Audi hat den Q4 e-tron umfassend überarbeitet – und macht aus dem Bestseller ein technisch deutlich attraktiveres Auto, ohne den Preis explodieren zu lassen. Seit dem 26. April 2026 ist das Facelift offiziell vorgestellt. Die Preise starten bei 47.500 Euro für den Q4 e-tron mit 59-kWh-Akku, der Q4 Sportback e-tron performance erreicht jetzt bis zu 592 km WLTP-Reichweite. Neu sind der effizientere APP350-Motor mit 350 Nm Drehmoment, der Siliciumcarbid-Inverter, das überarbeitete Cockpit mit ChatGPT-Integration und ein 12-Zoll-Beifahrer-Display als Option. Außerdem unterstützt der Q4 e-tron erstmals bidirektionales Laden – sowohl V2L (externe Geräte) als auch V2H (Hausnetz). Allerdings fällt eine wichtige Designentscheidung auf: Während Skoda und VW bei den Schwester-Modellen auf LFP-Akkus umsteigen, behält Audi die NMC-Zellen bei.
In dieser Kaufberatung zeige ich dir, welche der vier Q4-Varianten wirklich lohnt, warum Audi anders als die Konzern-Schwester bei NMC bleibt, ob die 30 km Mehr-Reichweite den Wechsel zum Facelift rechtfertigen, wie sich der Q4 e-tron gegen BMW iX3, Mercedes GLC EQ und Skoda Enyaq schlägt und welche Detail-Verbesserung viele Käufer übersehen werden. Alle Daten stammen direkt aus der Audi-Pressemitteilung vom 26. April 2026, electrive.net, InsideEVs.de, Auto Motor und Sport, AutoScout24 und der ersten Sitzprobe von motor1, Stand 27. April 2026.

🎯 Schnell-Entscheidung: Welche Variante für wen?
Wenn du nur 30 Sekunden Zeit hast – hier die Kaufempfehlung in einer Tabelle.
| Wenn du… | dann kauf… | Preis ab |
|---|---|---|
| Pendler ohne Allrad-Bedarf bist | Q4 e-tron (59 kWh) | 47.500 € |
| maximale Reichweite willst | Q4 Sportback e-tron performance | ca. 56.000 € |
| Wintersport-Familie bist | Q4 e-tron quattro (220 kW) | ca. 60.000 € |
| Performance-Fan bist | Q4 e-tron quattro performance (250 kW) | ca. 64.000 € |
| auf Schnäppchen wartest | Q4 e-tron auslaufendes Modelljahr | unter 45.000 € |
Die volle Begründung folgt unten – inklusive der drei Stellen, an denen Audi anders entschieden hat als VW, Skoda und Cupra.
Die Eckdaten des Q4 e-tron Facelift auf einen Blick
Diese Tabelle zeigt, was Audi konkret verändert hat – und was bewusst gleich geblieben ist.
| Parameter | Q4 e-tron Facelift 2026 |
|---|---|
| Vorstellung | 26. April 2026 |
| Marktstart | Sommer 2026 |
| Karosserievarianten | SUV und Sportback |
| Antriebsarten | 4 (Heck und Allrad, je 59 oder 77 kWh) |
| Akku Basis | 59 kWh netto NMC (unverändert) |
| Akku Top | 77 kWh netto NMC (unverändert) |
| Neuer Basismotor | APP350 (150 kW, 350 Nm) |
| Topmotor | APP550 (210 kW Heck oder 250 kW Allrad) |
| Reichweite Max | 592 km (Sportback performance) |
| DC-Ladeleistung Basis | 160 kW |
| DC-Ladeleistung 77 kWh | 175 kW |
| Wirkungsgrad-Steigerung | rund 10 Prozent |
| Bidirektionales Laden | V2L und V2H neu serienmäßig |
| Cockpit | überarbeitet, optional 12-Zoll-Beifahrer-Display |
| KI-Integration | ChatGPT |
| Preis ab | 47.500 € |
Daten: Audi Pressemitteilung 26.4.2026, electrive.net, motor1.com, Stand 27. April 2026.
Warum Audi nicht auf LFP umsteigt
Diese Entscheidung ist die wichtigste der gesamten Modellpflege – und Audi kommuniziert sie nicht aktiv. Während alle anderen MEB-Modelle (Cupra Born, Skoda Elroq 60, Skoda Enyaq 60, VW ID.3 Neo) bei der Basisvariante auf eine neue LFP-Batterie mit 58 kWh netto wechseln, behält Audi die bekannte NMC-Batterie mit 59 kWh netto bei.
Was das konkret bedeutet
Drei Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entscheidung. Erstens: Der Q4 e-tron Basis hat 150 kW Antriebsleistung statt nur 140 kW wie die LFP-Konzern-Schwestern. Zweitens: Die DC-Ladeleistung liegt bei 160 kW statt nur 105 kW – also rund 50 Prozent mehr. Drittens: Die Reichweite liegt bei 440 km (SUV) bzw. 451 km (Sportback) – über LFP-Niveau.
Folglich ist der Q4 e-tron technisch klar besser positioniert als die Konzern-Schwestern. Allerdings hat das einen Preis: Der Q4 startet bei 47.500 Euro, der Skoda Elroq Essence 60 bei 37.390 Euro – also rund 10.000 Euro Differenz. Du zahlst die NMC-Vorteile mit Premium-Aufpreis.
Die Trade-off-Logik
Wer sich zwischen Q4 e-tron und Skoda Elroq entscheiden muss, sollte folgende Frage beantworten: Brauchst du die Schnelllade-Geschwindigkeit? Wenn du regelmäßig Langstrecke fährst, ist der Audi mit 160 kW DC besser. Wenn du primär zu Hause lädst, ist der Skoda mit LFP-Akku langlebiger. Die 10.000-Euro-Differenz solltest du in jedem Fall realistisch einplanen.
Die vier Antriebsvarianten im Detail
Audi behält die Variantenstruktur bei, ändert aber die Bezeichnungen. Statt Q4 40 e-tron, Q4 45 e-tron, Q4 45 e-tron quattro und Q4 55 e-tron quattro tragen die vier Varianten jetzt Namen ohne Ziffern – analog zum Q6 e-tron.
Q4 e-tron (Basis, 47.500 €)
Heckantrieb mit dem neuen APP350-Motor, 150 kW (204 PS), 350 Nm Drehmoment. Die Reichweite liegt bei rund 440 km nach WLTP. Mit dem Siliciumcarbid-Inverter steigt der Wirkungsgrad um 10 Prozent. Das ist die Variante für klassische Pendler, die nicht jeden Tag 200 km fahren.
Q4 e-tron performance (ca. 56.000 €)
Heckantrieb mit der bekannten APP550-Maschine, 210 kW (286 PS), 77-kWh-Akku. Die Reichweite liegt bei rund 580 km (SUV) bzw. 592 km (Sportback). Außerdem ist das die Variante mit der besten Effizienz. Folglich ist sie die rationalste Wahl für Vielfahrer, die nicht zwingend Allrad brauchen.
Q4 e-tron quattro (ca. 60.000 €)
Allradantrieb mit 220 kW Systemleistung, kombiniert APP350 hinten mit Asynchronmotor vorne. Die Reichweite liegt bei 558 (SUV) bzw. 573 km (Sportback). Insbesondere Familien mit Wintersport-Bedarf oder Anhängerlast profitieren von der Allrad-Traktion.
Q4 e-tron quattro performance (ca. 64.000 €)
Topvariante mit 250 kW (340 PS) Systemleistung, kombiniert APP550 hinten mit Asynchronmotor vorne. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,4 Sekunden. Allerdings sinkt die Reichweite auf 541 (SUV) bzw. 554 km (Sportback). Diese Variante ist klar Performance-orientiert und nicht für Effizienz-Fans gedacht.
Was du beim Cockpit wirklich bekommst

Audi hat das Cockpit grundlegend überarbeitet. Drei Elemente sind neu.
1. Doppeldisplay-Architektur
Das Cockpit orientiert sich jetzt stärker am größeren Q6 e-tron. Optional gibt es ein 12-Zoll-Display für den Beifahrer, das eigene Inhalte wie Streaming oder Navigation anzeigt – während der Fahrer das nicht sieht. Das ist eine deutliche Aufwertung gegenüber dem alten Q4-Cockpit, wirkt aber im Vergleich zu Mercedes MBUX Hyperscreen oder BMW Panoramic Vision noch konservativ.
2. ChatGPT-Integration
Audi integriert ChatGPT als Sprachsteuerung. Damit kannst du komplexere Fragen stellen – etwa „Welcher Ladepunkt auf meiner Route hat günstigen Strom?“ oder „Plane mir die schnellste Route nach München mit zwei Pausen“. Insbesondere im Vergleich zur alten Sprachsteuerung ist das ein deutlicher Sprung. Allerdings funktioniert ChatGPT nur mit aktiver Internet-Verbindung und SIM-Karte im Auto.
3. Neue Software-Funktionen
Die überarbeitete Software bietet bei niedrigerem Ladezustand mehr Antriebsleistung als bisher. Folglich verlierst du auf der Langstrecke nicht so schnell Performance, wenn der Akku unter 20 Prozent fällt. Außerdem soll ein neu entwickeltes Leichtlauföl im Differenzial bei voller Batterie bis zu 12 km zusätzliche Reichweite bringen – insbesondere bei niedrigen Temperaturen.

Bidirektionales Laden: Was V2L und V2H wirklich bringen
Das Facelift bringt zwei wichtige Lade-Funktionen, die der alte Q4 nicht hatte.
V2L (Vehicle-to-Load)
V2L ermöglicht das Laden externer Geräte mit bis zu 2,3 kW Leistung – über einen Adapter oder eine 230-V-Steckdose. Damit kannst du Camping-Kühlschränke, E-Bikes, Beamer oder Werkzeug direkt aus dem Auto-Akku versorgen. Insbesondere für Wochenend-Camper und Handwerker ist das praktisch.
V2H (Vehicle-to-Home)
V2H erlaubt es, mit dem Auto-Akku dein Haus zu versorgen – etwa bei Stromausfall oder zum Eigenverbrauch von Solarstrom. Allerdings benötigst du dafür eine spezielle Wallbox mit V2H-Funktion (z.B. von dcbel oder Wallbox Quasar 2). Die Investition liegt bei 4.000 bis 7.000 Euro zusätzlich. Für Eigenheim-Besitzer mit Photovoltaik-Anlage rentiert sich das langfristig deutlich. Mehr dazu in unserer Bidirektionales-Laden-Übersicht 2026.

Vergleich: Q4 e-tron Facelift vs. Konkurrenz
Im Premium-Kompakt-SUV-Segment ab 45.000 Euro trifft der Q4 auf vier direkte Konkurrenten. Diese Tabelle zeigt den Vergleich.
| Modell | Akku netto | Reichweite WLTP | Lade-Peak | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| Audi Q4 e-tron Facelift | 59 kWh NMC | 440 km | 160 kW | 47.500 € |
| BMW iX3 Neue Klasse | 108 kWh | 805 km | 400 kW | 70.900 € |
| Mercedes GLC EQ 350+ | 94 kWh | 713 km | 330 kW | 67.717 € |
| Skoda Enyaq Selection 85 | 77 kWh NMC | 558 km | 175 kW | 47.690 € |
| VW ID.4 Pro | 77 kWh NMC | 558 km | 175 kW | 44.435 € |
Daten: Hersteller-Konfiguratoren, ADAC, Stand 27. April 2026.
Drei Schlussfolgerungen ergeben sich daraus.
Erstens: Der Q4 e-tron ist im Premium-Vergleich der günstigste. BMW iX3 (70.900 €) und Mercedes GLC EQ (67.717 €) liegen rund 20.000 Euro über dem Q4 – allerdings auch eine Klasse größer und mit deutlich besserer Lade-Performance.
Zweitens: Im Konzern-Vergleich kostet der Audi knapp 200 Euro mehr als der Skoda Enyaq. Bei vergleichbarer Technik. Folglich zahlst du das Audi-Logo praktisch ohne Aufpreis – das war vor dem Facelift anders.
Drittens: Der VW ID.4 ist 3.000 Euro günstiger als der Q4 e-tron. Bei gleicher 77-kWh-Batterie und ähnlicher Reichweite. Wer nicht auf das Audi-Logo besteht, sollte den ID.4 prüfen.

Lieferzeiten und Bestelloptionen
Die Bestellungen sind noch nicht offen – Audi hat das Facelift erst am 26. April 2026 vorgestellt. Der offizielle Bestellstart wird für Mitte Mai 2026 erwartet, mit ersten Auslieferungen ab August 2026.
Aktuelle Lieferzeiten für den alten Q4 e-tron liegen bei rund drei bis fünf Monaten. Beim Facelift dürften die Wartezeiten länger sein, da die Nachfrage nach den ersten Modellen erfahrungsgemäß höher ist. Wer im Mai bestellt, fährt das Auto voraussichtlich im November oder Dezember 2026.
E-Auto-Förderung 2026: Was du wissen musst
Der Q4 e-tron mit Einstiegspreis 47.500 Euro liegt klar unter der Fördergrenze für die E-Auto-Prämie 2026 (Netto-Listenpreis bis 65.000 Euro). Folglich sind je nach Haushaltseinkommen zwischen 3.000 und 6.000 Euro Förderung möglich.
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Wer den Q4 Sportback e-tron quattro performance (über 64.000 Euro) wählt, fällt eventuell aus der Förderung heraus, sobald Sonderausstattungen den Listenpreis über 65.000 Euro treiben. Für die Basis und die Performance-Variante ist die Förderung hingegen sicher. Mehr Details zur Berechnung in unserer E-Auto-Förderung-Übersicht 2026.
Firmenwagen: Q4 e-tron als 0,25-Prozent-Fall
Mit einem Bruttolistenpreis ab 47.500 Euro qualifiziert sich der Q4 e-tron klar für die 0,25-Prozent-Firmenwagenversteuerung (Grenze: 100.000 Euro). Damit liegt der geldwerte Vorteil bei nur 119 Euro pro Monat plus Wegstrecken-Pauschale.
Zum Vergleich: Ein vergleichbarer Verbrenner wie der Q5 (ab 56.250 Euro) wird mit 1 Prozent versteuert – also 562,50 Euro geldwerter Vorteil pro Monat. Folglich spart ein Q4-e-tron-Firmenwagen-Fahrer rund 5.300 Euro pro Jahr an Steuern gegenüber dem vergleichbaren Verbrenner. Mehr dazu in unserem Firmenwagen-Steuer-Guide.
Was du noch wissen solltest
Drei Detail-Aspekte, die viele Käufer übersehen werden.
1. Der Sportback ist effizienter als der SUV
Der Q4 Sportback e-tron hat einen niedrigeren cw-Wert als die SUV-Variante. Folglich liegt die Reichweite bei der Top-Variante bei 592 km (Sportback) statt 580 km (SUV) – also rund 12 km mehr. Insbesondere für Vielfahrer auf der Autobahn ist die Sportback-Variante die rationalere Wahl, auch wenn sie 1.500 Euro mehr kostet.
2. Die Anhängelast bleibt unverändert
Anders als beim Skoda Enyaq oder Elroq hat Audi die Anhängelast beim Q4 e-tron Facelift nicht erhöht. Sie liegt weiterhin bei 1.200 kg (Basis) bzw. 1.400 kg (quattro). Wer regelmäßig Anhänger zieht, sollte zum Skoda Enyaq Selection 85x (2.000 kg) wechseln – das ist der gleiche Konzern, deutlich günstiger und mit doppelter Anhängelast.
3. Lichtinszenierung als Zubehör
Audi bietet als Sonderausstattung digitale OLED-Rückleuchten mit programmierbaren Lichtsignaturen an. Damit kannst du beim Parken eine Begrüßungs-Animation oder beim Bremsen ein Warn-Muster aktivieren. Insbesondere für junge Käufer ist das ein emotionales Highlight. Allerdings kostet die Option rund 1.500 Euro Aufpreis.
Empfehlung: Welche Variante du wirklich bestellen solltest
Nach Analyse aller Daten ergeben sich folgende fünf konkrete Empfehlungen.
Wenn du Pendler bist
Bestelle den Q4 e-tron Basis (47.500 €). 440 km WLTP-Reichweite reichen für die Pendelwoche, der NMC-Akku lädt mit 160 kW deutlich schneller als die LFP-Konzern-Schwestern, und die V2H-Funktion macht das Auto zum Eigenheim-Stromspeicher. Mit Förderung effektiv unter 42.000 Euro. Das ist die rationalste Wahl im Premium-Kompakt-Segment.
Wenn du Vielfahrer bist
Greif zum Q4 Sportback e-tron performance (ca. 56.000 €). 592 km WLTP, 175 kW DC-Ladeleistung, Sportback-Aerodynamik. Insbesondere wenn du mehr als 30.000 km pro Jahr fährst und nicht zwingend Allrad brauchst, ist das die effizienteste Wahl. Die 1.500 Euro Aufpreis gegenüber dem SUV holst du im Stromverbrauch nach 80.000 km wieder rein.
Wenn du Familien-Allrad-Fahrer bist
Wähle den Q4 e-tron quattro (ca. 60.000 €). 220 kW Systemleistung, 558 km Reichweite, Allradantrieb für Wintersport und gelegentliche Anhängerlast. Allerdings ist die Anhängelast mit 1.400 kg geringer als beim Skoda Enyaq. Wenn du oft schwere Anhänger ziehst, prüfe alternativ den Enyaq Selection 85x.
Wenn du Performance-Fan bist
Bestelle den Q4 e-tron quattro performance (ca. 64.000 €). 250 kW (340 PS), 5,4 Sekunden auf 100 km/h, vollwertige Premium-Performance. Allerdings sinkt die Reichweite auf 541 km. Für Track-Day-Liebhaber gibt es im Konzern-Verbund den BMW i3 50 xDrive (469 PS) als Alternative – der ist noch deutlich stärker, allerdings auch teurer.
Wenn du Schnäppchen-Jäger bist
Greif zum auslaufenden Modelljahr 2025/26. Audi-Händler bieten aktuell Rabatte von bis zu 8.000 Euro auf Lagerfahrzeuge des alten Jahrgangs. Insbesondere wenn dir die Cockpit-Updates und V2H-Funktion nicht wichtig sind, ist der alte Q4 e-tron mit dem APP310-Motor technisch ausreichend. Effektivpreise unter 40.000 Euro sind möglich.
🎯 Schnell-Entscheidung: Die Zusammenfassung
| Wenn du… | dann kauf… | Preis ab |
|---|---|---|
| Pendler bist | Q4 e-tron Basis | 47.500 € |
| maximale Reichweite willst | Q4 Sportback e-tron performance | ca. 56.000 € |
| Familien-Allrad brauchst | Q4 e-tron quattro | ca. 60.000 € |
| Performance-Fan bist | Q4 e-tron quattro performance | ca. 64.000 € |
| Schnäppchen suchst | MJ 2025/26 mit Rabatt | unter 40.000 € |
Mehr brauchst du nicht zu wissen. Bestelle, was zu deinem Profil passt.
FAQ
Die Antworten zu den wichtigsten Fragen findest du in unserem separaten FAQ-Dokument zu diesem Artikel.
Der Audi Q4 e-tron Facelift startet bei 47.500 Euro für die Basis-Version mit 59-kWh-Akku und Heckantrieb. Die Performance-Variante kostet rund 56.000 Euro, der Q4 e-tron quattro etwa 60.000 Euro und die Topvariante quattro performance ab circa 64.000 Euro. Mit der E-Auto-Förderung 2026 sind je nach Einkommen bis zu 6.000 Euro Rabatt möglich.
Audi hat das Facelift am 26. April 2026 offiziell vorgestellt. Der reguläre Bestellstart wird für Mitte Mai 2026 erwartet, mit ersten Auslieferungen ab August 2026. Wer im Mai bestellt, fährt das Auto voraussichtlich im November oder Dezember 2026. Aktuelle Lieferzeiten beim alten Modelljahr liegen bei drei bis fünf Monaten, beim Facelift dürfte es länger dauern.
Für Pendler ohne Allrad-Bedarf lohnt sich die Basis (47.500 Euro) mit 440 km Reichweite. Für Vielfahrer ist der Q4 Sportback e-tron performance ideal: 592 km Reichweite, beste Effizienz im Lineup. Familien mit Wintersport oder Anhängerlast wählen den quattro mit 558 km. Performance-Fans greifen zum quattro performance mit 250 kW und 5,4 Sekunden auf 100 km/h.
Die Basisversion mit 59-kWh-Akku schafft 440 km (SUV) bzw. 451 km (Sportback) nach WLTP. Die Performance-Variante mit 77-kWh-Akku kommt auf bis zu 580 km (SUV) bzw. 592 km (Sportback). Der quattro liegt bei 558 bzw. 573 km, der quattro performance bei 541 bzw. 554 km. Insgesamt gewinnt der Q4 durch den effizienteren APP350-Motor und den Siliciumcarbid-Inverter rund 30 km pro Variante.
Audi behält bewusst die NMC-Batterie mit 59 kWh netto bei. Drei Vorteile: 150 kW Antriebsleistung statt 140 kW bei den LFP-Konzern-Schwestern, 160 kW DC-Ladeleistung statt nur 105 kW und 440 km WLTP-Reichweite. Folglich ist der Q4 technisch deutlich besser als Skoda Elroq Essence 60 oder VW ID.3 Pro. Allerdings kostet er rund 10.000 Euro mehr.
Der Q4 e-tron Facelift unterstützt erstmals V2L (Vehicle-to-Load) und V2H (Vehicle-to-Home). Mit V2L kannst du externe Geräte wie E-Bikes oder Camping-Kühlschränke mit bis zu 2,3 kW versorgen. V2H ermöglicht die Stromversorgung des Eigenheims aus dem Auto-Akku. Allerdings benötigst du dafür eine spezielle V2H-Wallbox für 4.000 bis 7.000 Euro. Für Eigenheim-Besitzer mit PV-Anlage rentiert sich das schnell.
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Letzte Aktualisierung: 27. April 2026 · Datenquellen: Audi Pressemitteilung 26.4.2026, electrive.net, InsideEVs Deutschland, Auto Motor und Sport, Motor1 Deutschland, heise autos, AutoScout24, Audi Konfigurator.
