Ausgerechnet dem Bugatti-Chef ist sein Bugatti Chiron gestohlen worden, mit dem Schlüssel im Auto. Der Chiron Sport von Mate Rimac ist laut Polizei rund drei Millionen Euro wert. Er stand auf dem Rimac-Campus bei Zagreb. Doch schon wenige Stunden später stoppte die österreichische Autobahnpolizei den Wagen an einer Tankstelle an der A9 südlich von Graz.
Ich habe die Polizeimeldung aus der Steiermark mit kroatischen Berichten und Rimacs eigener Schilderung abgeglichen. Dazu erfährst du, warum die Telemetrie den Fall gelöst hat. Außerdem zeige ich, was deine Versicherung bei steckendem Schlüssel sagt und wie oft Autos in Deutschland wirklich verschwinden.

Bugatti Chiron gestohlen: Was am 28. Oktober passiert ist
Der Fall klingt wie ein Drehbuch, ist aber gut belegt. Die Landespolizeidirektion Steiermark meldet einen Diebstahl am Nachmittag des 28. Oktober 2026 nahe Zagreb. Der Tatverdächtige soll einen Sportwagen eines französischen Herstellers mitgenommen haben, Wert rund drei Millionen Euro. Einen Namen nennt die Polizei nicht. Dass es sich um Rimacs privaten Chiron Sport handelt, wissen wir aus seinem eigenen Video und aus kroatischen Medien.
Nach Rimacs Schilderung kam der Mann auf das Firmengelände, um nach Arbeit zu fragen. Der Campus hat keinen Zaun, für Gebäude braucht man allerdings eine Zugangskarte. Draußen stand der Bugatti, und der Schlüssel lag drin. Laut Rimac war das kein Ausrutscher, sondern Gewohnheit: Auch im Nevera ließ er den Schlüssel regelmäßig liegen.
Aufgefallen ist der Diebstahl fast zufällig. Kollegen nutzten den Wagen oft, deshalb wusste Rimac nach eigener Aussage selten, wo er gerade stand. Erst als jemand einen fremden Fahrer bemerkte, schlug das Team Alarm.
Der Ablauf in Stunden
| Zeit (28.10.2026) | Was passiert ist | Quelle |
|---|---|---|
| Nachmittag | Diebstahl auf dem Rimac-Campus in Sveta Nedelja bei Zagreb | LPD Steiermark, Index.hr |
| kurz danach | Mitarbeiter bemerken fremden Fahrer, orten das Auto per Telemetrie, rufen die Polizei | Rimac laut CarExpert |
| unterwegs | Fahrt über Slowenien, Einreise nach Österreich am Grenzübergang Spielfeld | LPD Steiermark |
| unterwegs | Rimac folgt im eigenen Porsche 911, rund eine Stunde hinter dem Bugatti | Rimac laut CarExpert und Index.hr |
| kurz nach 19 Uhr | Autobahnpolizei stoppt den Wagen an einer Tankstelle an der A9 bei Seiersberg-Pirka | LPD Steiermark |
| danach | Festnahme, Geständnis, Anzeige auf freiem Fuß, Rückgabe an den Eigentümer | LPD Steiermark |
Wer Mate Rimac ist und warum sein Auto so leicht wegkam
Mate Rimac gründete sein Unternehmen 2009 in Kroatien. Heute führt er Bugatti Rimac, das Gemeinschaftsunternehmen für Hypercars. Zur Rimac Group gehört außerdem Rimac Technology. Diese Sparte liefert unter anderem Batteriesysteme, zum Beispiel für den neuen BMW i7. Mehr dazu steht in meiner Kaufberatung zum BMW i7 Facelift mit Rimac-Akku.
Seit dem 9. September 2026 sieht die Eigentümerstruktur anders aus. Denn Porsche hat laut electrive alle Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group an ein Konsortium um HOF Capital verkauft. Dafür erhält Porsche rund eine Milliarde Euro. Rimac selbst übernimmt zudem die Präsidentschaft von Bugatti Automobiles. Die Hintergründe habe ich im Artikel zum Verkauf von Rimac und Bugatti an das Konsortium um HOF Capital aufgeschrieben.
Warum lag der Schlüssel im Auto? Rimac erklärt es mit Vertrauen. Er sei stolz darauf, wie sicher Kroatien sei, und deshalb sehr entspannt. Das ist sympathisch. Gleichzeitig zeigt es, dass die teuerste Technik wenig nützt, wenn der Zugang offen ist.
Der gestohlene Bugatti Chiron Sport in Zahlen
Der Chiron ist kein gewöhnliches Luxusauto. Bugatti hat von der gesamten Chiron-Familie genau 500 Exemplare gebaut, das letzte lief 2024 als „L’Ultime“ vom Band. Der Chiron Sport kam 2018 auf dem Genfer Autosalon. Dabei ist er laut Bugatti rund 18 Kilogramm leichter als der normale Chiron, bei gleicher Leistung.
| Eckdaten | Bugatti Chiron Sport |
|---|---|
| Motor | 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern |
| Leistung | 1.500 PS (1.103 kW) |
| Drehmoment | 1.600 Nm |
| 0 auf 100 km/h | 2,4 Sekunden (CarExpert), Autonet nennt rund 2,5 |
| Spitze | 420 km/h, elektronisch begrenzt |
| Neupreis 2018 | 2,65 Millionen Euro netto |
| Neupreis mit 19 % MwSt. | rund 3,15 Millionen Euro (meine Rechnung) |
| Marktwert heute | rund 3,34 Millionen US-Dollar laut Classic.com |
| Chiron-Familie gesamt | 500 Stück, Produktion beendet |
Interessant ist der Marktwert des gestohlenen Bugatti Chiron. Laut Classic.com kosteten verkaufte Chiron Sport zwischen 2022 und 2024 rund 3,3 Millionen Dollar. Der Wagen dürfte also kaum an Wert verloren haben. Dass die Polizei ihn auf rund drei Millionen Euro schätzt, passt ins Bild.
Ein normales Auto kostet die Versicherer dagegen im Diebstahlfall laut GDV im Schnitt 20.728 Euro. Rimacs Chiron ist damit rund 145-mal so viel wert wie ein durchschnittlich gestohlenes Auto in Deutschland.
Telemetrie statt Verfolgungsjagd: Warum die Flucht im Bugatti Chiron scheitern musste
Der eigentliche Held dieser Geschichte ist kein Porsche 911, sondern ein Datenstrom. Denn der Bugatti sendet laut Rimac laufend Position, Tempo und Tankfüllung an einen Server. Sein Team teilte den Standort in einem Gruppenchat. Nach Rimacs Darstellung war dort auch ein österreichischer Polizist dabei und bekam jede Positionsmeldung live.
Das erklärt den schnellen Zugriff. Die Polizei musste daher nicht raten, wo das Auto gerade fuhr. Unterwegs tankte der Mann laut Rimac nur etwa einen halben Tank. Rimac vermutet, dass er dabei nicht bezahlt hat. Die Polizei erwähnt das in ihrer Meldung allerdings nicht. Am Ende standen nach Rimacs Worten rund zehn Polizeiautos und zwanzig Beamte am Zugriffsort.
Einen Bugatti Chiron gestohlen zu haben, bringt einem Dieb ohnehin wenig. Denn ohne Bugatti lasse sich mit dem Auto kaum etwas anfangen, sagt Rimac laut Index.hr.
Rimac gibt sich danach betont gelassen. Er hat den Mann bei der Polizei getroffen und will selbst keine Anzeige erstatten. Wegen des hohen Werts ermitteln die Behörden trotzdem. Seine Warnung an Nachahmer klingt halb ernst, halb ironisch. „Versucht also nicht euer Glück“, sagte er laut CarExpert.
Ortung im eigenen Auto: Was Apps und Tracker leisten
Du brauchst keinen Bugatti für so eine Ortung. Denn viele neue Autos haben eine fest eingebaute SIM-Karte. Laut ADAC kann sie nach einem Diebstahl Standort oder Route liefern, sofern der Privat-Modus aus ist. Falls das nicht per App klappt, kann die Polizei nach einer Anzeige die Ortung beim Hersteller veranlassen.
Der Haken steckt allerdings im Vertrag. Die Connect-Dienste sind oft nur ein bis zwei Jahre gratis, danach kosten sie Geld. Wer dann kündigt, verliert genau die Funktion, die Rimac geholfen hat. Prüf deshalb in der Hersteller-App, ob die Ortung aktiv ist und wie lange dein Abo läuft.
GPS-Tracker nachrüsten: Kosten und Grenzen
Für ältere Autos gibt es Nachrüstlösungen. Ein Tracker im eigenen Auto ist in Deutschland legal, schreibt die Auto Zeitung. Strafbar macht sich dagegen, wer damit heimlich andere Menschen überwacht. Das betrifft zum Beispiel ein Auto, das vor allem der Partner oder ein Mitarbeiter fährt.
| Schutz | Kosten laut ADAC | Schwachstelle |
|---|---|---|
| GPS-Tracker | 20 bis über 100 Euro, oft plus SIM-Gebühr | Störsender, kein Empfang in Tiefgaragen |
| Connect-Dienst des Herstellers | nach Gratisphase meist kostenpflichtig | Privat-Modus blockiert Ortung |
| Lenkradsperre | 30 bis 60 Euro | umständlich, muss verstaut werden |
| Parkkralle | 20 bis 150 Euro | nur beim Parken nutzbar |
| OBD-Saver (Einbau) | rund 200 Euro | schützt nur die Diagnosebuchse |
Der ADAC rät außerdem zu einem klaren Punkt, den Rimac ignoriert hat: das gestohlene Auto nicht selbst verfolgen. Melde den Diebstahl stattdessen sofort der Polizei und gib ihr die Ortungsdaten.
Bugatti Chiron gestohlen mit Schlüssel im Auto: Was die Versicherung sagen würde
Rimac kann es verschmerzen, wenn sein Bugatti Chiron gestohlen wird. Für dich sieht das aber anders aus. Grundsätzlich zahlt bei Diebstahl die Teilkasko, und in der Vollkasko ist das automatisch enthalten. Laut ADAC bleibt dein Schadenfreiheitsrabatt dabei unberührt.
Spannend wird es allerdings beim Schlüssel. Nach Paragraf 81 Absatz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes darf der Versicherer kürzen, wenn du den Schaden grob fahrlässig herbeigeführt hast. Die Kürzung richtet sich dabei nach der Schwere des Verschuldens. Ein Schlüssel, der offen im Auto liegt, ist dafür ein klassisches Beispiel.
Was Gerichte bei Schlüsselfehlern entschieden haben
Stiftung Warentest hat dazu Urteile gesammelt. Die Spanne ist groß:
- 50 Prozent weniger, weil ein Zweitschlüssel im Handschuhfach lag (AG Rheinbach).
- 90 Prozent weniger, weil der Schlüssel in einer Jacke an der Restaurant-Garderobe hing (LG Köln).
- Keine Kürzung, weil der Ersatzschlüssel von außen nicht sichtbar in der geschlossenen Mittelkonsole lag (LG Ingolstadt).
Außerdem warnt Stiftung Warentest vor einer Falle im Kleingedruckten. Viele Tarife verzichten zwar auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Beim Diebstahl gilt dieser Verzicht aber oft nicht. Lies deine Bedingungen also genau, bevor du dich darauf verlässt.
Dazu kommt das Verkehrsrecht. Denn laut Paragraf 14 StVO musst du dein Auto gegen unbefugte Benutzung sichern. Der Bußgeldkatalog sieht dafür 15 Euro vor. Kroatien kennt laut Index.hr eine ähnliche Regel, dort drohen 30 Euro Strafe. Ob sie auf einem Firmengelände greift, ist allerdings offen.
Autodiebstahl in Deutschland: Die Zahlen hinter dem Einzelfall
Der Fall Rimac ist spektakulär, aber untypisch. Die aktuellste Auswertung des Versichererverbands GDV gilt für 2024 und erschien im September 2025. Damals verschwanden 14.162 kaskoversicherte Pkw, rund 2,9 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Versicherer zahlten dafür rund 293 Millionen Euro.
Berlin bleibt die Hochburg. Dort fehlten 3.855 Autos, also mehr als jedes vierte gestohlene Auto bundesweit. Bayern kam dagegen auf 559 Fälle.
| Platz | Modell | Diebstähle je 10.000 versicherte Autos | Schaden je Fall |
|---|---|---|---|
| 1 | Lexus NX (1. Generation) | 130 | 26.730 Euro |
| 2 | Toyota Land Cruiser (4. Gen.) | 104 | 41.268 Euro |
| 3 | Lexus UX (1. Generation) | 99 | 17.504 Euro |
| 12 | Kia EV6 (1. Generation) | 46 | 35.520 Euro |
| 18 | Porsche 911 (7. Generation) | 39 | 100.581 Euro |
Eine trockene Pointe liefert die Statistik gleich mit. Denn Rimac jagte seinen Bugatti ausgerechnet in einem Porsche 911. Genau dieses Modell ist laut GDV der teuerste Diebstahl pro Fall in Deutschland, mit über 100.000 Euro.
Keyless: Das größere Risiko für normale Autos
Wer eine Schlagzeile wie Bugatti Chiron gestohlen liest, denkt an Profibanden mit Laptop. Im Fall Rimac brauchte es dagegen keinen Trick. Bei normalen Autos ist der Funkschlüssel die größere Lücke. Der ADAC testet Keyless-Systeme seit zehn Jahren und hat inzwischen über 850 Autos geprüft. Dabei ließ sich fast die Hälfte mit einem verlängerten Funksignal öffnen. Bei rund einem Drittel sprang sogar der Motor an.
Sicher sind laut ADAC Systeme mit Ultra-Breitband (UWB), weil sie die Entfernung zum Schlüssel messen. Frag deshalb beim Kauf gezielt danach. Bis dahin helfen eine abschirmende Hülle oder eine Metalldose. Leg den Schlüssel außerdem nicht direkt an die Haustür.
Warum Autodiebe Richtung Grenze fahren
Mit dem als gestohlen gemeldeten Bugatti Chiron führte der Weg des Tatverdächtigen über zwei Grenzen. Laut Rimac wollte er nach Deutschland. Das Muster ist bekannt, denn jede Grenze bringt eine neue Zuständigkeit. Die Polizei im Nachbarland braucht erst die Informationen, bevor sie handeln kann.
Seit dem 1. Januar 2023 gehört Kroatien zum Schengen-Raum, schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung. Für die Fahndung über Grenzen nutzen die Schengen-Staaten das Schengener Informationssystem. Laut EU-Kommission erfasst es Personen und Gegenstände, dazu betreibt jedes Land ein eigenes Sirene-Büro für den Austausch.
In diesem Fall lief es jedenfalls schnell. Laut Polizeimeldung arbeiteten slowenische und österreichische Behörden bei der Fahndung zusammen. Dabei hat der direkte Draht über den Gruppenchat vermutlich mehr Zeit gespart als jedes Formular. Danach übernahm das Landeskriminalamt Steiermark die Ermittlungen.
Was am Bugatti-Chiron-Diebstahl noch offen ist
Einige Punkte sind ungeklärt, deshalb trenne ich sie bewusst von den Fakten. Tatverdächtig, den Bugatti Chiron gestohlen zu haben, ist laut Polizei ein 36-jähriger Kroate. Er hat die Tat bei der Vernehmung umfassend gestanden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz ist er auf freiem Fuß angezeigt. Bis zu einem Urteil gilt für ihn die Unschuldsvermutung.
Zum Schaden gibt es nur Bilder und Rimacs Worte. Laut CarExpert zeigen Fotos Kratzer an der unteren Frontschürze und am Lufteinlass. Rimac spricht von einem kleinen Schaden, den Bugatti reparieren will. Die genaue Höhe ist jedoch noch nicht bekannt.
Kritik am Umgang mit dem gestohlenen Bugatti Chiron gibt es auch. Der kroatische Verkehrsfachmann Željko Marušić warnt laut Dnevno.hr davor, die private Verfolgung als Heldentat zu feiern. Denn sie gefährde andere Verkehrsteilnehmer. Zudem müssten mögliche Tempoverstöße nach slowenischem und österreichischem Recht geprüft werden. Für eine Inszenierung sieht er aber keinen Beleg.

Mein Fazit: Ein Bugatti Chiron ist nur so sicher wie sein Schlüssel
Ein Bugatti Chiron gestohlen vom eigenen Hof und nach wenigen Stunden wieder da: Das hat zwei Gründe. Erstens wusste das Auto jederzeit, wo es war. Zweitens saß die Polizei praktisch mit im Chat. Ohne diese Kombination wäre der Chiron vielleicht nicht an der A9, sondern irgendwo weit hinter der deutschen Grenze aufgetaucht.
Für dich heißt das also konkret:
- Falls dein Auto eine Hersteller-App mit Ortung hat, prüf den Vertrag und schalte den Privat-Modus nur bewusst ein.
- Wenn du Keyless ohne UWB fährst, nutz eine Abschirmhülle oder deaktiviere die Funktion im Menü.
- Bei einem älteren Auto rüste einen GPS-Tracker mit eigener SIM nach und teste ihn vorher.
- Finger weg davon, den Schlüssel im Auto liegen zu lassen, auch auf dem eigenen Hof.
- Finger weg von Verfolgungsjagden. Gib die Daten der Polizei, nicht dem Gaspedal.
Mein Eindruck nach allen Quellen: Rimac hat Glück gehabt, aber auch gut vorgesorgt. Die Lektion gilt für jedes Auto, vom Kia bis zum Bugatti. Selbst ein Hypercar-Chef ist nur so geschützt wie der Ort, an dem sein Schlüssel liegt. Rimac hat daraus übrigens schon gelernt: Schlüssel bleiben auf dem Campus künftig nicht mehr im Auto.
Häufige Fragen: Bugatti Chiron gestohlen
Gestohlen wurde der Bugatti Chiron Sport von Mate Rimac, dem Chef von Bugatti Rimac. Laut Polizei verschwand der rund drei Millionen Euro teure Wagen am Nachmittag des 28. Oktober 2026 von einem Firmengelände nahe Zagreb. Nach Rimacs Schilderung lag der Schlüssel im Auto.
Die steirische Autobahnpolizei stoppte den Wagen kurz nach 19 Uhr an einer Tankstelle an der A9 bei Seiersberg-Pirka südlich von Graz. Der Fahrer war zuvor über Slowenien und den Grenzübergang Spielfeld nach Österreich gefahren. Ein 36-jähriger Kroate wurde festgenommen, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Der Bugatti sendet laut Rimac laufend Position, Tempo und Tankfüllung an einen Server. Sein Team teilte den Standort in einem Gruppenchat, in dem nach Rimacs Darstellung auch ein österreichischer Polizist mitlas. Dadurch wusste die Polizei jederzeit, wo der Wagen fuhr.
Weitere Fragen: Bugatti Chiron gestohlen
Grundsätzlich zahlt die Teilkasko bei Diebstahl. Liegt der Schlüssel offen im Auto, kann der Versicherer nach Paragraf 81 VVG wegen grober Fahrlässigkeit kürzen, je nach Schwere des Verschuldens bis auf null. Ein Verzicht auf diesen Einwand gilt bei Diebstahl laut Stiftung Warentest allerdings oft nicht.
Ja, ein Tracker im eigenen Auto ist als Diebstahlschutz erlaubt. Strafbar macht sich aber, wer damit heimlich andere Menschen überwacht. Laut ADAC kosten Tracker 20 bis über 100 Euro, oft kommt eine SIM-Gebühr dazu. Störsender und fehlender Empfang in Tiefgaragen bleiben Schwachstellen.
Laut aktueller GDV-Auswertung für 2024 verschwanden 14.162 kaskoversicherte Pkw, rund 2,9 Prozent weniger als 2023. Dabei lag der durchschnittliche Schaden bei 20.728 Euro pro Fall. Berlin ist mit 3.855 Diebstählen die Hochburg.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Autonachrichten, Kaufberatung und die echten Kosten rund ums Auto, von der Versicherung bis zum Diebstahlschutz.
Quellen
Letzte Aktualisierung: 30.10.2026
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