Mercedes bidirektionales Laden gibt es ab sofort für Privatkunden in Deutschland, und Mercedes zahlt dafür pro Stunde an der Wallbox. Laut Elektroauto-News sind es 11,75 Cent je Stunde, ohne Deckel. Das klingt nach Kleingeld, ergibt bei zwölf Stunden am Tag aber gut 500 Euro im Jahr. Die Frage ist nur: Was kostet dich der Einstieg, bevor der erste Euro zurückfließt?
Ich habe das Angebot mit allen bekannten Kosten nachgerechnet: Wallbox, Montage, Smart Meter und laufende Gebühren. Dazu kommen drei Szenarien für 8, 12 und 18 Stunden pro Tag. Am Ende findest du ein klares Urteil, ob sich das für dein Haus, deine Tiefgarage oder deinen Dienstwagen rechnet.

Was Mercedes zum bidirektionalen Laden gestartet hat
Am 12. Oktober 2026 hat Mercedes sein Angebot vorgestellt. Der Konzern nennt das Paket „MB.CHARGE Home Pro Intelligent“. Partner ist The Mobility House Energy. Laut Pressemitteilung vom 12.10.2026 besteht es aus drei Teilen: einer DC-Wallbox, einem Stromtarif und einer App.
Die Wallbox heißt „ChargeLine Bidi“ und stammt von The Mobility House. Sie lädt und entlädt mit 11 kW Gleichstrom. Zudem funktioniert sie mit 400- und 800-Volt-Autos und nutzt den offenen Standard ISO 15118-20. Updates kommen per Funk.
Der Tarif heißt „Mercedes-Benz Intelligent Pro Eco“. Du steuerst alles über die App „Mercedes-Benz Charge Home“. Dort siehst du Ladevorgänge, Rückspeisungen und Gutschriften.
Das Einführungsangebot im Detail
| Punkt | Konditionen (Stand 15.10.2026) |
|---|---|
| Wallbox ChargeLine Bidi | 1.990 Euro statt 2.990 Euro |
| Wer bekommt den Rabatt? | die ersten 500 Kunden in Deutschland |
| Frist | Vertragsabschluss bis Ende März 2027 |
| Zusatz | 250 Euro Ladeguthaben für MB.CHARGE Public |
| Bonus | 11,75 Cent pro angesteckter Stunde (laut Elektroauto-News) |
| Obergrenze | keine, weder pro Tag noch pro Monat oder Jahr |
| Pflicht | Smart Meter, Mercedes me ID, Digital Extra MB.CHARGE Home Pro |
| Arbeitspreis und Grundgebühr | noch nicht bekannt |
Wichtig ist das Kleingedruckte. Das Ladeguthaben setzt laut Fußnote einen separaten Ladevertrag voraus. Außerdem schreibt Mercedes, dass nach dem Einführungsangebot „die dann aktuellen Konditionen“ gelten. Der Bonus ist also nicht für die Ewigkeit fixiert.

Mercedes bidirektionales Laden: V2G und V2H kurz erklärt
Beim bidirektionalen Laden fließt Strom in beide Richtungen. Das Auto lädt also nicht nur, sondern gibt auch Energie ab. Dafür gibt es zwei Varianten.
V2H (Vehicle to Home): Das Auto versorgt dein eigenes Haus. Tagsüber lädst du mit Solarstrom, abends läuft der Herd aus der Autobatterie. Du sparst Strom, den du sonst teuer einkaufen würdest.
V2G (Vehicle to Grid): Das Auto speist ins öffentliche Netz zurück. Ein Händler, hier The Mobility House, kauft Strom billig und verkauft ihn teuer. Dein Akku dient dabei als Pufferspeicher. Dafür bekommst du eine Vergütung.
Mercedes bidirektionales Laden startet also als reines V2G. Eine Notstrom- oder Hausversorgung nannte firmenauto bei der Ankündigung im September 2025 nur als spätere Möglichkeit. Wer also vor allem den eigenen Solarstrom abends nutzen will, bekommt mit diesem Paket nicht das, was er sucht. Mehr Grundlagen findest du in meinem Überblick zum bidirektionalen Laden mit V2G und V2H.
Welche Mercedes jetzt bidirektional laden dürfen
Hier lohnt ein genauer Blick, denn Mercedes unterscheidet zwei Stufen. Laut Pressemitteilung funktionieren zum Start nur zwei Modelle. Weitere folgen per Software-Update.
| Modell | Status (Stand 15.10.2026) |
|---|---|
| GLC mit EQ-Technologie | ab Start freigegeben |
| C-Klasse mit EQ-Technologie (neu) | ab Start freigegeben |
| VLE | folgt per Update, Termin noch nicht bekannt |
| GLA (neue Generation) | folgt per Update |
| EQS | folgt per Update |
| CLA und CLA Shooting Brake | folgen per Update |
| GLB (neue Generation) | folgt per Update |
Für die späteren Modelle brauchst du zusätzlich das Digital Extra „Vorrüstung für MB.CHARGE Home Pro“. Ältere Modelle wie EQA, EQB oder EQE stehen nicht auf der Liste. Wer so ein Auto fährt, plant besser nicht mit V2G.
Für Neukäufer heißt das: Der elektrische Mercedes GLC und die C-Klasse mit EQ-Technologie sind derzeit die sichere Wahl. Bei CLA, GLA oder GLB setzt du dagegen auf ein Versprechen ohne Datum.
Die echten Kosten beim Mercedes bidirektionalen Laden
Mercedes rechnet vor, dass sich die Wallbox in rund vier Jahren bezahlt macht. Ohne Rabatt sollen es etwa sechs Jahre sein. Allerdings bezieht sich diese Rechnung nur auf den Preis der Wallbox. Montage und Smart Meter fehlen.
Montage: der große Unbekannte
Eine DC-Wallbox ist größer und schwerer als eine normale AC-Box. Je nach Aufstellort kommen laut web.de rund 1.000 bis 3.000 Euro für die Installation dazu, inklusive Umbau am Zählerschrank. Ein langer Kabelweg zur Garage oder ein alter Zählerschrank treibt den Preis schnell nach oben.
Smart Meter: Pflicht fürs Laden mit Mercedes
Ohne intelligentes Messsystem geht nichts. Laut Drweb hatten Ende Juni 2026 erst 5,9 Prozent der 54,1 Millionen Messstellen in Deutschland eines. Die meisten Käufer müssen also nachrüsten.
Die Kosten sind gesetzlich gedeckelt. Laut Verbraucherzentrale Niedersachsen darfst du den Einbau auf Wunsch verlangen. Seit Januar 2025 kostet das 100 Euro. Danach fallen jährliche Entgelte an, je nach Fall etwa 40 bis 100 Euro. In meiner Rechnung setze ich 60 Euro pro Jahr an.
Der Tarif: die offene Flanke
Den Arbeitspreis und die Grundgebühr von „Intelligent Pro Eco“ hat Mercedes bisher nicht veröffentlicht. Das ist der wichtigste fehlende Baustein. Denn du wechselst den Stromanbieter, und vermutlich gilt der Tarif wie bei E.ON für deinen ganzen Haushalt. Bestätigt ist das aber noch nicht.
Mercedes bidirektionales Laden: was der Bonus im Jahr bringt
Jetzt rechne ich. Der Bonus beträgt 11,75 Cent pro Stunde, egal ob das Auto lädt, Strom abgibt oder nur pausiert. Ein Jahr hat 8.760 Stunden. Mehr als rund 1.029 Euro sind also selbst bei Dauerbetrieb nicht drin.
| Angesteckt pro Tag | Stunden im Jahr | Bonus brutto | minus Smart Meter (60 Euro) |
|---|---|---|---|
| 8 Stunden | 2.920 | 343 Euro | 283 Euro |
| 12 Stunden | 4.380 | 515 Euro | 455 Euro |
| 18 Stunden | 6.570 | 772 Euro | 712 Euro |
Acht Stunden entsprechen grob dem Nachtlader, der morgens um sieben losfährt. Zwölf Stunden schafft ein Pendler, der abends um sieben heimkommt und auch am Wochenende ansteckt. Achtzehn Stunden erreicht dagegen nur, wer im Homeoffice arbeitet oder das Auto selten bewegt.
Wie lange die Wallbox braucht, bis sie bezahlt ist
Ich rechne mit zwei Fällen. Der günstige Fall: Rabattpreis 1.990 Euro, 1.000 Euro Montage, 100 Euro Smart Meter, also 3.090 Euro. Der teure Fall: Listenpreis 2.990 Euro, 2.000 Euro Montage, 100 Euro Smart Meter, also 5.090 Euro.
| Angesteckt pro Tag | Günstig (3.090 Euro) | Teuer (5.090 Euro) |
|---|---|---|
| 8 Stunden | 10,9 Jahre | 18,0 Jahre |
| 12 Stunden | 6,8 Jahre | 11,2 Jahre |
| 18 Stunden | 4,3 Jahre | 7,1 Jahre |
Das Ergebnis ist ernüchternd. Mercedes nennt vier Jahre, realistisch sind es eher sieben, wenn du ehrlich mitrechnest. Das 250-Euro-Guthaben verkürzt den günstigen Fall nur um etwa ein halbes Jahr, und das auch nur, wenn du öffentlich lädst.
Zudem gilt die Rechnung nur, wenn der Bonus über Jahre gleich bleibt. Genau das garantiert Mercedes nicht.
Der Sonderfall: Du brauchst ohnehin eine Wallbox
Anders sieht es aus, wenn du sowieso eine Wallbox kaufen würdest. Dann zählt nur der Aufpreis. Nehmen wir an, eine gute AC-Wallbox kostet dich 800 Euro und die Montage fällt in beiden Fällen ähnlich aus. Dann bleiben 1.190 Euro Mehrpreis plus 100 Euro Smart Meter.
| Angesteckt pro Tag | Aufpreis 1.290 Euro: Amortisation |
|---|---|
| 8 Stunden | 4,6 Jahre |
| 12 Stunden | 2,8 Jahre |
| 18 Stunden | 1,8 Jahre |
Das ist die einzige Konstellation, in der die Zahlen wirklich überzeugen. Die 800 Euro sind dabei meine Annahme, kein Angebotspreis. Setz deinen eigenen Wert ein.
Mercedes-Tarif: Warum er den Bonus beim Laden auffressen kann
Hier liegt der Haken, den kaum ein Bericht anspricht. Ein Haushalt mit E-Auto verbraucht schnell 6.000 kWh im Jahr. Liegt der Mercedes-Tarif nur 3 Cent pro kWh über deinem jetzigen Vertrag, kostet dich das 180 Euro im Jahr.
| Tarif im Vergleich zu deinem jetzigen | Effekt bei 6.000 kWh | Netto-Bonus bei 12 Stunden |
|---|---|---|
| 3 Cent günstiger | plus 180 Euro | 635 Euro |
| gleich teuer | 0 Euro | 455 Euro |
| 3 Cent teurer | minus 180 Euro | 275 Euro |
| 6 Cent teurer | minus 360 Euro | 95 Euro |
Deshalb mein Rat: Unterschreib erst, wenn du Arbeitspreis und Grundgebühr schwarz auf weiß hast. Vergleich beides mit deinem aktuellen Vertrag. Wie viel du für 100 Kilometer zahlst, zeigt dir unser Stromkosten-Rechner.
Bidirektionales Laden bei Mercedes, BMW und Ford: wer zahlt mehr?
Mercedes ist nicht allein. BMW und E.ON bieten seit Februar 2026 ein V2G-Paket für den iX3 an. Ford hat mit Octopus Energy ein Angebot für Explorer und Capri angekündigt.
| Anbieter | Bonus | Deckel | Wallbox (Stand 15.10.2026) |
|---|---|---|---|
| Mercedes und The Mobility House | 11,75 Cent pro Stunde | kein Deckel | 1.990 Euro (sonst 2.990 Euro) |
| BMW und E.ON | 24 Cent pro Stunde, plus 40 Cent je entladener kWh | 60 Euro im Monat, 720 Euro im Jahr | knapp 2.100 Euro, 700 Euro Rabatt für die ersten 100 |
| Ford und Octopus Energy | 30 Euro im Monat ab 300 Stunden, plus 18 Cent Rabatt je geladener kWh | 360 Euro im Jahr | Ambibox, Preis noch nicht bekannt |
BMW zahlt pro Stunde mehr als doppelt so viel. Bei 8 Stunden am Tag kommen dort rund 700 Euro zusammen, bei Mercedes nur 343 Euro. Erst ab knapp 17 Stunden am Tag überholt Mercedes den BMW-Deckel von 720 Euro. Der fehlende Deckel ist also nur für Vielsteher ein Vorteil.
Ford startet laut Electrive „ab Sommer 2026“. Ob das Angebot inzwischen bestellbar ist, konnte ich nicht sicher prüfen. Renault fährt mit The Mobility House V2G in Frankreich. Für Deutschland hat The Mobility House den Renault 5 laut Electrive für 2026 angekündigt. Einen festen Termin gibt es aber noch nicht.
Was sich rechtlich 2026 geändert hat
Lange bremste ein Problem: Strom, der ins Auto und wieder zurück ins Netz floss, konnte doppelt Netzentgelte auslösen. Ende 2025 haben Bundestag und Bundesrat das Energiewirtschaftsgesetz geändert. Laut Stiftung Umweltenergierecht gilt die Befreiung nach Paragraf 118 Absatz 6 EnWG nun auch für bidirektionale Ladepunkte.
Allerdings bleiben Lücken. Die Befreiung umfasst nur die Netzentgelte im engeren Sinn, keine Umlagen. Außerdem arbeitet die Bundesnetzagentur noch an den Messregeln. Für dich als Mercedes-Kunde ist das zweitrangig, denn der Bonus hängt an Stunden, nicht an Kilowattstunden.
Paragraf 14a: der Netzbetreiber darf drosseln
Eine Wallbox mit mehr als 4,2 kW gilt als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Dein Netzbetreiber darf sie bei Engpässen auf 4,2 kW drosseln. Im Gegenzug sinken deine Netzentgelte. Das gilt aber für jede neue Wallbox, nicht speziell für V2G. Ich rechne es deshalb nicht in den Bonus ein.
Akku, Garantie und Steuern: was noch offen ist
Drei Fragen kann ich heute nicht beantworten, weil Mercedes dazu nichts veröffentlicht hat.
Batteriegarantie: Ob die Garantie durch V2G eingeschränkt wird, steht weder in der Pressemitteilung noch in den Berichten von Electrive oder Ecomento. Lass dir das vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen. Wie Akkus generell altern, erklärt unser Ratgeber zur Batterie-Lebensdauer.
Entlademenge: Wie viel Energie The Mobility House maximal entnimmt, ist noch nicht bekannt. Ebenso offen ist, welchen Mindest-Ladestand du festlegen kannst. Bei Ford und Octopus stellst du Abfahrtszeit und Ziel-Ladestand selbst ein. Bei Mercedes dürfte es ähnlich laufen, bestätigt ist es nicht.
Steuer: Ob der Bonus für Privatpersonen steuerpflichtig ist, ist ungeklärt. Zählt er als Rabatt auf die Stromrechnung? Oder als sonstige Einkunft nach Paragraf 22 Nummer 3 EStG? Beides ist offen. Bei der Stromsteuer hat der Gesetzgeber nachgebessert, zur Einkommensteuer gibt es aber keine Klarstellung. Frag im Zweifel deinen Steuerberater.

Mein Rat: Für wen sich Mercedes bidirektionales Laden lohnt
Unterm Strich ist Mercedes bidirektionales Laden ein faires Angebot, aber kein Geldautomat. Ob es sich rechnet, hängt fast nur von zwei Fragen ab. Wie lange steht dein Auto zu Hause? Und brauchst du ohnehin eine Wallbox?
Eigenheim ohne Wallbox, Auto oft zu Hause
Das ist der ideale Kunde. Wenn du im Homeoffice arbeitest und gerade einen GLC oder eine elektrische C-Klasse bekommst, greif zum Rabattpreis. Bei 18 Stunden am Tag hast du die Kosten in gut vier Jahren wieder drin. Prüf aber vorher den Tarif.
Eigenheim mit Photovoltaik
Hier wäre ich vorsichtig. Das Paket ist V2G, nicht V2H. Den eigenen Solarstrom abends ins Haus zurückzuholen, gehört nicht zum Angebot. Bei Mercedes‘ kleinerem Paket „MB.CHARGE Home Intelligent“ sind PV-Haushalte mit Eigenverbrauch laut firmenauto derzeit sogar ausgeschlossen. Ob das auch für die Pro-Variante gilt, ist noch nicht bekannt. Frag nach, bevor du bestellst.
Mieter oder Tiefgarage
Finger weg, zumindest vorerst. Du brauchst eine DC-Wallbox, einen Smart Meter und meist auch die Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft. Der Aufwand frisst den Bonus. Für dich bleiben öffentliches Laden und die Tipps aus unserem Ratgeber zum Laden ohne Wallbox.
Dienstwagenfahrer
Das Auto steht tagsüber am Büro, also kommst du kaum über zwölf Stunden. Außerdem ist offen, ob Leasinggeber und Arbeitgeber mitspielen und wem der Bonus zusteht. Kläre das mit deinem Fuhrpark, bevor du Geld investierst.
Du hast schon eine 11-kW-AC-Wallbox
Dann zahlst du die volle Summe für eine zweite Box. Bei typischen 12 Stunden dauert die Amortisation sieben bis elf Jahre. Mein Rat: Warte ab, bis Mercedes den Tarif offenlegt und klar ist, ob der Bonus nach März 2027 bleibt.
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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, Ladekosten und Kaufentscheidungen für Fahrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Letzte Aktualisierung: 15.10.2026 · Datenquellen: Mercedes-Benz Media Pressemitteilung 12.10.2026, Elektroauto-News, Electrive, Ecomento, web.de, Drweb, Electrive zu BMW und E.ON, Electrive zu Ford und Octopus, Verbraucherzentrale Niedersachsen, Stiftung Umweltenergierecht, firmenauto
Zum Start im Oktober 2026 sind nur der elektrische GLC und die neue elektrische C-Klasse freigegeben. VLE, GLA, EQS, CLA, CLA Shooting Brake und GLB sollen per Software-Update folgen. Dafür brauchst du zusätzlich das Digital Extra Vorrüstung für MB.CHARGE Home Pro.
Regulär kostet die bidirektionale 11-kW-DC-Wallbox 2.990 Euro. Die ersten 500 Kunden in Deutschland zahlen 1.990 Euro, wenn sie bis Ende März 2027 abschließen, und erhalten 250 Euro Ladeguthaben. Montage und Smart Meter kommen noch dazu.
Mercedes zahlt für jede Stunde, in der das Auto zu Hause an der Wallbox hängt, laut Elektroauto-News 11,75 Cent. Bei 12 Stunden am Tag sind das rund 515 Euro im Jahr. Einen Deckel gibt es nicht, nach dem Einführungsangebot können sich die Konditionen aber ändern.
Mit Montage und Smart Meter dauert die Amortisation bei 12 Stunden am Tag etwa 7 bis 11 Jahre. Wer ohnehin eine Wallbox kaufen müsste, zahlt nur den Aufpreis und ist oft nach 3 bis 5 Jahren im Plus. Entscheidend ist zudem der noch unbekannte Strompreis des Tarifs.
Ja, ein intelligentes Messsystem ist Pflicht. Den Einbau auf Wunsch darf der Messstellenbetreiber seit 2025 mit höchstens 100 Euro berechnen. Danach fallen jährliche Entgelte an, die gesetzlich gedeckelt sind.
