Update 20 Mai: Bilder
Mercedes-AMG enthüllt am 20. Mai 2026 um 5 Uhr deutscher Zeit das erste vollelektrische Performance-Modell auf der neuen AMG.EA-Plattform. Der AMG GT 4-Türer EQ kommt mit drei Axialflussmotoren, einer Systemleistung von bis zu 1.000 kW (1.360 PS), einer 90-kWh-NCMA-Batterie und einer Ladeleistung von bis zu 850 kW. Die Premiere findet in Los Angeles statt, die Serienproduktion startet noch 2026 in Sindelfingen. Außerdem beginnt der Einstiegspreis voraussichtlich bei über 230.000 Euro – damit greift das Modell direkt den Porsche Taycan Turbo GT, den Audi RS e-tron GT performance und den Lucid Air Sapphire an.
In dieser Analyse zeige ich alle bisher bestätigten Daten: AMG.EA-Architektur, Axialfluss-Motorentechnik, NCMA-Tauchbatterie mit Megawatt-Laden, virtuelles Getriebe mit V8-Sound und die strategische Bedeutung für Mercedes. Außerdem ordne ich das Modell im Wettbewerb ein und gebe eine ehrliche Buy-or-Skip-Empfehlung für Premiere-Tag und darüber hinaus. Quellen sind die offizielle Mercedes-AMG-Vorabkommunikation, InsideEVs Deutschland, JESMB sowie Auto Zeitung Stand 15. Mai 2026.

Schnell-Übersicht: Was du in 30 Sekunden wissen musst
Du hast keine Zeit für den vollen Artikel? Hier alle Eckdaten in einer Tabelle.
| Eckdaten | AMG GT 4-Türer EQ Basis | AMG GT 63 4Matic+ EQ Topvariante |
|---|---|---|
| Premiere | 20. Mai 2026, 5 Uhr deutscher Zeit (Los Angeles) | 20. Mai 2026 |
| Antrieb | 2 Axialflussmotoren hinten (Heckantrieb) | 3 Axialflussmotoren (1 vorne, 2 hinten) |
| Leistung | ca. 400 PS Einstieg geschätzt | bis 1.000 kW (1.360 PS) |
| Drehmoment | k.A. | bis 1.500 Nm |
| Plattform | AMG.EA (AMG Electric Architecture) | AMG.EA |
| Batterie | 90 kWh netto NCMA | 90 kWh netto NCMA, tauchgekühlt |
| Reichweite WLTP | ca. 630 km | ca. 630 km (felgenabhängig) |
| Spannung | 800V | 800V |
| DC-Laden max | 850 kW (an Megawatt-Säulen) | 850 kW |
| Ladezeit 10-80% | 10 Minuten | 10 Minuten |
| Cw-Wert | 0,198 | 0,198 |
| Produktion | Sindelfingen | Sindelfingen |
| Marktstart | Herbst 2026 | Herbst 2026 |
| Einstiegspreis | k.A. | über 230.000 € geschätzt |

Kurzfassung in einem Satz
Mit 1.360 PS, 630 km Reichweite und Megawatt-Laden in 10 Minuten greift Mercedes-AMG den Porsche Taycan Turbo GT direkt an – allerdings zu einem Preis, der ihn klar in die Top-1-Prozent-Sportwagenklasse einordnet.
Der AMG GT 4-Türer EQ ist mehr als nur ein Nachfolger. Allerdings ist er das erste vollelektrische Performance-Modell, das auf der neuen AMG.EA-Plattform basiert. Damit definiert Mercedes-AMG die elektrische Sportwagen-Ära für die Marke neu. Außerdem soll die Plattform künftig auch als Basis für weitere AMG-Modelle dienen, darunter eine SUV-Variante für 2027 und die elektrische Nachfolge des AMG SL.
In dieser Analyse zeige ich, was die AMG.EA-Architektur technisch wirklich kann, wo ihre Grenzen liegen und wie sich der AMG GT 4-Türer EQ gegen Porsche Taycan, Audi RS e-tron GT und Lucid Air positioniert. Außerdem ordne ich die strategische Bedeutung für Mercedes ein und gebe eine ehrliche Buy-or-Skip-Empfehlung. Alle Angaben basieren auf der offiziellen Mercedes-AMG-Vorabkommunikation Stand 15. Mai 2026.

Was die AMG.EA-Plattform wirklich kann
Die AMG.EA-Architektur ist die größte technische Neuerung. Sie unterscheidet sich grundlegend von der MMA-Plattform der CLA und GLA EQ Modelle.
Axialflussmotoren als Kerninnovation
Erstmals setzt Mercedes-AMG auf Axialfluss-Motoren. Anders als bei klassischen Radialflussmotoren verläuft das Magnetfeld parallel zur Drehachse, nicht senkrecht. Daher erreichen Axialflussmotoren eine deutlich höhere Drehmomentdichte pro Kilogramm. Außerdem sind sie kürzer und kompakter, was Platz für die Batterie schafft. Schließlich liefern sie besonders effiziente Performance bei niedrigem Gewicht.
Die Drei-Motor-Konfiguration der Topvariante
Die Performance-Variante AMG GT 63 4Matic+ EQ nutzt drei Axialflussmotoren: einen an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse. Jeder Heckmotor wird unabhängig angesteuert. Damit kann das Drehmoment nicht nur zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern auch über die gesamte Hinterachse variiert werden. Folglich ergibt sich Torque-Vectoring per Software – ohne mechanisches Sperrdifferential.
NCMA-Tauchbatterie als Branchen-Novum
Die Batterie ist eine echte technische Sensation. Erstmals bei Mercedes kommen zylindrische Zellen mit NCMA-Chemie (Nickel-Cobalt-Mangan-Aluminium) zum Einsatz. Außerdem stehen die einzelnen Zellen direkt in einer nichtleitenden Kühlflüssigkeit – das sogenannte Tauchkühlungssystem. Damit erreicht der Akku eine deutlich höhere thermische Stabilität als klassische Kühlplatten-Lösungen. Folglich kann die Batterie auch bei extremer Belastung dauerhaft Höchstleistung abgeben.
800-Volt-Architektur mit 850-kW-Ladeleistung
Die Plattform nutzt eine 800-Volt-Architektur. Außerdem soll die maximale Ladeleistung bei bis zu 850 kW liegen – an speziellen Alpitronic-HYC1000-Ladesäulen mit Megawatt-Kapazität. Allerdings ist die Realität an deutschen 400-kW-Ladesäulen eine andere: Hier wird die Spannung der limitierende Faktor sein. Damit erreicht der AMG GT EQ an Standard-HPC-Säulen etwa 350-400 kW Effektivleistung. Schließlich dauert ein voller Ladehub von 10 auf 80 Prozent dort rund 13-14 Minuten.
Mein Fazit zur Plattform
Die AMG.EA-Architektur ist ein echter technischer Sprung. Hingegen ist die volle 850-kW-Ladeleistung in Deutschland erst ab 2027 nutzbar, wenn das Alpitronic-HYC1000-Netz weiter ausgebaut wird. Daher bleibt der AMG GT EQ in den ersten 12 Monaten durch das Ladesäulennetz limitiert.

Performance und Fahrdynamik
Hier zeigt der AMG GT 4-Türer EQ seine wahre Stärke.
Leistung und Beschleunigung
Die Topvariante AMG GT 63 4Matic+ EQ liefert bis zu 1.360 PS Systemleistung und 1.500 Nm Drehmoment. Die offizielle Sprintzeit von 0 auf 100 km/h wird Mercedes erst zur Premiere am 20. Mai bekanntgeben. Schätzungen gehen allerdings von unter 2,5 Sekunden aus – damit wäre der AMG GT EQ schneller als der Porsche Taycan Turbo GT (2,2 Sekunden) und auf Augenhöhe mit dem Lucid Air Sapphire.
Active Ride Control mit Hydraulik-Federung
Das Fahrwerk übernimmt die Active Ride Control Luftfederung mit hydraulischen Dämpfern. Damit kann jedes Rad einzeln in Höhe, Druck und Dämpfung geregelt werden. Außerdem stabilisiert das System die Karosserie aktiv gegen Wank- und Nickbewegungen. Folglich verzichtet AMG auf klassische Stabilisatoren – wie bei der Ferrari Luce und beim BYD Bao 8 mit DiSus-P Ultra.
V8-Sound durch virtuelles Getriebe
AMG simuliert auch beim Elektromodell das typische V8-Fahrerlebnis. Im Sport+-Modus erzeugt das Fahrzeug einen authentischen V8-Klang aus den Lautsprechern – sowohl im Innenraum als auch außen, da Lautsprecher in die Scheinwerfer integriert werden. Außerdem implementiert AMG ein virtuelles Getriebe mit simulierten Schaltvorgängen, die über Schaltwippen am Lenkrad steuerbar sind. Schließlich sind in den Vordersitzen sogenannte Shaker verbaut, die typische Triebstrang-Vibrationen erzeugen.
F1-Entwicklungsfahrer-Test als Qualitätsnachweis
Vor der Premiere hat AMG das Modell von Mercedes-CEO Ola Källenius und F1-Entwicklungsfahrerin Doriane Pin testen lassen. Die F1 Academy Championess 2025 hat im offiziellen Video die „Racing Driver Approval“ bestätigt. Daher positioniert sich AMG bewusst als Performance-Marke für ernsthafte Fahrer, nicht als reines Komfort-Modell.
Reichweite und Schnellladen im Detail
WLTP-Werte und Realdaten zeigen das wahre Bild.
Reichweite mit 90-kWh-Akku
Die nutzbare Batteriekapazität liegt bei rund 90 kWh netto. Damit erreicht der AMG GT 4-Türer EQ eine WLTP-Reichweite von etwa 630 Kilometern. Allerdings hängt der reale Wert stark von der Felgenwahl ab – die Topvariante mit 22-Zoll-Felgen wird voraussichtlich 50-80 km weniger schaffen. Folglich sind 480-550 km Praxisreichweite realistisch.
Schnellladen: Theorie vs Praxis
An den seltenen 850-kW-Megawatt-Ladesäulen lädt der AMG GT EQ in 10 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Allerdings sind diese Säulen in Deutschland 2026 noch nicht flächendeckend verfügbar. An einer typischen 400-kW-HPC-Säule erreicht der GT EQ effektiv 350-400 kW Ladeleistung – damit dauert der gleiche Ladevorgang rund 13-14 Minuten. Schließlich ist das immer noch konkurrenzfähig: Porsche Taycan lädt mit maximal 320 kW.
Ein V8-Verbrenner ist effizienter? Wirklich?
Ola Källenius hat den AMG GT 4-Türer EQ provokant als „den besten Verbrenner, den wir je gebaut haben“ bezeichnet. Allerdings stimmt das nur metaphorisch: Der Energieverbrauch des EQ liegt voraussichtlich bei 18-22 kWh pro 100 km. Damit kostet ein 100-km-Tag bei 0,30 Euro pro kWh Heimladestrom rund 5,40-6,60 Euro. Ein vergleichbarer V8-Verbrenner schluckt 13-15 Liter und kostet bei 1,90 Euro pro Liter Super Plus 24,70-28,50 Euro pro 100 km. Folglich ist der AMG GT EQ in den Energiekosten 4 bis 5 Mal günstiger als ein klassischer AMG-V8.
Wettbewerbsvergleich: Wer ist die Konkurrenz?
Hier sortiert sich der AMG GT 4-Türer EQ klar in die Top-Sportlimousinen-Kategorie ein.
Direktvergleich mit Porsche Taycan Turbo GT
| Eckdaten | AMG GT 63 4Matic+ EQ | Porsche Taycan Turbo GT |
|---|---|---|
| Systemleistung | 1.000 kW (1.360 PS) | 815 kW (1.108 PS) |
| 0-100 km/h | unter 2,5 s (geschätzt) | 2,2 s |
| WLTP-Reichweite | ca. 630 km | 555 km |
| DC max (Theorie) | 850 kW | 320 kW |
| DC max (Praxis 400 kW Säule) | 350-400 kW | 320 kW |
| Sound-Simulation | V8 mit Misfires | Porsche Electric Sport Sound |
| Einstiegspreis | über 230.000 € geschätzt | ab 244.000 € |
Vergleich mit Audi RS e-tron GT performance
Audi RS e-tron GT performance startet bei rund 161.000 Euro mit 925 PS Leistung und 555 km WLTP. Damit ist der Audi 70.000 Euro günstiger als der AMG. Allerdings hat AMG deutlich mehr Leistung, höhere Reichweite und das Premium-AMG-Branding. Folglich richtet sich der Audi an preisbewusste Performance-Käufer, der AMG an die Top-Klientel.
Vergleich mit Lucid Air Sapphire
Lucid Air Sapphire bietet 1.234 PS und 686 km WLTP-Reichweite zu einem Preis ab rund 250.000 Euro in den USA. In Deutschland ist Lucid allerdings nicht offiziell verkauft. Daher bleibt der AMG GT 4-Türer EQ in Europa der direkte Wettbewerber zum Taycan Turbo GT.
Mein Fazit zum Wettbewerb
Mercedes-AMG positioniert den GT 4-Türer EQ klar zwischen Porsche Taycan Turbo GT und dem zukünftigen Lucid Air für Europa. Daher trifft er einen klaren Marktnerv – Performance ohne Kompromiss bei Reichweite oder Ladeleistung.

Was am AMG GT 4-Türer EQ schwach ist
Ehrliche Schwachstellen-Analyse vor der Premiere.
Drei voraussichtliche Schwächen
Erstens hoher Einstiegspreis: Mit voraussichtlich über 230.000 Euro liegt der AMG GT EQ klar oberhalb von 95 Prozent aller Käufer. Daher ist er ein reines Statement-Modell, kein Volumenmodell.
Zweitens 850-kW-Laden nur theoretisch: An deutschen Standard-HPC-Säulen mit 400 kW erreicht der GT EQ effektiv 350-400 kW. Damit ist die beworbene Lade-Performance erst ab 2027 mit dem Alpitronic-HYC1000-Ausbau realistisch.
Drittens V8-Sound-Simulation als zweischneidiges Schwert: Während AMG-Puristen die Authentizität schätzen, sehen E-Auto-Liebhaber den simulierten Klang als Anachronismus. Schließlich spaltet das Feature die Zielgruppe.
Vorteile, die alle Schwächen relativieren
Erstens drei Axialflussmotoren mit echter Performance-Differenzierung. Zweitens Reichweite und Ladeleistung auf Bestwerten im Premium-Segment. Drittens Produktion in Sindelfingen – ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Folglich liefert AMG ein technisches Gesamtpaket, das die Konkurrenz unter Druck setzt.
Wann der Kauf wirklich Sinn macht
Hier mein direkter Rat für die wichtigsten Käufertypen.
Wann der AMG GT 4-Türer EQ die richtige Wahl ist
Für AMG-Bestandskunden, die von einem AMG GT 63 4-Türer Verbrenner umsteigen wollen. Außerdem für Performance-Käufer, die das Top-Modell wollen, ohne in das Lucid-Air-Sapphire-Segment zu wechseln. Schließlich für Käufer, die bewusst die deutsche Engineering-Tradition unterstützen und das Sindelfinger Werk als Qualitäts-Argument schätzen.
Wann sich die Konkurrenz besser eignet
Wer maximale Performance pro Euro will, kauft den Audi RS e-tron GT performance für 161.000 Euro – das sind 925 PS für 70.000 Euro weniger. Außerdem wer auf das größte Supercharger-Netzwerk angewiesen ist, wartet auf den Tesla Model S Plaid 2027 oder bleibt beim Tesla Model S der aktuellen Generation. Hingegen wer in den USA wohnt und das Lucid-Air-Sapphire-Erlebnis sucht, hat dort eine starke Alternative – in Deutschland allerdings nicht verfügbar.
Wann der Kauf definitiv keinen Sinn macht
Bei Tagesfahrleistung unter 50 km ist ein 230.000-Euro-Sportwagen finanziell schwer zu rechtfertigen. Außerdem bei begrenzter Garagensituation – der AMG ist 5,16 Meter lang. Schließlich für Familien mit hohem Praxisbedarf: Mit 4 Sitzen und Sportwagen-Geometrie ist er weder Kombi- noch SUV-Ersatz.

Fazit
Der Mercedes-AMG GT 4-Türer EQ ist das wichtigste Mercedes-Performance-Modell seit der Einführung der AMG-Marke 1967. Hier meine finale Einschätzung.
Warum die Premiere mehr ist als ein Auto-Launch
Mit dem AMG GT 4-Türer EQ tritt Mercedes-AMG erstmals geschlossen in die Elektro-Performance-Klasse ein. Außerdem ist es das erste Modell der neuen AMG.EA-Plattform, die als Basis für mindestens drei weitere AMG-Modelle bis 2028 dient. Schließlich beweist Mercedes, dass deutsche Premium-Marken nicht nur Komfort, sondern auch echte Performance-Innovation in der Elektro-Ära liefern können.
Drei strategische Schlüsse
Erstens: Mercedes hat die Konkurrenz mit BMW M und Audi Sport ernst genommen. Mit 1.360 PS bietet AMG mehr als BMW (vorerst keine M-Variante des i7) und mehr als Audi RS e-tron GT performance (925 PS).
Zweitens: Mercedes-AMG zeigt mit dem GT 4-Türer EQ, dass Tradition und Elektrifizierung kein Widerspruch sind. Der V8-Sound, die Schaltwippen und das virtuelle Getriebe sind klare Brücken zur klassischen AMG-Kundschaft.
Drittens: Die Wahl des Sindelfingen-Werks für die Produktion ist ein politisches Statement. Mercedes signalisiert, dass die Elektro-Transformation deutscher Premium-Marken im Inland stattfindet.

Was ich am Premiere-Tag besonders beobachten werde
Erstens den finalen Listenpreis – liegt er wirklich über 230.000 Euro? Zweitens die realen Sprintzeiten – schafft AMG die unter 2,5 Sekunden? Drittens die finale Ladekurve bei 400-kW-Säulen – wie gut hält der NCMA-Akku die 350 kW über das 10-80%-Fenster?
Mein ausführlicher Test folgt nach der ersten Probefahrt im Sommer 2026 auf AutoColumn.
Die Weltpremiere des Mercedes-AMG GT 4-Türer EQ findet am 19. Mai 2026 in Los Angeles statt. Nach deutscher Zeit beginnt der offizielle Livestream am 20. Mai 2026 um 5 Uhr morgens. Die Serienproduktion startet im Werk Sindelfingen kurz nach der Premiere. Die ersten Kunden sollen ihre Fahrzeuge im Herbst 2026 in Empfang nehmen können.
Der genaue Listenpreis wird Mercedes-AMG erst zur Premiere am 20. Mai 2026 bekanntgeben. Branchenkenner gehen von einem Einstiegspreis von über 230.000 Euro für die Performance-Variante AMG GT 63 4Matic+ EQ aus. Damit positioniert sich das Modell zwischen Porsche Taycan Turbo GT (ab 244.000 Euro) und Audi RS e-tron GT performance (ab 161.000 Euro). Eine günstigere Basisversion mit Heckantrieb folgt voraussichtlich später.
Die Performance-Variante AMG GT 63 4Matic+ EQ leistet bis zu 1.000 kW (rund 1.360 PS) Systemleistung mit drei Axialflussmotoren. Das maximale Drehmoment beträgt bis zu 1.500 Nm. Die Basisversion mit Heckantrieb und zwei Motoren startet vermutlich bei rund 400 PS. Die offiziellen Sprintzeiten werden erst zur Premiere bekanntgegeben. Schätzungen gehen von 0-100 km/h in unter 2,5 Sekunden aus.
Die WLTP-Reichweite liegt bei rund 630 Kilometern mit der 90-kWh-NCMA-Batterie. Die Praxisreichweite hängt stark von der Felgenwahl ab. Mit 22-Zoll-Felgen sind 480-550 km realistisch, mit kleineren Felgen bis zu 600 km. Damit liegt der AMG GT EQ klar über dem Porsche Taycan Turbo GT (555 km WLTP) und auf Augenhöhe mit dem Lucid Air Sapphire.
An speziellen Megawatt-Ladesäulen mit bis zu 850 kW lädt der AMG GT EQ in 10 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An typischen 400-kW-HPC-Säulen in Deutschland erreicht er effektiv 350-400 kW Ladeleistung. Damit dauert der gleiche Ladevorgang rund 13-14 Minuten. Die volle 850-kW-Performance ist erst mit dem Alpitronic-HYC1000-Ausbau ab 2027 realistisch.
Axialflussmotoren haben das Magnetfeld parallel zur Drehachse statt senkrecht wie bei klassischen Radialflussmotoren. Damit erreichen sie eine deutlich höhere Drehmomentdichte pro Kilogramm. Außerdem sind sie kürzer und kompakter, was Platz für die Batterie schafft. Der AMG GT 4-Türer EQ nutzt drei Axialflussmotoren in der Topvariante. Jeder Heckmotor wird unabhängig angesteuert für aktives Torque-Vectoring.
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Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2026 (vor der Premiere). Datenquellen: Mercedes-AMG offizielle Vorabkommunikation, JESMB Premiere-Termin Bestätigung, JESMB Aeropaket-Details, InsideEVs Mercedes-AMG GT 4-Türer Cockpit, Auto Zeitung AMG GT 4-Türer EQ Erlkönig, Mercedes-Fans Premiere-Bestätigung, InsideEVs Driftvideo Doriane Pin. Hinweis: Alle Daten basieren auf der offiziellen Vorabkommunikation und Erlkönig-Berichten. Verbindliche Werte folgen mit der Weltpremiere am 20. Mai 2026 um 5 Uhr deutscher Zeit.
