Der Polestar 4 ist in Deutschland in zwei Antriebsvarianten ab 61.900 € bestellbar. Die Preise reichen von 61.900 € für den Long Range Single Motor mit Heckantrieb bis 69.900 € für den Long Range Dual Motor mit Allrad und 544 PS. Mit seinem charakteristischen Coupé-SUV-Design ohne klassisches Heckfenster, einer 100-kWh-Batterie in Cell-to-Pack-Bauweise und einer WLTP-Reichweite von bis zu 620 km positioniert sich der Polestar 4 zwischen Premium-Limousinen wie dem BMW i5 und sportlichen Crossover-SUVs wie dem Audi Q6 Sportback e-tron.
In dieser Kaufberatung analysiere ich die beiden Varianten technisch, finanziell und praktisch – und beantworte die wichtigste Frage: Lohnt sich der Aufpreis von 8.000 € vom Single Motor zum 544-PS-Dual Motor wirklich, oder ist die Reichweiten-optimierte Heckantriebs-Version für 95 Prozent aller deutschen Käufer die ehrlich klügere Wahl?

Worum es beim Polestar 4 wirklich geht: Volvos schwedische Elektro-Tochter mit chinesischen Wurzeln
Der Polestar 4 ist das wichtigste Modell der schwedischen Elektro-Marke Polestar und das erste rein elektrische Modell mit dem charakteristischen „Dual Blade“-LED-Frontdesign der zweiten Polestar-Generation. Hinter der Marke steht eine ungewöhnliche Eigentümerstruktur: 44 Prozent gehören dem chinesischen Geely-Konzern (über PSD Investment), 16 Prozent Volvo Cars, und 22 Prozent direkt Geely Holding. Folglich profitiert Polestar sowohl von der schwedischen Volvo-DNA als auch von der chinesischen Produktionsstärke.
Strategisch positioniert sich Polestar zwischen Tesla und der deutschen Premium-Konkurrenz. Außerdem nutzt der Polestar 4 als erstes Modell die SEA2-Plattform von Geely, die auch für den Zeekr 001 und den Lotus Eletre zum Einsatz kommt. Insbesondere die Produktion findet ausschließlich im Hangzhou-Bay-Werk in China statt – ein Punkt, den deutsche Käufer kennen sollten.
Technisch ist der Polestar 4 ein Statement gegen Konventionen. Denn das Coupé-SUV verzichtet komplett auf ein klassisches Heckfenster. Folglich ersetzt eine hochauflösende Heckkamera mit Live-Streaming auf einen 8,9-Zoll-Innenraum-Display den traditionellen Rückspiegel. Außerdem ermöglicht das fehlende Heckfenster eine deutlich nach hinten gezogene Dachlinie, die mehr Kopffreiheit im Fond als ein konventionelles SUV bietet. Insbesondere die Aerodynamik profitiert: Mit einem cW-Wert von 0,272 zählt der Polestar 4 zu den effizientesten Premium-Elektro-SUVs auf dem Markt.

Polestar 4 Preisliste 2026: Beide Varianten im Direktvergleich
Bevor ich die einzelnen Versionen analysiere, hier die kompletten Listenpreise nach Polestar Deutschland (Stand 23. Mai 2026):
| Variante | Antrieb | Leistung | Batterie | WLTP-Reichweite | 0–100 km/h | Listenpreis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Long Range Single Motor | Heck | 272 PS / 200 kW | 100 kWh CTP | 620 km | 7,1 s | 61.900 € |
| Long Range Dual Motor | Allrad | 544 PS / 400 kW | 100 kWh CTP | 590 km | 3,8 s | 69.900 € |
Quelle: Polestar Deutschland Online-Konfigurator, FINN-Modellseite. Alle Preise inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer, Auslieferungen laufen.
Der Aufpreis vom Single Motor zum Dual Motor beträgt damit 8.000 €. Dafür gibt es 272 PS mehr Leistung, Allradantrieb, 343 Nm mehr Drehmoment und eine um 3,3 Sekunden bessere Beschleunigung. Andererseits sinkt die WLTP-Reichweite um 30 km auf 590 km, und das Leergewicht steigt um 125 kg auf 2.355 kg. Folglich ist der Dual Motor klar die Sport-Variante – während der Single Motor die Reichweiten-orientierte Vernunft-Wahl darstellt.

Polestar 4 Long Range Single Motor: 61.900 € mit 620 km WLTP-Reichweite
Die heckangetriebene Basisvariante kombiniert einen 200-kW-Permanent-Magnet-Synchron-Motor an der Hinterachse mit der 100-kWh-Cell-to-Pack-Batterie. Folglich profitiert sie von der höchsten Reichweite der Modellpalette mit 620 km WLTP. Insbesondere im Vergleich zum direkten Konkurrenten Tesla Model 3 Long Range (629 km) ist der Polestar 4 fast gleichauf, bietet aber deutlich mehr Innenraum und Coupé-SUV-Format.
Beim Schnellladen lädt der Polestar 4 mit maximal 200 kW DC. Folglich dauert eine Ladung von 10 auf 80 Prozent circa 30 Minuten. Damit liegt der Polestar 4 zwar nicht auf dem 800-Volt-Niveau eines Hyundai Ioniq 6 oder BMW iX3 Neue Klasse, aber im soliden Mittelfeld. AC-seitig nutzt der Polestar serienmäßig einen 11-kW-Bordlader, mit dem Plus-Paket steigt die AC-Leistung auf 22 kW.
Serienmäßig sind beim Single Motor an Bord: Wärmepumpe, vegane Sitzbezüge aus Materialien wie WeaveTech (recyceltes PVC) oder MicroTech (Mikrofaser), 15,4-Zoll-Zentral-Display mit Google-Built-In-Betriebssystem, Drahtloses Apple CarPlay und Android Auto, Glasdach, Pilot-Assist Level 2 mit Spurwechsel, Heckkamera-System mit 8,9-Zoll-Innenrückspiegel, 19-Zoll-Felgen und Matrix-LED-Scheinwerfer. Folglich ist die Basis-Variante bereits sehr vollständig ausgestattet.
Für wen lohnt sich der Single Motor? Ich empfehle ihn Käufern mit Eigenheim-Wallbox, die maximale Reichweite und Effizienz suchen. Außerdem ist er für Firmenwagenfahrer optimal, weil sein Listenpreis unter der 70.000-Euro-Grenze für die 0,25-Prozent-Regelung bleibt. Insbesondere für Vielfahrer und Geschäftsreisende ist die 620-km-WLTP-Reichweite ein echter Praxisvorteil gegenüber den meisten Premium-SUV-Wettbewerbern.

Polestar 4 Long Range Dual Motor Performance: 544 PS für 69.900 €
Die Top-Variante kombiniert zwei Permanent-Magnet-Synchron-Motoren – einen an der Vorderachse, einen an der Hinterachse. Die Systemleistung steigt auf 400 kW (544 PS), das Drehmoment auf 686 Nm. Folglich beschleunigt der Dual Motor in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – ein Wert, der ihn auf dem Niveau eines Porsche Macan Electric Turbo positioniert.
Technische Besonderheit ist der Entkopplungsmechanismus an der Vorderachse. Denn wenn der Frontmotor nicht benötigt wird, koppelt das System diesen automatisch ab und reduziert dadurch die mechanischen Verluste. Folglich liegt die WLTP-Reichweite mit 590 km nur 30 km unter dem Single Motor, obwohl die Leistung 272 PS höher ist. Außerdem darf der Dual Motor bis zu 2.000 kg Anhängelast ziehen – 500 kg mehr als der Single Motor (1.500 kg).
Allerdings hat die Performance ihren Preis. Erstens beträgt der Aufpreis gegenüber dem Single Motor 8.000 €. Zweitens steigt der Realverbrauch nach Polestar-Angabe auf 19,0 bis 21,7 kWh pro 100 km gegenüber 17,8 bis 18,4 kWh beim Single Motor. Drittens überspringt der Dual Motor mit 69.900 € haarscharf die 0,25-Prozent-Firmenwagen-Grenze noch nicht – er bleibt aber sehr nah dran und sollte für Firmenwagenkäufer mit niedrigerem Steuersatz interessant sein.
Für wen lohnt sich der Dual Motor? Aus Ingenieurssicht spricht der AWD vor allem drei Gruppen an. Erstens Performance-Käufer, die einen BMW i5 M60 oder Audi RS6 e-tron als Vergleichsmaßstab haben. Zweitens Familien mit Anhängerkupplung, die schwere Wohnwagen oder Pferdeanhänger bis 2.000 kg ziehen wollen. Drittens Bewohner schneereicher Regionen mit häufigen Wintereinsätzen.

Coupé-SUV ohne Heckfenster: Was das Design wirklich bringt
Das auffälligste Design-Merkmal des Polestar 4 ist das fehlende Heckfenster. Anstelle eines klassischen Glasausschnitts kommt eine hochauflösende Heckkamera mit 8,9-Zoll-Innenraum-Display zum Einsatz. Folglich gibt es im Innenraum statt eines klassischen Rückspiegels ein hochaufgelöstes Live-Bild der Heckkamera mit erweiterten Sichtwinkeln und Nachtsichtfunktion.
Praktisch funktioniert das System überraschend gut. Denn die Auflösung des Displays ist hoch genug, dass die Bildqualität dem klassischen Rückspiegel kaum nachsteht. Außerdem kompensiert das System bei Regen, Nebel oder Schneefall durch Bildverarbeitung deutlich besser als ein klassisches Heckfenster mit Scheibenwischer. Insbesondere bei Nachtfahrten ist die Bildqualität durch die LED-Beleuchtung der Heckkamera deutlich besser als das menschliche Auge sehen würde.
Andererseits hat das System einen klaren Nachteil. Denn wer ein konventionelles Heckfenster zur Lichtversorgung des Fond-Innenraums gewohnt ist, wird im Polestar 4 ein deutlich dunkleres Sitzgefühl auf den Rücksitzen erleben. Zudem haben einige Fond-Passagiere nach langen Fahrten über Übelkeit berichtet, weil die fehlende externe Orientierungsmöglichkeit das Gleichgewichtsempfinden stört. Folglich solltest du den Polestar 4 unbedingt mit der ganzen Familie Probe fahren, bevor du die Bestellung aufgibst. Mehr zu Premium-Vergleichen findest du in der BMW iX3 vs Mercedes GLC EQ Analyse.
Vergleich Polestar 4 vs BMW i5, Audi A6 e-tron und Tesla Model 3
Im Premium-Mittelklasse-Segment trifft der Polestar 4 auf vier ernsthafte Wettbewerber:
| Modell | Basis-Preis | WLTP-Reichweite | DC-Laden | 0–100 km/h |
|---|---|---|---|---|
| Polestar 4 Long Range Single Motor | 61.900 € | 620 km | 200 kW | 7,1 s |
| Tesla Model 3 Long Range RWD | 47.990 € | 629 km | 250 kW | 6,2 s |
| BMW i5 eDrive40 Limousine | 66.300 € | 600 km | 205 kW | 6,0 s |
| Audi A6 Sportback e-tron performance | 66.300 € | 735 km | 270 kW | 5,4 s |
| Zeekr 001 LR RWD | 51.650 € | 640 km | 360 kW | 5,9 s |
Der Polestar 4 Single Motor unterbietet BMW i5 und Audi A6 e-tron um 4.400 €. Andererseits verliert er gegen den Audi A6 e-tron deutlich bei der WLTP-Reichweite (620 vs 735 km) und bei der Lade-Geschwindigkeit (200 vs 270 kW). Folglich punktet der Polestar 4 dort, wo seine Wettbewerber langweilig sind: beim einzigartigen Coupé-SUV-Design, beim minimalistischen schwedischen Innenraum und beim charakteristischen Dual-Blade-LED-Design.
Im direkten Vergleich mit dem 10.250 € günstigeren Zeekr 001 LR RWD (51.650 €) verliert der Polestar 4 die rationale Argumentation. Denn beide nutzen die SEA2-Plattform von Geely, beide werden in China gebaut, und beide bieten ähnliche Reichweite und Antriebsleistung. Allerdings differenziert sich der Polestar 4 durch die Volvo-DNA, die schwedische Designsprache und das exklusivere Markenimage. Wer rein rational entscheidet, sollte deshalb den Zeekr 001 vorziehen – wer Wert auf Markenstatus legt, den Polestar 4. Mehr zum Zeekr-Vergleich findest du in meiner Zeekr 7X Kaufberatung.
Polestar-Servicenetz und Garantie in Deutschland
Anders als die meisten chinesischen Newcomer profitiert Polestar in Deutschland von einem etablierten Vertriebsnetz. Über 30 Polestar Spaces in größeren Städten und ein erweitertes Volvo-Servicenetz mit über 250 zertifizierten Werkstätten unterstützen Reparaturen, Wartungen und Probefahrten flächendeckend. Folglich ist die Servicedichte für Polestar-Käufer im ländlichen Raum ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber Newcomern wie Zeekr (40 Standorte) oder XPENG (50 Standorte).
Beim Garantieumfang bietet Polestar standardmäßig fünf Jahre oder 100.000 Kilometer Fahrzeuggarantie sowie acht Jahre oder 160.000 Kilometer Batteriegarantie mit 70-Prozent-Kapazitätsgarantie. Außerdem erhalten alle Polestar-4-Käufer 36 Monate kostenfreie Pannenhilfe und 12 Monate kostenfreie öffentliche Schnellladung bis 1.000 kWh über das Plug-Surf-Netz. Insbesondere die ersten 1.000 kWh Gratis-Schnellladung sind für Vielfahrer ein konkreter Vorteil im Wert von circa 600 bis 800 € je nach genutztem Anbieter.
200 kW DC und 11/22 kW AC: Was Polestar-Käufer beim Laden erwarten können
Der Polestar 4 nutzt eine 400-Volt-Architektur mit Cell-to-Pack-Batterietechnologie und Lade-Leistungen, die im Premium-Segment 2026 nur noch Mittelfeld sind. Folglich lädt der Polestar 4 mit maximal 200 kW Gleichstrom an einer HPC-Säule. Eine Ladung von 10 auf 80 Prozent dauert laut Polestar circa 30 Minuten unter optimalen Bedingungen. Damit liegt der Polestar 4 hinter Audi A6 e-tron (270 kW), BMW iX3 Neue Klasse (400 kW) und Hyundai Ioniq 6 (350 kW), aber knapp vor dem BMW i5 eDrive40 (205 kW).
Beim AC-Laden ist die Konfiguration interessanter. Serienmäßig nutzt der Polestar 4 ein 11-kW-Bordladegerät, was eine Vollladung an der Wallbox auf circa 10 Stunden bringt. Allerdings lässt sich mit dem optionalen Plus-Paket (Aufpreis circa 4.500 €) die AC-Ladeleistung auf 22 kW verdoppeln. Insbesondere für Käufer mit 22-kW-Wallbox-Anschluss zu Hause oder im Büro halbiert sich damit die Ladezeit auf circa 5 Stunden. Folglich ist das Plus-Paket für AC-orientierte Vielfahrer eine sinnvolle Option.
Beim Realverbrauch zeigt der Polestar 4 ein gemischtes Bild. Der Single Motor verbraucht laut Polestar 17,8 bis 18,4 kWh pro 100 km nach WLTP. In der Praxis sind je nach Fahrweise und Temperatur 18 bis 22 kWh realistisch. Der Dual Motor liegt mit WLTP 19,0 bis 21,7 kWh pro 100 km erwartungsgemäß höher. Folglich erreichen beide Varianten realistische Reichweiten von 450 bis 520 km (Single) bzw. 400 bis 490 km (Dual) je nach Fahrprofil und Außentemperatur. Mehr zu Ladekosten findest du in der E-Auto-Ladekosten-Analyse 2026.

Polestar 4 als Firmenwagen und E-Auto-Förderung 2026
Für Firmenwagenfahrer ist der Polestar 4 mit Einschränkungen attraktiv. Denn der Single Motor bleibt mit 61.900 € klar unter der 70.000-Euro-Grenze und qualifiziert sich für die volle 0,25-Prozent-Versteuerung. Der Dual Motor liegt mit 69.900 € haarscharf unter der Grenze und qualifiziert sich ebenfalls. Folglich profitieren beide Varianten von der günstigen Steuerregelung:
| Variante | Listenpreis | Geldwerter Vorteil (0,25 %) | Steuer/Monat (42 %) |
|---|---|---|---|
| Long Range Single Motor | 61.900 € | 154,75 € | 64,99 € |
| Long Range Dual Motor | 69.900 € | 174,75 € | 73,40 € |
Damit kostet ein Polestar 4 Single Motor als Firmenwagen monatlich nur 64,99 € Steuer. Im Vergleich: Ein BMW i5 eDrive40 (66.300 €) liegt mit 69,62 € Steuer minimal höher, während ein Audi A6 Sportback e-tron (66.300 €) bei identischen 69,62 € liegt. Folglich ist der Polestar 4 als Firmenwagen rechnerisch konkurrenzfähig zu den deutschen Premium-Wettbewerbern. Mehr zur Optimierung deiner Firmenwagen-Steuer findest du in meiner Analyse der besten E-Auto-Firmenwagen 2026.
Bei der E-Auto-Förderung 2026 gilt: Der Polestar 4 ist als rein elektrisches Modell BAFA-förderfähig. Allerdings reduziert sich die maximale Bundesförderung bei Listenpreisen über 45.000 € deutlich. Bei Preisen ab 60.000 Euro entfällt sie typischerweise komplett. Folglich profitieren Polestar-4-Käufer nur in Ausnahmefällen von der Förderung. Den genauen Betrag für deine Situation kannst du mit dem E-Auto-Förderung-Rechner 2026 ermitteln.
Empfehlung: Welche Polestar-4-Variante du 2026 wählen solltest
Nach allen technischen, finanziellen und praktischen Überlegungen empfehle ich klare Varianten für klare Zielgruppen.
Für rationale Premium-Käufer empfehle ich den Polestar 4 Long Range Single Motor für 61.900 €. Denn 620 km WLTP-Reichweite, 272 PS Leistung und das charakteristische Coupé-SUV-Design sind in dieser Preisklasse ein außergewöhnliches Paket. Außerdem qualifiziert sich der Single Motor für die 0,25-Prozent-Firmenwagen-Regelung. Insbesondere für Vielfahrer ist die Reichweite das mit Abstand beste Argument für den Single Motor.
Für Performance-Käufer empfehle ich den Long Range Dual Motor für 69.900 €. Denn 544 PS, 3,8 Sekunden 0-100 km/h und 2.000 kg Anhängelast machen ihn zum vollwertigen Sportwagen-Ersatz. Außerdem qualifiziert sich auch der Dual Motor knapp unter der 70.000-Euro-Grenze für die 0,25-Prozent-Regelung. Allerdings sollten Vielfahrer den höheren Verbrauch und die niedrigere Reichweite einkalkulieren.
Eine wichtige Warnung vor der Bestellung: Probefahre den Polestar 4 unbedingt mit der ganzen Familie und teste den Fond-Innenraum bei Tageslicht und Nachtfahrt. Denn das fehlende Heckfenster verändert das Innenraum-Gefühl spürbar, und nicht jeder Mitfahrer kommt damit zurecht. Außerdem solltest du den 8,9-Zoll-Heckkamera-Innenrückspiegel testen, weil die Umstellung von einem konventionellen Spiegel manchmal mehrere Tage Eingewöhnung erfordert. Mehr zur Kaufentscheidung findest du in meiner Elektroauto-Kaufberatung 2026.
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Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2026. Datenquellen: Polestar Deutschland Online-Konfigurator, Carwow Polestar 4 Testbericht und Konfigurator, EV-Database Polestar 4 Long Range Dual Motor, FINN Polestar 4 Modellseite mit Technischen Daten, ADAC Polestar 4 Datenblatt, InsideEVs Polestar 4 Marktstart.
