2028 kleine G-Klasse

Kleine G-Klasse kommt wohl erst 2028: Was beim Baby-G feststeht und was nur Gerücht ist

12 Min. Lesezeit

Inhalt (11 Abschnitte)
  1. Kleine G-Klasse: Was hinter „nicht vor 2028“ steckt
  2. Ein Zeitplan, der jedes Jahr wandert
  3. Bestätigt oder Gerücht: der Datencheck zum Baby-G
  4. Elektro, Hybrid und die Plattformfrage
  5. Wie klein ist die kleine G-Klasse wirklich?
  6. Warum Mercedes die kleine G-Klasse überhaupt baut
  7. Was kostet die kleine G-Klasse?
  8. Kleine G-Klasse als Dienstwagen: Elektro oder Hybrid?
  9. Wertverlust: Was die große G-Klasse lehrt
  10. Die Rivalen, die 2028 schon da sind
  11. Mein Rat: auf das Baby-G warten oder jetzt kaufen?

Die kleine G-Klasse von Mercedes rückt weiter in die Ferne: Laut einem Bericht vom 29.10.2026 rollen die ersten Autos nicht vor 2028 zu den Kunden. Angekündigt hat Konzernchef Ola Källenius das Modell schon im September 2023. Damals sprach die Presse noch von 2026. Aus drei Jahren Wartezeit werden also fast fünf.

Ich habe alle Aussagen von Mercedes seit 2023 gesammelt und gegen die Berichte der Fachpresse gelegt. Du bekommst hier eine klare Trennung zwischen bestätigt und Gerücht, eine ehrliche Preisschätzung und meinen Rat. Denn die wichtigste Frage für Käufer lautet: Lohnt sich das Warten, oder kaufst du besser jetzt einen Defender?

2028 kleine G-Klasse
2028 kleine G-Klasse

Kleine G-Klasse: Was hinter „nicht vor 2028“ steckt

Die aktuelle Meldung stammt von Elektroquatsch. Das Portal schreibt am 29.10.2026, die Auslieferung beginne „nicht vor 2028“, womöglich im Spätsommer 2028. Als Quelle nennt es „aktuelle Aussagen aus der Mercedes-Führung“. Einen Namen nennt der Bericht allerdings nicht, auch kein Interview und kein Medium.

Ich habe deshalb nach der Ursprungsquelle gesucht. Die einzige namentliche Aussage der letzten Wochen kommt von Ola Källenius selbst. Gegenüber Bloomberg sagte er, der kleine G komme „früher, als ihr denkt“. Laut Carscoops (21.10.2026) nannte er dafür „weniger als 24 Monate ab jetzt“. Das ergibt einen Termin bis spätestens Herbst 2028.

Wichtig: Ob Källenius damit Premiere, Produktionsstart oder Händlerstart meint, ist offen. Darauf weist auch das italienische Portal Motorbox hin. Das Datum „Spätsommer 2028“ ist deshalb eine Lesart, kein offizielles Mercedes-Datum.

Das Portal JESMB schrieb am 26.10.2026 sogar von Auslieferungen im Frühjahr 2028. Eine Quelle bei Mercedes nennt aber auch dieser Bericht nicht. Unterm Strich gilt also: Die Aussagen stammen aus der Mercedes-Führung, wie Elektroquatsch sie weitergibt. Ein offizielles Startdatum hat Mercedes bis heute nicht veröffentlicht.

Ein Zeitplan, der jedes Jahr wandert

Die Verschiebung ist keine Überraschung. Wer die Berichte der letzten drei Jahre nebeneinanderlegt, sieht ein Muster: Das Ziel rückt jedes Jahr um etwa zwölf Monate nach hinten.

ZeitpunktAussage oder BerichtQuelle
2023Källenius will Mini-G bis 2026 auf dem MarktHandelsblatt, via auto motor und sport
September 2023Källenius bestätigt „Little G“, Start „in ein paar Jahren“CNBC, via Carscoops
Februar 2025Mercedes zeigt Teaser mit kleinem „g“Motor1 Deutschland
September 2025IAA-Teaser, eigene Plattform angekündigtAutocar, Motor1
September 2025Marktstart „im Laufe des Jahres 2027“Auto Zeitung
November 2025Wintertests am Polarkreis, Start 2027auto motor und sport, Autocar
Juli 2026Werk Kecskemét in Ungarn bestätigtelectrive
Oktober 2026„weniger als 24 Monate“Källenius bei Bloomberg, via Carscoops
Oktober 2026Auslieferung nicht vor 2028JESMB, Elektroquatsch

Ein Detail hat mich amüsiert. Laut Motor1 sprach Källenius schon im Oktober 2024 von „unter 24 Monaten“. Zwei Jahre später wiederholt er dieselbe Frist. Die 24 Monate wandern also einfach mit.

Woher kommt die Verzögerung? Mercedes hat das Projekt mehrfach umgebaut. Erst sollte der kleine G rein elektrisch fahren. Dann kam ein Verbrenner dazu, weil der große Elektro-G kaum Käufer fand. Zudem verließ Technikchef Markus Schäfer das Unternehmen zum 1. Dezember 2025. Laut MercedesBlog stoppte sein Nachfolger Jörg Burzer danach Schäfers teure Leiterrahmen-Lösung.

2028 kleine G-Klasse
2028 kleine G-Klasse

Bestätigt oder Gerücht: der Datencheck zum Baby-G

Viele Zahlen im Netz klingen offiziell, sind es aber nicht. Deshalb habe ich jede Angabe einer Kategorie zugeordnet. „Bestätigt“ heißt: Ein Mercedes-Manager oder Sprecher hat es gesagt.

MerkmalStand 30.10.2026Status
Modell kommtja, kompakter G-Ablegerbestätigt (Källenius, 2023)
Namenoch nicht bekannt, Teaser zeigte „g“offen
AntriebeElektro und Verbrennerbestätigt laut auto motor und sport
Verbrenner1,5-Liter-Vierzylinder mit E-Modul aus dem CLABericht (Autocar, ecomento)
Allradin allen VersionenBericht (Autocar, ecomento)
Akku85 kWh, 800 VoltBericht, nicht offiziell
Reichweite WLTP500 bis über 700 kmSchätzungen, offiziell noch nicht bekannt
Plattformeigene Entwicklung oder MMA-Basiswidersprüchlich
WerkKecskemét, Ungarnbestätigt (electrive, 14.07.2026)
Länge4,30 bis 4,50 mBerichte, offiziell noch nicht bekannt
Geländetechnik„sehr gute Geländefähigkeit“Källenius, Details noch nicht bekannt
Preisnoch nicht bekanntoffen
Marktstart2028 erwartetBericht, kein offizielles Datum

Das Ergebnis ist ernüchternd. Bestätigt sind nur drei Dinge: Das Auto kommt, es kommt mit zwei Antriebsarten, und Mercedes baut es in Ungarn. Alles andere ist Erwartung.

2028 kleine G-Klasse
2028 kleine G-Klasse

Elektro, Hybrid und die Plattformfrage

Zwei Antriebe statt nur Strom

Ursprünglich war der Baby-G als reines Elektroauto geplant. Davon ist Mercedes abgerückt. Laut auto motor und sport bestätigte Källenius in einem Interview Elektro- und Verbrennerversionen, ein Sprecher bestätigte das ebenfalls. Laut Motor1 kam der Wunsch nach einem Benziner vor allem von Händlern in Nordamerika.

Für die Elektroversion nennt Autocar zwei Motoren und einen 85-kWh-Akku. Das passt zum neuen GLB mit EQ-Technologie. Dessen Akku hat laut InsideEVs ebenfalls 85 kWh netto. Bei der Reichweite gehen die Schätzungen weit auseinander. auto motor und sport rechnet mit bis zu 500 km, ecomento mit über 700 km WLTP.

Beim Verbrenner deutet alles auf den 1,5-Liter-Turbo aus dem CLA. Er leistet dort laut auto motor und sport 190 PS. Ein Elektromodul im Getriebe erlaubt kurze Strecken ohne Benzin. Den Motor baut laut ecomento Horse Powertrain, ein Gemeinschaftsunternehmen von Geely und Renault.

Leiterrahmen oder MMA?

Hier widersprechen sich die Quellen am stärksten. Markus Schäfer sagte 2025 zu Autocar, er könne keine bestehende Plattform nehmen. Es sei „eine komplett neue Entwicklung“ mit einem Leiterrahmen im Miniformat. Nicht einmal die Türgriffe passten aus dem Regal.

Seit Sommer 2026 klingt das anders. Laut electrive basiert der kleine G auf der MMA-Plattform von CLA und GLB. Auch auto motor und sport schreibt mit Verweis auf die Automobilwoche von MMA statt Leiterrahmen. MercedesBlog erklärt den Schwenk mit dem Preis: Ein Leiterrahmen hätte den Wagen auf 88.000 bis 98.000 Euro getrieben.

Mein Eindruck: Die MMA-Lösung ist wahrscheinlicher, weil sie zum Werk passt. Kecskemét baut bereits CLA und GLB auf genau dieser Basis. Offiziell bestätigt hat Mercedes die Plattform aber nicht.

2028 kleine G-Klasse
2028 kleine G-Klasse

Wie klein ist die kleine G-Klasse wirklich?

Auch bei den Maßen gibt es nur Berichte. Sie liegen erstaunlich weit auseinander. Zum Vergleich habe ich die echten Werte bekannter Modelle danebengestellt.

ModellLängeQuelle
G-Klasse (W465)4.825 mmecomento
Mercedes GLB EQ4.732 mmInsideEVs
Defender Sport (geplant)etwa 4,60 mauto motor und sport
Baby-G laut AMSknapp unter 4,30 mauto motor und sport
Baby-G laut Autocarbis zu 4,40 mAutocar, via ecomento
Baby-G laut JESMBgut 4,50 mJESMB

Damit wäre der Baby-G kürzer als ein GLB. Die große G-Klasse ist laut ecomento 1.969 mm hoch. Der Kleine soll vor allem in der Höhe deutlich schrumpfen. Autocar beschreibt einen Prototyp, neben dem ein 1,72 Meter hoher EQS SUV hoch wirkt.

Kann das Baby-G ins Gelände?

Das ist die spannendste offene Frage. Die große G-Klasse setzt Maßstäbe: Der Verbrenner hat drei Differenzialsperren und eine Untersetzung. Der elektrische G 580 bringt laut Mercedes vier Motoren, eine Geländeuntersetzung und die Drehung auf der Stelle namens G-Turn mit.

Für den Kleinen gibt es dazu keine einzige bestätigte Angabe. Ob er Sperren, eine Untersetzung oder einen G-Turn bekommt, ist noch nicht bekannt. Ecomento berichtet nur von einer Verteilung der Kraft auf jedes einzelne Rad. Källenius verspricht „sehr gute“ Geländefähigkeit. Gleichzeitig sagt er: Was die große G-Klasse kann, kann nur sie.

Ich lese das als offene Warnung. Dass ein MMA-Auto mit Einzelradaufhängung den Schöckl so bezwingt wie das Original, glaube ich nicht. Für Schotter, Schnee und Waldweg dürfte es trotzdem reichen.

Warum Mercedes die kleine G-Klasse überhaupt baut

Die Antwort steht in zwei Zahlen. Laut auto motor und sport lieferte Mercedes 2025 weltweit 49.700 G-Klassen aus, ein Rekord mit 23 Prozent Plus. Land Rover verkaufte laut Motor1 im Geschäftsjahr 2024/25 dagegen 115.404 Defender. Der Brite verkauft also mehr als doppelt so viele Autos, weil er auch unter 100.000 Euro einen Einstieg bietet.

Genau diese Lücke will Mercedes schließen. Laut SlashGear soll „G“ zu einer eigenen Familie werden, ähnlich wie Range Rover bei Land Rover. Dazu gehört auch das neue G-Klasse Cabrio. AMG-Chef Stefan Weckbach sagte laut Motor1, der Kleine ziele auf „ein anderes Segment“. Den „echten G-Kunden“ wolle man damit nicht abwerben.

Dazu kommt der Druck durch den großen Elektro-G. Der G 580 hat die Erwartungen klar verfehlt. Laut Auto Zeitung waren von Januar bis März 2026 nur 101 von 1.508 neu zugelassenen G-Klassen elektrisch. Ein kleiner G mit Verbrenner soll das Risiko verteilen.

Ich halte die Strategie für richtig. Die Form der G-Klasse ist eine der stärksten Ikonen der Autowelt. Sie nur für Kunden ab 128.000 Euro zu bauen, verschenkt Geld.

Was kostet die kleine G-Klasse?

Einen offiziellen Preis gibt es nicht. Auch auto motor und sport und die Auto Zeitung nennen keine Zahl. Andere Medien wagen Schätzungen:

  • Auto Express erwartet in Großbritannien rund 70.000 Pfund.
  • SlashGear nennt für die USA 55.000 bis 65.000 Dollar.
  • JESMB rechnet mit etwa dem halben Preis der großen G-Klasse.
  • MercedesBlog nennt 88.000 bis 98.000 Euro, aber nur für die verworfene Leiterrahmen-Version.

Zur Einordnung helfen die heutigen Preise. Der G 450 d startet laut Mercedes-Benz Deutschland bei 127.591,80 Euro (Stand 30.10.2026). Der G 580 mit EQ-Technologie kostete laut electrive zum Start 142.621,50 Euro. Beim GLB 350 4Matic mit EQ-Technologie nennt InsideEVs 62.178 Euro.

Meine Schätzung: Der Baby-G startet in Deutschland bei 65.000 bis 80.000 Euro. Das ist keine Mercedes-Angabe, sondern eine Rechnung. Der halbe G-Preis liegt bei rund 64.000 Euro. Ein G-Aufschlag auf den GLB ist zudem so gut wie sicher. Gut ausgestattet landest du schnell über 90.000 Euro.

Kleine G-Klasse als Dienstwagen: Elektro oder Hybrid?

Für Firmenwagenfahrer wird die Antriebswahl zur Steuerfrage. Reine Elektroautos bis 100.000 Euro Bruttolistenpreis versteuerst du laut Lexware mit 0,25 Prozent. Der Hybrid ist dagegen kein Plug-in. Steuerlich gilt er deshalb als Verbrenner mit 1 Prozent.

Rechenbeispiel (Annahme)ListenpreisRegelGeldwerter Vorteil pro MonatSteuer bei 42 %
Baby-G Elektro70.000 Euro0,25 %175 Euroca. 74 Euro
Baby-G Hybrid70.000 Euro1 %700 Euroca. 294 Euro
G 580 EQ142.600 Euro0,5 %713 Euroca. 299 Euro
G 450 d127.500 Euro1 %1.275 Euroca. 536 Euro

Die Werte ohne Arbeitsweg zeigen die Wirkung klar. Der elektrische Baby-G würde nur ein Viertel der Steuer des Hybrids kosten. Über drei Jahre spart das gut 7.900 Euro. Wenn der Kleine als Dienstwagen in Frage kommt, ist die Elektroversion deshalb fast Pflicht.

Wertverlust: Was die große G-Klasse lehrt

Die G-Klasse gilt als wertstabil, aber nur mit Verbrenner. Der Elektro-G zeigt, wie schnell sich das ändern kann. Laut electrive gab Mercedes privaten Käufern in Deutschland ab Mai 2025 erst 5, dann 10 Prozent Rabatt. Das sind fast 15.000 Euro weniger auf das Basismodell. Die Verbrenner bekamen keinen Nachlass.

Laut auto motor und sport sank die Zahl der Neuzulassungen des G 580 von 92 im August auf 38 im Dezember 2025. Ein Manager sagte laut Handelsblatt, das Auto stehe „wie Blei“ beim Händler. Anfang 2026 nahm Mercedes zeitweise keine Bestellungen mehr an, weil alle Produktionsplätze vergeben seien.

Ich habe am 30.10.2026 bei AutoScout24 nachgesehen. Dort standen 59 gebrauchte G 580. Das günstigste Angebot der ersten Trefferseite kostete 136.670 Euro, Erstzulassung April 2025, 3.009 km. Das klingt nach wenig Verlust. Allerdings trägt dieses Auto Manufaktur-Ausstattung, sein Neupreis lag also deutlich über dem Basispreis. Einen sauberen Prozentwert kann ich daraus nicht ableiten.

Für dich als künftigen Käufer heißt das: Neue Mercedes-Technik verliert im ersten Jahr am stärksten. Das betrifft vor allem eine erste Elektro-Generation. Wer den Baby-G kauft, sollte deshalb Leasing ernsthaft prüfen.

Die Rivalen, die 2028 schon da sind

Bis zum Marktstart vergehen noch rund anderthalb Jahre. Wer jetzt einen kantigen Geländewagen will, hat aber schon heute Auswahl. Ein paar Konkurrenten kommen zudem gleichzeitig mit dem Baby-G.

ModellPreis DeutschlandStandStatus
Land Rover Defender 90 D200ab 67.500 EuroPreisliste gültig ab 28.05.2025bestellbar
Land Rover Defender Sportnoch nicht bekanntElektro und Hybrid, Start laut AMS 2027
Toyota Land Cruiserab 84.750 Euro (Aktionspreis)toyota.de, abgerufen 30.10.2026bestellbar, Diesel Mildhybrid
Toyota Land Cruiser FJnoch nicht bekanntEuropa nicht bestätigt
Ineos Grenadier Station Wagonab 76.790 Euro (Österreich)automobile.at, Oktober 2026bestellbar
Ineos Fusiliernoch nicht bekanntverschoben, womöglich 2028
Jeep Reconnoch nicht bekannt (USA: 65.000 Dollar)electriveEuropa wahrscheinlich, Termin offen
Suzuki Jimnynicht mehr neu erhältlichseit 2024 nicht mehr in der EU

Der härteste Gegner ist der Defender Sport. Er nutzt laut ecomento die neue EMA-Plattform von JLR und kommt als Elektroauto und Hybrid. Vom Band laufen soll er laut auto motor und sport in Halewood. Er zielt also exakt auf die gleiche Idee: Ikone im Kompaktformat.

Der Jimny bleibt das günstige Original für Kantenfans. Laut Giga verschwand er aus der EU, weil er die CO2-Grenzen nicht schafft. Heute bekommst du ihn nur noch gebraucht.

Mein Rat: auf das Baby-G warten oder jetzt kaufen?

Der Baby-G ist eine kluge Idee, aber heute nur ein Versprechen. Es fehlen Preis, Plattform, Geländetechnik und ein festes Startdatum. Wer bis 2028 Zeit hat, darf warten. Alle anderen sollten nicht auf Mercedes hoffen.

Warte auf den kleinen G, wenn du ohnehin erst 2028 wechselst und vor allem die Form willst. Dann lohnt der Blick auf die Elektroversion, vor allem als Dienstwagen.

Kauf jetzt einen Defender 90 oder 110, wenn du echte Geländetechnik brauchst. Er startet bei 67.500 Euro, zieht schwere Anhänger und ist sofort bestellbar.

Nimm den G 450 d, wenn du das Original willst und rund 128.000 Euro übrig hast. Der Diesel ist die vernünftigste große G-Klasse.

Finger weg vom neuen G 580 EQ als Wertanlage. Rabatte und schwache Nachfrage sprechen gegen einen stabilen Restwert.

Unterschreibe keine Vorbestellung, solange Mercedes keinen Preis und keine Geländedaten nennt. Ein Platz in der Warteschlange ist kein Rabatt.

Mein persönliches Fazit: Die kleine G-Klasse kommt, daran zweifle ich nicht. Ob sie ein echter G wird oder ein GLB im Kostüm, entscheidet die Technik unter dem Blech. Genau die hält Mercedes noch geheim.


Weiterlesen auf AutoColumn:


2028 kleine G-Klasse

Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, neue Modelle und die Frage, was sich für Käufer in Deutschland wirklich rechnet.

Letzte Aktualisierung: 30.10.2026

Quellen anzeigen (37)

Letzte Aktualisierung: 30.10.2026 · Datenquellen: Elektroquatsch, Carscoops Källenius/Bloomberg, Motorbox, JESMB, Motor1 Weckbach, Carscoops 2023, auto motor und sport Mini-G, auto motor und sport Baby-G Bilder, WEB.DE/auto motor und sport, auto motor und sport Verbrenner, auto motor und sport Kecskemét, Auto Zeitung 2025, Auto Zeitung Erlkönig, ecomento, Motor1 Schäfer, Motor1 Teaser 2025, Autocar, Auto Express, SlashGear, MercedesBlog, electrive Kecskemét, electrive G 580 Rabatt, WEB.DE/auto motor und sport Bestellstopp, Mercedes-Benz G-Klasse, InsideEVs GLB EQ, AutoScout24 G 580, Motor1 JLR/Defender, Land Rover Preisliste Defender, auto motor und sport Defender Sport, ecomento Defender Sport, Toyota Land Cruiser, Diariomotor Land Cruiser FJ, automobile.at Grenadier, Car Throttle Fusilier, electrive.net Jeep Recon, Giga Jimny, Lexware Dienstwagen

Firmenwagen-Rechner: Was kostet der Dienstwagen im Monat?

Vereinfachte Rechnung nach der Listenpreis-Regel (Stand 2026): E-Autos 0,25 % bis 100.000 € Bruttolistenpreis (bei Anschaffung ab Juli 2025, davor bis 70.000 €), darüber 0,5 %; Plug-in-Hybride 0,5 %; Verbrenner 1 %. Arbeitsweg 0,03 % je Kilometer, anteilig gleich. Ohne Soli und Kirchensteuer, keine Steuerberatung.

Alle Rechner ansehen
Wann kommt die kleine G-Klasse von Mercedes auf den Markt?

Ein offizielles Datum gibt es nicht. Mercedes-Chef Ola Källenius sprach im Oktober 2026 gegenüber Bloomberg von weniger als 24 Monaten. Berichte vom Oktober 2026 erwarten die ersten Auslieferungen deshalb nicht vor 2028, womöglich im Frühjahr oder Spätsommer 2028.

Was kostet der Mercedes Baby-G?

Mercedes hat noch keinen Preis genannt. Auto Express erwartet in Großbritannien rund 70.000 Pfund. Zum Vergleich startet der G 450 d in Deutschland bei 127.591,80 Euro. Eine realistische Schätzung für den Baby-G liegt bei 65.000 bis 80.000 Euro, offiziell ist das aber nicht.

Kommt der Baby-G als Elektroauto oder als Verbrenner?

Beides. Laut auto motor und sport bestätigte Mercedes eine Elektroversion und einen Verbrenner. Berichten zufolge nutzt der Verbrenner den 1,5-Liter-Vierzylinder mit Elektromodul aus dem CLA. Allrad soll es laut Autocar in allen Versionen geben, offiziell bestätigt ist das noch nicht.

Wo wird die kleine Mercedes G-Klasse gebaut?

Mercedes baut den Baby-G im ungarischen Werk Kecskemét. Das bestätigte der Hersteller im Juli 2026 bei der Eröffnung der Werkserweiterung. Die große G-Klasse entsteht dagegen weiterhin in Graz in Österreich.

Hat der Baby-G einen Leiterrahmen wie die große G-Klasse?

Das ist unklar. Der frühere Technikchef Markus Schäfer kündigte 2025 einen kleinen Leiterrahmen an. Neuere Berichte von electrive und auto motor und sport sprechen dagegen von der MMA-Plattform aus CLA und GLB. Mercedes hat die Plattform bisher nicht offiziell bestätigt.

Soll ich auf den Baby-G warten oder einen Defender kaufen?

Wer erst 2028 wechselt und vor allem die Form will, kann warten. Wer jetzt ein echtes Geländeauto braucht, fährt mit dem Defender 90 ab 67.500 Euro besser. Eine Vorbestellung ohne Preis und Geländedaten würde ich beim Baby-G nicht unterschreiben.