Leapmotor D19

Beijing Auto Show 2026: Die 8 wichtigsten Premieren mit Deutschland-Relevanz

Die Beijing Auto Show 2026 ist die größte Automesse, die je auf diesem Planeten stattgefunden hat – und sie zeigt eindrucksvoll, wo die globale Automobilindustrie 2026 steht. Vom 24. April bis 3. Mai 2026 präsentieren 1.451 Fahrzeuge auf 380.000 Quadratmetern die neuesten Entwicklungen in Sachen Elektromobilität, autonomes Fahren und KI-Integration. Mit 181 Welt-Premieren und 71 Konzeptfahrzeugen ist es die technologisch dichteste Show seit Jahren. Auffällig: Tesla fehlt zum dritten Mal in Folge, während chinesische Hersteller mit über 20 neuen Modellen den Ton angeben. Gleichzeitig setzen sie 2026 auf ein neues Erfolgsrezept: Große SUVs, Luxus-Vans und Range Extender statt günstiger Kleinwagen.

Diese Analyse zeigt, welche acht Premieren der Beijing Auto Show 2026 für deutsche Käufer wirklich relevant sind, welche Modelle bald nach Deutschland kommen, was der CATL-Tech-Day vom 21. April für die Zukunft des Schnellladens bedeutet, warum Tesla die Show meidet und wie sich die Strategie chinesischer Hersteller fundamental verändert hat. Alle Daten stammen direkt von Auto Express, Electrek, CarNewsChina, Gasgoo und den offiziellen Pressemitteilungen der Hersteller, Stand 27. April 2026.


Die wichtigsten Eckdaten der Show

Zunächst die Größenordnung. Die folgenden Zahlen verdeutlichen, warum Beijing 2026 zur weltgrößten Auto-Messe geworden ist – und warum europäische Shows wie die IAA Mobility daneben bedeutungslos wirken.

ParameterBeijing Auto Show 2026
Termin24. April – 3. Mai 2026
Ausstellungsfläche380.000 m² (Rekord)
VeranstaltungsorteChina International Exhibition Center + Capital International Exhibition Center
Ausstellungshallen17
Ausstellerüber 2.000 Unternehmen aus 21 Ländern
Ausgestellte Fahrzeuge1.451
Welt-Premieren181
Konzeptfahrzeuge71
Tesla-StatusAbwesend (3. Mal in Folge)

Daten: NBD Auto, Electrek, CarNewsChina, Stand 27. April 2026.

Zum Vergleich: Die IAA Mobility in München zeigte 2025 rund 750 Aussteller. Allein die Beijing Auto Show hat in einer einzigen Halle mehr Elektroauto-Modelle als der gesamte US-Markt – und davon gibt es 17 Hallen. Folglich ist Auto China längst nicht mehr nur eine regionale Messe, sondern das zentrale Schaufenster für die globale Mobilität.

Premiere 1: XPeng GX – Die L4-Robotaxi-Limousine für Europa

XPeng hat mit dem GX einen direkten Angriff auf Tesla Model X und BMW iX gestartet. Der Flaggschiff-SUV ist 5,27 Meter lang, hat einen Radstand von 3,12 Metern und kommt mit einer 800-Volt-Architektur. Die Reichweite liegt bei 750 km nach CLTC-Norm – realistisch werden in Europa rund 600 km WLTP erwartet.

Die wichtigste Neuerung steckt allerdings im Cockpit. Der GX nutzt drei eigenentwickelte XPeng-Turing-Chips mit zusammen 2.250 TOPS Rechenleistung – das ist die dichteste Computing-Power in einem Serienauto. Außerdem ist das Auto explizit für L4-autonomes Fahren ausgelegt und arbeitet ohne Lidar nur mit Kameras. Der Vorbestellungspreis in China liegt bei 399.800 Yuan (umgerechnet rund 51.000 Euro), für Europa wird mit etwa 65.000 bis 75.000 Euro gerechnet.

Marktstart in Deutschland: voraussichtlich Q1 2027. Damit greift XPeng direkt das Premium-Segment der deutschen Hersteller an – allerdings mit deutlich aggressiverer Software-Strategie. Insbesondere die L4-Robotaxi-Technologie hebt den GX von BMW iX und Mercedes EQS ab.

Premiere 2: BYD Denza Z – Der 1.000-PS-Hyper-Cabrio für Europa

BYDs Premium-Marke Denza hat in Beijing mit dem Denza Z einen elektrischen Hypercar-Cabrio vorgestellt. Mit über 1.000 PS und einem 0-100-Wert unter 2 Sekunden zielt das Auto direkt auf Porsche 911 Turbo S Cabriolet und Ferrari SF90 Spider. Der Denza Z kommt offiziell auch nach Großbritannien und Europa.

Konkrete Preise hat BYD noch nicht genannt. Allerdings positionieren Insider das Modell zwischen 200.000 und 280.000 Euro. Folglich ist das ein Bruchteil dessen, was Porsche oder Ferrari für vergleichbare Leistung verlangen. Damit wird Denza zum ersten Mal zur ernsthaften Bedrohung für etablierte europäische Hypercar-Hersteller.

Insbesondere die Verfügbarkeit ab 2027 in Europa über das BYD-Händlernetz macht den Denza Z relevant. Europa-Marktstart wird für H2 2026 bis Q1 2027 erwartet, mit ersten Auslieferungen voraussichtlich ab Q3 2027.

Premiere 3: VW ID.ERA 9X – VWs erster Range-Extender-SUV

Die wichtigste Premiere für die deutsche Industrie ist der VW ID.ERA 9X. Es ist Volkswagens erster Range-Extender-SUV (REEV) – also ein Elektroauto mit Verbrenner als Generator. Das Modell wurde in Kooperation mit XPeng entwickelt und basiert auf der gemeinsamen China Electronic Architecture (CEA).

Der Range Extender liefert bis zu 1.474 km kombinierte Reichweite (CLTC), mit bis zu 335 km rein elektrisch. Damit zielt der ID.ERA 9X auf chinesische Familien, die häufig längere Reisen ohne Lade-Infrastruktur unternehmen. Wichtig: Das Modell bleibt zunächst exklusiv für China.

Strategisch ist das brisant. Denn während VW in Europa konsequent auf reine Batterie-Elektroautos setzt, weicht der Konzern in China auf hybride Lösungen aus. Folglich zeigt der ID.ERA 9X, wie unterschiedlich die Strategien des Konzerns inzwischen je nach Markt sind. Für Deutschland bleibt der reine BEV-Weg über VW ID Polo, ID.3 Neo und ID.7 die Antwort.

Premiere 4: NIO ES9 – Das Flaggschiff-Familien-SUV

NIO hat mit dem ES9 einen siebensitzigen Familien-SUV vorgestellt, der als Antwort auf Tesla Model X gedacht ist. Die Premiere gewinnt zusätzliche Bedeutung, weil das Schwestermodell ES8 in nur sieben Monaten 100.000 Auslieferungen erreicht hat – ein Rekord im chinesischen Segment für große SUVs.

Der ES9 nutzt eine 800-Volt-Architektur, hat eine kombinierte Leistung über 800 kW (1.087 PS) und beschleunigt in unter 4 Sekunden auf 100 km/h. Die Reichweite liegt bei rund 600 km nach CLTC. Außerdem ist NIOs einzigartiges Battery-Swap-System Standard – wichtig für Vielfahrer und Firmenwagen-Kunden.

Marktstart in Deutschland: NIO hat noch keine Pläne bestätigt. Allerdings wird der ES9 mittelfristig in Europa erwartet, sobald NIO sein Battery-Swap-Netzwerk weiter ausgebaut hat. Aktuell gibt es in Deutschland nur drei Tauschstationen.

Premiere 5: Leapmotor D19 – Der größte EREV-Akku der Welt

Leapmotor D19

Leapmotor hat in Beijing den D19 vorgestellt, einen Sieben-Sitzer-SUV, der als Range-Extender-Variante (EREV) und als reines Elektroauto (BEV) erhältlich ist. Die EREV-Variante hat einen 80,3-kWh-CATL-Akku – laut Leapmotor der größte je in einem Range-Extender verbaute Akku weltweit. Damit erreicht der D19 bis zu 500 km rein elektrisch (CLTC) plus zusätzliche Reichweite über den Generator.

Die BEV-Variante nutzt ein 1.000-Volt-Bordnetz mit 115 kWh Akku, 720 km Reichweite und einem 0-100-Wert unter 4 Sekunden. Dementsprechend ist der D19 technologisch auf Augenhöhe mit Lucid Air und Tesla Model S Plaid.

Für den deutschen Markt ist der D19 besonders interessant, weil Leapmotor durch die Stellantis-Partnerschaft bereits 130 Servicepartner in Europa hat. Folglich könnte der D19 mit Servicenetz starten – ein Vorteil, den NIO oder XPeng nicht haben. Marktstart in Deutschland: voraussichtlich H1 2027.

Premiere 6: Smart Concept #2 – Der Fortwo-Nachfolger

Smart hat in Beijing das Concept #2 enthüllt. Mit nur 2,8 Metern Länge ist es der spirituelle Nachfolger des klassischen Fortwo. Anders als die aktuellen Smart #1, #3 und #5 (alle größer als 4 Meter) zielt das Concept #2 explizit auf städtische Mobilität.

Die Reichweite soll bei rund 300 km nach WLTP liegen. Die Plattform basiert auf der gleichen Geely-SEA-Architektur wie Smart #1 und #3. Eine Serienproduktion ist für 2027 geplant. Mercedes-Benz und Geely halten je 50 Prozent an Smart, der Wagen wird voraussichtlich in China gebaut.

Für deutsche Stadtbewohner ist das Concept #2 besonders interessant, da es mit Citroën ë-C3 (4,01 m), Renault Twingo (3,75 m) und Dacia Spring (3,70 m) konkurriert – aber deutlich kleiner ist. Damit könnte Smart die Lücke zwischen Mikrokar (Microlino) und Kleinwagen schließen. Preise wurden noch nicht genannt, geschätzt werden 22.000 bis 26.000 Euro.

Premiere 7: Volvo EX90 China-Version – 539.900 Yuan

Volvo hat in China den lokalen EX90 vorgestellt, der speziell für den chinesischen Markt produziert wird. Mit einem Vorverkaufspreis von 539.900 Yuan (rund 69.000 Euro) ist er deutlich günstiger als die EU-Version (in Deutschland ab 86.500 Euro). Außerdem hat die China-Version eigenständige Software, andere Innenraumfarben und ein angepasstes Fahrwerk.

Die Premiere ist strategisch bedeutend. Denn sie zeigt: Westliche Marken müssen für China inzwischen lokal produzieren und lokal anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Volvo ist mit seinem Geely-Hintergrund hier strukturell im Vorteil gegenüber Mercedes, BMW oder Audi. Für deutsche Käufer ist die China-Version nicht relevant, allerdings zeigt sie deutlich, wie sich der Welt-Automarkt aufspaltet.

Premiere 8: Tesla fehlt – zum dritten Mal in Folge

Eine der auffälligsten Beobachtungen der Beijing Auto Show 2026: Tesla ist nicht da. Zum dritten Mal in Folge (nach 2024 und 2025) hat der US-Hersteller die Show ausgelassen. Das ist umso bemerkenswerter, weil China nach wie vor einer der wichtigsten Tesla-Märkte ist.

Branchenexperten interpretieren die Abwesenheit als Zeichen der Schwäche. Tesla hat in China Marktanteile verloren – BYD hat den US-Hersteller längst überholt. Zudem fehlt Tesla seit 2023 ein wirklich neues Modell. Der Cybercab existiert erst als Konzept, ein günstiges Modell unter Model 3 ist mehrfach verschoben worden. Folglich hätte Tesla in Beijing wenig zu zeigen gehabt.

Auch andere westliche Marken fehlen oder sind nur begrenzt vertreten: Jaguar, Land Rover, Maserati, Subaru und Chevrolet sind nicht da. GM zeigt Buick und Cadillac. Insgesamt zeigt die Show eindrucksvoll: Der Schwerpunkt der Automobilwelt verschiebt sich nach Osten.

CATL Tech Day vom 21. April: Die Batterie-Revolution

Drei Tage vor der Show-Eröffnung hat CATL beim eigenen Tech Day eine ganze Batterie-Generation vorgestellt – nach eigener Aussage „die dichteste Lineup-Ankündigung jemals“. Im Kern gibt es drei wichtige Neuerungen.

InnovationDetails
Shenxing-Pro-Plus-Batterie5C-Schnellladung (200 km in 5 Minuten)
Maoyao Premium BatteryNMC-Zellen mit 12 Minuten 10–80 %
1.500-kW-MegachargerErste 1,5-MW-Schnelllade-Säule

Daten: CATL Pressemitteilung 21. April 2026, Auto Express.

Folglich ist die 5C-Ladegeschwindigkeit nicht mehr ein Rand-Feature einzelner Premium-Modelle wie XPeng P7+, sondern wird ab 2027 zum Massen-Standard. Insbesondere chinesische Hersteller wie BYD, NIO und Leapmotor werden die Technologie schnell adaptieren. Deutsche Hersteller müssen reagieren – sonst verlieren sie den technischen Vorsprung beim Laden, den sie 2025 noch hatten.

Was deutsche Käufer aus der Show mitnehmen sollten

Die Beijing Auto Show 2026 zeigt vier zentrale Trends, die direkt auf den deutschen Markt durchschlagen werden:

1. Range Extender werden mainstream

Während Europa auf reine BEVs setzt, wird der Range Extender in China zur Standardlösung für längere Reisen. Folglich werden voraussichtlich auch in Europa wieder Range-Extender-Modelle auftauchen – Stellantis hat bereits angekündigt, EREVs zurückzubringen, und Leapmotor B10 Hybrid EV ist bereits in Deutschland verfügbar.

2. Große SUVs und Luxus-Vans dominieren

Die Show zeigt deutlich: Chinesische Hersteller setzen auf Volumen und Marge im oberen Segment. Insbesondere siebensitzige SUVs (NIO ES9, Leapmotor D19, AITO M9, Yijing X9, Li L9 Livis) bestimmen die Show. Damit verschiebt sich der Fokus weg von günstigen Kleinwagen hin zu Premium-Familienfahrzeugen.

3. Die Schnelllade-Frequenz steigt drastisch

Mit der CATL 5C-Technologie und 1.500-kW-Säulen werden 10-Minuten-Ladezeiten 2027 zur Norm. Folglich wird die Reichweite zunehmend irrelevant – ähnlich wie beim Tanken eines Verbrenners. Deutsche Hersteller müssen reagieren, sonst verlieren sie den Anschluss.

4. Tesla verliert Boden – Chinesen gewinnen

Tesla fehlt zum dritten Mal, BYD hat die Marke überholt, XPeng greift mit L4-Robotaxis an. Im Gegensatz dazu ist die deutsche Industrie vergleichsweise gut aufgestellt – BMW iX3, Mercedes CLA EQ und VW ID.7 haben technisch gute Karten. Allerdings müssen sie deutlich aggressiver werden, sonst rutschen sie hinter chinesische Marken ab.

Empfehlung: Was der Käufer wirklich beobachten sollte

Nach Analyse der Show ergeben sich folgende konkrete Empfehlungen für deutsche Käufer.

Beobachte den XPeng GX, wenn du 2027 ein Premium-SUV kaufen willst. Die L4-Robotaxi-Hardware und die 800-Volt-Architektur machen ihn zu einem ernsthaften Kandidaten gegen BMW iX und Mercedes EQS. Insbesondere der erwartete Preis von 65.000 bis 75.000 Euro ist konkurrenzfähig.

Behalte den Leapmotor D19 im Auge, falls du ein Range-Extender-Modell als Übergangslösung suchst. Mit 130 Stellantis-Servicepartnern in Europa und einer realistischen Marktpräsenz ab H1 2027 ist er der zugänglichste der gezeigten chinesischen Premium-SUVs.

Warte auf den Smart Concept #2, wenn du einen kompakten Stadtwagen suchst. Mit 2,8 m Länge und 300 km Reichweite füllt er eine Lücke, die Citroën ë-C3 und Renault Twingo nicht abdecken. Der Preis von voraussichtlich unter 26.000 Euro macht ihn zu einer der spannendsten Premieren der Show.

Bleib beim BMW i7 Facelift oder Mercedes EQS Facelift, wenn du Premium-Limousine willst. Der Denza Z ist ein Hypercar, kein Kaufargument für reguläre Premium-Käufer. Die deutschen Modelle haben in dieser Klasse weiterhin die Nase vorn.

Bestelle deinen 2027er-Wagen mit 5C-Lade-Tauglichkeit, wenn du Vielfahrer bist. Sobald die ersten 1.500-kW-Säulen ab 2027 in Europa stehen, werden Modelle ohne 5C-Tauglichkeit deutlich an Wert verlieren. Insbesondere bei Firmenwagen-Leasings ist dieser Aspekt kaufentscheidend.

Am Ende bleibt eines klar: Die Beijing Auto Show 2026 ist nicht nur eine Messe, sondern ein Spiegel der globalen Industrie. Tesla fehlt, China dominiert, und Europa muss aufpassen, nicht zum Zuschauer zu werden. Für deutsche Käufer bedeutet das: Mehr Auswahl, härtere Konkurrenz, schneller fallende Preise – und in zwei Jahren möglicherweise eine ganz andere Auto-Landschaft als heute.

Häufig gestellte Fragen

Die Antworten zu den wichtigsten Fragen findest du in unserem separaten FAQ-Dokument zu diesem Artikel.


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Letzte Aktualisierung: 27. April 2026 · Datenquellen: Auto Express, Electrek, CarNewsChina, Gasgoo, eletric-vehicles.com, 36kr, CATL Pressemitteilung 21.4.2026, NBD Auto.

Wann findet die Beijing Auto Show 2026 statt?

Die Beijing Auto Show 2026 läuft vom 24. April bis 3. Mai 2026 an zwei Standorten in Peking. Insgesamt 1.451 Fahrzeuge werden auf 380.000 Quadratmetern gezeigt – das ist die größte Auto-Messe, die je veranstaltet wurde. 181 Welt-Premieren und 71 Konzeptfahrzeuge machen Auto China zur bedeutendsten Branchen-Schau weltweit.

Welche neuen Modelle aus Beijing kommen nach Deutschland?

Vier Modelle haben konkrete Europa-Pläne: XPeng GX (ab Q1 2027, voraussichtlich 65.000–75.000 Euro), BYD Denza Z Hypercar (ab H2 2026), Leapmotor D19 SUV (ab H1 2027 über Stellantis-Netz) und Smart Concept #2 (Serienproduktion 2027). NIO ES9 ist ebenfalls für Europa geplant, allerdings ohne festen Termin.

Warum ist Tesla auf der Beijing Auto Show 2026 nicht vertreten?

Tesla hat die Show zum dritten Mal in Folge ausgelassen. Branchenexperten sehen das als Zeichen der Schwäche: Tesla hat in China gegenüber BYD massiv Marktanteile verloren. Außerdem fehlt seit 2023 ein wirklich neues Modell. Cybercab und das günstige Modell unter Model 3 sind beide mehrfach verschoben worden.

Was ist der VW ID.ERA 9X und kommt er nach Deutschland?

Der ID.ERA 9X ist VWs erster Range-Extender-SUV, entwickelt mit XPeng auf der gemeinsamen China Electronic Architecture. Er bietet 335 km elektrisch plus zusätzliche Reichweite über einen Verbrenner-Generator, kombiniert bis zu 1.474 km. Das Modell bleibt zunächst exklusiv für China. Für Deutschland setzt VW weiter auf reine BEVs.

Was wurde am CATL Tech Day 2026 vorgestellt?

CATL hat am 21. April drei wichtige Neuerungen angekündigt: die Shenxing-Pro-Plus-Batterie mit 5C-Schnellladung (200 km in 5 Minuten), die Maoyao Premium Battery mit NMC-Zellen für 12 Minuten 10–80 Prozent Ladezeit, und den ersten 1.500-kW-Megacharger. Damit wird 5C-Laden ab 2027 zum Massen-Standard.

Welche Trends zeigen sich auf der Beijing Auto Show 2026?

Vier zentrale Trends bestimmen die Show: Erstens setzen chinesische Hersteller verstärkt auf Range Extender statt reine BEVs. Zweitens dominieren große SUVs und Luxus-Vans über Kleinwagen. Drittens werden 10-Minuten-Ladezeiten ab 2027 zum Standard. Viertens verlagert sich der Schwerpunkt der Automobilwelt deutlich nach Osten.

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