Audi hat die dritte Generation des Q7 für 2026 bestätigt: Der große Luxus-SUV bekommt eine neue Plattform, ein frisches Design und einen kräftigen V6-Plug-in-Hybrid mit rund 400 PS. Anders als viele erwartet hatten, bleibt der neue Q7 ein Verbrenner mit Elektrounterstützung und wird nicht rein elektrisch. Alle Varianten erhalten ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System, an der Spitze steht ein neuer Plug-in-Hybrid mit deutlich mehr elektrischer Reichweite. Die Weltpremiere wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet, und einen offiziellen deutschen Preis nennt Audi noch nicht. Auf Basis erster internationaler Angaben ist von einem Einstieg im Bereich von rund 75.000 bis 80.000 Euro auszugehen.
Ich fasse für dich alle bekannten und erwarteten Daten zum neuen Q7 zusammen, erkläre die Antriebe und ordne ein, warum gerade der Plug-in-Hybrid für Firmenwagenfahrer interessant ist. Denn der neue Q7 setzt bewusst auf moderne Verbrenner- und Hybridtechnik statt auf einen reinen Elektroantrieb. Hier kommt der komplette Überblick mit allen Details und meiner Einschätzung.

Warum der neue Audi Q7 wichtig ist
Der aktuelle Q7 stammt im Kern aus dem Jahr 2014 und hat trotz zweier Modellpflegen sichtbar an Aktualität verloren. Die Konkurrenz aus BMW X5 und Mercedes GLE ist moderner, und auch die Technik im Innenraum gilt als überholt. Ein kompletter Generationswechsel war daher überfällig.
Audi-Chef Gernot Döllner hat den neuen Q7 offiziell bestätigt. Er ist Teil einer breiten Modelloffensive, zu der auch ein völlig neues Flaggschiff namens Q9 gehört. Der Q7 bleibt dabei das wichtige Volumenmodell im oberen SUV-Segment, während der Q9 darüber positioniert wird.
Wichtig zur Einordnung: Trotz aller Elektrooffensive bei Audi bleibt der Q7 ein klassischer Luxus-SUV mit Verbrennungsmotor und Hybridunterstützung. Audi reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach großen, langstreckentauglichen Fahrzeugen, gerade in wichtigen Märkten wie den USA und China, wo der Q7 traditionell stark verkauft wird.

Antrieb: Mild-Hybrid und neuer V6 Plug-in-Hybrid
Beim Antrieb setzt der neue Q7 auf eine konsequente Elektrifizierung der Verbrenner. Alle Varianten erhalten ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System, das den Motor unterstützt, Verbrauch senkt und das Anfahren sanfter macht. Den Kern bildet ein überarbeiteter und effizienterer V6-Benziner.
Das Highlight ist der neue Plug-in-Hybrid. Er kombiniert einen doppelt aufgeladenen V6-Benziner mit einem Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie. Die Systemleistung soll bei rund 400 PS liegen, was den Q7 spürbar kräftiger und gleichzeitig effizienter macht als rein konventionelle Antriebe.
Technisch interessant ist eine weitere Option, die die Plattform theoretisch ermöglicht. Berichten zufolge wäre auf der neuen Basis sogar ein Range-Extender denkbar, bei dem ein Verbrenner als Generator Strom für den E-Antrieb liefert. Ob Audi diese Variante tatsächlich bringt, ist aber noch offen.

Reichweite des Plug-in-Hybrid
Beim Plug-in-Hybrid ist die elektrische Reichweite das entscheidende Argument. Während der aktuelle Q7 PHEV nur rund 84 Kilometer rein elektrisch schafft, soll die neue Generation deutlich mehr bieten. Erwartet werden rund 100 bis 130 Kilometer nach WLTP, was den Q7 für viele Pendler alltagstauglich elektrisch macht.
Diese größere E-Reichweite ist nicht nur praktisch, sondern auch steuerlich relevant. Wer den Großteil seiner täglichen Strecken elektrisch zurücklegt, spart Sprit und fährt im Alltag oft emissionsfrei. Die Gesamtreichweite aus Strom und Benzin soll bei rund 800 Kilometern liegen.
Damit positioniert sich der neue Q7 PHEV als idealer Langstrecken-Luxusliner ohne Reichweitenangst. Er verbindet die Vorteile des elektrischen Fahrens im Alltag mit der Flexibilität eines Verbrenners auf der großen Reise. Genau diese Kombination macht große Plug-in-Hybride derzeit so beliebt.
Plattform und Technik: die neue PPC-Basis
Der neue Q7 steht auf der PPC-Plattform, was für Premium Platform Combustion steht. Dabei handelt es sich um eine umfangreich überarbeitete Weiterentwicklung der bisherigen MLB-evo-Architektur. Sie ist gezielt auf moderne Verbrenner- und Hybridantriebe ausgelegt.
Der wichtigste Fortschritt steckt in der Elektronik. Eine neue elektronische Architektur soll leistungsfähigere und flexiblere elektrifizierte Antriebe ermöglichen. Audi vergleicht den Sprung mit dem Wechsel vom alten A4 zum neuen A5, der ebenfalls einen großen Technologieschritt brachte.
Für den Kunden bedeutet das vor allem modernere Software, bessere Assistenzsysteme und ein zeitgemäßes Infotainment. Genau hier hatte der alte Q7 zuletzt seine größten Schwächen. Die neue Plattform soll diese Lücke schließen und den Q7 wieder auf Augenhöhe mit der Konkurrenz bringen.

Design: neues Gesicht im Stil des Q6 e-tron
Optisch orientiert sich der neue Q7 an der aktuellen Designsprache von Audi. Erwartet werden geteilte Scheinwerfer, ein markanter achteckiger Kühlergrill und ein breiter, durchgehender Lufteinlass an der Front. Die Leuchtgrafik erinnert an den Q6 e-tron und den kommenden Q9.
Am Heck soll ein durchgehendes Leuchtenband für einen modernen Auftritt sorgen. Insgesamt wirkt der neue Q7 dadurch kantiger und selbstbewusster als das aktuelle Modell, bleibt aber klar als Q7 erkennbar. Die Abmessungen dürften ähnlich bleiben oder leicht wachsen.
Im Innenraum erwartet dich eine umfassend modernisierte Technik-Landschaft mit neuen Displays und aktueller Bedienung. Für die Topversion ist zudem eine Hinterachslenkung im Gespräch, die den großen SUV wendiger und im Alltag handlicher macht. Auch eine sportlichere SQ7-Variante ist bereits in Vorbereitung.
Innenraum, Platz und bis zu sieben Sitze
Eine der größten Stärken des Q7 bleibt das Platzangebot. Auch die neue Generation soll auf Wunsch bis zu sieben Sitze bieten, was den großen Audi zum praktischen Familien- und Reisefahrzeug macht. Die dritte Sitzreihe eignet sich dabei für Kinder und gelegentliche Mitfahrer.
Im Cockpit setzt Audi auf eine moderne, displaybetonte Gestaltung. Erwartet werden ein großes Fahrerdisplay, ein zentraler Touchscreen und hochwertige Materialien, wie man sie von der Marke kennt. Damit holt der Q7 den Rückstand auf die zuletzt modernere Konkurrenz auf.
Auch beim Komfort dürfte der Q7 seine Stärken behalten. Viel Beinfreiheit, bequeme Sitze und ein großzügiges Kofferraumvolumen machen ihn zum idealen Langstreckenfahrzeug. Gerade auf langen Reisen spielt ein Auto dieser Größe seine Vorteile voll aus.
Der neue Q7 als Firmenwagen: 0,5-Prozent-Regelung
Gerade als Dienstwagen wird der neue Q7 Plug-in-Hybrid interessant. Plug-in-Hybride profitieren von der günstigen 0,5-Prozent-Regelung, wenn sie mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite oder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer bieten. Mit erwarteten rund 100 bis 130 Kilometern E-Reichweite erfüllt der neue Q7 diese Hürde klar.
Das halbiert die monatlich zu versteuernde Bemessungsgrundlage gegenüber einem reinen Verbrenner mit 1-Prozent-Regelung. Bei einem Listenpreis im Bereich von 80.000 Euro summiert sich dieser Vorteil schnell auf mehrere Hundert Euro pro Monat, die du als Nettoeinkommen mehr in der Tasche behältst. Für viele Firmenwagenfahrer ist das ein entscheidendes Argument.
Wichtig ist dabei der genaue Wert der elektrischen Reichweite im Fahrzeugschein, der über die Begünstigung entscheidet. Sobald Audi die finalen WLTP-Daten veröffentlicht, lässt sich die steuerliche Einstufung sicher bestimmen. Bis dahin gilt die 0,5-Prozent-Einstufung als sehr wahrscheinlich.

Preis und Marktstart
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten erwarteten Eckdaten zusammen. Quellen: Audi und internationale Fachmedien, Stand 1. Juni 2026. Die meisten Werte sind vorläufig.
| Merkmal | Neuer Audi Q7 (Generation 3) |
|---|---|
| Plattform | PPC (Weiterentwicklung MLB evo) |
| Antriebe | V6 Mild-Hybrid, V6 Plug-in-Hybrid |
| Systemleistung PHEV | rund 400 PS (erwartet) |
| E-Reichweite PHEV | rund 100 bis 130 km (erwartet) |
| Gesamtreichweite | rund 800 km (erwartet) |
| Besonderheit | neue Elektronik, Hinterachslenkung |
| Premiere | im Verlauf von 2026 erwartet |
| Einstiegspreis | offiziell offen, erwartet rund 75.000 bis 80.000 Euro |
Einen offiziellen deutschen Preis hat Audi noch nicht genannt. Auf Basis des aktuellen Modells und einer britischen Angabe von rund 75.000 Pfund ist von einem Einstieg im Bereich von rund 75.000 bis 80.000 Euro auszugehen. Die Topversionen und der SQ7 dürften deutlich darüber liegen.
Die Weltpremiere wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet, der Marktstart folgt entsprechend kurz darauf. In einigen Märkten wird das Modell auch als 2027er-Jahrgang geführt. Bis zur offiziellen Vorstellung bleiben einige technische Details noch vorläufig.

Anhängelast und Alltag
Für viele Q7-Käufer ist die Anhängelast ein wichtiges Kriterium. Der aktuelle Q7 zieht bis zu 3,5 Tonnen, ein Wert, der für Pferdeanhänger oder große Wohnwagen wichtig ist. Es ist zu erwarten, dass auch die neue Generation in dieser Disziplin stark bleibt.
Gerade als Plug-in-Hybrid muss man beim Anhängerbetrieb allerdings genauer hinschauen. Mit Anhänger und leerer Batterie steigt der Verbrauch des Benziners deutlich, und die elektrische Reichweite schrumpft schnell. Wer regelmäßig schwere Lasten zieht, sollte das in der Kostenrechnung berücksichtigen.
Im normalen Alltag ohne Anhänger spielt der Q7 dagegen seine Stärken aus. Die Hinterachslenkung der Topversion macht den großen SUV in der Stadt erstaunlich wendig, und die hohe Sitzposition sorgt für gute Übersicht. So bleibt der Q7 trotz seiner Größe alltagstauglich.
Konkurrenz: BMW X5, Mercedes GLE und Volvo XC90
Der neue Q7 trifft auf starke Rivalen. Der wichtigste Gegner ist der ebenfalls neue BMW X5, gefolgt von der überarbeiteten Mercedes GLE. Auch der Volvo XC90 und große SUV aus dem eigenen Konzern wie der VW Touareg spielen in dieser Liga mit.
Sein Pfund ist die Kombination aus Markenprestige, Platzangebot mit bis zu sieben Sitzen und der neuen, effizienten Plug-in-Hybrid-Technik. Gegenüber dem alten Modell holt der Q7 vor allem bei Software und Assistenzsystemen deutlich auf, wo er zuletzt Schwächen hatte.
Über dem Q7 positioniert Audi künftig den neuen Q9 als dreireihiges Flaggschiff, das vor allem auf den US-Markt zielt. Der Q7 bleibt damit die etwas kompaktere, aber immer noch sehr geräumige Wahl im Audi-SUV-Programm. Wer maximalen Platz sucht, wird künftig zum Q9 greifen.

Mein Fazit: Für wen lohnt sich der neue Q7?
Der neue Audi Q7 ist ein bewusst pragmatisches Auto. Statt auf einen reinen Elektroantrieb setzt Audi auf moderne Verbrenner mit Mild-Hybrid und einen kräftigen Plug-in-Hybrid. Für alle, die einen großen, langstreckentauglichen Luxus-SUV ohne Reichweitenangst suchen, ist das genau die richtige Strategie.
Besonders attraktiv ist der Plug-in-Hybrid für Firmenwagenfahrer. Dank der erwarteten hohen E-Reichweite greift voraussichtlich die günstige 0,5-Prozent-Regelung, was den Q7 steuerlich deutlich attraktiver macht als einen reinen Verbrenner. Wer zu Hause oder im Betrieb laden kann, fährt zudem viele Alltagsstrecken rein elektrisch.
Mein Rat: Wer ohnehin einen großen Verbrenner-SUV fahren möchte, sollte unbedingt auf den neuen Plug-in-Hybrid setzen, sowohl wegen der Effizienz als auch wegen des Steuervorteils. Wer dagegen einen rein elektrischen Audi sucht, ist mit Modellen wie dem Q6 e-tron besser bedient. Vor einer Entscheidung lohnt es sich, die offiziellen Preise und WLTP-Daten abzuwarten.
Für AutoColumn ist der neue Q7 ein interessantes Signal. Während viele Hersteller das große SUV-Segment voll elektrifizieren, hält Audi bewusst an einem hocheffizienten Plug-in-Hybrid fest. Das zeigt, dass der Plug-in-Hybrid im Premium-Segment noch lange eine wichtige Rolle spielen wird, gerade für Vielfahrer und Firmenwagenfahrer, die Flexibilität und Steuervorteil gleichermaßen schätzen.

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Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2026. Datenquellen: Audi (Gernot Döllner, Audi Annual Media Conference 2026), Auto Express: New Audi Q7, TopElectricSUV: Next-gen Audi Q7. Hinweis: Der neue Q7 war bei Veröffentlichung noch nicht offiziell vorgestellt. Leistung, Reichweite, Preis und Marktstart sind vorläufige Erwartungen und können sich ändern.

Audi hat die dritte Generation des Q7 für 2026 bestätigt. Die Weltpremiere wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet, der Marktstart folgt kurz darauf. In einigen Märkten läuft das Modell als 2027er-Jahrgang. Einige technische Details sind bis zur offiziellen Vorstellung noch vorläufig.
Nein. Der neue Audi Q7 bleibt ein Verbrenner mit Elektrounterstützung. Alle Varianten bekommen ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System, an der Spitze steht ein neuer V6-Plug-in-Hybrid. Einen rein elektrischen Audi in dieser Größe bietet zum Beispiel der Q6 e-tron.
Der neue Q7 Plug-in-Hybrid soll rund 100 bis 130 Kilometer rein elektrisch nach WLTP schaffen, deutlich mehr als die rund 84 Kilometer des aktuellen Modells. Die Gesamtreichweite aus Strom und Benzin wird auf etwa 800 Kilometer geschätzt. Die Werte sind vorläufig.
Einen offiziellen deutschen Preis hat Audi noch nicht genannt. Auf Basis des aktuellen Modells und erster internationaler Angaben ist von einem Einstieg im Bereich von rund 75.000 bis 80.000 Euro auszugehen. Topversionen und der SQ7 dürften deutlich darüber liegen.
a, vor allem als Plug-in-Hybrid. Mit der erwarteten E-Reichweite von rund 100 bis 130 Kilometern erfüllt er die Voraussetzung für die günstige 0,5-Prozent-Regelung. Das halbiert die Steuerlast gegenüber einem reinen Verbrenner mit 1-Prozent-Regelung.
Der neue Audi Q9 wird oberhalb des Q7 als neues dreireihiges Flaggschiff positioniert und zielt vor allem auf den US-Markt. Der Q7 bleibt die etwas kompaktere, aber weiterhin sehr geräumige Wahl. Wer maximalen Platz sucht, greift künftig zum Q9.
