Suzuki Across

Neuer Suzuki Across (2026): Warum der Toyota-Zwilling jetzt die schlauere Wahl ist

Suzuki Across

Suzuki frischt sein Flaggschiff auf. Der neue Suzuki Across 2026 Plug-in Hybrid startet mit einer massiven Batterie, einem digitalen Cockpit und geschärfter Optik. Doch eine Frage bleibt: Warum sollten Sie den Across kaufen und nicht das Original, den Toyota RAV4? Wir haben die Antworten.

Suzuki macht aus diesem offenen Geheimnis kein Hehl. Der Suzuki Across entstammt einer Partnerschaft mit Toyota. Technisch ist er ein Toyota RAV4 Plug-in Hybrid. Manche nennen das eine Kopie. Experten sehen hier jedoch eine riesige Chance. Das Modelljahr 2026 erhält umfangreiche Updates. Folglich könnte der Across jetzt die schlauere Wahl im Vergleich zum Bestseller von Toyota sein.

Außen robust, innen digital

Optisch hat Suzuki dem Across eine Dosis Testosteron verpasst. Der Kühlergrill wirkt wuchtig. Zudem erscheinen die Radlaufleisten robuster. Suzuki möchte offensichtlich, dass dieses Auto nach „Gelände“ aussieht. Das gilt auch dann, wenn er meistens in Vororten parkt. Neue 18-Zoll-Felgen und Farben wie „Massive Grey Metallic“ sorgen für einen satten Auftritt.

Die wahre Revolution findet jedoch im Innenraum statt. Hand aufs Herz: Das alte Infotainment war die Schwachstelle des Vorgängers. Diese Zeit ist vorbei. Suzuki spendiert dem 2026er Modell endlich die moderne „Inselarchitektur“.

  • Fahrer-Display: Ein volldigitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument ersetzt die alten Zeiger.
  • Multimedia: Ein riesiger 12,9-Zoll-Touchscreen dominiert nun die Mittelkonsole.
  • Head-up-Display: Das Auto projiziert Informationen endlich direkt in die Windschutzscheibe.

Kunden erwarten diese Features heute in dieser Preisklasse. Damit begegnet der Across der deutschen Premium-Konkurrenz endlich auf Augenhöhe.

Das Technik-Monster: 22,7 kWh Batterie

Dieser Abschnitt wird für Zahlen-Fans spannend. Ein Blick in das Datenblatt enthüllt eine massive Überraschung. Viele Plug-in-Hybride bieten nur Batterien mit 12 bis 18 kWh. Der neue Across hingegen packt eine gigantische 22,7 kWh Batterie in den Unterboden.

Das ist eine echte Ansage. Der hocheffiziente 2,5-Liter-Vierzylinder arbeitet mit einer optimierten Leistungselektronik zusammen. Dadurch steigt die rein elektrische Reichweite enorm an. Wir warten noch auf offizielle WLTP-Zahlen. Dennoch erscheinen Reichweiten von über 90 Kilometern im Alltag mit dieser Kapazität absolut realistisch.

Brauchen Sie Geschwindigkeit? Das SUV sprintet in nur 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das ist Sportwagen-Niveau für ein Familienfahrzeug. Zusätzlich bringt das serienmäßige E-Four Allradsystem die Kraft effizient auf die Straße.

Suzuki Across 2026 Plug-in Hybrid vs. Toyota RAV4: Der Vergleich

Lassen Sie uns den entscheidenden Vergleich ziehen. Der Toyota RAV4 Plug-in Hybrid war zuerst da und genießt einen starken Ruf. Warum also zum Suzuki greifen?

1. Die Preis-Strategie

Toyota bietet den RAV4 meist in verschiedenen Ausstattungslinien an. Diese reichen von „Basis“ bis „Vollausstattung“. Suzuki geht einen anderen Weg. Sie setzen auf „All-in“. Der Across kommt fast immer als „Top-Modell“. Wenn Sie beim Toyota RAV4 jedes Extra anklicken, klettert der Preis oft schmerzhaft hoch. Der Suzuki Across wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht billig. Wenn Sie jedoch die Ausstattung bereinigen, entpuppt er sich oft als der bessere Deal.

Toyota verlangt einen Aufpreis für den Markennamen. Suzuki hingegen punktet oft mit attraktiven Leasing-Raten oder „Hauspreisen“ bei den Händlern.

2. Die Verfügbarkeit

Der RAV4 sieht sich einer extremen weltweiten Nachfrage gegenüber. Diese Beliebtheit führt oft zu langen Lieferzeiten. Suzuki nimmt ein festes Kontingent an Fahrzeugen ab. Folglich ist der Across oft viel schneller verfügbar. Fahrer, die ungern 12 Monate warten, besuchen oft einen Suzuki-Händler und fahren zwei Wochen später vom Hof.

3. Das Design

Design bleibt Geschmackssache. Dennoch finden viele Käufer die Front des Suzuki gefälliger. Sie wirkt weniger „kantig“ als der aktuelle RAV4. Das Suzuki-Gesicht erscheint etwas europäischer.

Sicherheit ohne Aufpreis

Suzuki spart nicht an der Sicherheit. Das Update 2026 bringt jeden verfügbaren Sensor mit.

  • Pre-Collision System: Erkennt jetzt auch Querverkehr und Fußgänger beim Abbiegen.
  • Notfall-Lenkassistent: Hilft aktiv, Unfälle zu vermeiden.
  • Adaptiver Tempomat: Erkennt Kurven und sogar Mautstellen.

Familien werden besonders den „Proaktiven Fahrassistenten“ schätzen. Er fungiert als Sicherheitsnetz, das man hoffentlich nie braucht, aber froh ist zu haben.

Fazit: Ein cleverer Schachzug

Der neue Suzuki Across (2026) ist mehr als ein Platzhalter. Mit der 22,7 kWh Batterie setzt er einen Maßstab für elektrische Reichweite. Selbst Premium-Hersteller werden kämpfen müssen, um diese Werte zu erreichen.

Vielleicht vermissen Sie das Toyota-Logo auf der Haube. Aber Sie erhalten hier das technisch identische Fahrzeug. Oft bekommen Sie eine bessere Ausstattung zu einem vergleichbaren Preis. Zusätzlich genießen Sie das sympathische Underdog-Image von Suzuki. Der RAV4 war der Pionier, aber der Across ist das Update, auf das wir gewartet haben.

Technische Daten im Überblick:

  • Motor: 2,5-Liter Plug-in Hybrid Benziner
  • Leistung: 0-100 km/h in 6,1 Sek.
  • Batterie: 22,7 kWh
  • Kofferraum: 446 Liter (VDA)
  • Antrieb: E-Four Allradsystem (Serienmäßig)

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