Der Opel Astra Electric Preis fällt mit der neuen Basisversion Start auf 36.490 Euro. Das sind 1.900 Euro weniger als bisher. Dafür streicht Opel die Wärmepumpe aus der Serienausstattung. Auch Rückfahrkamera und Keyless Open fehlen. Alle drei Extras gibt es erst ab Edition für 38.490 Euro.
Ich habe nachgerechnet, was dich die fehlende Wärmepumpe im Winter wirklich kostet. Dazu kommen die komplette Preisliste, der Preis nach Prämie für jede Einkommensstufe und die Firmenwagen-Rechnung. Am Ende sage ich dir, für wen der Start passt und wer besser 2.000 Euro drauflegt.

Warum der Opel Astra Electric Preis jetzt sinkt
Opel hat den Start am 13. Oktober 2026 vorgestellt. Die neue Einstiegslinie gab es vorher schon beim Frontera und beim Combo. Nun kommt der Astra dazu, als Hybrid, Diesel und Elektro. Der Hybrid startet bei 31.890 Euro, der Sports Tourer dagegen bei 33.390 Euro.
Beim Elektro ist der Schnitt allerdings am größten. Bisher kostete der günstigste Astra Electric laut InsideEVs 38.390 Euro. Jetzt sind es nur noch 36.490 Euro. Opel-Deutschland-Chef Patrick Dinger spricht laut electrive von einem „noch attraktiveren Angebot“.
Der Hintergrund ist klar. Die Kompaktklasse ist 2026 hart umkämpft. VW drückt den ID.3 Neo auf 33.995 Euro, Renault den Megane auf 34.990 Euro. Der Astra lag bisher deutlich darüber. Deshalb musste Opel beim Preis nachlegen, ohne an der Technik zu sparen.
Genau das ist der Trick beim Start: Der Antrieb bleibt gleich. 115 kW, 58 kWh Akku, 100 kW am Schnelllader. Gespart hat Opel allein bei der Ausstattung. Und dabei trifft es ausgerechnet die Wärmepumpe.
Opel Astra Electric Preis nach Ausstattung: alle acht Varianten
Der Astra Electric kommt als Fünftürer und als Kombi Sports Tourer. Beide gibt es in vier Linien. Der Kombi kostet je nach Linie 1.500 oder 2.000 Euro mehr. Hier die Preise laut InsideEVs, Stand 19.10.2026:
| Ausstattung | Fünftürer | Sports Tourer | Wärmepumpe |
|---|---|---|---|
| Start | 36.490 Euro | 37.990 Euro | nein |
| Edition | 38.490 Euro | 39.990 Euro | ja |
| GS | 40.990 Euro | 42.490 Euro | ja |
| Ultimate | 44.390 Euro | 46.390 Euro | ja |
Auffällig ist die Edition. Sie kostete bisher 38.390 Euro und steht nun mit 38.490 Euro in der Liste. Der Abstand zum Start beträgt damit glatte 2.000 Euro. Diese Zahl ist der Kern der ganzen Rechnung.
Die Technik ist in allen Linien identisch. Laut Opel leistet der Motor 115 kW (156 PS) und 270 Nm. Der Akku fasst 58 kWh brutto, rund 55 kWh netto. Der Fünftürer schafft 432 bis 454 km WLTP, der Sports Tourer 422 bis 445 km. Opel nennt 14,7 bis 15,8 kWh auf 100 km.

Was der Astra Electric Start hat und was fehlt
Für 36.490 Euro bekommst du laut Opel-Pressemitteilung sechsfach verstellbare Intelli-Sitze vorn, eine Klimaautomatik und Parkpilot vorn und hinten. Dazu kommen zwei 10-Zoll-Displays und Keyless Start. Die Lackierung Denim Blau Metallic kostet zudem nichts extra.
InsideEVs nennt außerdem LED-Licht, beheizbare Außenspiegel, Tempomat und Spurhalteassistent. Die Elektroversion rollt dabei auf 18-Zoll-Alurädern. Der 11-kW-Lader ist ebenfalls Serie. Das ist also keine nackte Basis, sondern eine ordentliche Grundausstattung.
Drei Dinge streicht Opel allerdings: die Wärmepumpe, die 180-Grad-Rückfahrkamera und Keyless Open. Keyless Start bleibt, du drückst also weiter einen Knopf. Nur das Öffnen ohne Schlüssel in der Hand entfällt. Alle drei Extras gibt es laut InsideEVs erst ab Edition.
Das Komfort-Paket Start kostet laut electrive 500 Euro. Es bringt Wärmeschutzverglasung, einen abblendenden Innenspiegel und eine Mittelarmlehne. Beim Sports Tourer kommt die Dachreling dazu. Eine Wärmepumpe als Einzeloption für den Start nennt Opel bisher nicht.
Ohne Wärmepumpe: Was der Verzicht im Winter kostet
Jetzt zur wichtigsten Frage. Eine Wärmepumpe holt Wärme aus der Außenluft und aus der Abwärme des Antriebs. Sie braucht dafür weniger Strom als ein reiner Heizwiderstand. Wie viel das bringt, hängt stark von der Temperatur ab.
ADAC-Fachmann Matthias Vogt rechnet in Auto Bild vor: Die Pumpe spart rund 1,5 bis 2 kW Heizleistung. Bei 20 kWh Verbrauch auf 100 km sind das etwa zehn Prozent. Unter null Grad schrumpft der Vorteil allerdings deutlich. Nextmove-Chef Stefan Moeller nennt fünf bis zehn Prozent als Spanne.
Auf Kurzstrecke bringt die Pumpe laut Nextmove wenig. Beim Kaltstart zieht die Heizung je nach Modell 4 bis 9 kW, egal mit welcher Technik. Den größten Nutzen hat die Pumpe also zwischen null und zehn Grad auf längeren Fahrten. Genau das ist der typische deutsche Winter.
Die Reichweiten-Rechnung für den Astra Start
EV Database schätzt die Winterreichweite des Astra Electric mit 58 kWh auf 290 km. Das gilt bei minus zehn Grad, mit Heizung und mit Wärmepumpe. Auf der Autobahn bleiben dann 245 km, in der Stadt dagegen 335 km.
Nehme ich die zehn Prozent des ADAC als Mehrverbrauch, landet der Start bei etwa 260 km. Auf der Autobahn wären es rund 220 km. Konkret heißt das: Pro Ladung fehlen dir im Winter etwa 20 bis 30 km.
Im Sommer ändert sich dagegen nichts. Dann schätzt EV Database 400 km, egal ob mit oder ohne Pumpe. Wer das Auto vor allem von April bis Oktober nutzt, merkt vom Verzicht also kaum etwas.
Die Geld-Rechnung ohne Wärmepumpe
Jetzt zu den Euro. Ich nehme 5.000 km in den kalten Monaten und 19,1 kWh pro 100 km. Das ist der Winterwert von EV Database. Zehn Prozent mehr sind 1,9 kWh auf 100 km, also rund 95 kWh pro Winter.
Mit Haushaltsstrom für 35 Cent kostet das etwa 33 Euro pro Jahr. Am Schnelllader für 59 Cent sind es rund 56 Euro. Über sechs Jahre summiert sich das auf 200 bis 340 Euro. Die 2.000 Euro für die Edition holst du damit nie wieder rein.
Auto Bild kommt auf ein ähnliches Ergebnis. Dort rechnet man mit rund 100.000 km, bis sich eine Wärmepumpe allein über den Strom bezahlt macht. Unterm Strich ist die Pumpe eine Reichweiten-Frage, keine Kostenfrage.
Was 1.900 Euro sonst kaufen
Die Ersparnis ist real, also lohnt der Blick auf den Gegenwert. Bei 35 Cent pro kWh entsprechen 1.900 Euro rund 5.400 kWh Haushaltsstrom. Mit 17,2 kWh auf 100 km, dem Herbst-Praxiswert von elektroauto-news, sind das gut 31.000 km. Zwei Jahre Pendeln sind damit bezahlt.
Am Schnelllader für 59 Cent bleiben rund 3.200 kWh. Das reicht immer noch für etwa 18.000 km. Alternativ steckst du das Geld in eine Wallbox plus Winterreifen. Beides bringt im Alltag mehr als eine Pumpe, die nur zwischen null und zehn Grad richtig arbeitet.
Trotzdem gibt es ein Gegenargument. Für 2.000 Euro mehr bekommst du in der Edition nicht nur die Wärmepumpe. Kamera und Keyless Open sind auch dabei. Bei VW kostet die Pumpe allein 1.090 Euro, bei Cupra 1.080 Euro. Das Edition-Paket ist also fair bepreist. Wer die Pumpe will, zahlt die 2.000 Euro ohne Bauchschmerzen.
Opel Astra Electric Preis nach Prämie: Was du wirklich zahlst
Seit Mai 2026 läuft das Förderportal des Bundes beim BAFA. Die Prämie gilt rückwirkend für Zulassungen ab 1. Januar 2026. Privatpersonen bekommen laut Bundesregierung 3.000 Euro Basis. Unter 60.000 Euro Haushaltseinkommen kommen 1.000 Euro dazu, unter 45.000 Euro noch einmal 1.000 Euro.
Pro Kind gibt es 500 Euro extra, für bis zu zwei Kinder. Das Maximum liegt bei 6.000 Euro. Die Einkommensgrenze beträgt 80.000 Euro und steigt pro Kind um 5.000 Euro. Das Auto musst du 36 Monate behalten.
| Zu versteuerndes Haushaltseinkommen | Prämie | Astra Electric Start effektiv |
|---|---|---|
| 60.000 bis 80.000 Euro, ohne Kinder | 3.000 Euro | 33.490 Euro |
| unter 60.000 Euro, ohne Kinder | 4.000 Euro | 32.490 Euro |
| unter 45.000 Euro, ohne Kinder | 5.000 Euro | 31.490 Euro |
| unter 45.000 Euro, zwei Kinder | 6.000 Euro | 30.490 Euro |
Die Prämie beantragst du selbst auf foerderzentrale.gov.de, nicht beim Händler. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in unserem Überblick zur E-Auto-Förderung 2026. Dazu ein Detail am Rande. Opel baut den Astra in Rüsselsheim. Falls die Politik später ein Made-in-EU-Kriterium einführt, steht der Astra also auf der sicheren Seite.
Leasing und Stromkosten: Astra Electric Preis pro Monat
Für den Start nennt Opel noch keine eigene Leasingrate, Stand 19.10.2026. Zur Orientierung dienen die Edition-Angebote. Im Januar bot Opel die Edition zum Beispiel für 220 Euro im Monat an. Dazu kamen 5.000 Euro Anzahlung und 10.000 km pro Jahr. Dieses Angebot ist allerdings ausgelaufen.
Aktuell listet Leasingkostencheck den Astra Electric ab 169 Euro monatlich. Auto Zeitung meldete im Juli ein Carwow-Angebot ab 149 Euro, allerdings mit 5.000 Euro Anzahlung und nur 5.000 km. Rechne die Anzahlung immer auf die Rate um. 5.000 Euro auf 36 Monate sind 139 Euro extra.
Dazu kommt der Strom. Bei 15.000 km im Jahr fährst du 1.250 km pro Monat. Mit 17,2 kWh auf 100 km sind das 215 kWh. Zu Hause für 35 Cent kostet das 75 Euro. Nur am Schnelllader für 59 Cent sind es 127 Euro. Die Wallbox entscheidet also mehr über deine Kosten als die Wärmepumpe. Was Laden 2026 genau kostet, zeigt unser Ladekosten-Vergleich.
Der Opel Astra Electric als Firmenwagen
Hier wird der niedrige Listenpreis zum Vorteil. Bei 0,25 Prozent von 36.490 Euro beträgt der geldwerte Vorteil 91,23 Euro im Monat. Für 20 km Arbeitsweg kommen 0,0075 Prozent pro Kilometer dazu, also 54,74 Euro. Zusammen sind das 145,97 Euro, die du versteuerst.
Bei 35 Prozent Steuersatz kostet dich der Astra Start rund 51 Euro netto im Monat. Bei 42 Prozent sind es etwa 61 Euro. Die fehlende Wärmepumpe spielt hier keine Rolle, denn der Arbeitgeber zahlt den Strom meist ohnehin.
Der Opel Astra Electric Preis macht ihn damit zu einem der günstigsten Dienstwagen der Kompaktklasse. Die Edition kostet nur rund 3 Euro netto mehr im Monat. Als Firmenwagen würde ich deshalb die Edition nehmen, denn die 2.000 Euro zahlt die Firma. Mehr Modelle für die 0,25-Prozent-Regel findest du in unserem Firmenwagen-Vergleich 2026.
Astra Electric Preis im Vergleich: ID.3, Megane, MG4, Born, EV3, e-308
| Modell | Listenpreis | Akku netto | WLTP | DC max. | Wärmepumpe |
|---|---|---|---|---|---|
| Opel Astra Electric Start | 36.490 Euro | 55 kWh | 454 km | 100 kW | nein, ab Edition |
| Peugeot e-308 | 42.435 Euro | 55 kWh | 450 km | 100 kW | Serie |
| VW ID.3 Neo Trend | 33.995 Euro | 50 kWh | 417 km | 105 kW | Option, 1.090 Euro |
| Renault Megane E-Tech Techno | 34.990 Euro | 67 kWh | 494 km | 165 kW | Serie |
| MG4 EV Urban Comfort 54 kWh | 28.490 Euro | 54 kWh | 416 km | 87 kW | Serie |
| Cupra Born 58 kWh | 39.990 Euro | 58 kWh | bis 484 km | 105 kW | Option, 1.080 Euro |
| Kia EV3 Air 58,3 kWh | 36.190 Euro | 55 kWh | 436 km | 102 kW | Option, Winter-Paket |
Quellen: Opel, InsideEVs, electrive, EV Database, evkx, kia.de, Stand 19.10.2026. Listenpreise vor Prämie und Rabatten.
Erstens ist der Peugeot e-308 mit gleicher Technik 5.945 Euro teurer, hat aber die Wärmepumpe drin. Zweitens unterbietet der MG4 Urban den Astra um 8.000 Euro und liefert die Pumpe gratis. Dafür lädt er langsamer und ist kleiner.
Drittens ist der Megane das stärkste Argument gegen den Start. Für 1.500 Euro weniger gibt es 67 kWh, 494 km und 165 kW Ladeleistung. Die Wärmepumpe ist zudem Serie. Wer viel Autobahn fährt, sollte diesen Vergleich deshalb genau anschauen.
Der ID.3 Neo Trend ist 2.495 Euro günstiger, hat aber 5 kWh weniger im Akku. Mit Wärmepumpe liegt er bei 35.085 Euro, also 1.405 Euro unter dem Opel Astra Electric Preis. Dafür bietet der Astra mehr Reichweite und den Kombi.
Die Schwächen des Opel Astra Electric, ohne Schönfärberei
Fangen wir mit dem Akku an. 55 kWh netto sind 2026 nämlich Mittelmaß. Megane, Born und der große EV3 liegen darüber. Auch 100 kW am Schnelllader sind nicht mehr vorn. Opel nennt rund 32 Minuten von 20 auf 80 Prozent. Der Megane schafft dagegen 15 bis 80 Prozent in 24 Minuten.
Das zweite Problem ist die Anhängelast. EV Database führt den Astra Electric ohne Freigabe für Anhänger. Wer einen Fahrradträger auf der Kupplung oder einen kleinen Anhänger braucht, muss das vor dem Kauf beim Händler klären. Drittens die Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h reichen im Alltag, wirken auf der Autobahn aber eher gemächlich.
Und schließlich der Nachfolger. Stellantis hat am 8. Juni 2026 bestätigt, dass der nächste Astra auf der Plattform STLA ONE in Rüsselsheim entsteht. Ein Termin fehlt. Auto Bild rechnet eher mit dem Ende des Jahrzehnts. Ein Restwert-Risiko für 2027 sehe ich daher nicht.

Mein Rat: Für wen der Astra Start passt
Pendler mit Wallbox: Kauf den Start. Du lädst günstig zu Hause, die zehn Prozent Mehrverbrauch im Winter kosten dich 30 bis 40 Euro im Jahr. Steck die 2.000 Euro lieber in die Wallbox. Mit Prämie landest du bei 33.490 Euro oder weniger.
Laternenparker mit öffentlichem Laden: Nimm die Edition. Nicht wegen der Stromkosten, sondern wegen der Reichweite. Jeder Winterkilometer zählt, wenn du nur am Schnelllader lädst. Die 180-Grad-Kamera hilft zudem beim Einparken in enge Lücken.
Firmenwagen: Der Start kostet dich rund 51 Euro netto im Monat, die Edition etwa 54 Euro. Nimm die Edition, denn die Differenz zahlt die Firma. Die Wärmepumpe zahlt sich zwar nie aus, aber die Kamera und Keyless Open nutzt du täglich.
Familie mit Sports Tourer: Der Kombi Start kostet 37.990 Euro. Elektro-Kombis dieser Größe sind 2026 selten, und 445 km WLTP sind ein guter Wert. Hier würde ich das Komfort-Paket Start für 500 Euro mitnehmen, schon wegen der Dachreling. Ob Edition oder Start, entscheidet das Laden: Wallbox heißt Start, Laterne heißt Edition.
Finger weg, wenn du regelmäßig lange Autobahnetappen fährst. Dann ist der Renault Megane für 34.990 Euro das bessere Auto. Unterm Strich ist der Opel Astra Electric Preis von 36.490 Euro aber ein fairer Deal. Du musst nur wissen, wo du lädst.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, Kaufpreise, Förderung und Firmenwagen-Steuer für Käufer in Deutschland.
Letzte Aktualisierung: 19.10.2026 · Datenquellen: Stellantis Media, Pressemitteilung Astra Start, Stellantis Media, Astra Facelift, Stellantis Media, nächste Astra-Generation, electrive, ecomento, InsideEVs, EV Database Astra Electric 58 kWh, Auto Bild zur Wärmepumpe, elektroauto-news Test, Bundesregierung, Opel Leasing Januar 2026, Auto Zeitung Leasing, Leasingkostencheck, electrive ID.3 Neo, electrive Megane, electrive MG4 Urban, InsideEVs Cupra Born, EV Database Kia EV3, EV Database Peugeot e-308, Auto Bild zum Astra-Nachfolger
Der Opel Astra Electric kostet seit Oktober 2026 ab 36.490 Euro in der neuen Basisversion Start. Die Edition liegt bei 38.490 Euro, GS bei 40.990 Euro und Ultimate bei 44.390 Euro. Der Sports Tourer kostet je nach Linie 1.500 bis 2.000 Euro mehr, als Start also 37.990 Euro.
Nein. Opel streicht beim Start die Wärmepumpe, die 180-Grad-Rückfahrkamera und Keyless Open. Diese drei Extras gibt es erst ab der Edition für 2.000 Euro mehr. Als Einzeloption für den Start nennt Opel die Wärmepumpe bisher nicht.
Laut ADAC-Fachmann Matthias Vogt spart eine Wärmepumpe im Winter rund zehn Prozent Strom, unter null Grad weniger. EV Database schätzt die Winterreichweite des Astra Electric mit Wärmepumpe auf 290 km. Ohne Pumpe landest du bei etwa 260 km, auf der Autobahn bei rund 220 km. Im Sommer ändert sich nichts.
Die Prämie beträgt 3.000 Euro bei einem Haushaltseinkommen bis 80.000 Euro, 4.000 Euro unter 60.000 Euro und 5.000 Euro unter 45.000 Euro. Pro Kind kommen 500 Euro dazu, maximal 6.000 Euro. Der Astra Electric Start kostet damit effektiv 30.490 bis 33.490 Euro.
Mit der 0,25-Prozent-Regel beträgt der geldwerte Vorteil beim Start 91,23 Euro im Monat. Bei 20 km Arbeitsweg kommen 54,74 Euro dazu. Bei 35 Prozent Steuersatz bleiben rund 51 Euro Netto-Belastung pro Monat, bei 42 Prozent etwa 61 Euro.
Der Fünftürer schafft laut Opel bis zu 454 km nach WLTP, der Sports Tourer bis zu 445 km. Der Akku fasst 58 kWh brutto und rund 55 kWh netto. Am Schnelllader lädt der Astra mit maximal 100 kW, von 20 auf 80 Prozent in etwa 32 Minuten.
