BYD Verkaufszahlen Oktober

BYD Verkaufszahlen Oktober: 170.194 Autos gehen ins Ausland, was heißt das für dich?

12 Min. Lesezeit

Inhalt (13 Abschnitte)
  1. Warum die BYD Verkaufszahlen Oktober mehr verraten als sonst
  2. Verkaufszahlen im Oktober: drei Ebenen, die du nie verwechseln solltest
  3. BYD Verkaufszahlen Oktober im Detail
  4. Geely, Chery und Co.: die Verkaufszahlen im Oktober
  5. Exportrekorde im Oktober: Chery und Geely
  6. Leapmotor, XPeng, NIO: Verkaufszahlen der Jungen im Oktober
  7. Was von den Verkaufszahlen im Oktober in Deutschland ankommt
  8. Warum der Exportdruck deine Preise drückt
  9. Was die BYD Verkaufszahlen Oktober nicht verraten
  10. Mein Fazit: Was die Verkaufszahlen vom Oktober für dich heißen
  11. Häufige Fragen: BYD Verkaufszahlen Oktober
  12. Weiterlesen auf AutoColumn
  13. Quellen

Die BYD Verkaufszahlen Oktober 2026 zeigen ein Rekordtempo im Export. Ganze 170.194 Autos gingen ins Ausland, das sind 102,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Weltweit verkaufte BYD 490.168 Elektroautos und Plug-in-Hybride, also elf Prozent mehr. In China dagegen schrumpfte der Absatz um 10,6 Prozent. Der Konzern wächst somit fast nur noch außerhalb der Heimat.

Ich habe die Meldungen von BYD, Geely, Chery, Leapmotor, XPeng und NIO nebeneinandergelegt. Dabei trenne ich drei Zahlen sauber, die ständig vermischt werden: Weltabsatz, Export und echte Zulassungen in Deutschland. Am Ende weißt du deshalb, wer im Ausland gewinnt und was das für deinen nächsten Autokauf bedeutet.


Warum die BYD Verkaufszahlen Oktober mehr verraten als sonst

Der chinesische Heimatmarkt ist für BYD gerade kein Wachstumsmotor mehr. Von Januar bis Oktober 2026 verkaufte der Konzern in China 2.108.590 Autos, laut CnEVPost 27,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Ausland waren es dagegen 1.513.154 Autos, ein Plus von 93,8 Prozent. Unter dem Strich liegt BYD nach zehn Monaten deshalb sogar leicht im Minus, und zwar bei 2,2 Prozent.

Genau das ist die eigentliche Nachricht hinter dem Oktober. Denn ein Hersteller, der zu Hause verliert, muss seine Fabriken anders auslasten. Er schickt also mehr Autos in andere Märkte, auch nach Europa. Dort spürst du das am Ende im Preis.

Korrektur: Das große Minus bei BYD im Oktober stammt von 2025

Im Netz kursiert eine Schlagzeile von just-auto, nach der die globalen BYD-Verkäufe im Oktober um 20 Prozent eingebrochen seien. Allerdings stammt dieser Text vom 3. November 2025. Er beschreibt also den Oktober 2025, als BYD 441.706 Autos absetzte. Im Artikel selbst steht dabei sogar nur ein Minus von zwölf Prozent.

Für 2026 gilt dagegen das Gegenteil. Der Oktober war der stärkste Monat des Jahres, und zugleich war es das sechste Vorjahresplus in Folge. Wer die alte Zeile teilt, verbreitet also eine falsche Momentaufnahme.

Verkaufszahlen im Oktober: drei Ebenen, die du nie verwechseln solltest

Wenn chinesische Hersteller Monatszahlen melden, meinen sie fast immer verkaufte Autos ab Werk. Das ist jedoch etwas anderes als eine Zulassung in Deutschland. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf drei Ebenen.

Die erste Ebene ist der Weltabsatz, den BYD Anfang des Folgemonats meldet. Er lag im Oktober bei 490.168 Autos. Die zweite Ebene ist der Export, also alles außerhalb Chinas. Hier meldet BYD 170.194 Autos. Die dritte Ebene sind echte Neuzulassungen, und zwar in Europa laut Herstellerverband ACEA oder in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Der Export ist also nicht gleich Europa. Ein großer Teil geht in andere Weltregionen, BYD will zum Beispiel sein Werk in Brasilien ausbauen. Zudem können Autos mitzählen, die gerade erst auf dem Schiff stehen. Bis sie dann bei einem deutschen Händler stehen, vergehen oft Wochen.

Wann die Oktober-Daten für Deutschland kommen

Die Zulassungen für Oktober veröffentlicht das KBA voraussichtlich am 5. November 2026. Für Europa meldet die ACEA dagegen erst rund drei Wochen nach Monatsende. Die Septemberdaten kamen zum Beispiel am 22. Oktober. Bis dahin sind die September-Werte deshalb die frischesten echten Zulassungszahlen.

BYD Verkaufszahlen Oktober im Detail

Hinter der Gesamtzahl steckt eine klare Verschiebung. BYD verkaufte im Oktober 305.743 reine Elektro-Pkw, 37,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit lag dieser Wert erstmals über 300.000. Die Plug-in-Hybride fielen dagegen auf 177.382 Autos, ein Minus von 17,2 Prozent.

Dazu kamen 7.043 Nutzfahrzeuge. Im Vergleich zum September stieg der Gesamtabsatz um 5,7 Prozent. Der Export gab hingegen gegenüber dem Vormonat um 5,8 Prozent nach. Ein Rekordmonat im Ausland war der Oktober also nicht, trotz der Verdopplung zum Vorjahr.

Insgesamt gingen damit rund 35 Prozent aller BYD-Autos ins Ausland. Gemessen am Oktobertempo verkauft BYD weltweit etwa 660 Autos pro Stunde. Die 6.040 BYD aus der deutschen Septemberstatistik entsprechen folglich gut neun Stunden Weltabsatz. Das relativiert auch manche Schlagzeile über die „Flut“ aus China.

Die Quartalsbilanz: Gewinn wächst, Lager wächst schneller

Am 29. Oktober legte BYD die Zahlen für das dritte Quartal vor. Laut Reuters stieg der Nettogewinn um 28 Prozent auf 10 Milliarden Yuan. Der Umsatz wuchs zudem um 13,6 Prozent auf 221,5 Milliarden Yuan. Trotzdem verfehlte BYD die Schätzungen der Analysten, die bei 11,4 bis 12,95 Milliarden Yuan lagen.

Spannender finde ich allerdings zwei Posten aus der Bilanz. Die Forderungen aus Lieferungen stiegen seit Jahresbeginn um 52,6 Prozent, die Vorräte sogar um 60,1 Prozent. Mehr Autos im Lager bedeuten aber mehr Druck, sie zu verkaufen. Und dieser Druck landet am Ende bei den Händlern, also auch bei dir.

Geely, Chery und Co.: die Verkaufszahlen im Oktober

BYD ist nicht allein. Alle großen chinesischen Hersteller drängen ins Ausland, allerdings mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Die Übersicht stammt aus den Meldungen vom 1. November 2026, die CnEVPost zusammengefasst hat.

HerstellerAbsatz Oktober (zum Vorjahr)davon Export (zum Vorjahr)
BYD490.168 (+11,0 %)170.194 (+102,8 %)
Geely Auto310.183 (+1,0 %)107.153 (+157,8 %)
Chery Gruppe295.934 (+5,3 %)200.618 (+58,7 %)
Leapmotor106.127 (+51,0 %)keine Angabe
XPeng50.237 (+19,6 %)13.326 (+166 %)
NIO Gruppe34.246 (-15,2 %)keine Angabe

[BILD 1 EINFÜGEN: byd-verkaufszahlen-oktober-2026-china-hersteller-export.png] Alt-Text: BYD Verkaufszahlen Oktober 2026 im Vergleich mit Geely, Chery, Leapmotor, XPeng und NIO Bildunterschrift: Chery exportiert mehr als BYD, obwohl BYD insgesamt viel mehr verkauft (Grafik: AutoColumn, Daten: Hersteller via CnEVPost)

Exportrekorde im Oktober: Chery und Geely

Chery: der stille Exportmeister

Im Oktober verkaufte Chery 295.934 Autos, davon 200.618 im Export. Damit gingen rund 68 Prozent ins Ausland, so viel wie bei keinem anderen Hersteller in dieser Übersicht. Schon zum dritten Mal in diesem Jahr lag der Export über 200.000 Autos. Seit Januar summiert er sich auf 1.751.766 Autos, ein Plus von 64,8 Prozent.

In Europa verkauft Chery vor allem über Omoda und Jaecoo. Die Chery Gruppe kam dort im September laut ACEA auf 52.801 Neuzulassungen. Das waren sogar 185,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Geely: Export fast verdreifacht, China bricht ein

Bei Geely Auto ist das Muster noch extremer. Der Export stieg um 157,8 Prozent auf 107.153 Autos, während der Absatz in China um 23,6 Prozent auf 203.030 fiel. Unter dem Strich blieb deshalb nur ein Gesamtplus von einem Prozent. Der Anteil der E-Autos und Plug-in-Hybride erreichte allerdings einen Rekord von 69 Prozent.

Sein Exportziel hat Geely im August von 640.000 auf 920.000 Autos angehoben. Nach zehn Monaten stehen bereits 904.823 Autos in der Statistik, also 98 Prozent. In Deutschland ist die Marke Geely dagegen noch klein. Im September zählte das KBA nämlich nur 1.011 Neuzulassungen.

Leapmotor, XPeng, NIO: Verkaufszahlen der Jungen im Oktober

Leapmotor: Rekord, aber das Millionenziel wackelt

Im Oktober lieferte Leapmotor 106.127 Autos aus, 51 Prozent mehr als im Vorjahr. Es war bereits der vierte Monat in Folge über 100.000. Seit Januar summieren sich die Auslieferungen auf 772.666 Autos. Für das Ziel von einer Million fehlen deshalb noch 227.334 Autos, also rund 113.700 pro Monat.

Das ist jedoch mehr als im Rekordmonat Oktober. Zudem hat sich das Wachstum zum Vormonat auf 0,5 Prozent verlangsamt. Eine Exportzahl für Oktober nennt die Meldung nicht. In Europa wuchs Leapmotor im September dagegen um 323,9 Prozent auf 14.594 Neuzulassungen, in Deutschland um 191,4 Prozent auf 2.652.

XPeng: erstmals über 50.000

XPeng knackte im Oktober erstmals die Marke von 50.000 Auslieferungen. Der Wert von 50.237 lag 19,6 Prozent über dem Vorjahr und sogar 21,8 Prozent über dem September. Im Ausland lieferte XPeng zudem 13.326 Autos aus, ein Plus von 166 Prozent und ein neuer Rekord.

Damit verkauft XPeng mehr als jedes vierte Auto außerhalb Chinas. In Deutschland stiegen die Zulassungen im September um 418,7 Prozent auf 1.250. Das klingt gewaltig, allerdings von einer sehr kleinen Basis aus.

NIO: erster Rückgang nach 31 Monaten

NIO ist der Verlierer des Monats. Der Konzern lieferte 34.246 Autos aus, also 15,2 Prozent weniger als im Oktober 2025. Damit endet laut CnEVPost eine Serie von 31 Monaten mit Wachstum zum Vorjahr. Vor allem die Familienmarke Onvo brach ein, und zwar um 51,7 Prozent auf 8.383 Autos.

Die Kernmarke NIO legte dagegen um 5,7 Prozent auf 18.125 zu. Der Kleinwagen Firefly erreichte mit 7.738 Autos und plus 30,9 Prozent sogar einen Rekord. Gerade Firefly ist für Europa interessant, weil er die günstigste Tür in die NIO-Welt ist.

Was von den Verkaufszahlen im Oktober in Deutschland ankommt

Jetzt wird es konkret. Denn für dich als Käufer zählt nicht, wie viele Autos nach Brasilien gehen. Entscheidend ist vielmehr, wie präsent eine Marke hier ist, mit Händlern, Service und Wiederverkaufswert. Die frischesten Daten dazu sind die KBA-Zahlen für September 2026.

MarkeNeuzulassungen September 2026 (zum Vorjahr)Januar bis September 2026
Tesla12.552 (+268,7 %)44.810
BYD6.040 (+85,6 %)42.788
MG Roewe4.206 (+60,8 %)keine Angabe
Leapmotor2.652 (+191,4 %)16.044
XPeng1.250 (+418,7 %)7.023
Geely1.011 (kein Vorjahreswert)keine Angabe

Insgesamt kamen im September 256.774 neue Pkw auf deutsche Straßen, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Davon waren 88.599 reine E-Autos, das entspricht einem Anteil von 34,5 Prozent. BYD erreichte dabei 2,4 Prozent Marktanteil und liegt damit klar vor allen anderen China-Marken.

Europa als Zwischenschritt

Auf europäischer Ebene ist der Abstand kleiner, als viele denken. Laut ACEA verkaufte die Chery Gruppe im September 52.801 Autos in Europa. Damit lag sie sogar vor BYD mit 49.953. SAIC mit MG folgte mit 41.987 Autos, Leapmotor mit 14.594. Zum Vergleich kam Tesla auf 68.776 Neuzulassungen.

Bemerkenswert ist dabei der Antrieb. Laut Reuters waren bei BYD, SAIC und Chery mehr als die Hälfte der Europa-Verkäufe Hybride. Das hat einen handfesten Grund, nämlich die EU-Zölle.

Warum der Exportdruck deine Preise drückt

Seit Oktober 2024 erhebt die EU auf reine E-Autos aus China Ausgleichszölle von 7,8 bis 35,3 Prozent. Dazu kommt der normale Einfuhrzoll von zehn Prozent. Seit Januar 2026 können Hersteller diese Zölle allerdings durch Mindestpreis-Zusagen ersetzen. Als ersten Fall akzeptierte die EU-Kommission im Februar den Cupra Tavascan aus dem VW-Werk in Anhui. Mehr dazu liest du in unserer Erklärung zu EU-Mindestpreisen und Strafzöllen.

Plug-in-Hybride fallen dagegen nicht unter diese Ausgleichszölle. Deshalb schicken BYD und Chery so viele davon nach Europa. Für dich heißt das, dass der Preiskampf gerade bei Plug-in-Hybriden aus China besonders hart ist.

Was BYD in Deutschland gerade anbietet

Der Druck aus dem Lager zeigt sich bereits in den Angeboten. Laut BYD laufen vom 1. bis 28. November 2026 die „Black Weeks“. Dabei gibt es bis zu 24.000 Euro Nachlass auf den Barpreis. Den hauseigenen E-Bonus gab es im Oktober, und er kommt vom 29. November bis 31. Dezember zurück. Zusätzlich kann die staatliche Prämie von bis zu 6.000 Euro kommen, sofern du die Einkommens- und Kindergrenzen erfüllst.

Die Finanzierungsbeispiele von BYD zeigen die Spanne. Beim Seal 6 DM-i Touring Boost nennt BYD 11.010 Euro Nachlass, beim Seal U DM-i Design 10.000 Euro. Beim Dolphin Surf Active sind es dagegen nur 2.423 Euro. Die großen Rabatte sitzen also vor allem bei den Plug-in-Hybriden.

Händler und Werk: BYD rückt näher

Auch das Händlernetz wächst schnell. Im Juni unterschrieb BYD laut Autohaus den 200. Händlervertrag in Deutschland, Anfang 2025 waren es erst 26 Standorte. Bis Ende 2026 sollen es sogar rund 350 Verkaufs- und Servicestandorte werden.

Dazu kommt das BYD-Werk in Ungarn. Laut Reuters startet die Serienfertigung in Szeged allerdings erst im vierten Quartal 2026, ein Jahr später als geplant. Als erstes Modell ist der Dolphin Surf vorgesehen. Ein Auto aus der EU zahlt dann keinen China-Zoll mehr.

Was die BYD Verkaufszahlen Oktober nicht verraten

So eindrucksvoll die Kurven aussehen, die Zahlen haben Lücken. Erstens sind Herstellermeldungen oft Großhandelszahlen. Sie zeigen also, was das Werk verlässt, nicht was ein Kunde kauft. Zweitens nennen Leapmotor und NIO in ihren Meldungen keinen Exportwert für Oktober.

Drittens fasst die Chery Gruppe mehrere Marken zusammen, darunter Omoda, Jaecoo und Jetour. Viertens wachsen bei BYD Lager und Forderungen schneller als der Umsatz. Das kann auf volle Händlerhöfe hindeuten. Für dich ist das kurzfristig gut, für den Restwert deines Autos dagegen eher nicht.

Rabatte und Restwert gehören zusammen

Wenn ein Hersteller seinen Neupreis um 10.000 Euro senkt, sinkt auch der Wert gebrauchter Autos derselben Baureihe. Das trifft vor allem Leasing-Rückläufer und Käufer, die nach drei Jahren verkaufen wollen. Rechne deshalb nicht nur mit dem Rabatt, sondern auch mit dem Wiederverkauf.

Ein einfaches Beispiel zeigt das Problem. Kaufst du heute mit 10.000 Euro Nachlass, zahlst du zwar weniger. Wenn BYD die Preise aber im nächsten Jahr erneut senkt, fällt auch dein Gebrauchtwert. Der Rabatt ist deshalb nur dann ein echter Gewinn, wenn du das Auto lange fährst.

Mein Fazit: Was die Verkaufszahlen vom Oktober für dich heißen

Die BYD Verkaufszahlen Oktober zeigen einen Konzern, der zu Hause schwächelt und sich die Welt als Ventil sucht. Chery exportiert sogar mehr, Geely wächst im Ausland dagegen am schnellsten. Leapmotor und XPeng legen kräftig zu, während NIO erstmals seit über zweieinhalb Jahren verliert. Für den deutschen Markt bedeutet das vor allem eines: mehr Angebot und mehr Rabatte.

Meine Kaufempfehlung nach den Oktoberzahlen

  • Du willst einen BYD: Kauf jetzt, aber verhandle. Die Black Weeks und der E-Bonus ab 29. November geben dir nämlich Spielraum. Prüfe zudem, ob dein Händler die staatliche Prämie korrekt einrechnet.
  • Du schwankst zwischen Plug-in-Hybrid und E-Auto: Wenn du viel Kurzstrecke fährst, ist ein günstiger China-Hybrid gerade sehr attraktiv. Bei hoher Laufleistung würde ich trotzdem zum reinen E-Auto greifen, weil Strom meist günstiger ist als Benzin.
  • Du denkst an Leapmotor oder XPeng: Beide wachsen in Deutschland stark. Frag allerdings vor dem Kauf nach der nächsten Werkstatt und nach Ersatzteilen.
  • Du überlegst NIO oder Onvo: Hier wäre ich vorsichtig. Der Rückgang bei Onvo um 51,7 Prozent ist ein Warnsignal, deshalb würde ich hier lieber leasen als kaufen.
  • Finger weg, wenn du ein Auto mehr als fünf Jahre fahren willst und kein Händler in deiner Nähe sitzt. Denn ein guter Preis hilft wenig, wenn die Werkstatt 150 Kilometer entfernt ist.

Mein Rat zum Timing: Warte die KBA-Zahlen für Oktober ab, die am 5. November kommen sollen. Wenn BYD hier weiter so stark wächst, bleiben die Rabatte vermutlich bis Jahresende hoch. Und falls ein Händler drängelt, frag ihn ruhig nach seinem Lagerbestand.


BYD Verkaufszahlen Oktober

Häufige Fragen: BYD Verkaufszahlen Oktober

Wie hoch sind die BYD Verkaufszahlen Oktober 2026?

BYD hat im Oktober 2026 weltweit 490.168 Elektroautos und Plug-in-Hybride verkauft, elf Prozent mehr als im Oktober 2025. Davon gingen 170.194 Autos ins Ausland, ein Plus von 102,8 Prozent. In China sank der Absatz dagegen um 10,6 Prozent auf 319.974 Autos.

Sind die BYD Verkäufe im Oktober um 20 Prozent eingebrochen?

Nein, diese Schlagzeile von just-auto stammt vom November 2025 und betrifft den Oktober 2025. Damals verkaufte BYD 441.706 Autos, im Text war von zwölf Prozent Minus die Rede. Im Oktober 2026 wuchs BYD dagegen um elf Prozent.

Wie viele BYD werden in Deutschland zugelassen?

Laut Kraftfahrt-Bundesamt kamen im September 2026 in Deutschland 6.040 neue BYD auf die Straße, 85,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Januar bis September waren es 42.788 Autos. Die Oktoberzahlen will das KBA voraussichtlich am 5. November 2026 veröffentlichen.

Weitere Fragen: BYD Verkaufszahlen Oktober

Welcher chinesische Autohersteller exportiert die meisten Autos?

Im Oktober 2026 exportierte die Chery Gruppe 200.618 Autos und damit mehr als BYD mit 170.194. Bei Chery gehen rund 68 Prozent aller Autos ins Ausland. Geely kam auf 107.153 Exporte, ein Plus von 157,8 Prozent.

Warum sind die NIO Auslieferungen im Oktober 2026 gesunken?

NIO lieferte im Oktober 2026 nur 34.246 Autos aus, 15,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund ist die Marke Onvo, deren Auslieferungen um 51,7 Prozent auf 8.383 fielen. Die Kernmarke NIO und der Kleinwagen Firefly legten dagegen zu.

Gibt es im November 2026 Rabatte bei BYD in Deutschland?

Ja, laut BYD laufen vom 1. bis 28. November 2026 die Black Weeks mit bis zu 24.000 Euro Nachlass auf den Barpreis. Vom 29. November bis 31. Dezember gilt wieder der BYD E-Bonus. Die staatliche Prämie von bis zu 6.000 Euro kann je nach Haushalt hinzukommen.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, neue Marken aus China auf dem deutschen Markt und die Frage, welches Auto sich für Käufer wirklich rechnet.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 03.11.2026