Die Royal Enfield Himalayan 750 steht kurz vor ihrer Premiere, und der Hersteller hat sie Ende Oktober offiziell angeteasert. Das Teaser-Motiv trägt Koordinaten aus dem Zentrum von Mailand. Dort läuft vom 3. bis 8. November die EICMA. Technische Daten hat Royal Enfield bis heute nicht veröffentlicht. Trotzdem kursieren längst PS-Zahlen, Radgrößen und Preise.
Ich habe die Berichte aus Indien, Italien und Deutschland Zeile für Zeile verglichen. Dabei trenne ich sauber zwischen dem, was Royal Enfield selbst gezeigt hat, und reinen Medienberichten. Außerdem rechne ich aus den deutschen und indischen Listenpreisen einen realistischen Preis hoch. Zum Schluss stelle ich die neue Himalayan gegen acht Reiseenduros, die du heute kaufen kannst.
Warum die Royal Enfield Himalayan 750 jetzt Thema ist
Ende Oktober 2026 hat Royal Enfield auf Instagram den ersten offiziellen Teaser gezeigt. Zu sehen ist eine Reiseenduro samt Fahrer als Silhouette vor rotem Himmel. Dazu kommen die Koordinaten 45.4647° N und 9.1885° E. Laut DriveSpark zeigen sie auf das Zentrum von Mailand, nicht auf das Messegelände in Rho. Die Bildunterschrift kündigt die Enthüllung für den nächsten Monat an, berichtet NewsBytes.
Die EICMA 2026 öffnet am 3. und 4. November für Presse und Fachbesucher. Vom 5. bis 8. November kommt dann das Publikum in die Hallen der Fiera Milano. Einen genauen Termin für die Enthüllung nennt Royal Enfield bisher nicht. Viel spricht aber für einen der beiden Pressetage.
Ganz neu ist das Motorrad nicht. Schon auf der EICMA 2025 stand ein fahrbereiter Prototyp mit Zweizylinder auf dem Stand der Inder. Damals sagte Konzernchef B. Govindarajan dem Magazin MCN, die Serie komme wohl zur EICMA 2026. Im Spätsommer zeigte Royal Enfield die Maschine dann im eigenen Himalayan Base Camp in Leh. Anfang Oktober tauchte die Serienversion in Indien in vier Farben auf, berichtet MOTORRAD.
Für Indien nennt BikeWale die Motoverse am 29. November in Goa als wahrscheinlichen Marktstart. Für Europa erwartet der italienische Zubehörhändler Endurrad den Verkaufsstart im Jahr 2027. Bestätigt ist davon nichts. Wer also jetzt schon einen Händler nach einem Bestelltermin fragt, bekommt bestenfalls eine Vermutung.
Fakten-Check: Was Royal Enfield bestätigt hat und was nicht
Jede Zeile nennt ihre Quelle. „Bestätigt“ heißt: Royal Enfield hat es gezeigt oder gesagt. „Gesehen“ heißt: Es ist an offiziell ausgestellten Maschinen sichtbar. „Berichtet“ heißt dagegen: Medien nennen es, oft nach Erlkönigfotos.
| Punkt | Stand | Quelle |
|---|---|---|
| Prototyp mit Zweizylinder, neuem Rahmen und Zentralfederbein | Bestätigt, EICMA 2025 | Autocar India, 05.11.2025 |
| Premiere im November 2026 | Bestätigt per Teaser | NewsBytes, 26.10.2026 |
| Ort Mailand | Sehr wahrscheinlich, Koordinaten im Teaser | DriveSpark |
| Hubraum | Rund 750 cm³ berichtet, exakter Wert noch nicht bekannt | BikeAdvice, 06.08.2026 |
| Motor | Berichtet: luft- und ölgekühlter Reihentwin auf Basis des 648ers, sechs Gänge | MOTORRAD, 06.10.2026 |
| Leistung | Berichtet: 55 bis 60 PS, teils 60 bis 65 PS | MOTORRAD, Motorrad & Reisen, 11.10.2026 |
| Drehmoment | Berichtet: 60 bis 65 Nm | BikeDekho, 26.10.2026, BikeWale, 19.08.2026 |
| Räder | Gesehen: 19 Zoll vorn, 17 Zoll hinten | Autocar India |
| Felgen | Gesehen: Guss oder schlauchlose Speichen | BikeWale, 07.09.2026 |
| Fahrwerk | Gesehen: Upside-down-Gabel, Federbein mit Fernverstellung | BikeWale, 07.09.2026 |
| Bremsen | Berichtet: Doppelscheibe vorn, Sättel von Bybre | MOTORRAD |
| Cockpit | Gesehen: rundes TFT mit Google-Maps-Navigation | BikeWale, 07.09.2026 |
| Tempomat, Traktionskontrolle | Berichtet, Funktion nicht bestätigt | Endurrad, 16.10.2026 |
| Gewicht, Tank, Sitzhöhe | Schätzung: um 220 kg, knapp 20 Liter, gut 80 cm | MOTORRAD |
| Marktstart Indien | Berichtet: Motoverse Goa, 29.11.2026 | BikeWale, 07.09.2026 |
| Marktstart Europa | Berichtet: 2027 | Endurrad |
| Preis Deutschland | Noch nicht bekannt | keine |
Mein Eindruck: Das Gerüst steht. Aber die drei Zahlen für deinen Kauf fehlen: Leistung, Gewicht und Preis.
Vom Himalayan 411 zum Twin: wie Royal Enfield aufgestiegen ist
Die erste Himalayan kam Anfang 2016 in Indien auf den Markt. Ihr luftgekühlter Einzylinder mit 411 cm³ leistete rund 24,5 PS. Sie war langsam, schwer und einfach gebaut. Doch genau das machte sie bei Weltreisenden beliebt. In Deutschland listet Royal Enfield die Himalayan 410 übrigens noch heute ab 5.390 Euro.
Ende 2023 folgte die Himalayan 450 mit dem neuen Sherpa-Motor. Der flüssigkeitsgekühlte Einzylinder hat 452 cm³ und leistet 40 PS bei 8.000 Touren. Dazu kommen 40 Nm. Dabei wiegt sie fahrfertig die 450 laut Motorrad & Reisen 196 kg. Vorn dreht sich ein 21-Zoll-Rad, hinten ein 17-Zöller.
Parallel dazu baute Royal Enfield die 650er-Familie aus. Interceptor, Continental GT, Bear und Classic teilen sich einen luft- und ölgekühlten Zweizylinder mit 648 cm³. In Deutschland leistet er 47 PS, also 34,6 kW. Wer es elektrisch mag, findet bei uns auch die Royal Enfield Himalayan Electric als Ausblick.
Die neue Himalayan schließt die Lücke zwischen beiden Welten. Sie schickt den Twin auf die große Reise. Wichtig für dich: Mit 19 Zoll vorn zielt sie weniger aufs Gelände als die 450. Sie ist eher Transalp als Rallye-Enduro. Das finde ich ehrlich, denn die wenigsten Käufer fahren in der Wüste.

Royal Enfield in Deutschland: eigene Niederlassung statt Importeur
Lange lief der Vertrieb über die österreichische KSR Group. Im September 2023 beantragte KSR ein Sanierungsverfahren, meldete MOTORRAD. Seit 2025 verkauft Royal Enfield in Deutschland deshalb selbst, über eine Niederlassung der Royal Enfield Europe B.V. Österreich und die Schweiz blieben laut Motorrad & Reisen bei KSR.
Reibungslos lief der Wechsel nicht. Laut Auto-Medienportal vom März 2026 hatte die Insolvenz des alten Importeurs Lieferprobleme ausgelöst. Damals warteten rund 1.600 offene Bestellungen. Für 2026 peilt Royal Enfield 3.000 Neuzulassungen in Deutschland an, also ein Plus von 50 Prozent. Im Jahr 2025 kam die Marke damit auf Platz elf im deutschen Motorradmarkt.
Der Bestand ist überschaubar. Zum 1. Januar 2025 waren laut einer KBA-Auswertung von MOTORRAD 19.754 Royal Enfield zugelassen. Die Himalayan 450 kam allerdings bis Juli 2025 nur auf 417 Zulassungen, darunter vermutlich auch Vorführer. Die 350er bleiben die Bestseller der Marke.
Was heißt das für dich? Die Marke baut ihr Netz in Deutschland gerade erst selbst auf. Prüfe vor dem Kauf deshalb, wie weit die nächste Vertragswerkstatt entfernt ist. Bei einem Reisemotorrad ist das wichtiger als zwei PS mehr oder weniger.
Was Royal Enfield in Deutschland heute kostet
Royal Enfield nennt seine Preise als unverbindliche Empfehlung inklusive Überführung. Das ist angenehm, denn viele Japaner und Europäer rechnen Nebenkosten obendrauf. Die Werte stammen direkt von royalenfield.com, Stand 29.10.2026.
| Modell | Motor | Leistung | UVP ab |
|---|---|---|---|
| Himalayan 450 | 452 cm³, ein Zylinder | 40 PS | 5.920 Euro |
| Classic 650 | 648 cm³, zwei Zylinder | 47 PS | 7.090 Euro |
| Bear 650 | 648 cm³, zwei Zylinder | 47 PS | 7.640 Euro |
| Interceptor 650 | 648 cm³, zwei Zylinder | 47 PS | 7.720 Euro |
| Continental GT 650 | 648 cm³, zwei Zylinder | 47 PS | 7.720 Euro |
Auffällig ist die enge Spanne. Zwischen der günstigsten 450 und dem teuersten 650er-Einstieg liegen nur 1.800 Euro. Die Himalayan 450 mit schlauchlosen Speichenrädern kostet 6.470 Euro, die Mana Black 6.620 Euro. Dagegen kostet die Interceptor Mark 2 schon 8.020 Euro. Die Continental GT in Mr Clean liegt bei 8.120 Euro.
Mehr zur Classic liest du in unserem Porträt der Royal Enfield Classic 650 Twin. Für die Preisfrage zählt hier nur eins: Royal Enfield verlangt für einen Twin bisher kaum mehr als 8.000 Euro. Diese Schwelle muss die neue Himalayan zwangsläufig überspringen.
Was die Royal Enfield Himalayan 750 kosten dürfte
Einen offiziellen Preis gibt es nicht. Indische Portale erwarten rund 4,5 Lakh Rupien ab Showroom, schreibt BikeDekho. Ein Lakh steht für 100.000 Rupien. MOTORRAD tippt für Deutschland auf unter 9.000 Euro, SPEEDWEEK schrieb schon 2025 von unter 10.000 Euro.
Ich habe nachgerechnet, wie Royal Enfield indische Preise in deutsche übersetzt. Dafür teile ich den deutschen UVP durch den Preis in Delhi. Die indischen Werte gelten seit der Steuererhöhung im September 2025, laut 91wheels und RushLane.
| Modell | Indien (Lakh Rupien) | Deutschland (Euro) | Euro je Lakh |
|---|---|---|---|
| Himalayan 450 | 3,06 | 5.920 | 1.936 |
| Classic 650 | 3,61 | 7.090 | 1.964 |
| Bear 650 | 3,71 | 7.640 | 2.059 |
| Continental GT 650 | 3,49 | 7.720 | 2.212 |
| Interceptor 650 | 3,32 | 7.720 | 2.325 |
Mit 4,5 Lakh ergibt das 8.700 bis 10.500 Euro. Der mittlere Faktor landet bei rund 9.300 Euro. Allerdings hat die Rechnung Lücken, denn Farben und Varianten unterscheiden sich zwischen beiden Märkten leicht. Zudem ist schon der indische Preis nur eine Erwartung.
Meine Preiserwartung für Deutschland: rund 9.000 bis 10.000 Euro inklusive Überführung. Das ist meine Schätzung, kein Herstellerpreis. Eine Topversion mit schlauchlosen Speichenrädern dürfte darüber liegen. Bei der 450 kostet dieses Extra immerhin 550 Euro.

Royal Enfield Himalayan 750 gegen Transalp, Ténéré und Co.
So sieht das Umfeld beim Händler aus. Die Preise stammen von den Herstellern oder aus der Datenbank von Motorrad & Reisen, Stand 29.10.2026. Achte auf die Nebenkosten, denn jeder Hersteller rechnet anders.
| Modell | Leistung | Gewicht fahrfertig | Sitzhöhe | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| Himalayan 750 | noch nicht bekannt (berichtet 55 bis 60 PS) | noch nicht bekannt (Schätzung um 220 kg) | noch nicht bekannt | Erwartung 9.000 bis 10.000 € (Schätzung) |
| Himalayan 450 | 40 PS | 196 kg | 825 mm | 5.920 € inkl. Überführung |
| CFMoto 800MT Explore | 91 PS | 231 kg | 825 mm | 10.499 € inkl. Herstellernebenkosten |
| BMW F 800 GS | 87 PS | 227 kg | 815 mm | 10.650 € zzgl. Fracht |
| KTM 790 Adventure | 95 PS | 217 kg | 840 oder 860 mm | 11.290 € zzgl. 495 € Nebenkosten |
| Suzuki V-Strom 800DE | 84 PS | 230 kg | 855 mm | 11.490 € zzgl. Nebenkosten |
| Yamaha Ténéré 700 | 73 PS | 208 kg | 875 mm | 11.699 € inkl. Nebenkosten |
| Honda XL750 Transalp | 92 PS | 216 kg | 850 mm | 11.749 € inkl. Nebenkosten |
| Triumph Tiger 900 GT | 108 PS | 219 kg | 820 bis 840 mm | 13.595 € |
| BMW F 900 GS | 105 PS | 219 kg | 870 mm | 13.750 € zzgl. Fracht |
Die Transalp wiegt 2026 laut MOTORRAD wegen der serienmäßigen E-Clutch 216 statt 210 kg. Bei BMW ist das DIN-Leergewicht angegeben.
Wo die Inder Transalp und Ténéré unterbieten können
Der Preis ist die große Waffe. Liegt die Himalayan bei 9.500 Euro, spart sie gegenüber der Transalp rund 2.200 Euro. Selbst die günstigste Konkurrenz, die CFMoto 800MT Explore, wäre dann noch 1.000 Euro teurer. Für 2.200 Euro bekommst du Alukoffer, Navi-Halter und einen Satz Reifen.
Dazu kommt die Ausstattung. MOTORRAD hat auf den Erlkönigfotos ein hohes Windschild, Handprotektoren, einen Gepäckträger und einen Hauptständer gesehen. Sollte das tatsächlich Serie sein, sparst du weitere Zubehörkosten. Bei vielen Rivalen zahlst du genau diese Teile extra.
Auch die Sitzhöhe könnte passen, denn Schätzungen liegen bei gut 80 cm. Die Ténéré verlangt 875 mm, die F 900 GS sogar 870 mm. Für kleinere Fahrer wäre das ein echter Grund, die Inder anzuschauen.
Und dann ist da der Charakter. Laut BikeAdvice behält der Motor den Hubzapfenversatz von 270 Grad. Das klingt nach V2 und schiebt aus niedrigen Drehzahlen. Luft- und Ölkühlung bedeuten weniger Teile, weniger Schläuche und keinen Kühler im Steinschlag.
Ich glaube trotzdem nicht, dass die Himalayan die Transalp beim Fahren schlägt. Muss sie auch nicht. Schließlich verkauft Royal Enfield Gelassenheit, keine Rundenzeiten. Wer 95 PS will, ist hier falsch. Wer 60 PS mit Charakter für 9.500 Euro sucht, wird gerade das Angebot spannend finden.
A2-Führerschein: Passt die Enfield Himalayan 750?
Hier lohnt ein genauer Blick, denn A2-Fahrer sind eine Kernzielgruppe der Marke. Laut ADAC gelten für A2 drei Regeln. Das Motorrad darf höchstens 35 kW leisten. Das Verhältnis von Leistung zu Gewicht darf 0,2 kW pro Kilogramm nicht übersteigen. Und wenn es gedrosselt ist, darf die offene Version höchstens 70 kW gehabt haben.
Heute ist jede Royal Enfield aus meiner Preistabelle ab Werk A2-tauglich. Die 650er liegen mit 34,6 kW knapp unter der Grenze. Auch die Himalayan 450 bleibt mit 29,4 kW darunter. Die Royal Enfield Himalayan 750 dagegen läge mit 55 bis 60 PS bei rund 40 bis 44 kW. Das ist zu viel für A2.
Da sie aber deutlich unter 70 kW bleibt, wäre eine Drosselung erlaubt. MOTORRAD hält eine A2-Version mit 48 PS, also 35 kW, für möglich. Endurrad sieht dagegen keine Hinweise, dass Royal Enfield eine plant. Bestätigt ist nichts.
Meine Meinung: Eine gedrosselte Himalayan 750 hätte kaum mehr Leistung als eine Bear 650. Dafür wäre sie schwerer und teurer. Als A2-Fahrer würde ich deshalb eher zur 450 oder zu einem 650er greifen. Eine moderne Alternative ist die BMW F 450 GS. Nach zwei Jahren A2 kannst du dann offen fahren.
Die Risiken: Gewicht, Leistung, erstes Modelljahr
Das Gewicht ist mein größter Kritikpunkt. MOTORRAD schätzt rund 220 kg. Damit läge die Himalayan schwerer als Ténéré und Transalp, obwohl sie 30 bis 50 PS weniger hätte. Auf 220 kg kommen dann rund 0,27 PS pro Kilogramm. Die Transalp schafft rund 0,43 PS pro Kilogramm.
Im Alltag spürst du das vor allem beim Überholen. Solo auf der Landstraße reichen 60 PS locker. Mit Sozia, Koffern und Gegenwind auf der Autobahn wird es dagegen zäh. Plane also keine Alpenpässe zu zweit mit Vollgepäck, wenn du gern zügig fährst.
Dann das erste Modelljahr. Bei der ersten Himalayan startete Royal Enfield 2016 ein „proaktives Service-Update“ wegen hakeliger Schaltung und Motorgeräuschen, berichtete BikeAdvice. In den USA rief der Hersteller 2023 rund 4.891 Himalayan der Baujahre 2017 bis 2021 zurück. Die Bremssättel konnten durch Streusalz korrodieren, schrieb ADVPulse. Das ist für deutsche Winter durchaus relevant.
Bei der Himalayan 450 sorgten 2024 zwei gebrochene Rahmen in Indien für Schlagzeilen. Royal Enfield führte das laut BikeWale auf nachgerüstete Sturzbügel mit falschen Schrauben zurück. Ein Serienfehler ist das nicht. Trotzdem zeigt die Liste ein Muster: Neue Royal Enfield reifen oft im ersten Jahr beim Kunden nach.
Zuletzt bleibt die Lieferfähigkeit. Denn nach dem Importeurwechsel warteten Kunden in Deutschland monatelang. Ob die neue Niederlassung einen Ansturm sauber bedient, muss sie erst beweisen.
Mein Rat: Himalayan 450 kaufen oder auf die Enfield Himalayan 750 warten?
Wenn du jetzt fahren willst
Du hast A2 oder ein Budget unter 7.000 Euro? Dann kauf die Himalayan 450. Für 6.470 Euro bekommst du schlauchlose Speichenräder und ein ausgereiftes Konzept. Willst du dagegen 90 PS und mehr, nimm die Transalp oder die KTM 790 Adventure. Diese Leistung wird die neue Himalayan nach allem, was bekannt ist, nicht liefern.
Wenn du warten kannst
Warte die EICMA ab, Anfang November gibt es die echten Daten. Den deutschen Preis erfährst du womöglich erst später, denn der Marktstart in Europa soll laut Berichten 2027 folgen. Unterschreib keine Vorbestellung ohne festen Preis. Ich würde außerdem die ersten Tests und die ersten Service-Updates abwarten. Ein Motorrad aus der zweiten Charge ist bei einer ganz neuen Plattform oft die klügere Wahl.
Finger weg, wenn du viel zu zweit reist
Fährst du regelmäßig mit Sozia und Gepäck auf der Autobahn, ist ein 60-PS-Twin mit 220 kg die falsche Wahl. Finger weg auch, wenn keine Royal Enfield Werkstatt in deiner Nähe liegt. Für alle anderen gilt: Kommt die Royal Enfield Himalayan 750 wirklich für unter 10.000 Euro, wird sie die spannendste Mittelklasse-Enduro des Jahres 2027.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Autos und Motorräder, neue Marken auf dem deutschen Markt und die Frage, welches Fahrzeug sich für Käufer wirklich rechnet.
Letzte Aktualisierung: 29.10.2026
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Letzte Aktualisierung: 29.10.2026 · Datenquellen: EICMA Besucherinfo, DriveSpark Teaser, NewsBytes Teaser, BikeDekho Teaser, Autocar India EICMA 2025, MCN Interview Govindarajan, BikeWale Leh, BikeWale Brasilien, BikeAdvice, MOTORRAD Erlkönig, Motorrad & Reisen, SPEEDWEEK, Endurrad, Royal Enfield Himalayan 450 DE, Royal Enfield Interceptor 650 DE, Royal Enfield Continental GT 650 DE, Royal Enfield Bear 650 DE, Royal Enfield Classic 650 DE, Royal Enfield Himalayan 410 DE, 91wheels Preise 450, RushLane Preise 650, Motorrad & Reisen Niederlassung, Auto-Medienportal, MOTORRAD KSR, MOTORRAD Zulassungen, ADAC A2 und Big-Bikes, BMW F 800 GS, BMW F 900 GS, KTM 790 Adventure, CFMoto 800MT Explore, Motorrad & Reisen Transalp, MOTORRAD Transalp E-Clutch, Motorrad & Reisen Ténéré 700, Motorrad & Reisen V-Strom 800DE, Motorrad & Reisen Tiger 900 GT, 1000PS F 800 GS vs F 900 GS, BikeAdvice Service-Update 2016, ADVPulse Rückruf, BikeWale Rahmenbruch 450, Wikipedia Royal Enfield Himalayan
Royal Enfield hat die Enthüllung per Teaser für November 2026 angekündigt. Die Koordinaten im Teaser zeigen auf Mailand, wo die EICMA vom 3. bis 8. November läuft. Einen genauen Termin nennt der Hersteller noch nicht. Die Pressetage am 3. und 4. November gelten als wahrscheinlich.
Royal Enfield hat noch keine Leistung genannt. Medien berichten von 55 bis 60 PS und rund 60 bis 65 Nm aus einem luft- und ölgekühlten Zweizylinder mit etwa 750 Kubikzentimetern. Die echten Werte gibt es voraussichtlich erst zur EICMA Anfang November 2026.
Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht. MOTORRAD tippt auf unter 9.000 Euro. Rechnet man die Preisstruktur der aktuellen Royal Enfield Modelle hoch, landet man bei etwa 9.000 bis 10.000 Euro inklusive Überführung. Das ist eine Schätzung, kein Herstellerpreis.
Mit den berichteten 55 bis 60 PS liegt sie über der A2-Grenze von 35 kW. Weil die offene Leistung deutlich unter 70 kW bleibt, wäre eine Drosselung erlaubt. Ob Royal Enfield eine A2-Version anbietet, ist noch nicht bekannt.
Einen offiziellen Termin gibt es nicht. In Indien soll der Marktstart laut Berichten Ende November 2026 auf der Motoverse in Goa folgen. Für Europa erwarten Fachmedien den Verkaufsstart im Jahr 2027, oft als Modelljahr 2027 bezeichnet.
Beim Preis ja, denn die Transalp kostet 11.749 Euro und die Himalayan dürfte rund 2.000 Euro günstiger sein. Bei der Leistung nein, denn die Honda hat 92 PS. Die Himalayan zielt auf entspannte Reisende, nicht auf sportliche Fahrer.







