Mitsubishi Eclipse Cross EV

Mitsubishi Eclipse Cross EV bestellen 2026: Welche Variante lohnt sich – Diamant Plus, Top oder Luxury?

Der Mitsubishi Eclipse Cross EV ist seit Ende 2025 in Deutschland in zwei Ausstattungslinien ab 47.990 € bestellbar. Die Preise reichen von 47.990 € für die Basis Diamant Plus bis 56.190 € für die Top-Variante Diamant Top mit Luxury-Paket. Mit 218 PS, einer 87-kWh-Batterie und bis zu 635 km WLTP-Reichweite kehrt Mitsubishi nach Jahren als reines E-Auto zurück – auf Basis der Renault-Scenic-E-Tech-Plattform. Auslieferungen laufen seit Anfang 2026.

In dieser Kaufberatung analysiere ich die beiden Hauptvarianten technisch, finanziell und praktisch – und beantworte die wichtigste Frage: Lohnt sich der Mitsubishi gegenüber dem mechanisch identischen Renault Scenic E-Tech wirklich, oder ist das Schwestermodell aus Frankreich die rationalere Wahl?


Worum es beim Mitsubishi Eclipse Cross EV wirklich geht: Renault-Technik mit acht Jahren Garantie

Der Mitsubishi Eclipse Cross EV ist das erste vollelektrische Mitsubishi-Modell seit dem Kleinstwagen i-MiEV von 2009. Folglich markiert er das endgültige Ende der elektrischen Sonnenfinsternis bei der japanischen Marke und den Wiedereinstieg ins moderne EV-Geschäft. Technisch teilt sich der Eclipse Cross EV nahezu alle wesentlichen Komponenten mit dem Renault Scenic E-Tech: gleiche AmpR-Medium-Plattform (CMF-EV), identische 87-kWh-Batterie, gleicher 218-PS-Motor und identische DC-Ladeleistungen.

Strategisch nutzt Mitsubishi die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz, um schnell ein modernes Elektroauto auf den Markt zu bringen. Außerdem soll der Eclipse Cross EV das Portfolio der Marke in Deutschland deutlich erweitern, in das bereits der Colt (Clio-Klon) und der ASX (Captur-Klon) gehören. Insbesondere die acht Jahre Mitsubishi-Garantie sind das wichtigste Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Renault-Schwestermodell mit nur zwei Jahren Herstellergarantie.

Technisch nutzt der Eclipse Cross EV die CMF-EV-Plattform, die auch dem Nissan Ariya und der Alpine A390 zugrunde liegt. Außerdem bietet er als eines der wenigen Mittelklasse-SUVs unter 50.000 € eine echte 150-kW-DC-Ladeleistung und die Möglichkeit eines 22-kW-AC-Bordladers als Option. Folglich positioniert sich der Eclipse Cross EV zwischen VW ID.4, Skoda Enyaq und Hyundai Kona Electric – aber mit einer deutlich längeren Garantielaufzeit als die deutschen Wettbewerber.

Mitsubishi Eclipse Cross EV Preisliste 2026: Beide Varianten im Direktvergleich

Bevor ich die einzelnen Versionen analysiere, hier die kompletten Listenpreise nach Mitsubishi Deutschland (Stand 23. Mai 2026):

VarianteAntriebLeistungBatterieWLTP-Reichweite0–100 km/hListenpreis
Diamant PlusFront218 PS / 160 kW87 kWh635 km8,4 s47.990 €
Diamant TopFront218 PS / 160 kW87 kWh600 km8,4 s52.790 €
Diamant Top + Luxury-PaketFront218 PS / 160 kW87 kWh600 km8,4 s56.190 €

Quelle: Mitsubishi Deutschland Preisliste, AUTO ZEITUNG. Alle Preise inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer, Auslieferungen seit Anfang 2026. Im Mitsubishi-Konfigurator aktuell Sondernachlass: Diamant Plus rabattiert auf 43.990 € (Stand Februar 2026).

Der Aufpreis von Diamant Plus zur Diamant Top beträgt damit 4.800 €. Folglich erhältst du dafür 20-Zoll-Räder, adaptive LED-Scheinwerfer, ein elektrochrom dimmbares Panorama-Glasdach, 360-Grad-Kameras, Park- und Ausparkassistenten sowie das MI-Pilot-Assistenzpaket. Außerdem kostet das optionale Luxury-Paket weitere 3.400 € und ergänzt unter anderem Massage- und Belüftungsfunktionen für die Vordersitze. Andererseits ändert sich an Antrieb, Batterie und Leistung nichts zwischen den Varianten.

Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant Plus: 47.990 € mit 635 km WLTP

Die Basisvariante kombiniert einen 160-kW-Frontmotor mit der 87-kWh-Batterie aus dem Renault-Verbund. Folglich liefert sie 218 PS Maximalleistung und beschleunigt in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die WLTP-Reichweite liegt bei 635 km, im Alltag sind etwa 450 bis 520 km realistisch – mehr als ausreichend für jeden Pendler und auch für gelegentliche Langstreckenfahrten.

Beim Schnellladen lädt der Eclipse Cross EV mit maximal 150 kW DC. Folglich dauert eine Ladung von 15 auf 80 Prozent etwa 32 Minuten. Insbesondere im Vergleich zum BMW iX3 Neue Klasse (400 kW) ist das Mittelfeld-Niveau, aber im Vergleich zu VW ID.4 (135 kW) und Skoda Enyaq (135 kW) immer noch konkurrenzfähig. AC-seitig nutzt der Eclipse Cross EV serienmäßig einen 11-kW-Bordlader, optional 22 kW gegen 1.400 € Aufpreis.

Serienmäßig sind beim Diamant Plus an Bord: 12,3-Zoll-Touchscreen mit Google-Built-In-Betriebssystem inklusive Google Maps mit EV-Services, drahtloses Apple CarPlay und Android Auto, 12,3-Zoll-Fahrer-Cluster, Sitz- und Lenkradheizung vorn, Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, autonomer Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung, Totwinkelwarner, e-Pedal-Funktion mit vier Rekuperationsstufen und sieben Airbags. Folglich ist die Basis-Variante bereits sicherheits- und komforttechnisch sehr vollständig ausgestattet.

Für wen lohnt sich der Diamant Plus? Ich empfehle ihn rationalen Familienkäufern, die maximale Reichweite und Ausstattung pro Euro suchen. Außerdem ist er für Käufer interessant, die das Auto über fünf Jahre und länger fahren wollen – dank der 8 Jahre Mitsubishi-Garantie. Andererseits fehlen ihm die 360-Grad-Kamera, das Panorama-Glasdach und die 20-Zoll-Felgen des Diamant Top.

Mitsubishi Eclipse Cross EV

Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant Top: 52.790 € mit Premium-Paket

Die Top-Variante baut auf dem Diamant Plus auf und ergänzt 20-Zoll-Räder, adaptive Matrix-LED-Scheinwerfer, ein elektrochromatisch dimmbares Panorama-Glasdach (Solar-Cooling-Funktion), 360-Grad-Kameras mit Vogelperspektive, Park- und Ausparkassistent, das erweiterte MI-Pilot-Assistenzsystem mit teilautonomem Spurwechsel und ein hochwertigeres Bose-Premium-Sound-System. Andererseits sinkt die Reichweite um 35 km auf 600 km WLTP – primär aufgrund der größeren 20-Zoll-Felgen.

Aus Ingenieurssicht ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hier mittelmäßig. Denn 4.800 € Aufpreis für überwiegend Komfort- und Optik-Upgrades sind im Preissegment unter 55.000 € durchaus signifikant. Trotzdem rechtfertigt sich der Aufpreis durch das Panorama-Glasdach, das im Sommer dank elektrochromer Verdunkelung die Klimaanlage deutlich entlastet. Außerdem ist das MI-Pilot-Assistenzpaket nach ADAC-Test ein qualitativ deutlich höherwertiges System als das in der Diamant-Plus-Basis verbaute.

Das optionale Luxury-Paket (3.400 € extra) ergänzt Belüftungsfunktionen für Fahrer- und Beifahrersitz sowie Memory-Funktion für die elektrische Sitzverstellung. Folglich kostet der voll ausgestattete Eclipse Cross EV maximal 56.190 €. Insbesondere für Vielfahrer, die täglich mehrere Stunden im Auto verbringen, lohnt sich das Luxury-Paket. Mehr zu Premium-Vergleichen findest du in meiner Skoda Enyaq RS vs Mitsubishi Eclipse Cross EV Analyse.

CMF-EV-Plattform und AmpR Medium: Was Mitsubishi vom Renault Scenic unterscheidet

Der größte technische Unterscheidungsfaktor zwischen Mitsubishi Eclipse Cross EV und Renault Scenic E-Tech ist nicht die Mechanik – die ist identisch – sondern das Design, die Garantieleistung und die Marken-Positionierung. Folglich nutzen beide Modelle die CMF-EV-Plattform mit identischer Mehrlenker-Hinterachse, identischen Motoren von Renault Megane E-Tech bzw. Scenic E-Tech und identischer Batterietechnologie.

Allerdings hat Mitsubishi mehrere Detail-Unterschiede etabliert. Erstens das „Dynamic Shield 2.0“-Frontdesign mit eigenständiger Lichtsignatur und hexagonalem Kühlergrill. Zweitens spezielle Fahrwerks-Abstimmungen mit etwas straffer abgestimmten Stoßdämpfern für sportlicheres Handling. Drittens das eigene 12,3-Zoll-Display mit Mitsubishi-Software-Oberfläche über dem grundlegenden Google-Built-In-System.

Bei der Garantie liegt der entscheidende Unterschied. Mitsubishi gewährt fünf Jahre Neuwagengarantie, die bei regelmäßiger Wartung in der Vertragswerkstatt auf acht Jahre oder 160.000 Kilometer verlängert werden kann. Renault dagegen bietet nur zwei Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung und acht Jahre auf den Akku. Folglich ist die Mitsubishi-Garantie über die gesamte Fahrzeuglaufzeit gerechnet deutlich umfangreicher und damit ein wichtiger Kaufvorteil. Mehr zu Garantieanalysen findest du in meinem Vergleich der besten E-Auto-Garantien 2026.

ADAC-Test und Realverbrauch: Was bleibt von 635 km Reichweite?

Beim ADAC-Test des Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant Plus (Februar 2026) zeigt sich ein gemischtes Bild. Im EcoTest erreicht der Eclipse Cross 540 km reale Reichweite bei moderaten Temperaturen – das entspricht 85 Prozent des WLTP-Wertes von 635 km. Folglich liegt er beim Verhältnis Praxis-zu-WLTP über dem Klassendurchschnitt von circa 75 Prozent.

Beim Realverbrauch misst der ADAC 16,9 kWh pro 100 km im EcoTest und 19,8 kWh bei Autobahnfahrt mit 130 km/h. Insbesondere im Vergleich zum Skoda Enyaq 85 (17,8 kWh ADAC) liegt der Eclipse Cross EV leicht besser. Außerdem profitiert er von der Wärmepumpe, die ab dem Diamant Plus serienmäßig ist – ein Feature, das beim Skoda Enyaq Aufpreis kostet.

Beim Crash-Test übernimmt der Eclipse Cross EV die fünf Sterne von seinem Renault-Pendant nach Euro-NCAP-Standard. Insbesondere die Bewertung für erwachsene Insassen mit 87 Prozent ist sehr gut. Allerdings bemängelt der ADAC die hohe Ladekante des Kofferraums (über 80 cm), was beim Be- und Entladen schwerer Gegenstände problematisch werden kann. Außerdem fehlt eine offizielle Frunk-Funktion.

Mid-Range-Variante und Mitsubishi-Verkaufsstrategie 2026

Mitsubishi hat für Mitte 2026 eine zweite Antriebsvariante des Eclipse Cross EV angekündigt. Folglich wird voraussichtlich eine Mid-Range-Version mit einem kleineren 60-kWh-Akku und 125-kW-Frontantrieb auf den Markt kommen – analog zum Renault Scenic E-Tech mit 60-kWh-Batterie. Insbesondere bei Käufern mit niedrigerem Budget unter 40.000 € könnte diese Variante eine sinnvolle Alternative zur teureren Long-Range-Version darstellen.

Beim Vertriebsziel hat Mitsubishi für den deutschen Markt 4.000 Eclipse-Cross-EV-Einheiten im Jahr 2026 angepeilt. Folglich entspricht das einem Marktanteil von circa 0,5 Prozent im Segment der Mittelklasse-Elektro-SUVs. Andererseits hat Mitsubishi 2025 in Deutschland nur knapp 13.000 Fahrzeuge insgesamt verkauft, sodass der Eclipse Cross EV einen erheblichen Teil des gesamten Markenvolumens ausmachen wird. Insbesondere für Bestandskunden mit Plug-in-Hybrid-Erfahrung aus dem Vorgänger ist der Wechsel zum BEV ein naheliegender Schritt. Außerdem profitieren Käufer von der bewährten Mitsubishi-Werkstattlandschaft mit 320 Vertragshändlern in Deutschland. Folglich ist der Eclipse Cross EV trotz Renault-Technik ein vollwertiges Mitsubishi-Produkt mit eigenständigem Service-Ökosystem. Mehr zur Service-Strategie findest du in meiner Übersicht der besten EV-Garantien 2026.

Vergleich Mitsubishi Eclipse Cross EV vs Renault Scenic, VW ID.4 und Skoda Enyaq

Im Mittelklasse-Elektro-SUV-Segment trifft der Eclipse Cross EV auf vier ernsthafte Wettbewerber:

ModellBasis-PreisWLTP-ReichweiteDC-LadenGarantie
Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant Plus47.990 €635 km150 kW8 Jahre
Renault Scenic E-Tech Techno 87 kWh47.900 €625 km150 kW2 Jahre
VW ID.4 Pro 77 kWh49.495 €547 km135 kW2 Jahre
Skoda Enyaq 8549.960 €568 km135 kW2 Jahre
Hyundai Kona Electric Long Range41.300 €514 km102 kW5 Jahre

Der Mitsubishi Eclipse Cross EV unterbietet VW ID.4 um 1.505 €, Skoda Enyaq um 1.970 € und ist nahezu identisch mit Renault Scenic im Preis. Andererseits gewinnt er gegen alle deutschen Konkurrenten mit 67 bis 121 km mehr WLTP-Reichweite und der vier Jahre längeren Garantielaufzeit. Folglich punktet der Eclipse Cross EV dort, wo deutsche Hersteller Kompromisse eingehen: bei der Reichweite, der Garantielaufzeit und der DC-Ladeleistung.

Im direkten Vergleich mit dem mechanisch identischen Renault Scenic E-Tech ist die Entscheidung eine Frage der Markenpräferenz und Garantie. Denn Mitsubishi bietet 8 Jahre Garantie versus Renaults 2 Jahre für nur 90 € Aufpreis. Folglich gewinnt der Mitsubishi rational klar. Andererseits hat Renault das deutlich größere Servicenetz mit über 800 Vertragshändlern, während Mitsubishi in Deutschland nur etwa 320 Standorte unterhält. Mehr zum Renault-Vergleich findest du in meiner Renault Scenic E-Tech Analyse.

Mitsubishi Eclipse Cross EV als Firmenwagen und E-Auto-Förderung 2026

Für Firmenwagenfahrer ist der Eclipse Cross EV rechnerisch sehr attraktiv. Alle Varianten qualifizieren sich für die 0,25-Prozent-Versteuerung mit Listenpreisen klar unter 70.000 €. Bei 42 Prozent Grenzsteuersatz beträgt die monatliche Steuerlast:

VarianteListenpreisGeldwerter Vorteil (0,25 %)Steuer/Monat (42 %)
Diamant Plus47.990 €119,98 €50,39 €
Diamant Top52.790 €131,98 €55,43 €
Diamant Top + Luxury56.190 €140,48 €59,00 €

Damit kostet ein Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant Plus als Firmenwagen monatlich nur 50,39 € Steuer – im Vergleich zu einem konkurrierenden Verbrenner-SUV mit 1,0-Prozent-Regelung bei rund 192 € pro Monat. Über vier Jahre Leasing summiert sich die Ersparnis auf 6.797 €. Insbesondere für Firmenwagenfahrer ist der Eclipse Cross EV deshalb rechnerisch unschlagbar. Mehr zur Firmenwagen-Optimierung findest du in meiner Analyse der besten E-Auto-Firmenwagen 2026.

Bei der E-Auto-Förderung 2026 gilt: Der Eclipse Cross EV ist als rein elektrisches Modell BAFA-förderfähig, allerdings reduziert sich die Bundesförderung bei Listenpreisen über 45.000 € deutlich. Folglich profitieren nur Käufer der Diamant-Plus-Basis-Variante (mit Rabatt 43.990 €) potenziell von der vollen Förderung bis 6.000 €. Den genauen Betrag kannst du mit dem E-Auto-Förderung-Rechner 2026 ermitteln.

Empfehlung: Welche Eclipse-Cross-EV-Variante du 2026 wählen solltest

Nach allen technischen, finanziellen und praktischen Überlegungen empfehle ich klare Varianten für klare Zielgruppen.

Für rationale Familienkäufer empfehle ich den Diamant Plus für 47.990 € (mit aktuellem Konfigurator-Rabatt 43.990 €). Denn die Basis-Variante bietet bereits 635 km WLTP-Reichweite, 218 PS, Wärmepumpe, das vollständige Sicherheitspaket und die 8-Jahre-Mitsubishi-Garantie. Insbesondere mit dem Konfigurator-Rabatt ist der Diamant Plus der preisleistungsstärkste Mittelklasse-Elektro-SUV in Deutschland. Folglich ist er die mit Abstand klügste Wahl der Modellpalette.

Für Komfort-Käufer empfehle ich den Diamant Top für 52.790 €. Denn die zusätzlichen 4.800 € bringen das adaptive LED-Licht, das elektrochromatisch dimmbare Panorama-Glasdach, das 360-Grad-Kamerasystem und das erweiterte MI-Pilot-Assistenzpaket. Insbesondere für Vielfahrer mit täglichem Autobahn-Einsatz lohnt sich das verbesserte Assistenzsystem.

Vom Luxury-Paket (3.400 € extra) rate ich für die meisten Käufer ab. Denn die Belüftungsfunktion der Vordersitze und die Memory-Funktion sind im B/C-Segment selten genutzte Komfort-Features. Wer Premium-Komfort sucht, sollte alternativ den Audi Q4 e-tron oder Mercedes EQA prüfen. Außerdem zeigt der ADAC-Test, dass der Eclipse Cross EV ohne Luxury-Paket bereits sehr gute Sitzergonomie und Innenraumqualität bietet. Folglich rechtfertigt sich der 3.400-€-Aufpreis nur in Ausnahmefällen, etwa wenn das Fahrzeug überwiegend von gehobenen Geschäftsreisenden mit Sommer-Klimaproblemen genutzt wird. Insbesondere für reine Familien-Einsätze ist das Luxury-Paket finanziell schwer zu rechtfertigen.

Eine wichtige Warnung gilt für alle Varianten: Das Mitsubishi-Servicenetz ist mit circa 320 Standorten kleiner als Renault (über 800) oder Volkswagen (über 1.700). Außerdem fehlt dem Eclipse Cross EV eine offizielle Frunk-Funktion, und die hohe Ladekante des Kofferraums ist beim Beladen problematisch. Wer auf maximale Servicedichte angewiesen ist, sollte stattdessen den Renault Scenic E-Tech oder VW ID.4 vorziehen. Mehr zur Kaufentscheidung findest du in meiner umfassenden Elektroauto-Kaufberatung 2026 mit aktuellen Marktvergleichen und konkreten Empfehlungen für jedes Kaufprofil.

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Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2026. Datenquellen: Mitsubishi Deutschland Eclipse Cross Modellseite, ADAC Mitsubishi Eclipse Cross EV Datenblatt, AUTO ZEITUNG Mitsubishi Eclipse Cross EV Fahrbericht, InsideEVs Mitsubishi Eclipse Cross AmpR Medium Bericht, AUTO BILD Mitsubishi Eclipse Cross Modellseite, firmenauto Mitsubishi Eclipse Cross EV Fahrbericht.

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