Dacia Spring

Dacia Spring 2026 bestellen: 2.000 Euro teurer, und trotzdem die bessere Rechnung

Wer den Dacia Spring 2026 bestellen möchte, kann das ab Dienstag, dem 15. September 2026, tun. Der Einstieg liegt bei knapp unter 18.000 Euro. Der alte Spring startete einmal bei 16.900 Euro. Der entscheidende Satz steht aber nicht in der Preisliste: Die zweite Generation kommt aus Novo Mesto in Slowenien, nicht mehr aus Wuhan.

Ich habe die Datenblätter beider Generationen nebeneinandergelegt und nachgerechnet, was der Aufpreis bringt. Die Kurzfassung vorweg: Der alte Spring war ein billiges Auto. Der neue ist ein günstiges. Zwischen diesen beiden Wörtern liegen im Alltag etwa 15 Zentimeter Innenraumbreite, 42 Liter Kofferraum und ein Fahrwerk, das nicht mehr wie eine Notlösung wirkt.


Warum der Preissprung diesmal begründet ist

Der erste Spring war ein Importfahrzeug aus China. Er nutzte eine Plattform aus dem Kleinstwagensegment und war auf einen einzigen Zweck ausgelegt: möglichst niedriger Einstiegspreis. Rund 210.000 Käufer in Europa seit 2021 zeigen, dass die Rechnung aufging.

Die zweite Generation wechselt auf die neue kleine Elektroplattform der Renault Group. Dieselbe Basis trägt den neuen Renault Twingo E-Tech, und beide Autos laufen im Werk Novo Mesto vom Band. Vom Vorgänger bleibt praktisch nur der Name.

Der Standortwechsel kostet Geld, spart aber gleich zweimal. EU-Zusatzzölle auf Importe aus China entfallen. Und sollte die Politik die staatliche Kaufprämie irgendwann an europäische Wertschöpfung koppeln, wie es aus Teilen der Koalition gefordert wird, stünde ein in Slowenien gebauter Spring auf der richtigen Seite. Für die aktuell geltende Prämie spielt die Herkunft keine Rolle. Für eine mögliche Nachfolgeregelung womöglich schon.

Ein Wort zur Garantie, weil die Frage sicher kommt: Die vollständigen Garantiebedingungen für die zweite Generation hat Dacia bisher nicht veröffentlicht. Sobald sie vorliegen, ergänzen wir sie hier. Verlassen Sie sich bis dahin nicht auf die Werte des Vorgängers.

Interessant wird der Generationswechsel auch für den Gebrauchtmarkt. Rund 210.000 Exemplare der ersten Generation sind in Europa unterwegs, und mit dem Nachfolger dürfte der Restwert dieser Fahrzeuge weiter nachgeben. Wer einen gebrauchten Spring sucht, sollte das Frühjahr 2027 abwarten.

Dazu kommt ein Punkt, den Preislisten selten abbilden: kürzere Lieferwege. Ersatzteilversorgung und Nachlieferungen laufen bei europäischer Fertigung erfahrungsgemäß verlässlicher als bei einem Seefracht-Import.

Dacia Spring 2026 bestellen: Preise, Ausstattungen und Termine

Dacia hat die endgültige deutsche Preisliste noch nicht veröffentlicht. Bekannt sind bisher Richtwerte, und die sollte man als solche lesen.

Es gibt zwei Ausstattungslinien statt bisher drei. Die Basis heißt Expression und soll unter 18.000 Euro liegen. Darüber steht Journey mit rund 2.000 Euro Aufpreis, also knapp unter 20.000 Euro. Vier Lackierungen stehen zur Wahl.

Expression bringt 15-Zoll-Räder, manuelle Klimaanlage, elektrische Feststellbremse, Rückfahrsensoren und das Media-Control-System mit. Letzteres ist kein Bildschirm, sondern eine Halterung samt App: Das eigene Smartphone übernimmt die Infotainment-Rolle.

Journey ergänzt 16-Zöller, eine schlüssellose Zugangskarte, eine Rückfahrkamera und Media Nav Live mit 10,1-Zoll-Touchscreen, Navigation und Online-Diensten. Wer den Spring als einziges Auto im Haushalt fährt, sollte die Rückfahrkamera nicht als Luxus abtun.

Bestellstart ist der 15. September 2026. Die Auslieferung beginnt laut Dacia im Dezember 2026. Genau dieser Termin hat Folgen für die Förderung, dazu weiter unten mehr.

Was sich technisch wirklich ändert

Die Zahlen darunter erklären, wofür die zusätzlichen 1.000 bis 2.000 Euro fließen.

MerkmalSpring (Modelljahr 2026)Spring II (ab Dezember 2026)
Einstiegspreis19.700 Euro (Expression, UVP)unter 18.000 Euro (Expression)
TopversionExtremeJourney, unter 20.000 Euro
Länge3,70 m3,85 m
Breite1,58 m1,74 m
Kofferraum308 l337 l, bis 1.283 l
Batterie24,3 kWh LFP27,5 kWh LFP
Reichweite WLTPbis 225 kmbis 250 km
Verbrauch WLTP14,6 kWh/100 km12,7 kWh/100 km
Leistung52 kW (70 PS) oder 70 kW (100 PS)60 kW (80 PS), 175 Nm
0 auf 100 km/h12,3 s (70 PS)12,1 s
Höchstgeschwindigkeit125 km/h130 km/h
Leergewichtrund 984 kg1.212 kg
ProduktionWuhan, ChinaNovo Mesto, Slowenien

Die 18 Zentimeter mehr Breite sind die wichtigste Zahl in dieser Tabelle. Der alte Spring war hinten eine Zumutung für erwachsene Mitfahrer. Der neue hat eine im Verhältnis 50:50 geteilte Rückbank, was aus dem Stadtauto ein brauchbares Transportmittel macht.

Bemerkenswert ist der Verbrauch. 12,7 kWh auf 100 Kilometer nach WLTP gehören zu den besten Werten im gesamten A-Segment. Das Auto wiegt 1.212 Kilogramm, und genau darin liegt der Trick: Wer kein Gewicht mitschleppt, braucht keinen großen Akku.

Der Innenraum: wo gespart wird und wo nicht

Dacia hat beim Interieur eine klare Linie gefahren, und sie ist nachvollziehbar. Vor dem Fahrer sitzt in beiden Ausstattungen ein digitales 7-Zoll-Kombiinstrument. Die Klimabedienung bleibt bei echten Drehreglern, was bei Herstellern dieser Preisklasse längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Der Unterschied zwischen den Linien liegt im Infotainment. Expression setzt auf Media Control: eine Smartphone-Halterung plus App, kein eigener Bildschirm. Das klingt nach Verzicht, funktioniert in der Praxis aber, weil ohnehin fast jeder sein Handy zur Navigation nutzt. Journey liefert den 10,1-Zoll-Touchscreen mit Navigation, kabellosem Apple CarPlay und Android Auto.

Praktisch wird es im Detail. Der Kofferraum fasst 337 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf 1.283 Liter. Die im Verhältnis 50:50 geteilte Rückbank ersetzt die durchgehende Bank des Vorgängers. Dazu kommt optional ein 18 Liter großer Frunk unter der Fronthaube, ideal für Ladekabel.

Der Wendekreis bleibt trotz der gewachsenen Karosserie kurz. Das ist im Stadtverkehr die Eigenschaft, die man täglich spürt, während die Reichweite nur einmal pro Woche eine Rolle spielt.

Die Ladefrage, an der viele scheitern werden

Hier wird es unangenehm, und hier hat Dacia gespart. Serienmäßig lädt der Spring mit 6,6 kW Wechselstrom. Eine Gleichstrom-Schnellladefunktion fehlt in der Basis komplett.

Das bedeutet konkret: An der Haushaltssteckdose dauert der Sprung von 15 auf 80 Prozent rund neun Stunden. An einer verstärkten Steckdose sind es etwa fünf Stunden und 40 Minuten. An einer 7-kW-Wallbox knapp drei Stunden.

Wer unterwegs laden will, braucht das optionale Schnellladepaket mit 11 kW Wechselstrom und 50 kW Gleichstrom. Damit dauert 15 auf 80 Prozent noch 28 Minuten. Das ist kein Spitzenwert, aber bei 27,5 kWh Akkukapazität auch keine echte Bremse.

Mein Rat an dieser Stelle ist eindeutig: Ohne feste Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz ist der Spring das falsche Auto. Mit Wallbox ist er einer der günstigsten Wege zur Elektromobilität, die der deutsche Markt derzeit kennt. Wer regelmäßig Langstrecke fährt, sollte ohnehin eine Klasse höher schauen, etwa zum Renault Twingo oder zum Citroën ë-C3.

Die Förderrechnung: was der Spring effektiv kostet

Die staatliche E-Auto-Prämie gilt seit dem 1. Januar 2026 und richtet sich nach Einkommen und Kinderzahl. Für rein batterieelektrische Autos beträgt die Basisförderung 3.000 Euro.

Liegt das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen unter 60.000 Euro, kommen 1.000 Euro dazu. Unter 45.000 Euro noch einmal 1.000 Euro. Pro Kind unter 18 Jahren gibt es 500 Euro, maximal für zwei Kinder. Die Obergrenze liegt damit bei 6.000 Euro.

Antragsberechtigt sind ausschließlich Privatpersonen mit höchstens 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen. Je Kind verschiebt sich die Grenze um 5.000 Euro, für maximal zwei Kinder, also bis 90.000 Euro. Die Mindesthaltedauer beträgt 36 Monate ab Erstzulassung.

HaushaltssituationPrämieSpring Expression effektiv
Einkommen 72.000 Euro, keine Kinder3.000 Eurorund 14.900 Euro
Einkommen 55.000 Euro, keine Kinder4.000 Eurorund 13.900 Euro
Einkommen 40.000 Euro, ein Kind5.500 Eurorund 12.400 Euro
Einkommen 40.000 Euro, zwei Kinder6.000 Eurorund 11.900 Euro

Grundlage der Beispielrechnung ist ein angenommener Listenpreis von 17.900 Euro. Der Antrag läuft nach der Zulassung online über das BAFA, eine BundID mit Online-Ausweis oder ELSTER-Zertifikat ist Pflicht. Das Geld müssen Sie vorstrecken.

Wie sich der Spring gegen die neue Konkurrenz schlägt

2021 war der Spring konkurrenzlos billig. Das ist vorbei. Wer heute den Dacia Spring 2026 bestellen will, sollte wissen, gegen wen er antritt.

ModellEinstiegspreisAkkuWLTP-ReichweiteBesonderheit
Dacia Spring IIunter 18.000 Euro27,5 kWh250 kmniedrigster Verbrauch, DC-Laden nur optional
Renault Twingo E-Tech19.990 Euro27,5 kWh263 kmgleiche Plattform, mehr Ausstattung
Citroën ë-C3rund 23.300 Euro44 kWh320 kmdeutlich mehr Reichweite, höherer Preis
Hyundai Insterrund 23.900 Euro42 bis 49 kWhbis 370 kmLangstrecke möglich, 5 Jahre Garantie
VW ID. Polo Trend24.995 Euro37 kWh329 kmLieferzeit derzeit rund zehn Monate

Die Tabelle zeigt das eigentliche Argument des Spring. Er ist nicht das beste Auto in dieser Runde, er ist das billigste mit Abstand. Zwischen ihm und dem ID. Polo liegen rund 7.000 Euro, und das ist bei einem Zweitwagen eine Menge Geld für Reichweite, die im Alltag oft ungenutzt bleibt.

Der interessanteste Vergleich ist der interne. Der Renault Twingo nutzt dieselbe Plattform, dasselbe Werk und einen gleich großen Akku. Für rund 2.000 Euro Aufpreis bekommen Sie dort mehr Ausstattung und etwas mehr Reichweite. Wer den Dacia Spring 2026 bestellen möchte, sollte beide Konfiguratoren nebeneinander öffnen, bevor er unterschreibt.

Jetzt die alte Generation kaufen oder auf die neue warten?

Das ist die eigentlich spannende Frage dieser Woche, und sie hat wenig mit Technik zu tun.

Der aktuelle Spring steht weiter beim Händler. Dacia führt ihn derzeit als Expression Electric 70 mit 19.700 Euro UVP, die Basislinie Essential ist nicht mehr bestellbar. Dazu kommt ein Elektrobonus des Herstellers: 3.000 Euro bei Leasing oder Finanzierung über Mobilize, 2.500 Euro bei Barkauf. Die Aktion ist bis zum 30. September 2026 befristet, die Zulassung muss bis zum 31. Dezember 2026 erfolgen.

Rechnen wir das durch. Alter Spring, Finanzierung, Hersteller-Bonus: rund 16.950 Euro. Davon geht die staatliche Prämie ab, und die Zulassung ist noch 2026 sicher. Bei 4.000 Euro Förderung landen Sie effektiv bei knapp 13.000 Euro.

Der neue Spring kostet vor Förderung ungefähr 1.000 Euro mehr, wird aber erst ab Dezember ausgeliefert. Wer im September bestellt, bekommt sein Auto möglicherweise erst 2027 zugelassen. Die Prämie gibt es dann immer noch, das Programm ist bis 2029 mit drei Milliarden Euro hinterlegt. Aber die politische Debatte über Umbau oder Verschärfung läuft, und bis Anfang August lagen bereits über 103.000 Anträge vor.

Nüchtern betrachtet heißt das: Der Preisunterschied zwischen beiden Generationen ist kleiner, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Der Unterschied beim Auto selbst ist größer.

Mein Rat: für wen sich welcher Spring lohnt

Kaufen Sie die zweite Generation, wenn der Spring Ihr Hauptauto wird oder regelmäßig mehr als zwei Personen transportiert. Die Breite, der geteilte Fond und die 337 Liter Kofferraum sind genau die Punkte, an denen der Vorgänger im Alltag gescheitert ist. Nehmen Sie Journey und buchen Sie das Schnellladepaket dazu.

Greifen Sie zur ersten Generation, wenn Sie einen reinen Zweit- oder Stadtwagen suchen, eine Wallbox haben und den Hersteller-Elektrobonus vor dem 30. September mitnehmen können. Unter 13.000 Euro effektiv für ein neues Elektroauto mit Garantie ist ein Angebot, das in dieser Form nicht wiederkommt.

Finger weg in beiden Fällen, wenn Sie keinen festen Ladepunkt haben. Ein Spring, der an öffentlichen Säulen hängt, verliert genau den Kostenvorteil, für den man ihn kauft.

Was mich an der zweiten Generation überrascht hat: nicht die Reichweite, sondern der Verbrauch. 12,7 kWh sind ein Wert, den viele deutlich teurere Kompaktwagen nicht erreichen. Dacia hat hier nicht gespart, sondern gerechnet.

Eine Einschränkung bleibt. Einen unabhängigen Fahrbericht zur zweiten Generation gibt es bisher nicht, weil die Auslieferung erst im Dezember beginnt. Wie sich das Fahrwerk auf schlechter Landstraße verhält und ob die Verarbeitung das Niveau des Sandero erreicht, lässt sich heute niemand seriös sagen. Wer den Dacia Spring 2026 bestellen will, ohne vorher gefahren zu sein, geht dieses Restrisiko bewusst ein.

Mein Vorschlag für alle, die nicht unter Zeitdruck stehen: Bestellen Sie in den ersten Tagen, um einen frühen Auslieferungsplatz zu sichern, und behalten Sie die Widerrufs- und Rücktrittsfristen Ihres Kaufvertrags im Blick. Die ersten Tests dürften im Januar erscheinen, also kurz nach dem Start der Auslieferung.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er bewertet Fahrzeuge anhand realer Daten, gefahrener Strecken und nachvollziehbarer Einordnungen.

Letzte Aktualisierung: 14. September 2026 · Datenquellen: ADAC Autokatalog Dacia Spring, auto motor und sport, Dacia Deutschland Preise und Versionen, Bundesregierung zur E-Auto-Förderung, ADAC Förderung Elektroautos, mobile.de, carwow.de. Stand 14.09.2026.

Dacia Spring
Ab wann kann man den Dacia Spring 2026 bestellen?

Den Dacia Spring 2026 bestellen Kunden ab dem 15. September 2026 bei den deutschen Händlern. Die Auslieferung der zweiten Generation beginnt laut Hersteller im Dezember 2026. Der bisherige Spring bleibt bis dahin weiter verfügbar.

Was kostet der neue Dacia Spring?

Die Basisversion Expression soll unter 18.000 Euro liegen, die besser ausgestattete Journey rund 2.000 Euro mehr und damit unter 20.000 Euro. Eine endgültige deutsche Preisliste hat Dacia bisher nicht veröffentlicht, die Werte sind vorläufige Planungsgrößen.

Welche Reichweite hat der neue Dacia Spring?

Der 27,5-kWh-LFP-Akku ermöglicht bis zu 250 Kilometer nach WLTP. Der Normverbrauch liegt bei 12,7 kWh auf 100 Kilometer, einer der niedrigsten Werte im Kleinstwagensegment. Im Winter und auf der Autobahn sollten Sie realistisch mit deutlich weniger rechnen.

Wo wird der neue Dacia Spring gebaut?

Die zweite Generation läuft im Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien vom Band, gemeinsam mit dem neuen Renault Twingo E-Tech. Der Vorgänger kam noch als Import aus China. Dadurch entfallen die EU-Zusatzzölle auf chinesische Elektroautos.

Wie viel Förderung gibt es für den Dacia Spring?

Die Basisförderung für reine Elektroautos beträgt 3.000 Euro. Unter 60.000 Euro Haushaltseinkommen kommen 1.000 Euro dazu, unter 45.000 Euro weitere 1.000 Euro, pro Kind 500 Euro für maximal zwei Kinder. Möglich sind damit bis zu 6.000 Euro.

Kann der Dacia Spring schnellladen?

Nur mit dem optionalen Schnellladepaket. Serienmäßig lädt der Spring ausschließlich mit 6,6 kW Wechselstrom. Mit Paket sind 11 kW Wechselstrom und 50 kW Gleichstrom möglich, damit dauert der Sprung von 15 auf 80 Prozent rund 28 Minuten.

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