Der Omoda X ist das erste Auto der Chery-Marke mit echtem Gelände-Anspruch, und er soll als Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektroauto kommen. Omoda verspricht 200 Millimeter Bodenfreiheit, über 700 Millimeter Wattiefe und bis zu 1.800 Kilo Anhängelast. Einen Preis gibt es noch nicht. Einen festen Termin für Deutschland auch nicht. Dafür gibt es schon den ersten Zahlensalat bei der Länge.
Ich habe die Berichte zur Premiere in Wuhu nebeneinandergelegt und sortiert, was feststeht und was nur Gerücht ist. Dazu vergleiche ich den Neuling mit fünf SUVs, die du heute kaufen kannst. Am Ende sage ich dir klar, wer warten sollte und wer besser jetzt zuschlägt.

Was Omoda am 20. Oktober in Wuhu gezeigt hat
Chery hat den Neuling am 20. Oktober 2026 enthüllt. Die Bühne war die „Omoda X Night“ beim Chery International User Summit in Wuhu. So steht es in der offiziellen Mitteilung, die über PR Newswire lief. Omoda nennt das Auto ein „Cross Off-Road Vehicle“. Gemeint ist also ein Crossover mit Gelände-Anspruch, kein klassischer Geländewagen.
Das Design folgt der Linie „Super Mecha“, die Omoda zuerst beim Omoda 4 gezeigt hat. Die Front ist eckig, die Schultern sind breit, die Rückleuchten haben eine Blitz-Form. Laut CarExpert stand das Showcar auf 19-Zoll-Felgen mit All-Terrain-Reifen. Es soll nach Abenteuer aussehen. Ob es auch danach fährt, ist eine andere Frage.
Für deutsche Käufer zählt vor allem ein Detail. Laut ecomento hat Omoda die Premiere mit einer deutschen Pressemitteilung begleitet. Das zeigt Interesse am deutschen Markt. Eine Zusage ist es aber nicht.

Omoda X: Konzept oder Serienauto?
Hier widersprechen sich die Berichte, deshalb lohnt ein genauer Blick. Ecomento spricht klar von einem Konzeptfahrzeug. Die Zahlen gelten demnach für das Showcar, nicht für ein europäisches Serienmodell. Auch die britische Agentur PA schreibt, das Auto sei „vorerst nur ein Konzept“.
Was für ein Serienauto spricht
Andere Quellen sehen den Crossover näher an der Serie. Das italienische Magazin alVolante war in Wuhu vor Ort. Es nennt das Showcar „sehr nah an der finalen Version“. Laut alVolante soll die Produktion Ende 2027 oder Anfang 2028 anlaufen. Ein Start in Europa wäre dann im Frühjahr 2028 denkbar. Das ist allerdings eine Erwartung der Redaktion, keine Ankündigung von Chery.
Dazu passt der Name. Omoda hat das Auto nicht „Concept X“ getauft, sondern gleich wie ein Serienmodell. Das malaysische Portal Paul Tan nennt außerdem einen internen Code: T1QC. Solche Codes tragen meist Autos, die Chery wirklich bauen will.
Meine Einordnung
Ich lese das so: Omoda zeigt ein seriennahes Showcar. Innenraum und Details können sich bis zum Start noch ändern, das schreibt auch Motor1 Italien. Form und Antriebe dürften aber bleiben. Laut Carwow Spanien beginnt der weltweite Start frühestens 2027. Für Deutschland rechne ich deshalb nicht vor 2028.
Omoda X: Was bestätigt ist und was nicht
Die Tabelle trennt harte Fakten von Gerüchten. Wo Quellen sich widersprechen, steht das dabei.
| Punkt | Stand 28.10.2026 | Quelle |
|---|---|---|
| Premiere | 20.10.2026 in Wuhu, China | PR Newswire |
| Status | Konzept, laut alVolante seriennah | ecomento, alVolante |
| Antriebe | Hybrid, Plug-in-Hybrid, Elektro | ecomento, Motor1 |
| Antriebsart | Plug-in und Elektro mit Front- oder Allradantrieb | ecomento |
| Bodenfreiheit | 200 mm | PR Newswire |
| Wattiefe | über 700 mm | PR Newswire |
| Anhängelast | bis 1.800 kg | PR Newswire |
| Dachlast | 75 kg | PR Newswire |
| Radstand | 2.700 mm | ecomento, Carwow Spanien |
| Länge | 4.654 oder 4.954 mm, Quellen uneinig | Carwow Spanien, ecomento |
| Displays | 10,25 Zoll Cockpit, 13,2 Zoll Touchscreen | PR Newswire |
| Wärmebildkamera | erkennt Gefahren bis 90 m | PR Newswire |
| Ablagen | 39 | PR Newswire |
| Akku Elektroversion | rund 74 kWh, inoffiziell | Paul Tan via TestCoches |
| Akku Plug-in-Hybrid | rund 20 kWh, inoffiziell | Paul Tan via TestCoches |
| Leistung, Reichweite, Laden | noch nicht bekannt | keine |
| Preis | noch nicht bekannt | keine |
| Marktstart Deutschland | noch nicht bekannt | ecomento |
Der Streit um die Länge: 4,65 oder 4,95 Meter?
Ecomento und Motor1 Deutschland nennen 4.954 Millimeter. Carwow Spanien schreibt dagegen 4.654 Millimeter. CarExpert aus Australien kommt auf 4.650 Millimeter, dazu 1.910 Millimeter Breite und 1.720 Millimeter Höhe. Das sind 30 Zentimeter Unterschied, also fast eine ganze Klasse.
Ich halte 4,65 Meter für richtig. Bei 2.700 Millimeter Radstand blieben sonst rund 2,25 Meter Überhang. Für ein Auto mit Gelände-Anspruch wäre das absurd. Zudem verorten alVolante und Carwow den Crossover zwischen Omoda 7 und Omoda 9. EV Central aus Australien nennt ihn schlicht „RAV4-groß“. Vermutlich steckt in der deutschen Angabe ein Zahlendreher. Bestätigt hat Omoda das aber noch nicht.
Drei Antriebe, aber kaum Daten
Omoda plant drei Antriebe. Den Vollhybrid gibt es laut ecomento nur mit Zweiradantrieb. Plug-in-Hybrid und Elektroversion sollen dagegen wahlweise mit Front- oder Allradantrieb kommen. Australische Quellen wie CarExpert nennen bisher nur Plug-in und Elektro. Der Hybrid ist also vielleicht nicht für jeden Markt gedacht.
Konkrete Werte fehlen komplett. Omoda nennt weder Leistung noch Akkugröße, Reichweite oder Ladeleistung. Das spanische Portal TestCoches beruft sich auf Paul Tan. Demnach soll der Stromer etwa 74 kWh bekommen und der ausgestellte Plug-in-Hybrid rund 20 kWh. Das stammt aus Gesprächen am Rand der Premiere, nicht aus einem Datenblatt.
TestCoches schätzt daraus 390 bis 430 Kilometer nach WLTP. Das ist allerdings eine eigene Rechnung der Redaktion. Ich würde mich darauf nicht verlassen, solange Omoda schweigt.
Was die Geschwister verraten
Laut alVolante steht der Neuling auf einer neuen Plattform. Trotzdem hilft ein Blick auf die Geschwister beim Einordnen. Der Jaecoo 7 SHS kombiniert laut ADAC einen 1,5-Liter-Turbo mit 105 kW und einen E-Motor mit 150 kW. Zusammen leistet er 205 kW und fährt 90 Kilometer elektrisch nach WLTP.
Der kommende Omoda 4 als Elektroauto hat laut ecomento 67 kWh und bis zu 465 Kilometer WLTP. Ein größerer Crossover mit 74 kWh passt gut in diese Reihe. Mehr als eine Plausibilitätsprüfung ist das aber nicht.
Gelände-Werte im Realitätscheck
200 Millimeter Bodenfreiheit klingen kernig. Im Vergleich relativiert sich das schnell. Ein Dacia Bigster hat laut ADAC bis zu 220 Millimeter. Ein Dacia für rund 24.000 Euro steht also höher als der neue „Cross Off-Road“-Anspruch aus China. Dagegen liegt der Omoda klar über dem Jaecoo 7 mit 174 Millimetern und dem Kia Sportage Plug-in mit 170 Millimetern.
Spannender ist die Wattiefe von über 700 Millimetern. Viele Crossover nennen dazu gar keinen Wert. Bei der Anhängelast schwanken die Angaben allerdings. Omoda nennt bis 1.800 Kilo. PA schreibt von 1.600 Kilo, und Carwow Spanien erwähnt 1.700 Kilo für andere Märkte. Der Wert hängt also wohl vom Antrieb und vom Land ab.
Was komplett fehlt: Angaben zu Untersetzung, Sperren oder Leiterrahmen. Laut alVolante sieht Chery das Auto als Familien- und Freizeitauto, nicht als Spezialisten fürs Grobe. Denk also eher an Feldweg, Skihütte und Bootstrailer als an Rumänien-Expedition.
Die Ausstattung mit Alltagsnutzen
Ein paar Ideen gefallen mir wirklich. Klima und Fahrmodi bedienst du über echte Schalter statt nur über den Bildschirm. Die Wärmebildkamera ist laut EV Central eine Premiere bei Omoda & Jaecoo. Sie soll Fußgänger oder Wild bei Nacht bis 90 Meter weit erkennen. Zudem nennt Omoda 39 Ablagen und 75 Kilo Dachlast. Laut PA reicht das für ein Dachzelt.
Dazu kommen ein Glasdach, das den Innenraum laut EV Central um 7 Grad kühler halten soll, und ein selbstheilender Klarlack. Das Karaoke-System mit vier Mikrofon-Zonen ist dagegen eher Show. Ob du im Stau wirklich singen willst, entscheidest du selbst.
Omoda & Jaecoo in Deutschland: Wo die Marke steht
Omoda und Jaecoo sind 2026 in Deutschland gestartet. Laut ecomento zählte das Netz am 25. September 50 Händler. Berlin fehlte damals noch. Im Mai lautete das Ziel 100 Händler und 8.000 Verkäufe bis Jahresende. Inzwischen heißt die Devise „Von Masse zu Klasse“, feste Zielzahlen sind vom Tisch.
Beim Service klingt das Paket gut. Omoda gibt sieben Jahre Herstellergarantie und rund um die Uhr Pannenhilfe. Ein Zentrallager in Rheinland-Pfalz soll mit Kühne+Nagel 99 Prozent der Teile vorrätig haben. Meist sind sie laut ecomento binnen 24 Stunden beim Händler.
Hinter beiden Marken steht Chery. Der Konzern hat 2025 laut ecomento rund 2,8 Millionen Autos verkauft. Omoda & Jaecoo melden eine Million Verkäufe in drei Jahren, 79 Märkte und 23 Länder in Europa. Wie Chery sonst auftritt, zeigt mein Artikel zum Chery Tiggo 4 und dem Deutschland-Start 2027.
| Modell | Antrieb | Preis ab (Stand 28.10.2026) | Quelle |
|---|---|---|---|
| Jaecoo 5 HEV | Vollhybrid, 165 kW | 27.900 Euro | ecomento |
| Omoda 5 HEV | Vollhybrid | 28.900 Euro | ecomento |
| Omoda 5 EV | Elektro | 36.900 Euro | ecomento |
| Jaecoo 7 SHS | Plug-in-Hybrid, 205 kW | 36.900 Euro | ADAC |
| Omoda 9 SHS | Plug-in-Hybrid, Allrad, 395 kW | 52.900 Euro | ADAC |
Laut ecomento kommen der neue Omoda 4 und der überarbeitete Omoda 5 im ersten Halbjahr 2027 nach Europa. Der Crossover aus Wuhu stellt sich also hinten an. Wie sich der heutige Stromer schlägt, steht in meiner Kaufberatung zum Omoda 5 EV.
Ein fairer Hinweis zum Omoda-5-Rückruf in Malaysia
Am 6. Oktober 2026 löste sich in Johor Bahru die Hinterachse samt Rädern von einem Omoda 5. Laut CarNewsChina setzte die Behörde JPJ fünf Tage später die Typgenehmigung aus. Der Rückruf umfasst 8.878 Autos der Varianten C und H. Das ist der Umfang der Aktion, nicht die Zahl defekter Achsen.
Chery-Chef Yin Tongyue hat sich am 21. Oktober öffentlich entschuldigt. Laut SoyaCincau vermutet Chery zu schwache Schweißnähte an den Längslenkern einer Charge. Die Berichte nennen keine deutschen Autos. Trotzdem gehört der Fall zur Wahrheit über die Marke. Für mich zählt jetzt, wie offen Chery die Ursache klärt. Mehr dazu, wie gut China-Autos wirklich halten, liest du in meinem Artikel Sind chinesische Autos zuverlässig?
Omoda X gegen fünf SUVs, die du heute kaufen kannst
Ich habe Modelle gewählt, die ähnlich groß sind oder robust aussehen. Wer den kantigen Look will, schaut sonst noch auf den Jetour T2 aus dem freien Import. Den gibt es aber nicht über einen offiziellen Importeur.
| Modell | Antriebe | Länge | Bodenfreiheit | Anhängelast max. | Preis ab (Stand 28.10.2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| Omoda X | Hybrid, Plug-in, Elektro, Front oder Allrad | ca. 4,65 m (teils 4,95 m genannt) | 200 mm | bis 1.800 kg | noch nicht bekannt, meine Schätzung siehe unten |
| Jaecoo 7 SHS | Plug-in-Hybrid, Front | 4,50 m | 174 mm | 1.500 kg | 36.900 Euro |
| Dacia Bigster | Mildhybrid, Vollhybrid, Autogas mit 4×4 | 4,57 m | 220 mm | 1.500 kg (Hybrid 155: 1.000 kg) | 23.990 Euro, 4×4 ab 30.690 Euro |
| Toyota RAV4 | Hybrid, Plug-in, Front oder Allrad | 4,60 m | keine Angabe gefunden | 2.000 kg (Allrad), 800 kg (Front) | 43.990 Euro Liste |
| Kia Sportage | Benziner, Hybrid, Plug-in | 4,54 m | 170 mm (Plug-in) | 1.210 kg (Plug-in) | 33.990 Euro, Plug-in 43.100 Euro |
| Skoda Kodiaq iV | Plug-in-Hybrid, Front | 4,76 m | 189 mm | 1.800 kg | 49.740 Euro |
Quellen: ADAC Autokatalog, AutoScout24 (Dacia, UVP Stand 04/2026), Kia, Toyota. Toyota wirbt aktuell mit einem Aktionspreis ab 39.910,70 Euro für den RAV4 Hybrid.
Die Tabelle zeigt eine klare Lücke. Wer heute 1.800 Kilo oder mehr ziehen will, landet beim Kodiaq iV oder beim RAV4 mit Allrad. Beide kosten deutlich über 45.000 Euro. Genau dort könnte der Omoda punkten, wenn Chery den Preis trifft.
Was der Omoda X kosten könnte
Omoda nennt keinen Preis. Deshalb ist alles in diesem Abschnitt meine eigene Schätzung, keine Herstellerangabe. Ich leite sie aus den heutigen Preisen der Konzernmarken ab.
Der Jaecoo 7 SHS ist 4,50 Meter lang und kostet 36.900 Euro. Zum Vergleich: Ein Omoda 9 mit Allrad und 395 kW kostet laut ADAC 52.900 Euro. Der neue Crossover liegt in der Größe dazwischen. Dazu kommen Allrad-Option, Wärmebildkamera und mehr Gelände-Technik.
Meine Preiserwartung
Ich erwarte den Plug-in-Hybrid mit Frontantrieb bei etwa 40.000 bis 45.000 Euro. Mit Allrad rechne ich mit rund 5.000 Euro Aufpreis. Die Elektroversion dürfte teurer werden, denn Elektroautos aus China tragen in der EU Ausgleichszölle. Die Details erkläre ich in meinem Text zu den EU-Mindestpreisen und Strafzöllen auf China-Elektroautos.
Damit läge das Auto klar unter einem RAV4 Plug-in mit Allrad für 53.990 Euro laut ADAC. Genau das wäre auch nötig. Eine neue Marke mit 50 Händlern braucht einen echten Preisvorteil, sonst greifen Käufer zum Bekannten.
Schwächen und offene Risiken
Die größte Schwäche ist die Zeit. Bis 2028 bringen Toyota, Kia und Skoda neue Versionen. Der Markt dreht sich dann weiter, und die heutige Lücke kann zu sein.
Zweitens fehlen alle Daten, die beim Kauf zählen. Ohne Leistung, Verbrauch und Reichweite kannst du nichts durchrechnen. Selbst die Länge ist offen. Das ist bei einer Premiere normal, aber es macht jede Vorfreude zur Wette.
Drittens ist das Händlernetz dünn. Mit 50 Partnern ist der Weg zur Werkstatt oft länger als bei VW oder Toyota. Gerade bei einem Auto für Anhänger und Feldwege zählt das. Dazu kommt der Wertverlust: Zu neuen Marken gibt es kaum Erfahrungswerte.
Viertens steht der Hybrid nicht sicher auf der Liste für Europa. Wer einen günstigen Vollhybrid mit Gelände-Look sucht, sollte nicht fest darauf bauen.
Mein Rat: Wer warten sollte und wer jetzt kauft
Warten lohnt sich, wenn …
Du brauchst dein nächstes SUV erst 2028? Dann behalte den Crossover im Blick. Vor allem als Plug-in mit Allrad und 1.800 Kilo Anhängelast könnte er eine Lücke unter 50.000 Euro füllen. Das gilt auch, wenn dir der kantige Look wichtig ist und dir ein RAV4 zu brav aussieht.
Jetzt kaufen, wenn …
Du brauchst das Auto in den nächsten zwölf Monaten? Dann warte nicht auf ein Showcar. Für 2.000 Kilo Anhängelast und gute Restwerte nimm den RAV4 mit Allrad. Wenn das Budget knapp ist, ist der Bigster 4×4 ab 30.690 Euro die vernünftigste Wahl, denn er steht sogar höher.
Willst du schon heute eine China-Marke mit sieben Jahren Garantie, dann passt der Jaecoo 7 SHS für 36.900 Euro. Er zieht aber nur 1.500 Kilo und fährt nur mit Frontantrieb. Für Familien mit viel Gepäck bleibt der Kodiaq iV der Maßstab.
Finger weg, wenn …
Du einen echten Geländewagen suchst. Zu Untersetzung, Sperren und Rahmen gibt es keine Angaben, und Chery selbst sieht das Auto als Freizeit-Crossover. Wer wirklich ins Gelände will, ist mit einem klassischen Offroader besser bedient.
Unterm Strich ist der Omoda X für mich das spannendste Omoda-Modell bisher. Er zeigt Ideen, die im Alltag helfen. Kaufen kann man ihn aber frühestens 2028. Bis dahin ist er ein Versprechen, kein Angebot.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über neue Elektroautos, Hybride und chinesische Marken auf dem Weg nach Deutschland.
Letzte Aktualisierung: 28.10.2026
Quellen anzeigen (25)
Letzte Aktualisierung: 28.10.2026 · Datenquellen: ecomento: Omoda X Weltpremiere (28.10.2026), PR Newswire via Yahoo Finance: Omoda X Global Debut (22.10.2026), Paul Tan: Omoda X Debüt, Code T1QC (20.10.2026), Motor1 Deutschland: Omoda X, Motor1 Italien: Omoda X, alVolante: Omoda X ab 2028, Carwow Spanien: Omoda X Maße, TestCoches: Omoda X 74 kWh (22.10.2026), CarExpert: Omoda X, EV Central: Omoda X (22.10.2026), Irish News/PA: Omoda X Concept (21.10.2026), ecomento: Omoda & Jaecoo Händlernetz (25.09.2026), ecomento: Omoda 4 und Omoda 5 ab 2027 (14.10.2026), ecomento: Jaecoo, ADAC: Jaecoo 7 SHS, ADAC: Omoda 9, CarNewsChina: Chery-Chef entschuldigt sich (23.10.2026), SoyaCincau: Omoda 5 Rückruf Malaysia (14.10.2026), ADAC: Dacia Bigster hybrid 155, AutoScout24: Dacia Bigster, ADAC: Toyota RAV4 (2026), Toyota: RAV4, Kia: Sportage, ADAC: Kia Sportage Plug-in-Hybrid, ADAC: Skoda Kodiaq iV
Einen festen Termin gibt es Stand 28.10.2026 nicht. Omoda hat das Auto am 20. Oktober 2026 in Wuhu als seriennahes Konzept gezeigt. Laut dem Magazin alVolante soll die Produktion Ende 2027 oder Anfang 2028 starten. Ein Marktstart in Europa wäre dann frühestens im Frühjahr 2028 realistisch.
Omoda hat noch keinen Preis genannt. Zum Vergleich kostet der Jaecoo 7 SHS aus dem gleichen Konzern 36.900 Euro und der Omoda 9 mit Allrad 52.900 Euro. Der neue Crossover dürfte dazwischen liegen. Als Plug-in-Hybrid mit Frontantrieb halte ich etwa 40.000 bis 45.000 Euro für plausibel, das ist eine Schätzung.
Geplant sind ein Vollhybrid, ein Plug-in-Hybrid und eine reine Elektroversion. Plug-in und Elektro sollen mit Front- oder Allradantrieb kommen. Leistung, Reichweite und Ladeleistung sind noch nicht bekannt. Inoffiziell ist von rund 74 kWh Akku für die Elektroversion die Rede.
Die Quellen sind uneinig. Ecomento nennt 4.954 Millimeter, Carwow Spanien und CarExpert nennen rund 4.650 Millimeter. Bei 2.700 Millimeter Radstand ist die kürzere Angabe deutlich plausibler. Der Crossover wäre damit etwa so groß wie ein Toyota RAV4.
Nein, eher ein robuster Crossover. Omoda nennt 200 Millimeter Bodenfreiheit, über 700 Millimeter Wattiefe und bis zu 1.800 Kilo Anhängelast. Angaben zu Untersetzung, Sperren oder Leiterrahmen gibt es nicht. Chery sieht das Auto laut alVolante als Familien- und Freizeitauto.








