Mercedes GLB EQ bestellen heißt 2026: Erstmals 800-Volt-Technik in einem 7-Sitzer-SUV unter 70.000 Euro. Seit dem 8. Dezember 2025 sind drei Varianten konfigurierbar – der GLB 200 EQ ab rund 51.000 Euro, der GLB 250+ EQ ab 59.048 Euro und der GLB 350 4MATIC EQ ab 62.178 Euro. Erste Auslieferungen laufen seit Frühjahr 2026, der Rückstand zur Konkurrenz schwindet täglich. Gleichzeitig steht der EQB-Nachfolger im direkten Wettbewerb mit dem Skoda Enyaq, BMW iX1 und VW ID.4 – alle deutlich günstiger.
In dieser Kaufberatung zeige ich als Automobilingenieur, welche der drei GLB-EQ-Varianten du wirklich bestellen solltest, warum die kleine 200er-Version trotz 200 km weniger Reichweite für viele Käufer die rationalste Wahl ist und wie sich der GLB EQ als Firmenwagen gegen den BMW iX1 schlägt. Außerdem rechne ich konkret durch, wann der 7-Sitzer-Aufpreis sich lohnt und wann nicht.

Mercedes GLB EQ 2026: Die Schnell-Entscheidung
Du hast 30 Sekunden? Hier die Kurz-Empfehlung in einer Tabelle.
| Wenn du… | dann nimm… | Preis | Lieferzeit |
|---|---|---|---|
| maximale Reichweite und Komfort willst | GLB 250+ EQ | 59.048 € | ab Q2 2026 |
| Allrad und 354 PS für Familie + Hängern brauchst | GLB 350 4MATIC EQ | 62.178 € | ab Q3 2026 |
| das günstigste Mercedes-7-Sitzer-Elektromodell suchst | GLB 200 EQ | ~51.000 € | ab April 2026 |
| eigentlich keinen 7-Sitzer brauchst | Skoda Enyaq 85 oder BMW iX1 | ab 47.000 € | sofort verfügbar |
| als Firmenwagen unter 70.000 € BLP einkaufst | GLB 250+ EQ (0,25 %-Regel) | 59.048 € | ab Q2 2026 |
Meine Kurzfassung nach Auswertung aller drei Varianten
Die rationalste Bestellung 2026 ist der GLB 250+ EQ ab 59.048 Euro. Dieser bietet 631 km WLTP-Reichweite, 800V-Technik mit 320 kW DC-Laden und das volle Mercedes-Komfortpaket – bei vertretbarem Preis. Wer Familie hat und den 7-Sitzer braucht, zahlt knapp 1.500 Euro Aufpreis und bekommt die echte Variabilität. Die 350 4MATIC-Variante lohnt sich hingegen nur für Vielfahrer mit Anhängerbedarf oder Bergregionen.
Mercedes hat den GLB EQ als strategisch wichtigsten Kompakt-SUV der nächsten fünf Jahre positioniert. Schließlich löst er den glücklosen EQB ab, der mit 419 km Reichweite und 100 kW DC-Laden technisch nie wettbewerbsfähig war. Der neue GLB EQ hingegen nutzt die brandneue MMA-Plattform mit 800-Volt-Architektur, die auch im CLA EQ und CLA Shooting Brake EQ zum Einsatz kommt. Damit ergibt sich erstmals ein echter Premium-7-Sitzer mit moderner Elektrotechnik unter 65.000 Euro Listenpreis.
In dieser Analyse zeige ich, was die drei verfügbaren Varianten konkret leisten, welche Lieferzeiten realistisch sind und warum die kleine 200er-Variante trotz reduzierter Reichweite ein Geheimtipp für Stadtfamilien wird. Alle Daten basieren auf den offiziellen Mercedes-Pressemitteilungen Stand 2. Mai 2026.

Wann ist Bestellstart und wann kommt das Auto?
Mercedes hat die Bestellbücher am 8. Dezember 2025 geöffnet – simultan zur Weltpremiere. Ein für Mercedes ungewöhnliches Vorgehen, das den strategischen Druck zeigt. Damit steht der GLB EQ in einem 4-Wochen-Vorsprung gegenüber dem direkten Wettbewerber BMW iX1 elektrisch (Bestellstart erst Frühjahr 2026).
Verfügbarkeit der drei Varianten
| Variante | Bestellbar seit | Auslieferung | Status |
|---|---|---|---|
| GLB 250+ EQ | 8. Dezember 2025 | Frühjahr 2026 | Konfigurator offen |
| GLB 350 4MATIC EQ | 8. Dezember 2025 | Q2/Q3 2026 | Konfigurator offen |
| GLB 200 EQ | März 2026 | ab April 2026 | Konfigurator offen |
| Sky Control Panoramadach | Q1 2026 | nachträglich | Sonderausstattung |
| 48V-Mildhybrid (Verbrenner) | März 2026 | Sommer 2026 | nicht relevant für E-Käufer |
Realistische Lieferzeiten Stand Mai 2026
Wer heute den GLB 250+ EQ bestellt, fährt das Auto voraussichtlich im Sommer 2026 vom Hof. Allerdings sind die Lieferzeiten bei Mercedes erfahrungsgemäß stark vom Werk Bremen abhängig, das parallel den GLC EQ produziert. Folglich kann sich die effektive Wartezeit zwischen Bestellung und Auslieferung auf 4-6 Monate erstrecken.
Der GLB 200 EQ als Einstiegsvariante ist erst seit März 2026 bestellbar, mit Auslieferungen ab April. Daher ist hier die Wartezeit kürzer – realistisch 3-4 Monate ab Bestellung. Wer bis Sommer 2026 ein neues Familien-SUV braucht und auf den 7-Sitzer verzichten kann, sollte deshalb den 200er priorisieren.

Die drei Varianten im Detail
Hier die drei aktuell bestellbaren GLB-EQ-Modelle mit allen relevanten technischen Daten und meiner Einschätzung.
GLB 200 EQ: Der Einstiegs-Familien-SUV
Der 200 EQ ist nämlich die Einstiegsvariante mit der kleinsten Batterie und Heckantrieb. Listenpreis: rund 56.000 Euro, mit Mercedes-Herstellerrabatt von etwa 5.000 Euro effektiv ab 51.000 Euro. Damit ist er rund 8.000 Euro günstiger als der 250+ und somit das einzige GLB-EQ-Modell, das unter der 55.000-Euro-Marke startet.
Technisch bietet er folgendes:
- Antrieb: Heckmotor mit 165 kW (224 PS), 350 Nm
- Batterie: 58 kWh netto (LFP-Zellchemie)
- Reichweite: 431 km WLTP (innerorts 549 km)
- DC-Laden: bis 200 kW (geschätzt, da kleinerer Akku)
- Verbrauch: 15,4 kWh/100 km (kombiniert)
- Anhängelast: 1.000 kg gebremst
- Sitze: standardmäßig 5, optional 7 (Aufpreis 1.500 €)
Der 200 EQ richtet sich an Familien mit überwiegend städtischem Fahrprofil. Außerdem profitiert er von der LFP-Batterie, die tägliches Laden auf 100 Prozent ohne Degradation verträgt. Allerdings sinkt die Autobahn-Reichweite bei 130 km/h auf realistische 280-310 km – für Vielfahrer also grenzwertig.
GLB 250+ EQ: Die Vernunftwahl
Der 250+ EQ ist hingegen der eigentliche Hauptdarsteller des GLB-EQ-Portfolios. Mercedes selbst geht davon aus, dass über 60 Prozent aller Bestellungen auf diese Variante entfallen. Listenpreis: 59.048 Euro, mit Herstellerrabatt effektiv ab rund 56.500 Euro.
Technisch bietet er:
- Antrieb: Heckmotor mit 200 kW (272 PS), 335 Nm
- Batterie: 85 kWh netto (NMC-Zellchemie)
- Reichweite: 631 km WLTP
- DC-Laden: 320 kW (10-260 km in 10 Minuten)
- AC-Laden: serienmäßig 11 kW, optional 22 kW
- Verbrauch: 15,8-18,3 kWh/100 km
- Anhängelast: 2.000 kg gebremst
- 0-100 km/h: 6,7 Sekunden
- Sitze: 5 oder 7 (Aufpreis 1.500 €)
Die 631 km WLTP entsprechen real rund 480-540 km Autobahnreichweite – damit ist der GLB 250+ EQ das langstreckentauglichste Familien-SUV unter 65.000 Euro. Außerdem lädt er dank 800-Volt-Technik in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent – schneller als jeder Audi Q4 e-tron oder VW ID.4.
GLB 350 4MATIC EQ: Die Allrad-Topvariante
Der 350 4MATIC EQ ist hingegen das Topmodell für Käufer mit höherem Leistungsanspruch. Listenpreis 62.178 Euro, effektiv ab rund 59.500 Euro nach Herstellerrabatt.
Technisch bietet er:
- Antrieb: Heck- und Frontmotor, 260 kW (354 PS) Systemleistung
- Batterie: 85 kWh netto (identisch zum 250+)
- Reichweite: 587 km WLTP
- DC-Laden: 320 kW
- Verbrauch: 15,9-18,6 kWh/100 km
- Anhängelast: 2.400 kg gebremst (Top-Wert für Kompakt-SUV)
- 0-100 km/h: 5,2 Sekunden
- Allrad: permanent mit Trenneinheit für Vorderachse
Der 350 4MATIC ist die einzige GLB-EQ-Variante mit Allrad. Daher ist er für Käufer in Bergregionen, mit Anhängerbedarf oder einfach mit Premium-Anspruch interessant. Die 354 PS sind in der Praxis selten ausgeschöpft, aber die 2.400 kg Anhängelast und die Allrad-Traktion bei Schnee sind echte Kaufargumente.

Welche Variante lohnt sich für wen?
Drei klare Käuferprofile mit konkreter Empfehlung.
Profil 1: Stadtfamilie mit Wallbox
Anna und Markus aus München fahren beispielsweise 14.000 km im Jahr und laden zu 90 % an der heimischen Wallbox. Außerdem haben sie drei Kinder und brauchen gelegentlich den 7-Sitzer für Großeltern-Mitfahrer.
Empfehlung: GLB 200 EQ mit 7-Sitzer-Option
- Effektivpreis: 51.000 € + 1.500 € (7-Sitzer) = 52.500 €
- Mit E-Auto-Förderung (max. 4.000 € bei 2 Kindern, mittlerem Einkommen): 48.500 €
- Jährliche Stromkosten: ca. 600 €
- 431 km Reichweite reichen für typische Tagestouren
Profil 2: Vielfahrer-Familie mit Langstrecken
Sven und Familie aus Hamburg fahren 28.000 km im Jahr, davon 60 % Autobahn. Sie nutzen den GLB beruflich und privat, brauchen 5 Sitze.
Empfehlung: GLB 250+ EQ ohne 7-Sitzer
- Effektivpreis: 56.500 €
- Mit Firmenwagen-Versteuerung (0,25 %-Regel BLP unter 65.000 €): ca. 1.560 € geldwerter Vorteil pro Jahr
- Reichweite: 631 km WLTP / real 480-540 km Autobahn
- DC-Laden in 22 Minuten für 350 km Nachladung – ideal für lange Fahrten
Profil 3: Familien-Firmenwagen mit Anhängerbedarf
Klaus aus Stuttgart braucht einen Firmenwagen für Außendienst, hat einen Bootsanhänger und Familie mit zwei Kindern. Er fährt jährlich 35.000 km und braucht regelmäßig die 7-Sitzer-Option für Geschäftsreisen.
Empfehlung: GLB 350 4MATIC EQ mit 7-Sitzer
- Effektivpreis: 59.500 € + 1.500 € (7-Sitzer) = 61.000 €
- Liegt knapp unter der 0,25%-Grenze von 65.000 € BLP
- Anhängelast 2.400 kg (Bootsanhänger problemlos)
- Allrad für Wintersport-Trips

Mercedes GLB EQ vs Konkurrenz: BMW iX1, Skoda Enyaq, Audi Q4
Hier der direkte Vergleich der wichtigsten Konkurrenten.
| Modell | Preis ab | Reichweite | DC-Laden | 7-Sitzer? | Plattform |
|---|---|---|---|---|---|
| Mercedes GLB 250+ EQ | 59.048 € | 631 km | 320 kW | optional | MMA 800V |
| BMW iX1 elektrisch (xDrive30) | 56.000 € | 475 km | 130 kW | nein | UKL3 400V |
| Skoda Enyaq 85 | 49.490 € | 581 km | 175 kW | nein | MEB 400V |
| Audi Q4 e-tron Performance | 56.000 € | 592 km | 175 kW | nein | MEB 400V |
| Volvo EX30 Twin | 47.500 € | 460 km | 153 kW | nein | SEA 400V |
Wo der GLB EQ gewinnt
Drei klare Vorteile gegenüber der Konkurrenz:
Erstens: 800-Volt-Technik. Der GLB EQ ist der einzige Premium-Kompakt-SUV mit 800V-Architektur und 320 kW DC-Laden. Daher lädt er in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent – die Konkurrenten brauchen 30-35 Minuten.
Zweitens: 7-Sitzer-Option. Weder BMW iX1 noch Skoda Enyaq noch Audi Q4 e-tron bieten überhaupt einen 7-Sitzer an. Folglich ist der GLB EQ das einzige Premium-Kompakt-SUV-Elektromodell für größere Familien.
Drittens: Mercedes-Komfort. Wärmepumpe serienmäßig (auch beim 200er), Sky Control Panoramadach optional, beheizbare Frontscheibe und das neue MBUX Operating System mit Google Maps Integration. Damit liegt er beim Komfort 1-2 Klassen über BMW und Skoda.
Wo der GLB EQ verliert
Auch hier gibt es ehrliche Schwächen:
Erstens: Höherer Preis. Der Skoda Enyaq 85 startet bei 49.490 Euro – fast 10.000 Euro günstiger als der GLB 250+ EQ. Wer keinen Mercedes-Anspruch hat, bekommt bei Skoda das größere Auto fürs Geld.
Zweitens: Geringere Reichweite gegenüber CLA EQ. Der gleichteure CLA EQ schafft bis zu 792 km – also 161 km mehr als der GLB. Das liegt am höheren Aufbau und Gewicht des SUVs.
Drittens: Keine Luftfederung. Anders als beim großen GLC EQ ist beim GLB nur Stahlfederung mit adaptiven Dämpfern verfügbar. Wer S-Klasse-Komfort will, muss zur größeren GLC-Klasse wechseln.

Firmenwagen-Rechnung: Lohnt sich der GLB EQ?
Die 0,25-%-Regel für reine E-Autos gilt 2026 bis zu einem Bruttolistenpreis von 100.000 Euro. Folglich sind alle drei GLB-EQ-Varianten klar in der attraktivsten Steuerklasse.
Beispielrechnung: GLB 250+ EQ als Firmenwagen
Bruttolistenpreis: 59.048 € Geldwerter Vorteil (0,25 %): 147,62 € pro Monat = 1.771 € pro Jahr Steuersatz (42 %): Steuerbelastung 744 € pro Jahr
Vergleich: Verbrenner-GLB als Firmenwagen
Bruttolistenpreis Verbrenner-GLB 220d: ca. 50.000 € Geldwerter Vorteil (1,0 %): 500 € pro Monat = 6.000 € pro Jahr Steuersatz (42 %): Steuerbelastung 2.520 € pro Jahr
Steuerersparnis pro Jahr: 1.776 € Über 4 Jahre Leasing: 7.104 € Steuerersparnis
Damit kompensiert die Steuerersparnis über die Laufzeit fast den Mehrpreis gegenüber dem Verbrenner. Außerdem kommen niedrigere Stromkosten (ca. 800 € pro Jahr bei 25.000 km vs 3.500 € beim Diesel) und die wegfallende Kfz-Steuer hinzu.
Was am GLB EQ nicht überzeugt
Drei ehrliche Schwächen, die du vor der Bestellung kennen solltest.
Schwäche 1: Kein V2H/V2G zum Marktstart
Anders als der BMW iX3 oder neue Hyundai-Modelle bietet der GLB EQ leider kein bidirektionales Laden. Wer eine PV-Anlage hat und das Auto als Hausspeicher nutzen will, geht folglich leer aus. Mercedes hat V2H zwar für künftige Software-Updates angekündigt, allerdings noch ohne konkretes Datum.
Schwäche 2: Sky Control Panoramadach erst nachträglich
Das spektakuläre Sky Control Panoramadach mit segmentweise schaltbarer Transparenz ist nämlich erst ab Q1 2026 bestellbar. Wer schon im Dezember 2025 bestellt hat, muss daher eventuell nachrüsten oder warten.
Schwäche 3: NMC-Batterie beim 250+ und 350
Während der 200 EQ auf eine moderne LFP-Batterie setzt, nutzen 250+ und 350 hingegen weiterhin NMC-Zellen. Folglich solltest du diese beiden Varianten nur bis 80 Prozent regulär laden und 100 Prozent nur vor Langstrecken nutzen, um die Lebensdauer zu maximieren.
Was du als nächstes tun solltest
Drei konkrete Schritte, falls du eine Bestellung erwägst:
Schritt 1: Klär dein Profil. Brauchst du den 7-Sitzer wirklich? Falls nein, ist der Skoda Enyaq 85 das deutlich bessere Geld. Falls ja, fällt die Wahl auf einen GLB EQ.
Schritt 2: Geh zum Mercedes-Händler und konfiguriere alle drei Varianten. Achte auf die Wärmepumpe (serienmäßig), das Sky Control Panoramadach (Sonderausstattung Q1 2026) und das 22-kW-Bordladegerät (Top-Version).
Schritt 3: Prüfe deinen Förderanspruch. Mit der E-Auto-Förderung 2026 sind je nach Einkommen bis zu 6.000 Euro Rabatt möglich. Allerdings nur, falls der Listenpreis unter 65.000 Euro netto bleibt – beim GLB 350 4MATIC mit Sonderausstattungen kann das knapp werden.
Mein Fazit
Was sich für wen lohnt
Der Mercedes GLB EQ ist 2026 das einzige Premium-Kompakt-SUV-Elektromodell mit 7-Sitzer-Option und 800-Volt-Technik. Daher ist er die Vernunftwahl für Familien, die ihren EQB ersetzen wollen oder vom Verbrenner-GLB umsteigen.
Sofort bestellen (GLB 250+ EQ am Konfigurator): Familien mit Vollwertwert-Anspruch, Vielfahrer über 80 km täglich, Firmenwagen-Fahrer mit 0,25-%-Anspruch.
Auf den 200er warten (ab April 2026): Stadtfamilien mit Wallbox unter 50 km täglicher Fahrleistung, Zweitwagen-Käufer, Käufer ohne Reichweiten-Angst.
Stattdessen Skoda Enyaq nehmen: Wer keinen Mercedes-Anspruch hat und 7-Sitzer nicht braucht. Spart 10.000 Euro für nahezu identische Reichweite.
Stattdessen BMW iX1 nehmen: Wer kein 7-Sitzer braucht und stattdessen die bessere BMW-Fahrdynamik will. Allerdings nur 475 km Reichweite und 130 kW Laden.
Stattdessen CLA EQ nehmen: Wer keinen SUV-Aufbau braucht. Der CLA EQ schafft 161 km mehr Reichweite bei identischem Preis – allerdings ohne 7-Sitzer-Option.
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Letzte Aktualisierung: 4. Mai 2026. Datenquellen: Mercedes-Benz GLB EQ Pressemitteilung 8.12.2025, JESMB GLB EQ Bestellstart, InsideEVs GLB 200 EQ Preisliste 7.3.2026, Carwow GLB Marktstart, AUTO BILD GLB Preisliste April 2026, Auto Motor Sport GLB Wintertest. Hinweis: Preise verstehen sich als unverbindliche Mercedes-Listenpreise inklusive Mehrwertsteuer. Verfügbarkeit und Lieferzeiten können je nach Händler und Region variieren.
Für die meisten Käufer ist der GLB 250+ EQ ab 59.048 Euro die beste Wahl. Er bietet 631 km Reichweite, 800V mit 320 kW DC-Laden und das volle Mercedes-Komfortpaket. Wer den 7-Sitzer braucht, zahlt 1.500 Euro Aufpreis. Stadtfamilien fahren hingegen mit dem günstigeren GLB 200 EQ ab rund 51.000 Euro besser.
Der Mercedes GLB EQ ist seit dem 8. Dezember 2025 bestellbar. Verfügbar sind aktuell drei Varianten: GLB 250+ EQ, GLB 350 4MATIC EQ und seit März 2026 auch der günstigere GLB 200 EQ. Erste Auslieferungen laufen seit Frühjahr 2026, bei Bestellung heute fährt das Auto voraussichtlich im Sommer 2026 vom Hof.
Ja, alle drei GLB EQ Varianten sind optional als 7-Sitzer konfigurierbar. Der Aufpreis beträgt rund 1.500 Euro. Damit ist der GLB EQ das einzige Premium-Kompakt-SUV-Elektromodell mit 7-Sitzer-Option auf dem deutschen Markt. BMW iX1 und Skoda Enyaq bieten überhaupt keinen 7-Sitzer an.
Die WLTP-Reichweite liegt bei 631 km für den GLB 250+ EQ, 587 km für den GLB 350 4MATIC EQ und 431 km für den GLB 200 EQ. Im Alltag bei 130 km/h auf der Autobahn sinkt die reale Reichweite um 20-30 Prozent: rund 480-540 km für den 250+, 440-470 km für den 350 4MATIC und 280-310 km für den 200er.
Ja, alle drei GLB EQ Varianten profitieren von der 0,25-Prozent-Regel für reine E-Autos. Beim GLB 250+ EQ mit 59.048 Euro Bruttolistenpreis fallen monatlich nur 147,62 Euro geldwerter Vorteil an. Über vier Jahre Leasing ergibt sich gegenüber einem Verbrenner-GLB eine Steuerersparnis von rund 7.100 Euro plus niedrigere Stromkosten.
Direkte Konkurrenten sind BMW iX1 elektrisch (ab 56.000 Euro, aber nur 475 km Reichweite und kein 7-Sitzer), Skoda Enyaq 85 (ab 49.490 Euro, deutlich günstiger), Audi Q4 e-tron Performance (ab 56.000 Euro) und Volvo EX30 Twin (ab 47.500 Euro). Der GLB EQ ist das einzige Modell mit 7-Sitzer-Option und 800-Volt-Technik im Segment.
