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Smart #5 Kaufberatung 2026: Welche Variante lohnt sich wirklich – Pro, Premium oder 646-PS-Brabus?

Der Smart #5 ist in Deutschland in sechs Varianten von 45.900 € bis 60.900 € erhältlich. Die Modellpalette reicht vom rationalen 340-PS-Heckantrieb mit LFP-Akku bis zur 646-PS-Brabus-Performance mit 800-Volt-Architektur und 400 kW DC-Ladeleistung. Allerdings gibt es nur eine entscheidende technische Trennlinie zwischen den Versionen: zwischen Pro (400 V, 150 kW DC) und allen anderen (800 V, 400 kW DC). Genau diese Trennlinie macht aus dem Smart #5 entweder eines der schlauesten oder eines der teuersten Elektroautos im Segment.

In dieser Kaufberatung analysiere ich die sechs Varianten technisch, finanziell und praktisch – und beantworte die wichtigste Frage: Lohnt sich der Aufpreis von 5.000 € vom Pro zum Pro+ wirklich, oder reicht die LFP-Basis für die meisten Pendler völlig aus?


Worum es beim Smart #5 wirklich geht: Smart ist kein Kleinstwagen mehr

Der Smart #5 markiert das endgültige Ende der Kleinstwagen-Ära der Marke Smart. Mit 4,70 Metern Länge, 1,92 Metern Breite und einem Leergewicht zwischen 2.200 und 2.345 Kilogramm ist der #5 fast doppelt so lang wie der ursprüngliche Smart Fortwo. Folglich bewegt sich Smart heute im Mittelklasse-SUV-Segment, das von Skoda Enyaq, Tesla Model Y und BMW iX1 dominiert wird.

Strategisch ist der #5 das wichtigste Modell im Joint-Venture zwischen Mercedes-Benz und Geely seit der Marken-Neuausrichtung 2019. Außerdem nutzt er die Sustainable-Experience-Architecture-Plattform von Geely, die auch unter dem Volvo EX30, dem Polestar 4 und dem Zeekr 7X liegt. Insbesondere die 800-Volt-Architektur und die 400-kW-DC-Ladeleistung sind im Premium-Mittelklasse-Segment führend. Damit positioniert sich Smart auf einem ähnlichen technischen Niveau wie der Audi Q6 e-tron oder der Porsche Macan Electric – zum Einstiegspreis von 45.900 €.

Allerdings hat das Konzept einen Haken: Die größten Vorteile des #5 (800 V, 400 kW DC, NMC-Akku) sind in der günstigsten Pro-Variante bewusst nicht enthalten. Deshalb dreht sich die Kaufentscheidung beim Smart #5 weniger um den Sprung von einer Ausstattungslinie zur nächsten, sondern viel mehr um die fundamentale Frage: Will ich den 400-Volt-Pro mit kleinerem LFP-Akku oder gleich den 800-Volt-Pro+ mit 100-kWh-Akku?

Smart #5 Preisliste 2026: Alle sechs Varianten im Direktvergleich

Bevor ich die einzelnen Versionen analysiere, hier die kompletten Listenpreise nach Smart Deutschland (Stand 23. Mai 2026):

VarianteAntriebLeistungAkkuWLTP-ReichweiteDC-LadenListenpreis
#5 ProHeck340 PS / 250 kW76 kWh LFP465 km150 kW45.900 €
#5 Pro+Heck363 PS / 267 kW100 kWh NMC590 km400 kW50.900 €
#5 PremiumHeck363 PS / 267 kW100 kWh NMC590 km400 kW55.400 €
#5 PulseAllrad587 PS / 432 kW100 kWh NMC540 km400 kW55.400 €
#5 Summit EditionAllrad587 PS / 432 kW100 kWh NMC540 km400 kW56.900 €
#5 BrabusAllrad646 PS / 475 kW100 kWh NMC540 km400 kW60.900 €

Quelle: Smart Deutschland Preisliste, Bestellstart 24. April 2025. Alle Preise inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Folglich beträgt der Aufpreis vom Pro zum Brabus 15.000 €, vom Pro zum Pro+ aber nur 5.000 €. Insbesondere dieser 5.000-€-Sprung enthält alle technisch entscheidenden Upgrades: NMC-Akku statt LFP, 800 V statt 400 V, 400 kW statt 150 kW DC, 22 kW statt 11 kW AC und 125 km mehr WLTP-Reichweite. Andererseits ist die Premium-Variante gegenüber dem Pro+ nur eine Komfort-Aufrüstung mit AR-Head-up-Display, Drei-Display-Cockpit und erweiterten Assistenzsystemen.

Smart #5 Pro: 45.900 € Einstieg mit LFP-Akku – lohnt sich das wirklich?

Die Einstiegsvariante kombiniert einen 250-kW-Heckmotor mit der 76-kWh-LFP-Batterie. Folglich profitiert sie von zwei Vorteilen der Lithium-Eisenphosphat-Chemie: höhere Zyklenfestigkeit (über 4.000 Vollzyklen) und volle 100-Prozent-Ladbarkeit ohne Lebensdauer-Sorgen. Allerdings sinkt die Reichweite auf 465 km WLTP, und die Ladeleistung am Schnelllader bleibt auf 150 kW limitiert.

Damit beträgt die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent circa 30 Minuten – immer noch ordentlich, aber doppelt so lang wie bei den 800-Volt-Varianten. Außerdem ist das AC-Laden auf 11 kW begrenzt, was eine Vollladung an der Wallbox auf 7 bis 8 Stunden verlängert. Insbesondere für Vielfahrer mit häufigen Langstreckenfahrten ist diese Kombination spürbar schwächer als der Pro+.

Für wen lohnt sich der Pro? Ich empfehle ihn ausschließlich Käufern mit Eigenheim-Wallbox, die ihre täglichen Fahrten unter 80 km halten und nur selten Langstrecke fahren. Außerdem ist die LFP-Chemie für Käufer interessant, die das Auto über 10 Jahre und mehr als 200.000 km behalten wollen. Andererseits verliert der Pro im Vergleich zum Pro+ nicht nur Reichweite und Ladeleistung, sondern auch die optionale Anhängerkupplung mit voller 1.600-kg-Last und die Wärmepumpe. Wer mehr als 15.000 km pro Jahr fährt, sollte direkt zum Pro+ greifen.

Smart #5 Pro+ und Premium: 100 kWh und 800 Volt – der Sweet Spot

Mit dem Pro+ (50.900 €) macht der Smart #5 den entscheidenden technischen Sprung. Die NMC-Batterie steigt auf 100 kWh brutto (94 kWh netto), die Systemspannung verdoppelt sich auf 800 Volt, und die DC-Spitzenladeleistung springt auf 400 kW. Folglich verkürzt sich die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent auf unter 18 Minuten – ein Spitzenwert im gesamten Mittelklasse-Segment.

Zusätzlich erhöht sich die WLTP-Reichweite auf 590 km, der Heckmotor liefert 267 kW (363 PS), und das AC-Laden steigt auf 22 kW. Insbesondere die 22-kW-AC-Ladung ist ein selten genanntes Feature, das in Mehrfamilienhaus-Wallboxen oder öffentlichen AC-Säulen den entscheidenden Unterschied macht. Zudem ist die Wärmepumpe ab dem Pro+ serienmäßig.

Die Premium-Variante (55.400 €) baut auf dem Pro+ auf und ergänzt das große AR-Head-up-Display mit 25,6 Zoll, das Drei-Display-Cockpit (10,25 Zoll Cluster + zwei 13-Zoll-OLED-Touchscreens), das Sennheiser-Sound-System und erweiterte Assistenzsysteme. Allerdings teilen sich beide identisch Antrieb, Akku und Reichweite. Folglich liegt der Aufpreis von 4.500 € rein im Komfort- und Infotainment-Bereich.

Für wen lohnt sich welche Variante? Ich empfehle den Pro+ für rational entscheidende Käufer, die maximale Technik pro Euro suchen. Den Premium dagegen für Käufer, die täglich lange Strecken im Auto verbringen und das hochwertigere Innenraum-Ambiente schätzen. Mehr zu Premium-Vergleichen findest du in der BMW iX3 vs Mercedes GLC EQ Analyse.

Smart #5 Pulse, Summit Edition und Brabus: Wann lohnen sich 587 oder 646 PS?

Die drei Allrad-Varianten teilen sich denselben 100-kWh-NMC-Akku und die 800-Volt-Architektur, unterscheiden sich aber deutlich in Leistung und Positionierung.

Der Pulse (55.400 €) bietet als günstigste Allrad-Variante 432 kW (587 PS) Systemleistung und beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei sinkt die WLTP-Reichweite auf 540 km, weil der zusätzliche Frontmotor mehr Energie verbraucht. Trotzdem ist der Pulse einer der schnellsten Mittelklasse-Elektro-SUVs unter 60.000 € im Markt.

Die Summit Edition (56.900 €) basiert technisch identisch auf dem Pulse, erhält aber eine limitierte Sonderlackierung in Mojave Sand mit kontrastierendem Dach, exklusive 20-Zoll-Felgen, eine elektrische Anhängerkupplung serienmäßig (2.200 € Aufpreis im Pulse) und die Brabus-Designelemente am Außenkleid. Allerdings sind in Deutschland nur 300 Exemplare zugeteilt – Seltenheitswert ist also garantiert.

Der Brabus (60.900 €) ist die kompromisslose Top-Variante. Die Systemleistung steigt auf 475 kW (646 PS), die 0-auf-100-Zeit sinkt auf 3,8 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit klettert auf 210 km/h. Damit ist der Brabus deutlich schneller als ein Porsche Macan Electric mit 408 PS. Außerdem erhält der Brabus exklusive Brabus-Designelemente innen und außen sowie ein abgestimmtes Sportfahrwerk. Allerdings bleibt die WLTP-Reichweite mit 540 km auf Pulse-Niveau.

Für wen lohnen sich die Allrad-Varianten? Aus Ingenieurssicht klar nur für drei Käufergruppen: Erstens Bewohner schneereicher Regionen mit häufigen Wintereinsätzen. Zweitens Familien, die schwere Anhänger oder Wohnwagen ziehen wollen (1.600 kg gebremst). Drittens Performance-Käufer, die einen Porsche Macan Electric als Referenz haben und 646 PS für 60.900 € als preisliches Argument empfinden.

ADAC-Wintertest: Was bleibt von 590 km Reichweite im Alltag?

Beim Realverbrauch zeigt der ADAC-Wintertest des Smart #5 Premium ein ehrliches Bild. Bei minus 10 Grad Außentemperatur und aktiver Heizung erreicht der #5 Premium nur 361 km Reichweite – das entspricht 61 Prozent des WLTP-Wertes von 590 km. Folglich liegt der reale Praxis-Verbrauch bei 28,9 kWh pro 100 km, deutlich über dem WLTP-Verbrauch von 18,4 kWh.

Andererseits zeigt der Sommertest realistisch 685 km Stadt-Reichweite und 430 km Autobahn-Reichweite bei 110 km/h. Insbesondere bei moderaten Außentemperaturen zwischen 15 und 25 Grad fällt der Verbrauch auf 16 bis 18 kWh pro 100 km, was den Smart #5 zu einem der effizientesten Mittelklasse-SUVs in seiner Klasse macht.

Beim Schnellladen bestätigt der ADAC die theoretischen Werte überraschend genau. An einer 350-kW-Ionity-Säule lädt der Premium von 10 auf 80 Prozent in 17,8 Minuten – wenn die Batterie auf 25 Grad vortemperiert ist. Allerdings sinkt diese Leistung bei kalter Batterie unter 5 Grad auf circa 280 kW, und die Ladezeit verlängert sich auf 24 bis 28 Minuten. Folglich empfehle ich, vor langen Autobahnfahrten im Winter die Batterieheizung aktiv zu nutzen. Mehr zu Reichweiten-Realismus findest du im E-Auto-Ladekosten-Vergleich 2026.

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Vergleich Smart #5 vs Skoda Enyaq, Tesla Model Y und BMW iX1

Im D-Segment-Mittelklasse-SUV trifft der Smart #5 auf drei etablierte Wettbewerber:

ModellBasis-PreisWLTP-ReichweiteDC-Laden0–100 km/h
Smart #5 Pro+50.900 €590 km400 kW6,9 s
Smart #5 Premium55.400 €590 km400 kW6,5 s
Skoda Enyaq 8549.960 €568 km175 kW6,7 s
Tesla Model Y Long Range46.990 €600 km250 kW4,8 s
BMW iX1 xDrive3051.000 €440 km130 kW5,6 s
Hyundai Ioniq 5 (84 kWh)49.900 €570 km233 kW7,3 s

Der Smart #5 Pro+ unterbietet den BMW iX1 um 100 €, schlägt den Skoda Enyaq beim Laden um Faktor 2,3 (400 vs 175 kW) und liegt nahezu gleichauf mit dem Tesla Model Y bei der Reichweite. Andererseits bietet der Tesla Model Y deutlich bessere Beschleunigung und das beste Supercharger-Netz. Folglich punktet der Smart #5 dort, wo Statistiken aufhören: bei der 800-Volt-Lade-Geschwindigkeit, beim 22-kW-AC-Laden und beim Premium-Innenraum-Ambiente mit Mercedes-DNA.

Insbesondere im Vergleich zum Skoda Enyaq ist der Smart #5 Pro+ aus Ingenieurssicht das technisch deutlich modernere Paket. Allerdings verliert er beim Servicenetz: Smart hat in Deutschland aktuell circa 130 Standorte, während Skoda über 1.500 Vertragshändler verfügt. Wer im ländlichen Raum lebt, sollte vor der Bestellung die nächste Smart-Werkstatt prüfen.

Smart #5 als Firmenwagen und E-Auto-Förderung 2026

Für Firmenwagenfahrer ist die Sache abhängig von der gewählten Variante. Denn die 70.000-Euro-Grenze für die 0,25-Prozent-Regelung wird von keiner Smart-#5-Variante überschritten. Folglich qualifizieren sich alle sechs Versionen für die volle 0,25-Prozent-Versteuerung. Hier die monatliche Steuerbelastung bei 42 Prozent Grenzsteuersatz:

VarianteListenpreisGeldwerter VorteilSteuer/Monat (42 %)
#5 Pro45.900 €114,75 € (0,25 %)48,20 €
#5 Pro+50.900 €127,25 € (0,25 %)53,45 €
#5 Premium55.400 €138,50 € (0,25 %)58,17 €
#5 Pulse55.400 €138,50 € (0,25 %)58,17 €
#5 Summit Edition56.900 €142,25 € (0,25 %)59,75 €
#5 Brabus60.900 €152,25 € (0,25 %)63,95 €

Folglich sind alle Smart-#5-Varianten als Firmenwagen ausgesprochen günstig. Selbst der Brabus mit 646 PS kostet monatlich nur 63,95 € Steuer – ein Wert, der bei einem vergleichbaren Verbrenner-SUV mit 1,0-Prozent-Regelung bei 255,80 € pro Monat liegen würde. Über vier Jahre Leasing summiert sich die Ersparnis auf knapp 9.200 €. Mehr zur Firmenwagen-Optimierung findest du in meiner Analyse der besten E-Auto-Firmenwagen 2026.

Bei der E-Auto-Förderung 2026 gilt: Der Smart #5 ist als rein elektrisches Modell BAFA-förderfähig. Bei Listenpreisen bis 45.000 € greift die maximale Bundesförderung von 6.000 €. Folglich profitiert nur der Pro davon. Bei den teureren Varianten reduziert sich die Förderung deutlich oder entfällt komplett. Den genauen Betrag für deine Situation kannst du mit dem E-Auto-Förderung-Rechner 2026 ermitteln.

Empfehlung: Welche Smart-#5-Variante du 2026 wählen solltest

Nach allen technischen, finanziellen und praktischen Überlegungen empfehle ich klare Varianten für klare Zielgruppen.

Für rationale Familienkäufer empfehle ich den Smart #5 Pro+ für 50.900 €. Denn der Sprung vom Pro zum Pro+ liefert für 5.000 € Aufpreis das gesamte Technikpaket: 800 V, NMC-Akku, 400 kW DC, 22 kW AC, Wärmepumpe und 125 km mehr Reichweite. Außerdem qualifiziert sich der Pro+ für die 0,25-Prozent-Firmenwagen-Regelung. Folglich ist der Pro+ der mit Abstand klügste Kauf der gesamten Modellpalette.

Für Komfort-Käufer empfehle ich den Premium für 55.400 €. Denn die zusätzlichen 4.500 € gegenüber dem Pro+ bringen das 25,6-Zoll-AR-Head-up-Display, das Drei-Display-Cockpit, das Sennheiser-Sound-System und erweiterte Assistenzsysteme. Insbesondere für Vielfahrer, die täglich mehr als zwei Stunden im Auto verbringen, machen diese Komfort-Features einen spürbaren Alltagsunterschied.

Vom Smart #5 Pro rate ich für die meisten Käufer ab. Denn die Ersparnis von 5.000 € gegenüber dem Pro+ ist teuer erkauft: 125 km weniger Reichweite, doppelt so lange Ladezeiten am DC-Schnelllader, halbe AC-Ladeleistung und keine 800-Volt-Architektur. Wer rein das Budget optimieren will, sollte alternativ den Skoda Enyaq 60 oder den Hyundai Ioniq 5 prüfen.

Vom Brabus rate ich ebenfalls für die meisten Käufer ab. Denn 5.500 € Aufpreis gegenüber dem Pulse nur für 59 PS Mehrleistung und ein Brabus-Designpaket sind in einem 2,5-Tonnen-Elektro-SUV schwer zu rechtfertigen. Wer wirklich Performance sucht, findet im Porsche Macan Electric oder Tesla Model Y Performance die deutlich überzeugenderen Pakete. Außerdem fehlt dem Brabus trotz aller Leistungssteigerung eine echte Sportwagen-Aerodynamik oder ein extra-tiefer Schwerpunkt. Mehr zur Kaufentscheidung findest du in meiner Elektroauto-Kaufberatung 2026.

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Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2026. Datenquellen: Smart Deutschland Modellübersicht und Preisliste, ADAC Smart #5 Wintertest und Datenblatt, electrive.net Smart #5 Bestellstart, carwow Smart #5 Technische Daten, InsideEVs Smart #5 Modellübersicht, firmenauto Smart #5 Fahrbericht.

Welche Smart #5 Variante lohnt sich für die Kaufberatung 2026?

Für rationale Käufer empfehle ich den Smart #5 Pro+ für 50.900 €. Denn 5.000 € Aufpreis zum Pro liefern alle entscheidenden Tech-Upgrades: 800 V statt 400 V, NMC-Akku statt LFP, 400 kW DC statt 150 kW, 22 kW AC statt 11 kW und 125 km mehr WLTP-Reichweite. Wer Komfort sucht, greift zum Premium für 55.400 €.

Was ist der Unterschied zwischen Smart #5 Pro und Pro+?

Der Pro nutzt einen 76-kWh-LFP-Akku mit 400-Volt-Architektur und 150 kW DC-Ladeleistung. Der Pro+ kombiniert dagegen eine 100-kWh-NMC-Batterie mit 800 Volt und 400 kW DC. Folglich lädt der Pro+ in unter 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent, während der Pro circa 30 Minuten benötigt. Der Pro+ kostet 5.000 € mehr.

Wie hoch ist die Reichweite vom Smart #5 in der Praxis?

Der Smart #5 Premium erreicht 590 km WLTP. Im ADAC-Wintertest bei -10 Grad waren es 361 km Praxis-Reichweite (61 Prozent vom WLTP-Wert). Im Sommer bei 23 Grad schafft der #5 Premium bis zu 685 km Stadt-Reichweite und 430 km Autobahn bei 110 km/h. Der reale Verbrauch liegt bei 16,3 bis 28,9 kWh pro 100 km.

Wie schnell lädt der Smart #5 am Schnelllader?

Die 800-Volt-Varianten (Pro+, Premium, Pulse, Summit, Brabus) laden mit bis zu 400 kW DC und benötigen unter 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent bei vortemperierter Batterie. Der Pro mit 400-Volt-Architektur lädt dagegen nur mit 150 kW und braucht circa 30 Minuten. AC-seitig laden alle 100-kWh-Varianten mit 22 kW, der Pro nur mit 11 kW.

Ist der Smart #5 als Firmenwagen sinnvoll?

Ja, alle sechs Smart #5 Varianten qualifizieren sich für die 0,25-Prozent-Firmenwagen-Regelung, weil der Brutto-Listenpreis unter der 70.000-Euro-Grenze bleibt. Bei 42 Prozent Grenzsteuersatz beträgt die monatliche Steuerbelastung 48,20 € (Pro) bis 63,95 € (Brabus). Über vier Jahre Leasing summiert sich die Ersparnis gegenüber einem Verbrenner-SUV auf circa 9.200 €.

Smart #5 oder Skoda Enyaq – welcher ist besser?

Beim Laden ist der Smart #5 Pro+ deutlich besser (400 kW vs 175 kW). Bei der Reichweite liegen beide nahe beieinander (590 vs 568 km WLTP). Allerdings hat Skoda das deutlich größere Servicenetz (1.500 vs 130 Standorte). Für Käufer im ländlichen Raum ist der Enyaq deshalb die sicherere Wahl, in Großstädten überzeugt der Smart #5 mit modernerer Technik.

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