Der Hyundai Staria Elektro Preis startet bei 57.450 Euro, und dafür bekommst du neun Sitze, 800 Volt und zwei Tonnen Anhängelast. Der VW ID. Buzz Pro mit langem Radstand kostet laut ADAC 57.888 Euro. Er hat aber serienmäßig nur fünf Sitze und darf 1.000 Kilogramm ziehen. Seit dem 3. September 2026 kannst du den Koreaner bestellen.
Ich habe alle drei Varianten samt Paketen durchgerechnet und die Konkurrenz mit Preisen vom 26.10.2026 danebengelegt. Dazu kommen die Stromkosten für 15.000 Kilometer, die Dienstwagen-Steuer und meine Schätzung, wie weit der Van auf der Autobahn und im Winter kommt. Am Ende weißt du, welche Variante sich lohnt und wann du besser zum VW greifst.

Warum der Elektro-Van von Hyundai gerade jetzt zählt
Bei großen Elektro-Vans war der ID. Buzz lange gesetzt. Stefan Grundhoff schreibt bei elektroauto-news, die großen Konzerne hätten „mit einigen lieblosen Modellen gepatzt“. Genau in diese Lücke fährt Hyundai jetzt.
Neu ist der Staria dabei nicht. Als Hybrid steht er längst beim Händler. Die Elektroversion feierte im Januar 2026 in Brüssel Premiere. Hyundai baut sie im südkoreanischen Ulsan.
Spannend ist das Timing. VW hat die Preise des ID. Buzz zum Modelljahr 2027 gesenkt. Der lange Pro kostete laut ADAC vorher 62.903 Euro, jetzt sind es 57.888 Euro. Damit liegen beide Vans fast gleichauf. Für dich als Käufer ist das gut.
Hyundai Staria Elektro Preis: die drei Varianten im Überblick
Alle drei Ausstattungen haben denselben Antrieb. Ein Motor mit 160 kW (218 PS) treibt die Vorderräder an, der Akku hat 84 kWh. Die Unterschiede liegen bei Sitzen und Komfort. Die Preise stammen aus der Hyundai-Pressemitteilung vom 03.09.2026, Stand 26.10.2026.
| Variante | Preis ab | Sitze | Wichtige Ausstattung |
|---|---|---|---|
| Trend | 57.450 € | 9 | Voll-LED, zwei 12,3-Zoll-Displays, Sitzheizung vorn, Wärmepumpe, Akkuheizung, Rückfahrkamera, Totwinkel-Assistent |
| Prime | 63.650 € | 9 | wie Trend plus Assistenz- und Premium-Paket, Leder, belüftete Vordersitze |
| Calligraphy | 66.950 € | 7 | Nappaleder, Bose-Sound, zwei Komfortsitze in Reihe zwei mit Heizung, Lüftung und Relaxfunktion, Digital Key |
Auto Zeitung druckte für den Prime zunächst „63.6550“ Euro. Gemeint sind 63.650 Euro, so nennen es Hyundai, ecomento und electrive.
Alle Varianten haben kabelloses Apple CarPlay, Parksensoren rundum und Updates per Funk. Die Ladeklappe vorn ist beheizt, damit sie im Winter nicht festfriert.
Was die Pakete für den Staria kosten
Beim Trend buchst du zwei Pakete für je 2.100 Euro dazu. Das Assistenz-Paket bringt Navigation, den Autobahnassistenten, eine 360-Grad-Kamera, den V2L-Adapter und eine 230-Volt-Steckdose innen. Im Premium-Paket stecken elektrische Schiebetüren auf beiden Seiten und eine elektrische Heckklappe. Dazu kommen Schiebefenster, Sonnenrollos und Akustikglas.
Für Prime und Calligraphy bietet Hyundai außerdem das Panorama-Paket für 1.300 Euro an. Es bringt ein Glasdach vorn und ein großes Panoramadach über Reihe zwei.
Rechne mal nach: Trend plus beide Pakete kostet 61.650 Euro. Der Prime liegt nur 2.000 Euro darüber. Dafür bekommst du Leder und belüftete Vordersitze. Das ist fair, aber kein Muss.

Hyundai Staria Elektro: Welche Variante lohnt sich?
Meine Wahl ist der Trend mit beiden Paketen für 61.650 Euro. Die 360-Grad-Kamera brauchst du bei 5,25 Metern Länge wirklich. Elektrische Schiebetüren sind mit kleinen Kindern Gold wert, weil keiner mehr die Tür an die Garagenwand knallt.
Willst du sparen, nimm nur das Premium-Paket für zusammen 59.550 Euro. Das Handy übernimmt dann die Navigation. Allerdings fehlt dir der V2L-Adapter. Den brauchst du, wenn du beim Camping die Kaffeemaschine am Auto betreiben willst. Laut Hyundai liefert V2L bis zu 3,5 kW.
Den Prime nehme ich nur, wenn dir Leder wichtig ist. Bei Kindern mit Keksen ist das allerdings ein Argument.
Der Calligraphy ist ein anderes Auto. Mit sieben Sitzen und zwei Sesseln in Reihe zwei zielt er auf Hotelshuttles und Fahrdienste. Für Familien mit drei Kindern fehlen dagegen zwei Plätze. Hinter der dritten Reihe bleiben laut Hyundai 431 Liter Kofferraum.
Technik: 800 Volt und bis zu 256 kW
Von den 84 kWh sind laut EV Database rund 80 kWh nutzbar. Hyundai nennt bis zu 430 Kilometer nach WLTP und 21,8 kWh auf 100 Kilometer. Spitze sind 184 km/h. Von 0 auf 100 vergehen laut ecomento 9,5 Sekunden.
Das Highlight ist die 800-Volt-Technik. Am Schnelllader zieht der Staria bis zu 256 kW. Von 10 auf 80 Prozent vergehen laut Hyundai rund 20 Minuten. Die EV Database rechnet dabei mit 170 kW im Schnitt. Zum Vergleich: Der lange ID. Buzz lädt laut ADAC mit höchstens 199 kW. An der Wallbox schafft der Hyundai 11 kW.
Laut elektroquatsch nutzt Hyundai noch das ältere Infotainment ccNC statt des neuen Systems Pleos. Für einige Bluelink-Dienste kann laut Hyundai zudem ein bezahltes Abo nötig sein.

Platz, Zuladung und zwei Tonnen Anhängelast
Der Staria misst 5.253 mal 1.997 mal 1.990 Millimeter, der Radstand beträgt 3.273 Millimeter. Als Neunsitzer schluckt er bis zu 1.303 Liter, vorn gibt es noch einen Frunk mit 24 Litern. Die Zuladung liegt bei bis zu 750 Kilogramm, Dach- und Stützlast bei je 100 Kilogramm.
Die Anhängelast von 2.000 Kilogramm ist sein stärkstes Argument. Damit ziehst du einen mittelgroßen Wohnwagen oder einen Pferdeanhänger. Der lange ID. Buzz Pro darf laut ADAC nur 1.000 Kilogramm. Welche E-Autos sonst noch viel ziehen, zeigt unser Vergleich zur Anhängelast bei Elektroautos.
Aber Vorsicht beim Verbrauch. Auto Zeitung fuhr den ID. Buzz mit nur 750 Kilogramm Anhänger und maß rund 26 kWh im Schnitt, am Berg etwa 30 kWh. Mit zwei Tonnen am Haken liegt der Staria sicher deutlich darüber.
Prüf außerdem die Höhe. Mit 1,99 Metern passt der Staria knapp unter die 2-Meter-Schranke vieler Parkhäuser. Mit Dachbox ist dort Schluss.
Reichweite in der Praxis: meine Schätzung für Autobahn und Winter
Echte Testwerte gibt es noch nicht. Deshalb habe ich auf zwei Wegen geschätzt. Erstens nutze ich die Prognose der EV Database für konstant 110 km/h. Zweitens übertrage ich einen Praxistest von Auto Zeitung. Die Kollegen fuhren den langen ID. Buzz 4.675 Kilometer, meist Autobahn, und maßen 23,3 kWh. Das sind rund 20 Prozent mehr als die 19,5 kWh, die der ADAC als WLTP-Wert nennt. Bei etwa 3 Grad lag der Verbrauch noch rund 4 kWh höher.
| Szenario | Verbrauch je 100 km | Reichweite voll | Etappe 10 bis 80 % | Grundlage |
|---|---|---|---|---|
| Langstrecke, Sommer | ca. 26 kWh | ca. 310 km | ca. 215 km | meine Schätzung |
| Langstrecke, ca. 3 °C | ca. 30 kWh | ca. 265 km | ca. 185 km | meine Schätzung |
| Konstant 110 km/h, 23 °C | ca. 30 kWh | 270 km | ca. 190 km | EV Database |
| Konstant 110 km/h, minus 10 °C | ca. 36 kWh | 220 km | ca. 155 km | EV Database |
| Konstant 130 km/h, Sommer | ca. 33 kWh | ca. 240 km | ca. 170 km | meine Schätzung |
| Konstant 130 km/h, Winter | ca. 41 kWh | ca. 195 km | ca. 135 km | meine Schätzung |
Für Tempo 130 ziehe ich von den Werten der EV Database rund elf Prozent ab. Denn der Luftwiderstand wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, und der Staria ist ein Kasten. Die Etappe rechne ich mit 56 kWh, also 70 Prozent von 80 kWh.
Im Urlaub heißt das: Bei Tempo 110 bis 120 schaffst du 600 Kilometer im Sommer mit zwei Ladestopps von je rund 20 Minuten. Bei 130 und Frost werden es eher drei bis vier.

Laufende Kosten bei 15.000 Kilometern im Jahr
Für meine Rechnung setze ich 25 kWh auf 100 Kilometer an, Ladeverluste schon drin. Das liegt zwischen dem WLTP-Wert und der Prognose der EV Database von 25,8 kWh. Bei 15.000 Kilometern im Jahr sind das 3.750 kWh. Strompreise: Stromauskunft, Stand 26.10.2026. Ladetarife: einfacheauto, Oktober 2026.
| Ladeart | Preis je kWh | Kosten pro Jahr | Pro Monat |
|---|---|---|---|
| Zuhause, Neukundentarif | 31,13 ct | 1.167 € | 97 € |
| Zuhause, Grundversorgung | 40,39 ct | 1.515 € | 126 € |
| EnBW Ladetarif L, AC, 11,99 € Grundgebühr | 39 ct | 1.606 € | 134 € |
| Schnelllader ohne Vertrag (EnBW) | 59 bis 66 ct | 2.213 bis 2.475 € | 184 bis 206 € |
| 80 % zuhause, 20 % Schnelllader | gemischt | 1.376 € | 115 € |
Unterm Strich entscheidet die Wallbox. Wer nur unterwegs lädt, zahlt fast das Doppelte. Alle Tarife vergleicht unser Ratgeber zu den Ladekosten für E-Autos 2026.
Staria Elektro Preis gegen Hybrid: Wann rechnet sich der Aufpreis?
Den Staria gibt es weiter als Hybrid mit 1.6 T-GDI und Frontantrieb. Laut Modellübersicht von Auto Bild kostet der Hybrid als Trend 49.500 Euro. Der Elektro-Trend liegt also 7.950 Euro darüber.
Hyundai gibt für den Hybrid 7,6 Liter nach WLTP an. Der ADAC meldete am 07.10.2026 im Schnitt 2,126 Euro für Super E10. Damit kostet Sprit für 15.000 Kilometer rund 2.424 Euro im Jahr. Lädst du zu Hause, sparst du also rund 1.257 Euro pro Jahr.
Ohne Förderung dauert es gut sechs Jahre, bis der Aufpreis drin ist. Mit 5.000 Euro Prämie schrumpft der Abstand auf 2.950 Euro. Dann bist du nach knapp zweieinhalb Jahren vorn. Zudem sind E-Autos mit Erstzulassung 2026 laut electrive bis Ende 2035 von der Kfz-Steuer befreit.
Zwei Haken hat die Rechnung, und beide helfen dem Elektro. Den Hybrid rechne ich mit WLTP-Verbrauch, in der Praxis braucht er eher mehr. Außerdem enthält der Spritpreis die Senkung der Energiesteuer um 14 Cent, die nur bis 31.12.2026 gilt.
E-Auto-Prämie: Was vom Hyundai Staria Elektro Preis übrig bleibt
Laut BAFA gibt es 3.000 Euro Basisförderung für reine E-Autos der Klasse M1, die du ab dem 01.01.2026 neu zulässt. Pro Kind unter 18 kommen 500 Euro dazu, maximal für zwei Kinder. Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen unter 60.000 Euro, gibt es 1.000 Euro extra. Unter 45.000 Euro folgen noch einmal 1.000 Euro.
Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro, mit einem Kind bei 85.000 und mit zwei Kindern bei 90.000 Euro. Eine Preisgrenze für das Auto nennt das BAFA nicht. Auch Leasing ist förderfähig. Du musst den Wagen aber 36 Monate halten und den Antrag spätestens zwölf Monate nach der Zulassung stellen. Tageszulassungen und Vorführwagen sind ausgeschlossen.
Ein Beispiel: Eine Familie mit zwei Kindern und 55.000 Euro Einkommen bekommt 5.000 Euro. Der Trend kostet dann effektiv 52.450 Euro. Hyundai verweist auf der Modellseite selbst auf die Förderung. Lass dir die M1-Einstufung trotzdem vom Händler bestätigen. Deine genaue Summe ermittelst du mit unserem Rechner zur E-Auto-Förderung 2026.
Dienstwagen: 0,25 Prozent für den Hyundai Staria Elektro
Die Grenze für die 0,25-Prozent-Regel liegt 2026 laut electrive bei 100.000 Euro Listenpreis. Damit bleiben alle Varianten deutlich darunter, auch voll ausgestattet. Mein Beispiel: Trend gegen Hybrid-Trend, jeweils 20 Kilometer Arbeitsweg und 42 Prozent Steuersatz.
| Posten pro Monat | Staria Elektro Trend (0,25 %) | Staria Hybrid Trend (1 %) |
|---|---|---|
| Listenpreis | 57.450 € | 49.500 € |
| Privatnutzung | 143,50 € | 495,00 € |
| Arbeitsweg 20 km | 86,10 € | 297,00 € |
| Geldwerter Vorteil | 229,60 € | 792,00 € |
| Steuer bei 42 % | ca. 96 € | ca. 333 € |
Der Listenpreis wird auf volle 100 Euro abgerundet. Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben habe ich weggelassen. Trotzdem sparst du mit dem Elektro rund 237 Euro netto im Monat, also gut 2.800 Euro im Jahr. Die Prämie gibt es für Firmenwagen allerdings nicht. Zudem fällt seit 2026 die Pauschale fürs Laden daheim weg, laut electrive brauchst du dafür einen eigenen Zähler.
Hyundai Staria Elektro Preis im Vergleich: ID. Buzz, PV5, VLE und Co.
Die Listenpreise stammen aus dem ADAC Autokatalog, von electrive und der EV Database, Stand 26.10.2026. Beim Akku steht die nutzbare Kapazität.
| Modell | Preis ab | Akku netto | WLTP | DC max | Sitze | Anhängelast |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Hyundai Staria Elektro | 57.450 € | ca. 80 kWh | 430 km | 256 kW | 9 oder 7 | 2.000 kg |
| VW ID. Buzz Pro | 56.061 € | 79 kWh | 458 km | 183 kW | 5, max. 6 | 1.200 kg |
| VW ID. Buzz Pro lang | 57.888 € | 86 kWh | 496 km | 199 kW | 5, max. 7 | 1.000 kg |
| Kia PV5 Passenger 7-Sitzer | 44.490 € | 67 kWh | 397 km | 150 kW | 7 | 750 kg |
| Mercedes VLE 300 | 70.735 € | 115 kWh | 713 km | 300 kW | 5 bis 8 | 1.750 kg |
| Mercedes eVito Tourer lang | 72.345 € | 90 kWh | 381 km | 110 kW | 9 | keine Angabe |
| Ford E-Tourneo Custom L1 | 61.702 € | 70,9 kWh | 339 km | 125 kW | 8 | 2.000 kg |
| Opel Zafira Electric | 53.550 € | 69 kWh | 351 km | 100 kW | 9 | 1.000 kg |
Peugeot e-Traveller, Citroën ë-SpaceTourer und Toyota Proace Verso Electric nutzen die Technik des Zafira. Den Maxus Mifa 9 nannte nextpit zuletzt mit 68.990 Euro. Ob er aktuell als Neuwagen bestellbar ist, konnte ich nicht sicher bestätigen.
Wo der ID. Buzz besser ist und wo der Staria
Der VW punktet bei der Reichweite. Mit 496 Kilometern nach WLTP liegt der lange Pro klar vorn. Laut ADAC-Rechner schafft er bei 10 Grad und Tempo 90 noch 481 Kilometer. Außerdem ist er mit 4.964 Millimetern fast 30 Zentimeter kürzer. Und es gibt ihn mit Allrad. Der lange Pro 4Motion kostet laut ADAC 62.648 Euro und zieht laut auto motor und sport 1.600 Kilogramm. Welche Version passt, erklärt unsere Kaufberatung zum ID. Buzz Pro 4Motion.
Der Staria kontert mit neun Sitzen ab Werk, schnellerem Laden und doppelter Anhängelast. Bei der Garantie liegt er ebenfalls vorn. Hyundai gibt fünf Jahre ohne Kilometergrenze, VW laut ADAC fünf Jahre bis 150.000 Kilometer. Für Vielfahrer ist das ein Plus.
Schwächen: Hier spart Hyundai
Allrad gibt es nicht. „Schade“, findet auch Grundhoff bei elektroauto-news. Für Skiurlauber mit Anhänger ist das ein echter Nachteil. Denn ein Fronttriebler verliert am verschneiten Berg schnell die Traktion.
Die Reichweite passt nicht ganz zum Akku. Trotz 84 kWh schafft der Staria nur 430 Kilometer nach WLTP, der VW mit 86 kWh dagegen 496. Hier zahlst du für Form und Gewicht von rund 2,6 Tonnen.
In Reihe drei sitzen laut Grundhoff „offiziell drei, real besser zwei“ Personen. Die Lenkung liefert ihm zufolge wenig Rückmeldung. Die Bedienung der Klimaanlage hinten sitzt rechts am Dach und ist schwer einzusehen. Der Frunk mit 24 Litern taugt fürs Ladekabel.
Bleibt der Preis. Gegenüber dem Hybrid zahlst du 7.950 Euro mehr. Ohne Wallbox und ohne Prämie holst du das kaum wieder herein.
Rabatte, Lieferzeit, Garantie: Hyundai Staria Elektro Preis beim Händler
Zahl bloß nicht den Listenpreis. Laut Auto Bild vom 11.10.2026 gibt es beim Vermittler Carwow Barangebote ab 49.448 Euro. Im Schnitt nennt Carwow 10.029 Euro Ersparnis, beim Calligraphy bis zu 10.712 Euro. Nach sieben Wochen am Markt ist das viel Spielraum.
Hyundai selbst bietet den Trend im Leasing ab 489 Euro im Monat an. Dafür zahlst du 5.490 Euro an, die Laufzeit beträgt 48 Monate bei 40.000 Kilometern insgesamt. Das sind 28.962 Euro plus Überführung, das Angebot gilt bis 31.12.2026. Frag, ob der Händler die Prämie anrechnet, denn auch Leasing ist förderfähig.
Einen konkreten Liefertermin nennt Hyundai nicht, er ist noch nicht bekannt. Lass dir deshalb ein festes Datum in den Vertrag schreiben. Die Garantie läuft fünf Jahre ohne Kilometergrenze, der Akku acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Für Taxis und Mietwagen gelten laut Hyundai andere Regeln.

Mein Fazit: Für wen sich der Staria lohnt
Der Staria Elektro ist kein Schnäppchen, aber für große Familien das bessere Paket als der ID. Buzz. Neun Sitze, zwei Tonnen Anhängelast und schnelles Laden bekommst du so sonst nirgends zu diesem Preis.
Kauf den Trend mit beiden Paketen, wenn du drei oder mehr Kinder hast und einen Wohnwagen ziehst. Eine Wallbox sollte dazugehören. Mit Prämie und Rabatt landest du realistisch unter 55.000 Euro.
Nimm den Calligraphy, wenn du Gäste fährst oder als Paar reist und sieben Sitze genügen.
Greif zum ID. Buzz Pro lang, wenn dir Reichweite wichtiger ist als Anhängelast. Das gilt vor allem, wenn du oft über 300 Kilometer am Stück fährst.
Schau dir den Kia PV5 an, wenn sieben Sitze reichen und du kaum ziehst. Er kostet rund 13.000 Euro weniger.
Finger weg, wenn deine Tiefgarage unter 2 Meter Einfahrtshöhe hat oder du Allrad brauchst. Dann sind der ID. Buzz 4Motion oder der Mercedes VLE 400 4Matic die bessere Wahl.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er rechnet Elektroautos für den deutschen Markt durch, vom Listenpreis über die Ladekosten bis zur Firmenwagen-Steuer.
Letzte Aktualisierung: 26.10.2026 · Datenquellen: Hyundai Newsroom, Bestellstart Staria Elektro, 03.09.2026, Hyundai Modellseite Staria Elektro, Hyundai Garantiebedingungen, Auto Zeitung, 07.09.2026, ecomento, 03.09.2026, electrive, 03.09.2026, elektroauto-news, 24.10.2026, elektroquatsch, 08.09.2026, EV Database Staria Elektro, Auto Bild, Carwow-Rabatte 11.10.2026, Auto Bild Modellübersicht Staria, Hyundai Staria Hybrid technische Daten, ADAC Autokatalog ID. Buzz lang Pro, ADAC Autokatalog ID. Buzz kurz Pro, ADAC Modellübersicht ID. Buzz, auto motor und sport, ID. Buzz Preise, Auto Zeitung, ID. Buzz LWB Reichweitentest, EV Database Kia PV5 Passenger 7-Sitzer, electrive, Mercedes VLE 09.09.2026, EV Database eVito Tourer, EV Database Ford E-Tourneo Custom, EV Database Opel Zafira Electric, nextpit Maxus Mifa 9, BAFA Fördervoraussetzungen, BAFA Häufige Fragen, electrive, Änderungen 2026, Stromauskunft Strompreise, einfacheauto Ladetarife Oktober 2026, ADAC Spritpreise via ms-aktuell, 09.10.2026
Der Staria Elektro kostet als Trend mit neun Sitzen ab 57.450 Euro. Der Prime mit neun Sitzen liegt bei 63.650 Euro, der Calligraphy mit sieben Sitzen bei 66.950 Euro. Bestellbar ist der Van seit dem 3. September 2026, Stand der Preise 26.10.2026.
Hyundai nennt bis zu 430 Kilometer nach WLTP. Die EV Database erwartet bei konstant 110 km/h rund 270 Kilometer im Sommer und 220 Kilometer bei minus 10 Grad. Bei Tempo 130 im Winter sind nach meiner Schätzung eher 195 Kilometer realistisch.
Ja, wenn du ihn privat kaufst oder least und dein zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter der Grenze von 80.000 Euro liegt, mit Kindern bis 90.000 Euro. Die Basis sind 3.000 Euro, mit Kindern und niedrigem Einkommen bis zu 6.000 Euro. Eine Preisgrenze für das Auto nennt das BAFA nicht.
Der Staria bietet neun Sitze ab Werk, 2.000 Kilogramm Anhängelast und Laden mit bis zu 256 kW. Der lange ID. Buzz Pro kostet mit 57.888 Euro fast gleich viel, kommt aber 496 statt 430 Kilometer weit nach WLTP. Für große Familien mit Wohnwagen passt der Staria besser.
Dank 800-Volt-Technik lädt der Staria Elektro mit bis zu 256 kW. Von 10 auf 80 Prozent vergehen laut Hyundai rund 20 Minuten an einem passenden Schnelllader. An der Wallbox lädt er mit 11 kW Wechselstrom.
Nein, Hyundai bietet den Staria Elektro nur mit Frontantrieb und 160 kW an. Wer Allrad braucht, muss zum VW ID. Buzz Pro 4Motion oder zum Mercedes VLE 400 4Matic greifen. Beide sind teurer als der Staria, der VLE darf laut electrive aber bis zu 2,5 Tonnen ziehen.





