hause ist das kein Problem – auf der Langstrecke dagegen schon.

Worauf achten: Nur kaufen, wenn Sie zu Hause laden können und selten Langstrecke fahren. Wer regelmäßig an öffentlichen Schnellladern laden muss, sollte deshalb lieber zum VW ID.3 oder Hyundai Kona greifen.

Vergleichstabelle: Gebrauchte E-Autos unter 15.000 €

ModellGebrauchtpreis abBatterieReichweite (realistisch)SchnellladenBesonderheit
VW ID.3 Proca. 14.849 €58 kWh300–370 km135 kW CCSBester Allrounder
Renault Zoeca. 6.990 €52 kWh250–300 km50 kW CCS (optional)Billigstes E-Auto gebraucht
BMW i3 (120 Ah)ca. 10.000 €37,9 kWh200–260 km50 kW CCSCarbon-Karosserie, kein Rost
Hyundai Kona 39 kWhca. 15.000 €39,2 kWh230–280 km70 kW CCS8 Jahre Batteriegarantie
VW e-up!ca. 10.000 €32,3 kWh150–220 km40 kW CCS (optional)Sparsamster Verbrauch
Opel Corsa-eca. 13.000 €50 kWh250–280 km100 kW CCSBester Federungskomfort
Nissan Leaf 40 kWhca. 11.000 €40 kWh200–250 km50 kW CHAdeMOCHAdeMO = eingeschränktes Laden

Preise: Durchschnittswerte Februar 2026 auf Basis von mobile.de, AutoScout24 und AutoUncle. Tatsächliche Preise können je nach Alter, Ausstattung und Zustand abweichen.

Batterie-Check: So prüfen Sie den Akku vor dem Kauf

Die Batterie macht laut Auto Bild rund 50 Prozent des Fahrzeugwerts aus. Deshalb ist der Batteriezustand die wichtigste Information beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos. Der entscheidende Wert heißt State of Health (SoH) – er gibt in Prozent an, wie viel der ursprünglichen Batterie-Kapazität noch vorhanden ist.

Als Faustregel gilt: Ein SoH über 90 Prozent ist sehr gut, zwischen 80 und 90 Prozent ist akzeptabel, und unter 80 Prozent sollten Sie nur kaufen, wenn der Preis entsprechend niedrig ist. Denn laut EnBW verlieren E-Auto-Batterien je nach Nutzung zwischen 1,5 und 3,5 Prozent Kapazität pro Jahr.

So lassen Sie den Akku testen

Es gibt drei empfehlenswerte Wege, und jeder hat seine Berechtigung:

DEKRA Batterietest (ca. 100 €): Der DEKRA bietet einen Schnelltest an, der nur 15 Minuten dauert. Dabei wird ein Diagnosegerät angeschlossen und eine kurze Beschleunigung auf 100 Metern durchgeführt. Das Ergebnis ist ein präziser SoH-Wert. Dieser Test ist bundesweit in allen 74 DEKRA-Niederlassungen verfügbar.

TÜV Rheinland Battery Quick Check (100–150 €): Ähnlich wie der DEKRA-Test, allerdings wird hier über kooperierende Werkstätten gearbeitet. Zudem liefert der TÜV Rheinland einen detaillierten Report, der als Grundlage für Restwert-Bewertungen dient.

Aviloo Batterietest (ca. 100 €): Für den Selbsttest gibt es die Aviloo-Box, die man per Post erhält. Man schließt sie an den OBD-Anschluss an und fährt den Akku von voll auf unter 10 Prozent leer. Anschließend bekommt man innerhalb von zwei Werktagen ein Batterie-Zertifikat. Dieser Test wird auch von ADAC, TÜV Süd und GTÜ angeboten.

Der Praxis-Trick ohne Testgerät

Wenn kein professioneller Test möglich ist, hilft ein einfacher Selbsttest: Starten Sie die Probefahrt mit vollem Akku und nullen Sie den Bordcomputer. Fahren Sie dann 50 bis 70 Kilometer in Ihrem üblichen Fahrstil. Zeigt der Bordcomputer danach einen Verbrauch an, der deutlich über den Herstellerangaben liegt, könnte die Batterie bereits spürbar gealtert sein. Diese Methode ist zwar nicht so präzise wie ein DEKRA-Test, aber sie kostet nichts und gibt einen ersten brauchbaren Eindruck.

Wichtig ab 2027: Die EU plant einen verpflichtenden Batteriepass für alle Elektrofahrzeuge. Dadurch wird der Zustand der Batterie bei jedem Verkauf transparent dokumentiert. Bis dahin ist ein freiwilliger SoH-Test allerdings die einzige Möglichkeit, Klarheit zu bekommen.

Gebraucht vs. Neu: Wann lohnt sich was?

Dank der neuen E-Auto-Förderung 2026 gibt es 2026 eine besondere Situation: Manche Neuwagen sind mit Förderung fast genauso günstig wie gute Gebrauchte.

Ein Beispiel: Der Dacia Spring kostet neu ab 13.725 Euro. Mit der maximalen Förderung von 6.000 Euro sinkt der Preis auf nur 7.725 Euro – und dafür bekommen Sie ein fabrikneues Auto mit voller Garantie und 305 Kilometern Reichweite. Dagegen kostet ein drei Jahre alter VW ID.3 gebraucht rund 15.000 Euro – ohne Förderung, ohne Garantie und mit unbekanntem Batterie-Zustand.

Trotzdem gibt es Situationen, in denen der Gebrauchte die bessere Wahl ist. Wer nicht unter die Einkommensgrenze der Förderung fällt (80.000 Euro zu versteuerndes Einkommen), bekommt gar keine Prämie. Ebenso gilt die Förderung nur für Privatpersonen – Unternehmen und Firmenwagen gehen leer aus. In diesen Fällen ist ein gebrauchter VW ID.3 oder Hyundai Kona oft das deutlich bessere Geschäft.

Wer sich zwischen den Optionen entscheiden möchte, findet in unserem Vergleich E-Auto oder Plug-in-Hybrid 2026 zusätzliche Hilfe bei der Entscheidung.

5 Fehler, die Sie beim Kauf eines gebrauchten E-Autos vermeiden sollten

1. Kein Batterie-Check: Kaufen Sie niemals ein gebrauchtes Elektroauto ohne SoH-Wert. Die 100 Euro für einen DEKRA- oder Aviloo-Test können Ihnen tausende Euro Folgekosten ersparen.

2. Batteriemiete übersehen: Besonders bei der Renault Zoe ist Vorsicht geboten. Prüfen Sie, ob die Batterie gekauft oder gemietet ist. Eine Batteriemiete von 79 Euro monatlich summiert sich über fünf Jahre auf fast 4.700 Euro.

3. CHAdeMO-Falle: Der Nissan Leaf ist günstig, aber sein Schnellladestandard stirbt in Europa aus. Für Langstreckenfahrer ist das ein echtes Problem, deshalb sollten Sie sich dieses Risiko bewusst machen.

4. Zu alte Software: Frühe VW ID.3 und ID.4 hatten berüchtigte Software-Bugs. Achten Sie darauf, dass das neueste Update eingespielt ist – und lassen Sie sich das vom Verkäufer schriftlich bestätigen.

5. Keine Wallbox eingeplant: Ein gebrauchtes Elektroauto ohne Lademöglichkeit zu Hause ist wie ein Dieselauto ohne Tankstelle in der Nähe. Planen Sie deshalb eine Wallbox mit ein – die Kosten liegen bei 500 bis 1.500 Euro inklusive Einbau.

Unser Fazit: Jetzt gebrauchte Elektroautos kaufen – oder warten?

2026 ist der beste Zeitpunkt seit Jahren, um ein gebrauchtes Elektroauto unter 15.000 Euro zu kaufen. Das Angebot ist riesig, die Preise sind im Keller, und die Technik der 2020–2023er Modelle ist mittlerweile ausgereift und zuverlässig.

Unser Top-Tipp: Der VW ID.3 Pro ab rund 15.000 Euro bietet das beste Gesamtpaket aus Reichweite, Ladeleistung und Alltagstauglichkeit. Wer noch weniger ausgeben will, greift zur Renault Zoe ab 7.000 Euro – aber nur mit gekaufter Batterie.

Warten lohnt sich dagegen nur, wenn Sie auf die Neuwagen-Förderung Anspruch haben und ein fabrikneues Auto bevorzugen. Für alle anderen gilt: Zugreifen, solange die Preise unten sind. Denn mit dem erwarteten EU-Batteriepass ab 2027 werden die Gebrauchtpreise voraussichtlich wieder steigen, weil Käufer dann mehr Vertrauen in den Akku-Zustand haben.

Wer hingegen lieber neu kaufen möchte und ein größeres Budget hat, sollte unseren Vergleich Tesla Model Y vs. Škoda Elroq vs. BYD Seal U lesen.

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