Ein Porsche Taycan Turbo S für 72.000 Euro statt 250.000 Euro. Eine Mercedes EQS-Limousine für 60.000 Euro statt 118.000 Euro. Ein Audi e-tron GT für 42.500 Euro statt 105.000 Euro. Was klingt wie ein Tippfehler, ist die Realität auf dem deutschen Gebrauchtmarkt im April 2026. Premium-Elektroautos verlieren nach zwei bis drei Jahren 40 bis 70 Prozent ihres Neupreises – deutlich mehr als vergleichbare Verbrenner.
In dieser Analyse zeige ich als Automobilingenieur die zehn besten Luxus-Stromer-Schnäppchen mit echten mobile.de-Preisen, erkläre warum der Preissturz für Käufer eine Chance ist – und welches Modell trotz Wertverlust die Finger davon lassen sollte.
Warum Premium-Stromer so drastisch an Wert verlieren
Der Wertverlust bei Luxus-Elektroautos ist aus drei Gründen extremer als bei günstigeren Stromern.
Erstens trifft der generelle E-Auto-Preisverfall das Premiumsegment besonders hart. Denn wer 100.000 Euro oder mehr für ein Auto ausgibt, erwartet technische Überlegenheit. Neue Modelle mit 800-Volt-Architektur, schnellerem Laden und mehr Reichweite machen ältere Premiummodelle aber technisch vergleichsweise alt. Ein Mercedes EQS von 2022 lädt beispielsweise mit maximal 200 kW. Der neue Mercedes CLA EQ von 2026 schafft hingegen 250 kW und verbraucht dabei nur 12,2 kWh pro 100 km. Dadurch wirkt der 118.000-Euro-EQS plötzlich wie von gestern.
Zweitens sind Leasing-Rückgaben im Premiumsegment besonders zahlreich. Luxus-Stromer wurden häufig über 24- oder 36-Monats-Leasing finanziert. Diese Fahrzeuge kommen jetzt geballt zurück und fluten den Markt mit jungen, gut erhaltenen Exemplaren.
Drittens haben Hersteller wie Mercedes, Porsche und Audi ihre Neuwagenpreise teilweise selbst gesenkt oder hohe Rabatte gewährt. Mercedes hat in den USA beispielsweise den EQS SUV um 15.300 Dollar reduziert. Solche Preissenkungen drücken den Gebrauchtwert zusätzlich nach unten.
Für Käufer bedeutet das: Technisch einwandfreie Luxusautos mit geringen Laufleistungen (oft unter 30.000 km) kosten nur noch halb so viel wie bei der Erstzulassung. Die Technik ist dabei nach wie vor auf höchstem Niveau.
Die 10 besten Premium-Schnäppchen (April 2026)
1. Porsche Taycan Basis – von 100.000 € auf 44.000 € (56 % Verlust)

Der Porsche Taycan ist das Sinnbild für den Luxus-E-Auto-Preissturz. Die Basisversion kostete als Neuwagen circa 100.000 Euro. Auf AutoScout24 stehen Taycan-Modelle (EZ 2021/2022, 30.000–60.000 km) ab circa 44.000 Euro. Damit kostet ein Porsche weniger als ein neuer VW ID.7 Pro S.
Trotz des Preissturzes ist der Taycan technisch hervorragend. Die 800-Volt-Architektur ermöglicht Laden mit bis zu 270 kW (Facelift: 320 kW). Im AUTO BILD-Dauertest wirkte ein Taycan 4S nach 100.000 km noch „sehr frisch“. Außerdem bietet der Taycan echte Porsche-Fahrdynamik, die kein anderer Stromer in dieser Preisklasse erreicht.
Worauf achten: Das Facelift von 2024 hat den Druck auf Vor-Facelift-Modelle massiv erhöht. Außerdem laufen bundesweit Klagen wegen angeblich zu geringer Reichweite (Dr. Stoll & Sauer vs. Porsche). Den Batteriezustand daher unbedingt mit einem SOH-Check prüfen lassen.
mobile.de/AutoScout24 (Stand 20.04.2026): Taycan Basis ab ~44.000 € / Taycan 4S ab ~50.000 € / Taycan Cross Turismo ab ~50.000 €
2. Porsche Taycan Turbo S – von 190.000–250.000 € auf 69.000–72.000 € (63–70 % Verlust)

Der spektakulärste Preissturz dieser Liste. Ein Taycan Turbo S mit 761 PS, der als Neuwagen über 200.000 Euro kostete, steht gebraucht ab circa 69.000 Euro bei Händlern. Das entspricht einem Verlust von bis zu 70 Prozent – also über 150.000 Euro in wenigen Jahren.
Für Käufer ist das ein Traumszenario: 761 PS Porsche-Performance, 0–100 km/h in 2,8 Sekunden und Laden von 5 auf 80 Prozent in 23 Minuten – zum Preis eines gut ausgestatteten Porsche Macan. Allerdings ist das Angebot an Turbo-S-Modellen begrenzt.
Worauf achten: Hohe Leistung bedeutet hohen Reifenverschleiß. Ein Satz Hinterreifen kann nach 15.000 km fällig sein. Außerdem sind Werkstattkosten bei Porsche generell hoch – auch wenn Stromer weniger Verschleißteile haben als Verbrenner.
3. Mercedes EQS 450+ Limousine – von 118.000 € auf 60.000 € (49 % Verlust)

Die elektrische S-Klasse war bei der Markteinführung das Flaggschiff von Mercedes. Mit 5,22 Metern Länge, 3,21 Metern Radstand und bis zu 821 km WLTP-Reichweite setzte der EQS Maßstäbe. Gebraucht beginnen die Preise bei circa 60.000 Euro (mobile.de, Stand 17.04.2026) für Modelle mit circa 50.000 km. Der Wertverlust liegt somit bei knapp 50 Prozent.
Der EQS bietet nach wie vor den leisesten Innenraum aller Serienlimousinen und den MBUX Hyperscreen als Cockpit der Superlative. Außerdem ist die Batterie mit bis zu 118 kWh die größte im Segment. Für Langstreckenfahrer, die Komfort über alles stellen, ist der EQS schwer zu schlagen.
Worauf achten: Die Ladeleistung liegt bei maximal 200 kW – das ist 2026 nur noch Mittelmaß. Außerdem lässt der neue CLA EQ den EQS technisch alt aussehen (besserer Verbrauch, modernere Plattform). Wer damit leben kann, bekommt eine S-Klasse zum halben Preis.
mobile.de (Stand 17.04.2026): EQS 450+ ab ~60.000 € / EQS 580 4MATIC ab ~75.000 € / EQS SUV ab ~84.000 €
4. Mercedes EQE SUV – von 83.000–100.000 € auf 49.000 € (55 % Verlust)

Das Mercedes EQE SUV gehört laut Auto Bild „zum Feinsten, was sich derzeit auf dem Markt der Stromer tummelt“. Hervorragende Sitze, sehr gute Abstimmung und leise Langstrecken-Qualitäten machen es zum idealen Reise-SUV. Gebraucht kostet es ab circa 49.000 Euro – fast 50 Prozent unter dem Neupreis von 83.000 Euro.
Mit der optionalen Hinterachslenkung schrumpft der Wendekreis auf nur 10,3 Meter, was das 4,86-Meter-SUV erstaunlich wendig macht. Darüber hinaus bietet der Akku bis zu 96 kWh Kapazität und circa 549 km WLTP-Reichweite. Der AMG-Hyperscreen ist ab der 500er-Version serienmäßig.
Worauf achten: Die Ladeleistung liegt bei nur 170 kW – das ist langsam für ein Fahrzeug dieser Klasse. Zudem sind höher motorisierte AMG-Versionen (Neupreis über 150.000 Euro) bereits für unter 80.000 Euro zu haben. Wer Performance sucht, greift besser zum EQE AMG als zum Basismodell.
mobile.de (Stand 15.04.2026): EQE Limo ab ~46.700 € / EQE SUV 350 ab ~49.000 €
5. Audi e-tron GT quattro – von 105.000 € auf 42.500 € (60 % Verlust)

Der Audi e-tron GT teilt seine Plattform mit dem Porsche Taycan (J1-Plattform) und bietet folglich die gleiche 800-Volt-Technik, 476 PS und schnelles Laden. Gebraucht kostet er ab circa 42.500 Euro (autoimabo, April 2026) – circa 60 Prozent unter dem Neupreis. Damit ist der e-tron GT das günstigste 800-Volt-Auto auf dem Gebrauchtmarkt.
Im Vergleich zum Taycan bietet der Audi mehr Kofferraum, eine etwas weichere Abstimmung und das vertraute Audi-Händlernetz. Wer die Porsche-Sportlichkeit nicht braucht, bekommt im e-tron GT die gleiche Technik für weniger Geld. Außerdem ist das Angebot mit über 1.200 Fahrzeugen auf dem Markt deutlich größer als beim Taycan.
Worauf achten: Der RS e-tron GT (598 PS) startet gebraucht ab circa 65.000 Euro. Das neue Facelift mit 925 PS (RS Performance) drückt die Preise der Vor-Facelift-Modelle weiter nach unten. Ein guter Zeitpunkt zum Kauf.
mobile.de (Stand 17.04.2026): e-tron GT ab ~50.500 € (Händler) / ab ~42.500 € (privat/Plattformen) / RS e-tron GT ab ~65.000 €
6. BMW iX xDrive50 – von 100.000 € auf 45.000 € (55 % Verlust)

Der BMW iX war das erste echte Luxus-SUV von BMW auf einer reinen Elektro-Plattform. Mit 524 PS, 631 km WLTP-Reichweite und einem beeindruckend ruhigen Innenraum setzte er bei der Einführung Maßstäbe. Gebraucht kostet der xDrive50 ab circa 45.000 Euro – weniger als die Hälfte des Neupreises.
Der iX ist mit 4,95 Metern Länge ein echter Raumriese. Trotz 2,6 Tonnen Leergewicht fühlt er sich dank der optionalen Hinterachslenkung nicht behäbig an. Das Interieur mit seinen hochwertigen Materialien hat teilweise auch den BMW 7er inspiriert.
Worauf achten: Die polarisierende Optik (Stichwort „Riesenniere“) ist Geschmackssache. Außerdem lädt der iX mit maximal 195 kW (xDrive50), was 2026 nicht mehr beeindruckend ist. Der neue iX3 „Neue Klasse“ macht ihn technisch weitgehend veraltet.
7. Mercedes EQV – von 71.000–89.000 € auf 42.000 € (40 % Verlust)

Der Geheimtipp für Familien und Unternehmer. Die elektrische V-Klasse bietet Platz für bis zu acht Personen, einen luxuriösen Innenraum und 357 km WLTP-Reichweite. Gebraucht beginnen die Preise bei circa 42.000 Euro. Als Junge Sterne (Mercedes-Gebrauchtwagenprogramm) sind aktuell 137 Fahrzeuge verfügbar, die meisten mit weniger als 25.000 km.
Kein anderer Hersteller bietet einen elektrischen Premium-Van in dieser Klasse. Für große Familien, VIP-Shuttle-Dienste oder Unternehmer mit Platzbedarf gibt es somit keine Alternative. Außerdem ist der EQV äußerst zuverlässig, da er auf der bewährten V-Klasse-Plattform basiert.
Worauf achten: Die Reichweite von 357 km (WLTP) ist für ein so großes Fahrzeug bescheiden. Im Winter sind realistisch 250 km drin. Außerdem ist das Laden mit nur 110 kW relativ langsam. Als Stadtfahrzeug und Kurzstrecken-Familienauto ist der EQV dennoch ideal.
mobile.de (Stand 14.04.2026): EQV 300 ab ~45.850 € / EQV 250+ Lang ab ~42.000 € (Junge Sterne)
8. Genesis G80 Electrified – von 90.000 € auf 33.000 € (63 % Verlust)

Der absolute Geheimtipp dieser Liste. Die Genesis G80 Electrified ist eine 4,99 Meter lange Luxuslimousine mit 370 PS, 800-Volt-Ladetechnik (240 kW, 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent) und einem Innenraum auf Mercedes-E-Klasse-Niveau. Im Test verbrauchte sie nur 21,2 kWh – sparsamer als die deutlich teurere Mercedes EQE.
Der Grund für den extremen Preisverfall: Genesis hat in Deutschland kaum Markenbekanntheit. Das Händlernetz ist dünn, die Nachfrage folglich gering. Für Käufer, die über Markenlogo hinwegsehen können, ist der G80 das beste Angebot in dieser gesamten Liste.
Worauf achten: Nur circa 20 bis 30 Fahrzeuge auf dem Markt. Kofferraum mit 354 Litern sehr klein. Wenige Servicepartner in Deutschland. Dafür: optionales Solardach, 520 km WLTP-Reichweite und 8 Jahre Garantie auf die Batterie.
9. Nio ET7 – von 70.000 € auf 28.000 € (60 % Verlust)

Die chinesische Luxuslimousine Nio ET7 bietet 653 PS, 505 km WLTP-Reichweite und das einzigartige Battery-Swap-System (Akkutausch in 5 Minuten an speziellen Stationen). Gebraucht beginnen Modelle mit Mietakku ab circa 28.000 Euro. Modelle mit eigenem Akku kosten ab circa 45.000 Euro.
Allerdings ist der Nio ET7 ein riskanter Kauf. Denn der Mietakku kostet zusätzlich 169 bis 289 Euro pro Monat – je nach Akkugröße. Über 5 Jahre summiert sich das auf 10.000 bis 17.000 Euro. Außerdem ist Nios Zukunft in Europa unsicher und das Händlernetz praktisch nicht vorhanden.
Worauf achten: Der Mietakku ist eine laufende Kostenfalle. Nur bei Modellen mit eigenem Akku (ab circa 45.000 Euro) stimmt die Gesamtrechnung. Das Gebrauchtangebot ist sehr klein (unter 50 Fahrzeuge in Deutschland). Trotzdem bietet der ET7 objektiv beeindruckende Technik für wenig Geld.
10. Mercedes G 580 EQ (EQG) – von 192.000 € auf 135.000 € (nur 30 % Verlust)

Das Gegenbeispiel. Die elektrische G-Klasse hält ihren Wert wie kaum ein anderes Elektroauto. Gebrauchte G 580 EQ stehen auf mobile.de ab circa 135.000 Euro – nur circa 30 Prozent unter dem Neupreis von 192.000 Euro. Damit ist der EQG das wertstabilste Premium-Elektroauto auf dem deutschen Markt.
Der Grund liegt im Kultstatus der G-Klasse. Die Nachfrage übersteigt das Angebot seit Jahrzehnten, und das ändert sich auch bei der elektrischen Version nicht. Wer einen EQG kauft, verliert also deutlich weniger Geld als bei jedem anderen Luxus-Stromer – zahlt dafür aber auch einen deutlich höheren Einstiegspreis.
Warum er trotzdem in dieser Liste steht: Als Vergleichswert. Wer die Wahl hat zwischen einem neuen EQG für 192.000 Euro und einem gebrauchten Taycan Turbo S für 72.000 Euro, sollte sich fragen: Ist mir der Kultstatus 120.000 Euro wert? Oder bekomme ich für das gleiche Geld einen Taycan und einen gebrauchten ID.3 als Zweitwagen?
Der Premium-Wertverlust auf einen Blick
| Model | Factory Price | Used from (Apr. 2026) | Loss | Those |
|---|---|---|---|---|
| Porsche Taycan Basis | ~100.000 € | from 44.000 € | 56 % | AutoScout24 |
| Porsche Taycan Turbo S | ~190.000–250.000 € | from 69.000 € | 63–70 % | Auto Bild |
| Mercedes EQS 450+ | ~118.000 € | from 60.000 € | 49 % | mobile.de |
| Mercedes EQE SUV 350 | ~83.000 € | from 49.000 € | 55 % | Auto Bild |
| Audi e-tron GT quattro | ~105.000 € | from 42.500 € | 60 % | autoimabo |
| BMW iX xDrive50 | ~100.000 € | from 45.000 € | 55 % | Auto Bild |
| Mercedes EQV 300 | ~71.000–89.000 € | from 42.000 € | 40 % | JESMB/mobile |
| Genesis G80 Electrified | ~90.000 € | from 33.000 € | 63 % | Auto Bild |
| Nio ET7 (Rental Battery) | ~70.000 € | from 28.000 € | 60 % | Auto Bild |
| Mercedes G 580 EQ | ~192.000 € | from 135.000 € | 30 % | mobile.de |
All prices: mobile.de, AutoScout24, Auto Bild, JESMB – as of April 20, 2026.
Empfehlung: Welches Premium-Schnäppchen lohnt sich am meisten?
Nicht jeder Luxus-Stromer mit hohem Wertverlust ist automatisch ein guter Kauf. Hier ist meine Einordnung nach Fahrprofil.
Für Technik-Fans und Performance-Liebhaber empfehle ich den Audi e-tron GT (ab 42.500 Euro). Er bietet 800-Volt-Technik, 476 PS und die gleiche Plattform wie der Porsche Taycan – zu einem Preis, der 60 Prozent unter dem Taycan-Niveau liegt. Das Audi-Händlernetz sorgt außerdem für problemlosen Service.
Für Langstrecken-Pendler und Komfort-Liebhaber ist der Mercedes EQS (ab 60.000 Euro) die erste Wahl. Kein anderes Auto in dieser Preisklasse bietet mehr Platz, mehr Ruhe und mehr Reichweite. Wer täglich 200 km Autobahn fährt, wird den EQS lieben.
Für Familien mit Platzbedarf gibt es keine Alternative zum Mercedes EQV (ab 42.000 Euro). Acht Sitzplätze, Luxus-Innenraum und elektrischer Antrieb – das bietet sonst kein Hersteller.
Für Schnäppchenjäger mit Risikobereitschaft ist der Genesis G80 (ab 33.000 Euro) das objektivste Angebot. 800V-Laden, 370 PS, Luxus-Innenraum – für den Preis eines VW ID.4. Das dünne Händlernetz ist der einzige echte Nachteil.
Finger weg empfehle ich beim Nio ET7 mit Mietakku. Die laufenden Kosten von 169 bis 289 Euro pro Monat fressen die Ersparnis auf. Nur die Version mit eigenem Akku (ab circa 45.000 Euro) ist sinnvoll – aber dann ist das Angebot extrem knapp.
Read more on AutoColumn:
- Electric car depreciation in 2026: 8 mid-range bargains
- Used e-cars under 15,000 euros: The 7 best bargains
- E-car under 20,000 euros: 7 models with subsidies
- Mercedes C-Class EQ vs BMW i3 Neue Klasse: Comparison
- Denza Z9 GT 2026: BYD’s attack on Porsche
- E-car subsidy 2026: Up to €6,000 bonus
- E-car battery life: How long does the battery last?
- E-Car Leasing Guide 2026: The Best Deals
- Chinese electric cars Germany 2026: Which ones are good?
- Leapmotor B10 Hybrid EV: 900 km ab 29.900 €
Last updated: April 20, 2026 · Data sources: mobile.de, AutoScout24, Auto Bild, JESMB, Carvago, AutoUncle
Der Porsche Taycan Turbo S verliert bis zu 70 Prozent. Ein Fahrzeug, das als Neuwagen über 200.000 Euro kostete, steht gebraucht ab circa 69.000 Euro. Das entspricht einem Verlust von über 130.000 Euro in wenigen Jahren.
Der Mercedes G 580 EQ (EQG) verliert nach einem Jahr nur circa 30 Prozent. Der Kultstatus der G-Klasse schützt den Restwert auch bei der elektrischen Version. Gebrauchte EQG stehen ab circa 135.000 Euro.
Ja. Im AUTO BILD-Dauertest zeigte der Porsche Taycan 4S nach 100.000 km keine Auffälligkeiten. Mercedes gibt 8 Jahre oder 200.000 km Garantie auf mindestens 70 Prozent SOH. Vor dem Kauf sollte dennoch ein Batteriecheck gemacht werden.
Mobile.de und AutoScout24 bieten die größte Auswahl. Für Mercedes-Modelle lohnt sich außerdem das Junge-Sterne-Programm mit geprüften Gebrauchtwagen und Garantie. AutoUncle vergleicht Preise über mehrere Plattformen hinweg.
Ja – sofern der Brutto-Listenpreis (nicht der Kaufpreis) unter 70.000 Euro liegt. Dann gilt die 0,25-Prozent-Regelung. Allerdings orientiert sich das Finanzamt am ursprünglichen Listenpreis, nicht am Gebrauchtwagen-Kaufpreis. Ein gebrauchter EQS mit Listenpreis von 118.000 Euro wird somit mit 0,5 Prozent besteuert – trotz Kaufpreis von 60.000 Euro.
