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Porsche Cayenne Electric 2026: 1.156 PS, 642 km Reichweite, ab 105.200 € – Der stärkste Serien-Porsche aller Zeiten im Detail

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1.156 PS. Eintausendeinhundertsechsundfünfzig. In einem SUV – und zwar rein elektrisch. Mit genau diesen Zahlen hat Porsche im November 2025 die Autowelt in kollektives Staunen versetzt. Denn der Porsche Cayenne Electric ist nicht einfach nur das erste vollelektrische Cayenne-Modell. Er ist gleichzeitig der stärkste Serien-Porsche, der jemals gebaut wurde – stärker als jeder 911, stärker als der Carrera GT und stärker als der 918 Spyder.

Dabei ist der Porsche Cayenne Electric 2026 zugleich ein Familien-SUV mit 3.500 Kilogramm Anhängelast, kabellosem Laden in der Garage und über 600 Kilometern Reichweite. Wie Porsche diesen Spagat geschafft hat – und ob die Zahlen in der Praxis halten – schauen wir uns in diesem umfassenden Artikel an.

Wichtig zu wissen: Der Cayenne Electric ist ab sofort im deutschen Porsche-Konfigurator bestellbar. Die ersten Auslieferungen beginnen im ersten Halbjahr 2026, und die Preise starten bei 105.200 Euro.

Warum der Porsche Cayenne Electric 2026 Geschichte schreibt

Der Cayenne hat Porsche gerettet – das ist keine Übertreibung. Als das erste Cayenne-SUV 2002 auf den Markt kam, steckte der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen in einer schweren Krise. Puristen schrien zwar Verrat, doch die Verkaufszahlen sprachen eine ganz andere Sprache. Letztlich wurde der Cayenne zum Bestseller und bezahlte den 911, den Boxster und alles, was danach kam.

Heute steht Porsche an einem ähnlichen Wendepunkt. Einerseits hat der Taycan bewiesen, dass ein elektrischer Porsche begeistern kann. Andererseits hat der Macan Electric gezeigt, dass die PPE-Plattform (Premium Platform Electric, entwickelt mit Audi) alltagstauglich ist. Jetzt muss deshalb der Cayenne Electric beweisen, dass Porsche auch im wichtigsten Segment – dem Premium-SUV – elektrisch ganz oben mitfährt.

Die K1-Generation, so die interne Bezeichnung, ist dabei die erste Cayenne-Baureihe, die von Grund auf als Elektrofahrzeug entwickelt wurde. Es gibt also keine Kompromisse und keine Verbrenner-Altlasten in der Technik. Stattdessen kommt eine komplett neue 800-Volt-Plattform zum Einsatz, die alles bisher Dagewesene übertrifft. Das bestätigt auch der Porsche Newsroom in seiner offiziellen Vorstellung.

Zwei Modelle zum Start: Cayenne Electric und Cayenne Turbo Electric

Porsche bringt den Porsche Cayenne Electric 2026 in zwei Leistungsstufen auf den Markt. Allerdings ist der Unterschied zwischen beiden alles andere als subtil – er ist regelrecht gewaltig.

Porsche Cayenne Electric (Basismodell)

Das sogenannte „Basismodell“ – wobei man bei 105.200 Euro Einstiegspreis kaum von Basis sprechen kann – leistet im Normalbetrieb 300 kW (408 PS). Dabei treiben zwei Synchronmaschinen alle vier Räder an. Außerdem wird der Vorderachsmotor bei Teillast automatisch abgeschaltet, um Strom zu sparen. Der stärkere Hinterachsmotor arbeitet hingegen mit einem 480-A-Pulswechselrichter und betont dadurch den sportlichen, hecklastigen Charakter des Cayenne.

Sobald man die Launch Control aktiviert, steigt die Leistung kurzzeitig auf 325 kW (442 PS). Infolgedessen schafft der Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h.

Zur Einordnung: 408 PS in einem Porsche-SUV als Einstieg – das wäre vor zehn Jahren noch die Topmotorisierung gewesen.

Porsche Cayenne Turbo Electric

Und dann ist da der Turbo. Der Cayenne Turbo Electric ist ein technisches Meisterwerk. Im Normalbetrieb leistet er bereits 630 kW (857 PS) bei 1.500 Nm Drehmoment. Das allein wäre schon genug, um jede Autobahnauffahrt in ein Erlebnis zu verwandeln.

Porsche wäre allerdings nicht Porsche, wenn das alles wäre. Denn bei aktivierter Launch Control steigt die Leistung auf unglaubliche 850 kW (1.156 PS). Von 0 auf 100 km/h vergehen dabei nur 2,5 Sekunden. Zudem sind 200 km/h in 7,4 Sekunden erreicht, und die Viertelmeile fällt in 9,9 Sekunden – ein Wert, der auf manchen Rennstrecken eine Überrollkäfig-Pflicht nach sich ziehen würde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. Die Auto Zeitung hat alle Fahrleistungen ausführlich zusammengefasst.

Hinzu kommt eine Push-to-Pass-Funktion, die auf Knopfdruck für zehn Sekunden 130 kW (176 PS) Zusatzleistung freisetzt. Damit werden Überholvorgänge auf der Landstraße zur Formsache.

Das Geheimnis der Dauerleistung liegt jedoch im Hinterachsmotor: Porsche hat dafür einen hauseigenen Elektromotor mit 900-A-Siliziumkarbid-Wechselrichter und direkter Ölkühlung entwickelt. Diese Kühlung hält den Motor auch bei mehrfachem Vollgas oder auf der Rennstrecke konstant auf Temperatur. Folglich bricht die Leistung nicht nach der dritten schnellen Runde ein – ein Problem, das viele Wettbewerber hingegen noch haben.

Batterie, Reichweite und Laden: Alle Zahlen im Detail

Die Hochvoltbatterie des Porsche Cayenne Electric fasst brutto 113 kWh und ist direkt in die Fahrzeugstruktur eingebaut, was die Karosserie steifer macht. Darüber hinaus nutzt Porsche ein neuartiges Batterie-Konzept mit doppelseitiger Kühlung – je eine Kühlplatte oberhalb und unterhalb des Batteriepakets sorgt dafür, dass die Zellen immer im idealen Temperaturbereich arbeiten, egal ob bei -20°C im Winter oder bei 40°C auf der Rennstrecke.

Reichweite nach WLTP

Der Cayenne Electric (Basis) kommt auf 642 Kilometer Reichweite nach WLTP. Im Vergleich dazu erreicht der Cayenne Turbo Electric 617 bis 623 Kilometer, je nach Ausstattung und Reifengröße. Laut Porsche Newsroom liegt der Verbrauch beim Basismodell bei 19,7 bis 21,9 kWh/100 km, beim Turbo dagegen bei 20,4 bis 22,4 kWh/100 km.

Das sind zwar keine Effizienz-Rekorde – ein BMW iX3 verbraucht mit 15,1 kWh/100 km deutlich weniger. Allerdings sind die Werte für ein SUV mit über 2,5 Tonnen Gewicht und dieser enormen Leistung durchaus beachtlich. Zudem bedeuten über 600 Kilometer Reichweite: Die meisten Langstrecken in Deutschland sind ohne Ladestopp machbar.

Schnellladen: 400 kW und nur 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent

Dank der 800-Volt-Technik lädt der Cayenne Electric mit bis zu 400 kW an passenden Schnellladern wie IONITY. Damit teilt er sich die Spitzenposition mit dem BMW iX3 – und liegt klar über dem Mercedes GLC EQ (330 kW) sowie dem Porsche Macan Electric.

Von 10 auf 80 Prozent dauert es unter besten Bedingungen nur 16 Minuten. Das ist bemerkenswert schnell für eine 113-kWh-Batterie und stellt einen neuen Rekord für Premium-SUVs dar. Selbst bei extremen Temperaturen bleibt die Ladezeit dank Batterie-Vorkonditionierung stabil – ein Detail, das Edmunds in ihrem Hands-on-Test besonders hervorgehoben hat.

Induktives Laden: Eine Weltneuheit

Der Porsche Cayenne Electric 2026 ist zudem das erste Serienauto der Welt mit kabellosem Laden (als Option, verfügbar voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2026). Das Porsche Wireless Charging System besteht aus drei getrennt bestellbaren Teilen: einer Vorrüstung im Fahrzeug, einem Empfänger am Fahrzeugboden und einem Bodenpad für die Garage.

Im Alltag funktioniert das denkbar einfach: Man parkt über dem Pad, und der Ladevorgang startet von selbst mit bis zu 11 kW. Wenn man losfährt, endet er automatisch. Kein Kabel, kein Stecker, kein Aufwand. Gerade für alle, die jeden Abend in die Garage fahren, ist das ein echter Gamechanger – denn man muss nie wieder ans Ladekabel denken.

Design: Eigenständig, windschlüpfig, unverkennbar Porsche

Äußerlich löst sich der Cayenne Electric sichtbar vom Verbrenner-Cayenne und entwickelt eine eigene Designsprache. Dabei sind Anleihen beim Taycan und Macan Electric klar erkennbar: Die Front ist flacher und breiter, die Linien fließender. Außerdem betont die Seitenlinie die sportlichen Proportionen trotz SUV-Format.

Besonders auffällig beim Turbo-Modell sind die aktiven Aeroblades am Heck. Diese ausfahrbaren Aerodynamik-Elemente gehören zum System Porsche Active Aerodynamics (PAA) und arbeiten zusammen mit dem adaptiven Heckspoiler sowie aktiven Kühlluft-Klappen. Ab 55 km/h fahren sie aus, unter 34 km/h wieder ein. Dadurch verbessern sie sowohl die Stabilität bei hohem Tempo als auch die Effizienz im Alltag.

Insgesamt ist der Cayenne Electric rund fünf Zentimeter länger als der Verbrenner, wobei der Radstand um fast 13 Zentimeter wächst. Das schafft deutlich mehr Platz im Innenraum, ohne dass die typischen Porsche-Proportionen darunter leiden.

Innenraum: Fahrerfokus trifft digitale Neuerung

Im Cockpit kommt das neue Porsche Digital Interaction-System zum Einsatz. Der zentrale Touchscreen fügt sich dabei so in das Armaturenbrett ein, dass er nicht wie ein aufgesetztes Tablet wirkt – eine Premiere bei Porsche. Dazu gibt es ein großes digitales Kombiinstrument sowie einen optionalen Beifahrer-Bildschirm.

Ein Detail, das Porsche-Fans besonders freuen wird: Das sogenannte „Ferry Pad“ – eine Handballenauflage auf der Mittelkonsole, benannt nach Firmengründer Ferry Porsche. Es ermöglicht eine bequeme Bedienung des Touchscreens ohne Ermüdung. Solche durchdachten Details heben einen Porsche eben von der breiten Masse ab.

Der Kofferraum fasst bis zu 1.588 Liter (bei umgeklappten Rücksitzen), und zusätzlich gibt es einen 90-Liter-Frunk. Die Rücksitze lassen sich dabei elektrisch verstellen und umlegen. Für Familien besonders wichtig: Der Cayenne Electric zieht bis zu 3.500 kg (gebremst) beim Turbo beziehungsweise 3.000 kg beim Basismodell. Damit ist so gut wie jeder Wohnwagen, Pferdeanhänger oder Bootstrailer in Deutschland kein Problem.

Fahrwerk: Active Ride erstmals im SUV

Serienmäßig ist die adaptive Luftfederung mit Porsche Active Suspension Management (PASM) an Bord. Optional gibt es darüber hinaus das aus Taycan und Panamera bekannte Porsche Active Ride, das hier erstmals in einem SUV zum Einsatz kommt. Dieses aktive Fahrwerkssystem kann Bodenwellen und Schlaglöcher regelrecht „wegbügeln“, noch bevor der Fahrer sie spürt. Erste Fahrberichte beschreiben die Kombination deshalb als „magisch“ – sowohl bei der Kontrolle als auch beim Komfort.

Beeindruckend ist außerdem die Energierückgewinnung: Die Rekuperation erreicht bis zu 600 kW Bremsleistung. Laut Porsche werden im Alltag rund 97 Prozent aller Bremsvorgänge allein durch die E-Motoren abgewickelt. Dadurch halten die mechanischen Bremsbeläge erheblich länger. Für den Einsatz auf der Rennstrecke gibt es allerdings optional auch die bewährten Porsche Ceramic Composite Bremsen (PCCB).

Preise in Deutschland: Was kostet der Porsche Cayenne Electric 2026?

Hier sind die offiziellen Preise aus dem Porsche-Konfigurator für Deutschland (Stand: Februar 2026):

ModellLeistung0–100 km/hReichweite WLTPPreis ab
Cayenne Electric300 kW (408 PS) / 325 kW (442 PS) mit LC4,8 s642 km105.200 €
Cayenne Turbo Electric630 kW (857 PS) / 850 kW (1.156 PS) mit LC2,5 s617–623 km165.500 €

Zum Vergleich: Der Verbrenner-Cayenne startet bei 101.500 Euro, während der Cayenne E-Hybrid bei etwa 105.450 Euro beginnt. Der Aufpreis für den vollelektrischen Antrieb ist also minimal – und angesichts der gebotenen Leistung und Technik eigentlich sogar ein Schnäppchen.

Beide Modelle sind bereits über den Porsche-Konfigurator bestellbar. Wer Porsche kennt, weiß allerdings: Die Optionsliste ist lang, weshalb ein voll ausgestatteter Turbo schnell die 200.000-Euro-Marke knacken kann. Sowohl die Option „Porsche Active Ride“ als auch das kabellose Ladesystem werden getrennt berechnet.

Für Firmenwagen-Fahrer gilt zusätzlich: Auch der Cayenne Electric fällt unter die günstige Dienstwagenbesteuerung mit 0,25 Prozent. Bei einem Listenpreis von 105.200 Euro bedeutet das nur 263 Euro monatlich zu versteuern. Alle Details zur E-Auto-Förderung 2026 haben wir in einem eigenen Artikel zusammengestellt.

Porsche Cayenne Electric vs. die Konkurrenz

In der Preisklasse über 100.000 Euro gibt es 2026 erstmals echte Konkurrenz im Elektro-SUV-Bereich. Der BMW iX xDrive50 liegt zwar bei rund 85.000 Euro, bietet jedoch deutlich weniger Leistung. Der Mercedes EQS SUV spielt preislich in einer ähnlichen Liga, fährt aber eher auf Komfort als auf Sport. Zudem wird der Audi Q8 e-tron 2026 durch ein Nachfolgemodell auf PPE-Basis abgelöst.

Am ehesten vergleichbar sind der Lotus Eletre und der Nio EL7/ES8 – denn beide bieten enorme Leistung zu niedrigeren Preisen. Keiner von ihnen trägt jedoch ein Porsche-Wappen, und keiner bietet 400 kW Laden, kabelloses Laden und Active Ride in einem Paket. Einen umfassenden Überblick über chinesische Alternativen im Premium-Bereich haben wir außerdem in einem eigenen Artikel zusammengestellt.

Spannend ist darüber hinaus der Vergleich innerhalb des Porsche-Universums: Der Cayenne Electric Turbo mit 1.156 PS kostet 165.500 Euro, während ein 911 Turbo S mit 650 PS über 250.000 Euro kostet. Wer also rein nach Leistung pro Euro rechnet, bekommt im Cayenne den besseren Deal. Natürlich vergleicht man keinen SUV mit einem Sportwagen – aber die Zahl bleibt trotzdem im Kopf.

Wer sich im Segment darunter für deutsche Premium-Elektro-SUVs interessiert, sollte außerdem unseren großen Vergleich BMW iX3 vs. Mercedes GLC EQ 2026 lesen.

Alle technischen Daten auf einen Blick

KategorieCayenne ElectricCayenne Turbo Electric
Preis ab105.200 €165.500 €
Leistung (normal)300 kW (408 PS)630 kW (857 PS)
Leistung (Launch Control)325 kW (442 PS)850 kW (1.156 PS)
Drehmoment max.k.A.1.500 Nm
0–100 km/h4,8 s2,5 s
0–200 km/hk.A.7,4 s
Vmax230 km/h260 km/h
Batterie (brutto)113 kWh113 kWh
Reichweite WLTP642 km617–623 km
Verbrauch (WLTP)19,7–21,9 kWh/100 km20,4–22,4 kWh/100 km
Max. Ladeleistung DC400 kW400 kW
10–80 % Ladezeit16 min16 min
Rekuperation max.k.A.600 kW
Anhängelast (gebr.)3.000 kg3.500 kg
Kofferraumbis 1.588 lbis 1.588 l
Frunk90 l90 l
Architektur800 V (PPE)800 V (PPE)
Induktives Ladenoptional (ab H2 2026)optional (ab H2 2026)

Unser Fazit: Braucht die Welt einen 1.156-PS-Elektro-SUV?

Die ehrliche Antwort lautet: Nein. Niemand braucht 1.156 PS – weder auf deutschen Autobahnen noch auf dem Schulweg und schon gar nicht beim Wocheneinkauf.

Darum geht es allerdings auch nicht. Denn es ging beim Cayenne noch nie ums Brauchen, sondern immer ums Wollen. Und der Cayenne Electric Turbo ist zweifellos das begehrenswerteste Elektroauto, das Porsche je gebaut hat. Die Mischung aus absurder Leistung, über 600 Kilometern Reichweite, 400 kW Laden in 16 Minuten, kabellosem Laden zu Hause und 3.500 Kilogramm Anhängelast gibt es schließlich kein zweites Mal auf dem Markt.

Für die meisten Käufer wird dennoch das Basismodell die klügere Wahl sein. 408 PS reichen im Alltag mehr als aus, und 642 Kilometer Reichweite sind in dieser Klasse führend. Zudem lässt sich der Preisunterschied von 60.000 Euro zum Turbo schwer allein mit einem Leistungsargument erklären – es sei denn, man fährt regelmäßig auf die Rennstrecke.

Was den Porsche Cayenne Electric 2026 wirklich besonders macht, sind deshalb nicht die PS-Zahlen. Es ist vielmehr die Tatsache, dass Porsche zum ersten Mal ein Elektro-SUV baut, bei dem man auf nichts verzichten muss: nicht auf Reichweite, nicht auf Ladegeschwindigkeit, nicht auf Anhängelast, nicht auf Fahrdynamik – und schon gar nicht auf das Gefühl, in einem Porsche zu sitzen.

Der Cayenne hat Porsche 2002 gerettet. Und der Cayenne Electric könnte Porsche 2026 in eine neue Ära führen. Diesmal müssen die Puristen jedenfalls nicht schreien – diesmal dürfen sie staunen.

Wer sich abschließend fragt, ob ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid grundsätzlich die bessere Wahl ist, findet unsere Kostenanalyse in einem eigenen Artikel.

Was kostet der Porsche Cayenne Electric 2026 in Deutschland?

Der Porsche Cayenne Electric startet bei 105.200 Euro in Deutschland. Im Vergleich dazu kostet der stärkere Cayenne Turbo Electric ab 165.500 Euro. Beide Modelle sind bereits im Konfigurator bestellbar.

Wie viel PS hat der Porsche Cayenne Turbo Electric?

Im Normalbetrieb leistet der Cayenne Turbo Electric 630 kW (857 PS). Mit aktivierter Launch Control steigt die Leistung allerdings kurzzeitig auf 850 kW (1.156 PS) bei 1.500 Nm Drehmoment. Er ist damit laut Porsche Newsroom der stärkste Serien-Porsche aller Zeiten.

Wie weit kommt der Porsche Cayenne Electric mit einer Ladung?

Der Cayenne Electric (Basis) erreicht bis zu 642 Kilometer nach WLTP, während der Cayenne Turbo Electric auf 617 bis 623 Kilometer kommt. In der Praxis sind je nach Fahrweise, Temperatur und Autobahnanteil allerdings 450 bis 550 Kilometer realistisch.

Wie schnell lädt der Porsche Cayenne Electric?

Dank maximal 400 kW DC-Ladeleistung an passenden Schnellladern wie IONITY lädt der Cayenne Electric von 10 auf 80 Prozent in nur 16 Minuten. Das ist derzeit der schnellste Ladewert unter allen Premium-SUVs auf dem Markt.

Was ist induktives Laden beim Porsche Cayenne Electric?

Der Cayenne Electric ist das erste Serienauto der Welt mit optionalem kabellosem Laden. Dabei lädt ein Bodenpad in der Garage das Fahrzeug automatisch mit bis zu 11 kW, sobald man darüber parkt. Die Option soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein und wird über den Porsche-Konfigurator getrennt bestellt.

Wie viel Anhängelast hat der Porsche Cayenne Electric?

Der Cayenne Electric (Basis) zieht bis zu 3.000 Kilogramm gebremst, während der Cayenne Turbo Electric sogar 3.500 Kilogramm schafft. Damit übertrifft er die meisten Diesel-SUVs und liegt deutlich über Wettbewerbern wie dem BMW iX3 (ca. 2.000 kg) oder dem Mercedes GLC EQ (3.000 kg).

Wann wird der Porsche Cayenne Electric 2026 ausgeliefert?

Die ersten Auslieferungen beginnen im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland. Dabei sind beide Modelle bereits über den deutschen Porsche-Konfigurator bestellbar. Gebaut wird der Cayenne Electric auf der PPE-Plattform, die Porsche zusammen mit Audi entwickelt hat.

Lohnt sich der Cayenne Electric als Firmenwagen?

Ja, denn dank der günstigen Dienstwagenbesteuerung mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises ist der Cayenne Electric besonders attraktiv für Unternehmer und Firmenwagenfahrer. Bei einem Listenpreis von 105.200 Euro beträgt der monatlich zu versteuernde geldwerte Vorteil nur 263 Euro. Alle E-Auto-Förderungen 2026 finden Sie in unserem eigenen Artikel.

Gibt es den Porsche Cayenne Electric auch als Coupé?

Eine Coupé-Version des Cayenne Electric ist laut Auto Zeitung geplant. Offizielle Bestätigung und Preise stehen zwar noch aus, aber erste Bilder und Erlkönigfotos deuten auf einen Marktstart Ende 2026 oder Anfang 2027 hin.

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