Citroen 2CV

Citroën 2CV Elektro: Die Ente kommt zurück, aber hält der Preis unter 15.000 Euro?

Der Citroën 2CV Elektro soll 2028 in Serie gehen und weniger als 15.000 Euro kosten, und zwar vor Abzug staatlicher Hilfen. Das ist billiger als jedes elektrische Kleinwagen-Angebot, das du heute in Deutschland bestellen kannst. Gebaut wird er laut Berichten bei Pomigliano d’Arco in Italien, dort, wo heute der Fiat Panda entsteht. Batterie, Reichweite und Maße hat Citroën bisher nicht veröffentlicht.

Ich habe die Quellen vom Investor Day im Mai bis zu den Teaser-Bildern dieser Woche durchgesehen. Hier steht, was sicher ist, was nur geschätzt wird und was ich kaufen würde, wenn du nicht bis 2028 warten willst. Stand aller Angaben: 10.10.2026.


Was Citroën beim 2CV bestätigt hat

Am 21. Mai 2026 hat Citroën-Chef Xavier Chardon beim Stellantis Investor Day die Rückkehr des 2CV angekündigt. Seither gibt es drei harte Aussagen: einen Preis unter 15.000 Euro (ohne Förderung), den Verkaufsstart 2028 und die Produktion in Europa. Alles andere ist Schätzung.

Die Jahreszahl hat Symbolwert. Der Original-2CV wurde 1948 auf dem Pariser Salon gezeigt, genau 80 Jahre vor dem Marktstart des Nachfolgers.

PunktStand 10.10.2026Quelle
Preisunter 15.000 Euro, vor FörderungAutoflotte/Autocar via newmobility, motorsactu
Marktstart2028newmobility, motorsactu
WerkPomigliano d’Arco (Italien), Fiat-Panda-Werknewmobility, web.de
PlattformStellantis-E-Car-Programm, kein Leapmotor-Unterbaumotorsactu, journaldugeek
FahrzeugklasseEU-Kategorie M1E, unter 4,2 mnewmobility
Batterienoch nicht bekannt (Berichte: ca. 20 kWh LFP)newmobility
Reichweitenoch nicht bekanntjournaldugeek
Maßenoch nicht bekanntjournaldugeek

Die Kategorie M1E ist ein geplanter EU-Rahmen für kleine, in Europa gebaute Elektroautos mit weniger vorgeschriebener Assistenz-Technik. Sie ist der Grund, warum so ein Preis überhaupt denkbar ist. Ob sie beschlossen wird, liegt aber nicht in Citroëns Hand.

Was noch niemand weiß: Batterie, Reichweite, Größe

Hier gehen die Quellen auseinander. Newmobility nennt eine kleine LFP-Batterie mit rund 20 kWh und deutlich unter 100 PS. Web.de rechnet mit 25 bis 35 kWh und 200 bis 300 km WLTP. Citroën selbst sagt dazu: nichts. Journaldugeek hält ausdrücklich fest, dass der Hersteller bisher keine technischen Daten veröffentlicht hat.

Ich würde beide Schätzungen als Bandbreite lesen, nicht als Zusage. Mit 20 kWh liegt die Reichweite realistisch klar unter 200 km. Mit 30 kWh wäre sie auf Dacia-Spring-Niveau (27,5 kWh, 246 km WLTP laut carwow.de).

Zur Länge: Web.de erwartet 3,50 bis 3,70 m. Gesichert ist nur „unter 4,2 m“, weil das die M1E-Grenze ist. Bei der Leistung gilt dasselbe. Auch ein Detail macht die Runde: Kurbelfenster sollen laut Newmobility intern geprüft werden. Das ist ein Gedankenspiel, keine Ausstattungsliste.

Wer heute einen „Preis ab“-Artikel zum Citroën 2CV Elektro mit Reichweite auf den Kilometer genau liest, liest Spekulation. Ich schreibe deshalb bewusst „noch nicht bekannt“, wo Citroën schweigt.

Citroën 2CV Elektro in Paris: Zeigt das Concept schon das fertige Auto?

Die ersten offiziellen Teaser-Bilder hat Citroën seit dem 3. Oktober gezeigt. Laut Journaldugeek wird das Concept am 11. Oktober um 19 Uhr vorgestellt, am Abend vor dem Pressetag des Mondial de l’Auto (Pressetag 12.10., Salon bis 18.10.2026). Stand heute, 10.10., hat also noch niemand das ganze Auto gesehen.

Auf den Teasern erkennt man eine gewölbte Motorhaube mit Sicken, runde Scheinwerfer auf den Kotflügeln und große Seitenfenster. Die orange Farbe erinnert an den 2CV Spot, der vor 50 Jahren erschien.

Wichtig: Es ist ein Concept. Chardon sagt allerdings, es liege „sehr nah“ an der Serie. Motorsactu zitiert dieselbe Linie. Ich nehme das ernst, rechne aber mit Änderungen. Concepts haben oft Kameras statt Spiegel, 22-Zoll-Felgen und Türgriffe, die kein Zulieferer in dieser Preisklasse liefern kann.

Mein Prüfstein ab Montag: Wie sehen Türgriffe, Scheinwerfer und Innenraum aus? Zeigt Citroën einen echten Innenraum oder nur die Hülle? Fehlt der Innenraum, hat die Show vor allem Designwert.

Ente 1948, Ente 2028: Wie viel Nostalgie steckt drin?

Die Ente war nie ein schnelles Auto. Sie war ein Regenschirm auf vier Rädern, gebaut für französische Bauern, die Eier über Feldwege fahren wollten, ohne dass sie zerbrechen. Das Konzept war Verzicht mit Charme.

Chardon betont ausdrücklich, man mache das „nicht aus Nostalgie“. Die Idee von damals, einfach, günstig und emotional, soll neu übersetzt werden. Das ist die Aussage, die ich spannender finde als jedes Foto.

Im Juni sagte er der Autoflotte: Der neue 2CV werde „bewusst nicht überentwickelt“. Auf Bildschirme überall wolle Citroën verzichten, „wie es manche chinesischen Hersteller tun“. Das klingt nach Marketing, ist aber ein konkretes Versprechen mit Preisfolgen. Jeder Zentimeter Display ist Geld.

Mein Bauchgefühl als Autofahrer: Ich glaube der Ente die Schlichtheit eher als dem Retro-Design. Retro verkauft sich einmal. Ein ehrlich einfaches Auto für unter 15.000 Euro verkauft sich, solange es das Segment sonst kaum gibt.

Unter 15.000 Euro: Wie glaubwürdig ist das?

Chardon hat in einem Autocar-Gespräch eine Zahl genannt, die den Preisdruck erklärt. Europa habe drei Millionen Neuwagenkäufer pro Jahr weniger als vor Corona, und rund 60 Prozent dieser Lücke hingen am Verschwinden der Autos unter 15.000 Euro (laut Newmobility). Der 2CV ist also keine Laune, sondern ein Rettungsversuch.

Dafür spricht: Das Auto ist klein, hat wohl eine kleine LFP-Batterie, kommt aus einem Werk in Italien statt aus China und teilt Technik mit einem Fiat-Bruder. Dagegen spricht die Zeit: Bis 2028 sind es noch fast zwei Jahre, und Listenpreise bewegen sich meist nach oben, selten nach unten.

Ein Maßstab ist der ë-C3. Er startet laut Citroën-Preisliste vom 01.07.2026 bei 20.140 Euro (Urban Range, 29,3 kWh netto, 205 bis 215 km WLTP). Der 2CV muss also rund 5.000 Euro darunter landen.

Meine Einschätzung: Ein Basismodell unter 15.000 Euro halte ich für glaubhaft, weil Citroën die Zahl öffentlich und mehrfach genannt hat. Das Fahrzeug, das du dann tatsächlich bei deinem Händler siehst, wird eher 15.990 Euro kosten. Überführung, Lack und Ausstattungslinien kommen dazu. Ich lasse mich gern korrigieren, aber bei jedem Basispreis dieser Art lohnt der Blick auf die Fußnote.

Was es heute gibt und was kommt: Vergleich Stand 10.10.2026

Hier die Autos, mit denen der 2CV sich messen muss. Alle Preise sind Listenpreise, soweit bekannt, vor Förderung.

ModellPreis ab (Stand)Batterie / Reichweite WLTPStatus
Dacia Spring17.900 bis 19.400 Euro (carwow.de)27,5 kWh / 246 kmbestellbar
Renault Twingo Electric19.990 Euro Evolution, 21.590 Euro Techno (meinauto.de, 06.01.2026)27,5 kWh / bis 262 kmbestellbar
Citroën ë-C3 Urban Range20.140 Euro (Preisliste 01.07.2026)29,3 kWh netto / 205 bis 215 kmbestellbar
Kia EV2 Light26.600 Euro (electrive, 17.03.2026)42,2 kWh / bis 317 kmBasisversion Auslieferung ab Oktober
VW ID. Polo24.995 Euro (evmagazine.eu)37 kWh LFP / bis 329 kmVorbestellung seit Ende April 2026
Dacia Hipster (L7e)rund 11.000 Euro (unbestätigt, electrive, 28.09.2026)Angaben fehlenProduktion 2027 erwartet
Citroën 2CV Elektrounter 15.000 Euro (Ankündigung)noch nicht bekanntMarktstart 2028

Zwei Anmerkungen. Der Hyundai Inster startete laut Hyundai-Pressemitteilung vom 18.02.2025 bei 23.900 Euro (42 kWh, 327 km WLTP). Den heutigen Listenpreis habe ich nicht geprüft und nenne ihn deshalb nicht in der Tabelle. Und der VW ID. Every1 ist bisher eine Studie mit dem Ziel rund 20.000 Euro, einen verbindlichen Serienpreis gibt es nicht.

Der Hipster ist ein Sonderfall: ein Leichtfahrzeug der Klasse L7e mit maximal 15 kW und 90 km/h, vier Sitzen und rund 3,0 m Länge. Das ist kein Konkurrent im klassischen Sinn, sondern eine andere Gerätekategorie.

Warum eine kleine Batterie kein Makel sein muss

Die Schätzung von rund 20 kWh klingt nach wenig. Für viele Haushalte reicht das trotzdem. Wer täglich 30 bis 50 km pendelt, braucht keine 450 km WLTP, sondern eine Steckdose und ein Kabel.

Ein Vergleich hilft. Der Renault Twingo Electric hat 27,5 kWh und lädt laut meinauto.de mit bis zu 50 kW am Schnelllader, etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Er hat ein bidirektionales 11-kW-Ladegerät an Bord. Genau solche Details werden beim 2CV entscheiden, ob „einfach“ auch „alltagstauglich“ heißt.

Mein Wunsch an Citroën wäre ein ehrlicher Zweitwagen-Ansatz. Sag klar, dass der 2CV für die Stadt und das Umland gebaut ist. Wer 800 km Urlaubsstrecke erwartet, wird enttäuscht, egal wie niedrig der Preis ist.

Was ich nicht wissen kann: Ob die Ladeleistung am Schnelllader überhaupt mehr als ein Minimum bietet. Bei dieser Preisklasse wäre ich vorsichtig. Hier sparen Hersteller gern, weil Leistungselektronik teuer ist. Frag also bei der Premiere nach der Ladekurve, nicht nur nach der Reichweite.

Für wen der Citroën 2CV Elektro gedacht ist

Chardons Zahl mit den fehlenden Käufern zeigt die Zielgruppe. Gemeint sind Menschen, die heute kein neues Auto kaufen, weil nichts unter 15.000 Euro mehr im Angebot ist. Dazu zählen Pendler im ländlichen Raum, die ein zweites Auto brauchen, Rentner mit kurzen Wegen und junge Fahrer, deren Budget bei einem Gebrauchtwagen endet.

Auch die Statistik, die Chardon laut Newmobility erwähnt, passt dazu: Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf Europas Straßen liegt inzwischen über 12 Jahren. Viele Menschen fahren alte Verbrenner, weil Neuwagen unbezahlbar wurden.

Für diese Gruppe ist der Citroën 2CV Elektro ein Angebot, das es so seit Jahren nicht gab. Wer dagegen ein Familienauto sucht, ist bei ID. Polo oder EV2 besser aufgehoben. Der 2CV wird klein sein, das steht mit der M1E-Grenze von 4,2 m fest. Sein Vorteil liegt im Preis und in der Schlichtheit, nicht im Platz.

Ob Citroën die Ente als Zweitwagen oder als Hauptauto positioniert, ist noch nicht bekannt. Ich tippe auf Zweitwagen für die Stadt und das Umland.

Was bis 2028 schiefgehen kann

Ein Preisversprechen aus dem Jahr 2026 für ein Auto von 2028 ist kein Vertrag. Ich sehe vier Risiken, die ich im Blick behalten würde.

Erstens die Regulierung: M1E ist ein EU-Vorhaben. Newmobility beschreibt die Kategorie als „incoming“, sie ist also noch nicht in Kraft. Ohne die reduzierten Anforderungen wird das Auto teurer.

Zweitens die Teilung mit dem Fiat-Bruder. Ein Schwesterauto mit „komplett anderem Look“ (Newmobility) senkt die Kosten, bindet Citroën aber an die Zeitpläne von Stellantis. Verzögerungen bei der Plattform würden beide Autos treffen.

Drittens der Rohstoff- und Batteriepreis. Eine Kalkulation, die 2026 für 2028 steht, verträgt keine großen Ausschläge. Wie viel Puffer Citroën eingerechnet hat, ist nicht bekannt.

Viertens der Wettbewerb. Bis 2028 werden Dacia Hipster (2027 erwartet), VW ID. Every1 (Studie, Ziel rund 20.000 Euro) und weitere Modelle auf den Markt drängen. Das kann den Preis drücken, aber auch den Reiz des 2CV schmälern, wenn die Konkurrenz mehr Auto für dasselbe Geld bietet.

Checkliste: Was ich bei der Premiere und später prüfen würde

Wenn Citroën den 2CV in Paris zeigt, achte nicht auf die Farbe, sondern auf diese Punkte:

  • Nennt Citroën Batteriegröße (netto) und WLTP-Reichweite? Ohne beides ist die Zahl „unter 15.000 Euro“ kaum einzuordnen.
  • Gilt der Preis für das Basismodell oder für eine Sonderedition? Ein „ab“-Preis ohne Ausstattungsliste ist wertlos.
  • Sind Überführungskosten enthalten? Bei den Citroën-Preislisten von heute stehen sie separat, wie die Fußnote zur Preisliste vom 01.07.2026 zeigt.
  • Wie sieht der Innenraum aus? Ein echtes Cockpit zeigt, ob die Einfachheit ernst gemeint ist.
  • Gibt es Informationen zu Garantie, Batteriegarantie und Ersatzteilversorgung?
  • Ist das Auto förderfähig? Frag nach der Zulassungsregel zur E-Auto-Prämie, sobald sie für 2028 feststeht.

Notier dir die Antworten. Wenn zwei oder drei davon offen bleiben, wird aus dem Hype schnell ein Warteposten ohne Plan.

E-Auto-Prämie 2028: Was sie für den 2CV bedeuten könnte

Die aktuelle Förderung gilt rückwirkend für Neuwagen, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden. Laut Bundesregierung gibt es für reine Elektroautos 3.000 Euro, dazu 500 Euro je Kind (bis zu zwei Kinder) und Zuschläge bei niedrigem Einkommen, maximal 6.000 Euro. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen, plus 5.000 Euro je Kind für bis zu zwei Kinder.

Die Bundesregierung nennt drei Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge „bis 2029“. Ein festes Enddatum steht auf der Seite nicht. Ob der Topf 2028 noch Geld hat, ob die Regeln bis dahin bleiben und ob ein Importfahrzeug aus Italien (also EU-Produktion) unverändert zählt, ist noch nicht bekannt.

Die Rechnung sieht rein theoretisch so aus: 15.000 Euro minus 3.000 Euro Basisprämie ergibt 12.000 Euro. Mit maximaler Förderung wären es 9.000 Euro. Das ist eine Spielerei mit Annahmen. Plane sie nicht fest ein, sondern als möglichen Bonus.

Wichtig: Citroën hat den Preis ausdrücklich „vor Förderung“ genannt. Das spricht für eine ehrliche Zahl. Wer die Prämie schon im Preis versteckt, würde das anders formulieren.

Wenn du nicht bis 2028 warten kannst: meine Rechnung

Zwei Jahre sind lang, wenn die Kupplung am alten Corsa schleift. Wer in den nächsten 12 Monaten ein Auto braucht, sollte nicht auf einen Concept-Termin setzen.

Die direkten Alternativen sind klar. Der Dacia Spring liegt je nach Ausstattung bei 17.900 bis 19.400 Euro. Der Twingo Electric kostet 19.990 Euro in der Basis und bietet mit bis zu 262 km WLTP etwas mehr Reichweite. Abzüglich der Basisprämie von 3.000 Euro, sofern du förderberechtigt bist, landet der Twingo bei 16.990 Euro und der Spring unter 15.000 Euro in der günstigsten Ausstattung.

Rechne das für dich selbst durch: Entscheidend ist, ob dein Haushaltseinkommen unter 80.000 Euro liegt und ob du das Auto privat kaufst oder least. Dein Antrag läuft über das BAFA-Portal.

Wer mehr Platz und Reichweite will, schaut zum ID. Polo (ab 24.995 Euro) oder zum Kia EV2 (ab 26.600 Euro). Beide kosten gut 10.000 Euro mehr als der angekündigte 2CV, bieten dafür aber 317 bis 329 km WLTP im Basismodell.

Mein Rat: warten oder kaufen?

Kauf jetzt, wenn dein Auto Probleme macht, du in den nächsten 12 Monaten wechseln musst oder die Prämie sicher ausschöpfen kannst. Dann ist der Spring oder der Twingo die vernünftige Wahl, weil beides heute bestellbar ist, mit echten Preisen und echten Reichweiten.

Warte auf den Citroën 2CV Elektro, wenn dein aktuelles Auto noch drei Jahre läuft, du hauptsächlich Kurzstrecke fährst und Schlichtheit für dich ein Kaufgrund ist. In dem Fall kostet das Warten nichts.

Lass die Finger von Vorab-Reservierungen und Anzahlungen für Autos, die es noch nicht gibt. Citroën hat bisher keine technischen Daten, keinen Konfigurator und keine Preisliste veröffentlicht. Ein Termin im Kalender reicht.

Mein Prüfstein für die kommenden Wochen: Zeigt Citroën in Paris einen echten Innenraum, nennt Batteriegröße und Reichweite, und bestätigt der Hersteller den Preis noch einmal? Wenn ja, wird aus einer Schlagzeile ein Plan. Wenn nicht, bleibt der Citroën 2CV Elektro ein hübsches Versprechen.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er testet und vergleicht Elektroautos für den deutschsprachigen Markt.

Letzte Aktualisierung: 10.10.2026 · Datenquellen: Newmobility (Citroën-Chef zum 2CV), web.de, firmenauto, Journal du Geek, Motorsactu, Stellantis Media, Bundesregierung (E-Auto-Förderung), Citroën Preisliste 01.07.2026, carwow Dacia Spring, meinauto Twingo, electrive Kia EV2, electrive Dacia Hipster, EV Magazine ID. Polo, Hyundai Newsroom

Was kostet der Citroën 2CV Elektro?

Citroën nennt einen Preis unter 15.000 Euro, und zwar vor Abzug staatlicher Förderung. Der Marktstart ist für 2028 geplant. Eine Preisliste oder einen Konfigurator gibt es noch nicht, der Endpreis ist deshalb noch nicht bekannt.

Wann kommt der Citroën 2CV Elektro auf den Markt?

Citroën plant den Verkaufsstart für 2028, genau 80 Jahre nach der Premiere des Original-2CV in Paris. Gebaut werden soll er in Pomigliano d’Arco in Italien. Einen genauen Monat hat der Hersteller nicht genannt.

Welche Reichweite und Batterie hat der neue 2CV?

Beides hat Citroën noch nicht veröffentlicht. Berichte sprechen von einer kleinen LFP-Batterie, die Schätzungen reichen von rund 20 bis 35 kWh. Eine Reichweite nach WLTP ist noch nicht bekannt.

Ist das Paris-Concept schon das fertige Serienauto?

Nein, es ist ein Concept. Citroën-Chef Xavier Chardon sagt aber, es liege sehr nah an der Serie. Technische Daten hat Citroën bisher nicht genannt, Änderungen bis 2028 sind wahrscheinlich.

Gibt es 2028 eine Förderung für den Citroën 2CV Elektro?

Die aktuelle E-Auto-Prämie gibt es für Neuwagen ab 1. Januar 2026, die Bundesregierung nennt Mittel bis 2029. Ob sie 2028 noch Geld und dieselben Regeln hat, ist noch nicht bekannt. Die Einkommensgrenze liegt derzeit bei 80.000 Euro.

Was kann ich kaufen, wenn ich nicht bis 2028 warten will?

Heute bestellbar sind etwa der Dacia Spring (ab 17.900 Euro), der Renault Twingo Electric (ab 19.990 Euro) und der Citroën ë-C3 (ab 20.140 Euro). Alle Preise sind Listenpreise vor Förderung, Stand 10.10.2026.

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