Cupra Tavascan

Cupra Tavascan Modelljahr 2027 Kaufberatung: Endurance, VZ 4Drive oder neue 140-kW-Basis?

Den Cupra Tavascan Modelljahr 2027 kannst du ab Mitte Mai 2026 bestellen – und Cupra hat dem SUV-Coupé das umfangreichste Update seiner Geschichte verpasst. Neu ist eine günstigere Basisversion mit 140 kW (190 PS), LFP-Akku und einem Listenpreis voraussichtlich knapp unter 50.000 Euro. Außerdem ziehen Android Automotive 6.0, V2L-Funktion und One-Pedal-Driving in alle Versionen ein. Die bewährten Topversionen Endurance (286 PS) und VZ 4Drive (340 PS) behalten ihre Preise von 53.340 bzw. 57.910 Euro. Allerdings stellt sich für viele Käufer die zentrale Frage: Lohnt sich der Aufpreis von der neuen Basis zur Endurance – oder umgekehrt der Wechsel auf den Allrad-VZ?

In dieser Kaufberatung zeige ich als Automobilingenieur, welche der drei Versionen wirklich zu welchem Fahrprofil passt – und warum der Cupra Tavascan trotz Bellemann-Wiesloch-Cluster und Auto-Bild-Vergleichstest die ehrlichste Kaufentscheidung im 50.000-Euro-SUV-Coupé-Segment bleibt. Außerdem rechne ich den Tribe-Bonus, die Förderung 2026 und die Firmenwagen-Steuer konkret durch.


Warum das Cupra-Tavascan-Update jetzt Sinn ergibt

Der Cupra Tavascan startete im Sommer 2024 als zweites Elektro-Modell der spanischen VW-Marke. Bisher lag der Einstieg bei 53.340 Euro für den Endurance – kein Schnäppchen, aber durchaus konkurrenzfähig gegenüber Tesla Model Y und Xpeng G6. Mit dem Modelljahr 2027 verschiebt Cupra den Einstieg deutlich nach unten und macht das SUV-Coupé damit für eine breitere Käufergruppe zugänglich.

Insbesondere die neue 140-kW-Basisversion ist die strategische Antwort auf das Problem, dass der Tavascan bisher preislich knapp über dem Förderungs-Optimum von 45.000 Euro lag. Schließlich gilt die E-Auto-Förderung 2026 mit dem vollen Bundeszuschuss von bis zu 6.000 Euro nur für Fahrzeuge unter 45.000 Euro Listenpreis. Allerdings dürfte die neue Basis-Version laut Cupra-Pressemitteilung knapp unter 50.000 Euro starten – damit liegt sie immer noch über der Förderungs-Grenze, profitiert aber vom Cupra Tribe Bonus, der bis 30. Juni 2026 zusätzliche 5.000 Euro Aktionsprämie bringt.

Zudem nutzt Cupra das Modelljahr 2027 für drei technische Kern-Upgrades: Erstens den effizienteren APP350-Motor, der bereits im Skoda Elroq und VW ID.3 Neo gute Werte zeigt. Zweitens das neue Android-Automotive-6.0-Infotainment mit physischen Lenkrad-Tasten – ein direkter Schritt weg vom Touch-Bedien-Wahn der ersten Tavascan-Generation. Drittens kommt V2L-Funktion und One-Pedal-Driving serienmäßig in alle Versionen. Dadurch wird der Tavascan in seinem Modelljahr 2027 deutlich alltagstauglicher als bisher.

Cupra Tavascan Modelljahr 2027: Die drei Versionen im Überblick

Bevor wir in die Einzel-Analyse gehen, hier die Daten-Übersicht aller drei Versionen. Allerdings sind die Reichweiten-Werte je nach Bereifung und Konfiguration leicht abweichend, die folgende Tabelle zeigt die Bestwerte je Variante.

VersionListenpreis UPEAntriebLeistungAkkuReichweite WLTPDC-Peak
Tavascan 140 kW Basisca. 49.000 €Heck140 kW / 190 PS58 kWh LFP435 km105 kW
Tavascan Endurance53.340 €Heck210 kW / 286 PS77 kWh NMC553 km135 kW
Tavascan VZ 4Drive57.910 €Allrad250 kW / 340 PS77 kWh NMC513 km135 kW

Quellen: Cupra Deutschland Preisliste Oktober 2025, Cupra Pressemitteilung Modelljahr 2027 (März 2026), Heise Autos, Auto Bild, Stand 10. Mai 2026.

Gemeinsam haben alle drei Versionen das überarbeitete Cockpit mit Android Automotive 6.0, 10,25-Zoll-Kombiinstrument, physischen Lenkrad-Tasten, V2L-Funktion, One-Pedal-Driving und Digital Key zum Teilen mit bis zu vier Personen. Außerdem ist das überarbeitete Sennheiser-Soundsystem mit AMBEO Concerto Immersive ab Werk an Bord. Folglich liegt das Tavascan-Cockpit technisch auf der Höhe von Audi Q6 e-tron und BMW iX2 – allerdings zu deutlich niedrigerem Preis.

Cupra Tavascan 140 kW Basis: Die neue Einstiegsversion ab 49.000 Euro

Die spannendste Neuerung im Modelljahr 2027 ist die neue Basis-Version mit 140 kW (190 PS) Heckmotor und 58-kWh-LFP-Batterie. Der Listenpreis ist noch nicht offiziell bestätigt, dürfte aber knapp unter 50.000 Euro starten – damit positioniert sich Cupra deutlich unter den Plattform-Brüdern Skoda Enyaq Coupé 60 LFP (rund 43.700 Euro) und VW ID.5 Pro (rund 46.000 Euro), bleibt aber im Tavascan-typischen Preis-Korridor mit etwas mehr Ausstattung.

Was die Basis kann: 435 km WLTP-Reichweite, 350 Nm Drehmoment, 0–100 km/h in etwa 8,5 Sekunden, DC-Schnellladen mit bis zu 105 kW. Das reicht für den typischen Pendler-Alltag und gelegentliche Mittelstrecken-Wochenend-Trips. Allerdings ist die LFP-Batterie der wichtigste Faktor: Sie ist robuster und brandsicherer als die NMC-Zellen der Endurance und VZ, außerdem darfst du laut Cupra-Empfehlung die LFP-Zellen dauerhaft auf 100 Prozent laden, ohne dass die Lebensdauer leidet. Dadurch ist die Praxis-Reichweite näher an der WLTP-Angabe als bei NMC-Akkus.

Was die Basis nicht kann: Sie hat nur 190 PS statt der 286 PS des Endurance, fährt keinen Allrad und lädt mit maximal 105 kW DC statt 135 kW. Folglich verlängert sich eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent auf 26 Minuten statt 28 Minuten beim Endurance – der Unterschied ist klein. Hingegen wird die geringere Leistung auf der Autobahn bei Überholmanövern spürbar. Insbesondere für Käufer in flachen Regionen mit überwiegender Stadt- und Landstraßen-Nutzung ist die Basis die vernünftige Wahl.

Cupra Tavascan

Cupra Tavascan Endurance: Die meistverkaufte Vernunft-Variante

Der Endurance ist seit Markteinführung 2024 die Mehrheits-Variante – über 70 Prozent aller Tavascan-Verkäufe in Deutschland entfallen auf diese Heckantrieb-Version mit 210 kW (286 PS) und 77-kWh-NMC-Akku. Im Modelljahr 2027 bleibt der Listenpreis bei 53.340 Euro unverändert. Cupra hat die Innenraum-Updates innerhalb des Konzern-Baukastens kostentechnisch abgefangen und keine Preiserhöhung weitergegeben.

Was den Endurance auszeichnet, ist die Kombination aus 286 PS Performance und 553 km WLTP-Reichweite – beide Werte sind in dieser Preisklasse überdurchschnittlich. Hinzu kommt das niedrigere Gewicht gegenüber dem VZ 4Drive (etwa 100 kg weniger), das in Kurven für agileres Handling sorgt. Der ADAC-Praxis-Test misst eine Realverbrauchs-Reichweite von rund 465 Kilometern bei gemischter Fahrweise – ein guter Wert für ein 1,9-Meter-breites SUV-Coupé.

Hingegen muss der Endurance einen Kompromiss eingehen: Allrad gibt es nur beim VZ 4Drive. Dementsprechend bleibt der Endurance bei winterlichen Bedingungen und steileren Auffahrten dem Allrad-Bruder unterlegen. Allerdings reicht der Heckantrieb für 95 Prozent der deutschen Alltagsfahrer aus, weil die elektronische Traktionskontrolle aggressiv eingreift und Schlupf weitgehend verhindert. Der Tribe Bonus von 5.000 Euro senkt den Effektivpreis bis 30. Juni 2026 auf 48.340 Euro – ein attraktives Angebot, das allerdings nur für Vor-Facelift-Bestellungen gilt.

Cupra Tavascan VZ 4Drive: Die sportliche Topversion mit Allrad

Der VZ 4Drive ist die Performance-Variante mit 250 kW (340 PS) Allradantrieb und Launch Control serienmäßig. Listenpreis 57.910 Euro. Damit positioniert er sich im direkten Wettbewerb zu Tesla Model Y Performance (rund 59.990 Euro), Hyundai Ioniq 5 N (66.500 Euro) und BYD Sealion 7 Performance (53.990 Euro).

Der VZ sprintet in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht die VZ-typische Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und bietet die VZ-Adaptiv-Dämpfer mit fünf Fahrmodi serienmäßig. Außerdem ist die Anhängelast von 1.200 kg gebremst der höchste Wert im Cupra-Elektro-Programm – damit eignet sich der VZ als einziger Tavascan auch zum Ziehen kleinerer Anhänger wie Pferdetransporter oder Boots-Trailer. Folglich ist der VZ kein reines Sportauto, sondern ein vielseitiges Familien-Performance-SUV.

Was der VZ nicht so gut kann: Reichweite. Mit 513 km WLTP liegt er 40 km unter dem Endurance, weil der zweite Motor und das höhere Gewicht mehr Energie verbrauchen. Insbesondere auf der Autobahn bei Tempo 130 sinkt die Praxis-Reichweite auf rund 380 km. Hingegen reicht das für 90 Prozent aller Reise-Profile bequem aus. Mit dem Tribe Bonus sinkt der Effektivpreis bis 30. Juni 2026 auf 52.910 Euro – nahe dran am Listenpreis eines vergleichbar ausgestatteten Skoda Enyaq Coupé RS (rund 56.500 Euro), aber mit 40 PS Mehrleistung.

Cupra Tavascan vs Plattform-Brüder: Skoda Enyaq Coupé RS und VW ID.5 GTX

Der Tavascan teilt seine technische Grundlage mit zwei Konzern-Geschwistern, die preislich und technisch direkt vergleichbar sind. Allerdings unterscheidet sich Cupra deutlich in Positionierung und Detail-Ausstattung. Hier der direkte Vergleich der drei Topversionen.

KriteriumCupra Tavascan VZ 4DriveSkoda Enyaq Coupé RSVW ID.5 GTX
Listenpreis57.910 €ca. 56.500 €ca. 53.000 €
Leistung340 PS340 PS340 PS
Reichweite WLTP513 km545 km547 km
Kofferraum540 l570 l549 l
Anhängelast1.200 kg1.400 kg1.200 kg
Launch Control Seriejaneinnein
Adaptiv-Dämpfer Seriejaoptionaloptional
Garantie Fahrzeug2 Jahre2 Jahre2 Jahre
Garantie Batterie8 Jahre / 160.000 km8 Jahre / 160.000 km8 Jahre / 160.000 km

Quelle: Cupra, Skoda, VW Preislisten Mai 2026, electrive-Vergleich.

Der Vergleich zeigt: Der Tavascan VZ 4Drive ist der sportlichste der drei Plattform-Brüder, dafür bei Reichweite und Kofferraum leicht im Nachteil. Insbesondere die serienmäßige Launch Control plus adaptive Dämpfer rechtfertigen den geringen Aufpreis gegenüber dem Skoda Enyaq Coupé RS. Hingegen hat der VW ID.5 GTX das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, weil er bei nahezu identischen Daten 4.000 Euro weniger kostet. Allerdings unterscheidet sich das Markenerlebnis stark: Cupra wirkt extrovertierter mit kupferfarbenen Akzenten und Sport-Sitzen, Skoda nüchtern-pragmatisch, VW konservativ-zurückhaltend.

Welcher der drei für dich passt, hängt vom Markenerlebnis und der Cockpit-Vorliebe ab. Demnach würde ich pragmatischen Käufern den VW ID.5 GTX empfehlen, anspruchsvollen Familienkäufern den Skoda Enyaq Coupé RS und Performance-orientierten Fahrern den Cupra Tavascan VZ 4Drive. Außerdem profitieren Cupra-Käufer vom dichteren Tribe-Bonus-Programm.

E-Auto-Förderung 2026 für den Cupra Tavascan: Effektivpreis-Rechnung

Bei der E-Auto-Förderung 2026 muss man genau hinschauen, weil der Tavascan in einer Preisklasse liegt, in der die Förderhöhe abgestuft ist. Schließlich gilt der volle Bundeszuschuss von 6.000 Euro nur für Fahrzeuge unter 45.000 Euro Listenpreis. Bei höheren Preisen sinkt die maximale Förderung. Hier die konkrete Rechnung mit Tribe Bonus und Förderung.

VersionListenpreisTribe BonusMax. Förderung 2026Effektivpreis
Basis 140 kW (geschätzt)49.000 €5.000 €3.000 €41.000 €
Endurance 286 PS53.340 €5.000 €3.000 €45.340 €
VZ 4Drive 340 PS57.910 €5.000 €3.000 €49.910 €

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis der E-Auto-Förderung 2026 (Basis 3.000 € ab 45.000 Euro Listenpreis), Cupra Tribe Bonus (Aktionsprämie bis 30. Juni 2026). Tatsächliche Förderhöhe abhängig vom Einkommen.

Wichtig zu wissen: Der Tribe Bonus gilt aktuell nur für Vor-Facelift-Bestellungen mit Produktionsstart vor Kalenderwoche 18, also Bestellungen bis Anfang Mai 2026. Für die Modelljahr-2027-Versionen ab Mitte Mai 2026 wird Cupra einen neuen Bonus erst nach Markteinführung ankündigen. Dementsprechend können Käufer aktuell wählen zwischen einer Vor-Facelift-Endurance mit 5.000 Euro Tribe Bonus oder dem Warten auf die neue Modelljahr-2027-Version ohne sofortigen Aktionspreis. Mehr zu den Förderbedingungen erklärt unser Ratgeber zur E-Auto-Förderung 2026.

Cupra Tavascan als Firmenwagen: Die 0,25-Prozent-Rechnung

Für Firmenwagen-Fahrer ist der Tavascan im Modelljahr 2027 besonders attraktiv. Schließlich liegt der Listenpreis aller drei Versionen unter der 70.000-Euro-Grenze, damit gilt die 0,25-Prozent-Regel beim geldwerten Vorteil. Konkret bedeutet das für die mittlere Variante Endurance mit 53.340 Euro Listenpreis: Der monatliche geldwerte Vorteil beträgt 133,35 Euro brutto. Bei einem Spitzensteuersatz von 42 Prozent ergibt das eine monatliche Netto-Belastung von etwa 56 Euro.

Zum Vergleich: Ein vergleichbarer Diesel-Crossover wie der Audi Q5 TDI (Listenpreis 56.500 Euro) wird mit der vollen 1-Prozent-Regel besteuert – das ergibt 565 Euro geldwerten Vorteil pro Monat und rund 237 Euro Netto-Belastung beim gleichen Steuersatz. Der Tavascan Endurance spart dem Firmenwagen-Fahrer somit etwa 181 Euro pro Monat oder 2.172 Euro pro Jahr an Steuern. Zusätzlich kommen 0,03 Prozent für die einfache Entfernung zur Arbeit hinzu, ebenfalls von einem Viertel des Listenpreises gerechnet.

Insbesondere für Außendienstler, Geschäftsführer und Selbstständige ist die Steuer-Ersparnis ein starkes Kaufargument. Zudem fließen die monatlichen Leasing-Raten als voll abzugsfähige Betriebsausgaben in die Steuererklärung ein. Mit dem aktuellen Cupra-Leasing-Angebot zwischen 449 und 549 Euro pro Monat bei 48 Monaten Laufzeit ergibt sich ein effektiver monatlicher Gesamtaufwand von rund 250 bis 350 Euro nach Steuer-Ersparnis – wettbewerbsfähig zu vielen Verbrenner-Mittelklasse-Modellen.

Cupra Tavascan Modelljahr 2027 Lieferzeit: Wann steht der Wagen vor der Tür?

Der offizielle Bestellstart für die Modelljahr-2027-Versionen ist Mitte Mai 2026. Cupra hat den Konfigurator für die neuen Versionen vorübergehend geschlossen und wird die Bestellannahme entlang der Auslieferungs-Reihenfolge wieder öffnen. Erste Auslieferungen sind nach der Sommerpause angekündigt – voraussichtlich ab September 2026. Schließlich wird der Tavascan im chinesischen Konzernwerk Anhui (Volkswagen Anhui Joint Venture) gebaut, woher die längeren Transportwege per Schiff stammen.

Bei den aktuellen Vor-Facelift-Modellen mit Tribe Bonus liegt die Lieferzeit bei etwa 4 bis 6 Monaten. Wer heute eine Endurance oder VZ in Vor-Facelift-Konfiguration bestellt, bekommt das Fahrzeug zwischen September und November 2026. Allerdings gilt die Tribe-Bonus-Aktion mit 5.000 Euro nur für Bestellungen bis 30. Juni 2026 und Auslieferung bis 31. März 2027. Demnach lohnt sich die Vor-Facelift-Bestellung nur, wenn du das frühere Cockpit ohne Android-Automotive-6.0 akzeptierst.

Für die Modelljahr-2027-Versionen sollte man mit 6 bis 9 Monaten Wartezeit ab Bestellung rechnen, weil Cupra die Produktion zunächst hochfahren muss. Die neue Basis-Version 140 kW kommt voraussichtlich ab Herbst 2026 in den Markt, weil Cupra die Endurance- und VZ-Modelle priorisiert. Dadurch werden Käufer der Basis-Version möglicherweise erst ab November 2026 ihr Fahrzeug erhalten.

Empfehlung: Welche Tavascan-Version wirklich Sinn ergibt

Nach allen Daten und Praxis-Überlegungen ist meine klare Empfehlung: Greife zum Cupra Tavascan Endurance Modelljahr 2027. Schließlich kombiniert er die ausgereifte 77-kWh-NMC-Batterie mit 553 km WLTP-Reichweite, die akzeptable DC-Ladeleistung von 135 kW und 286 PS Heckantrieb-Performance. Bei 53.340 Euro Listenpreis und Förderung 2026 plus Tribe-Bonus-Nachfolger landest du bei einem Effektivpreis von rund 45.340 Euro – ein fairer Wert für ein SUV-Coupé mit Android Automotive 6.0, V2L und One-Pedal-Driving als Serie.

Stattdessen zur Basis 140 kW greifen: Wer überwiegend Stadt und Landstraße fährt, das Auto vor allem als Pendler-Werkzeug nutzt und den niedrigsten Tavascan-Einstiegspreis sucht. Die LFP-Batterie ist langlebiger und brandsicherer als die NMC-Variante des Endurance, dafür sind 190 PS auf der Autobahn bei Überholmanövern spürbar weniger.

Stattdessen zum VZ 4Drive greifen: Wer regelmäßig Anhänger zieht (bis 1.200 kg), in schneereichen Regionen wohnt oder die Performance-Reserven für Beruf und Hobby braucht. Der Allradantrieb plus 340 PS plus VZ-Adaptiv-Dämpfer rechtfertigen den Aufpreis von 4.570 Euro gegenüber dem Endurance.

Stattdessen zum Skoda Enyaq Coupé RS greifen: Wer ein technisch identisches SUV-Coupé bevorzugt und Wert auf das Skoda-Servicenetz legt. Bei 56.500 Euro Listenpreis liegt der Enyaq Coupé RS knapp unter dem VZ 4Drive – ohne Launch Control, aber mit größerem Kofferraum.

Stattdessen zum Tesla Model Y Long Range greifen: Wer maximale Reichweite (565 km WLTP) und das beste Supercharger-Netz will. Allerdings hat das Model Y kein V2L und die neuere Sennheiser-Audio-Anlage des Tavascan ist deutlich besser als die Tesla-Werks-Lautsprecher.

Am Ende gilt: Der Cupra Tavascan Modelljahr 2027 setzt mit den drei Versionen einen neuen Maßstab in seiner Klasse. Schließlich hat Cupra die wichtigsten Schwächen des Vorgängers – Touch-Cockpit-Bedienung, fehlendes V2L, kein One-Pedal-Driving – konsequent ausgeräumt und gleichzeitig den Einstiegspreis nach unten verschoben. Für 2026er-Käufer ist der Tavascan damit das vielleicht ehrlichste SUV-Coupé-Angebot am Markt.


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Letzte Aktualisierung: 10. Mai 2026 · Datenquellen: Cupra Deutschland, Heise Autos Tavascan Facelift, Auto Bild Cupra Tavascan, Cupra Pressemitteilung MJ 2027, ADAC-Autokatalog, electrive, Stand 10. Mai 2026.

FAQ

Was kostet der Cupra Tavascan im Modelljahr 2027 in Deutschland?

Der Cupra Tavascan Modelljahr 2027 startet voraussichtlich bei knapp unter 50.000 Euro für die neue 140-kW-Basisversion. Der Endurance mit 286 PS kostet unverändert 53.340 Euro UPE, der VZ 4Drive mit 340 PS und Allradantrieb liegt bei 57.910 Euro UPE. Den finalen Listenpreis der Basis-Version bestätigt Cupra mit dem Bestellstart Mitte Mai 2026.

Welche Reichweite hat der Cupra Tavascan Modelljahr 2027?

Die Reichweite hängt von der Version ab: Die neue 140-kW-Basis mit 58-kWh-LFP-Batterie schafft 435 km WLTP, der Endurance mit 77-kWh-NMC bis zu 553 km, der VZ 4Drive mit Allradantrieb bis zu 513 km. Im ADAC-Praxis-Test liegt die Real-Reichweite des Endurance bei rund 465 km. Im Winter sinken die Werte um 25 bis 30 Prozent.

Wann kann ich den Cupra Tavascan Modelljahr 2027 bestellen?

Der offizielle Bestellstart für die Modelljahr-2027-Versionen ist Mitte Mai 2026. Cupra hat den Konfigurator vorübergehend geschlossen und öffnet ihn entlang der Auslieferungs-Reihenfolge wieder. Erste Auslieferungen sind nach der Sommerpause angekündigt, voraussichtlich ab September 2026. Die Lieferzeit ab Bestellung liegt bei 6 bis 9 Monaten.

Was ist der Cupra Tribe Bonus 2026?

Der Cupra Tribe Bonus ist eine Aktionsprämie von 5.000 Euro brutto auf alle Endurance- und VZ-Bestellungen mit Produktionsstart vor Kalenderwoche 18 (Anfang Mai 2026). Damit sinkt der Effektivpreis des Endurance auf 48.340 Euro und des VZ 4Drive auf 52.910 Euro. Die Aktion gilt bis 30. Juni 2026 und kombiniert sich mit der staatlichen E-Auto-Förderung 2026.

Welche Cupra Tavascan Version lohnt sich am meisten?

Für die meisten Käufer ist der Cupra Tavascan Endurance Modelljahr 2027 die beste Wahl. Er kombiniert 553 km Reichweite, 286 PS und alle Modelljahr-2027-Updates zu einem fairen Listenpreis von 53.340 Euro. Der VZ 4Drive lohnt sich für Allrad-Bedarf und Anhängelast bis 1.200 kg, die neue 140-kW-Basis für Stadt- und Landstraßen-Fahrer.

Lohnt sich der Cupra Tavascan als Firmenwagen?

Ja, weil alle drei Versionen unter der 70.000-Euro-Grenze liegen und damit die 0,25-Prozent-Regel beim geldwerten Vorteil gilt. Beim Endurance ergibt das eine monatliche Netto-Steuer-Belastung von rund 56 Euro bei 42 Prozent Spitzensteuersatz. Gegenüber einem vergleichbaren Diesel-SUV spart der Tavascan etwa 2.172 Euro pro Jahr an Firmenwagen-Steuer.

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