BYD Seal U Preis

BYD Seal U Preis: DM-i 5.000 Euro teurer und trotzdem billiger?

13 Min. Lesezeit

Inhalt (15 Abschnitte)
  1. Bestseller ohne Elektro-Bruder: Was beim Seal U gerade passiert
  2. BYD Seal U Preis: Liste, E-Bonus und Prämie
  3. Was sich beim Modelljahr 2027 technisch ändert
  4. Prämie 2026: Welcher BYD Seal U die 4.500 Euro bekommt
  5. BYD Seal U DM-i als Dienstwagen: Preis pro Monat
  6. Lagerwagen vom alten Modell: Schnäppchen oder Falle?
  7. Verbrauch im Alltag: Was Tests zeigen
  8. Schwächen, die du kennen solltest
  9. Der elektrische Seal U ist weg: Was Besitzer wissen sollten
  10. Die elektrische Alternative: BYD Sealion 7
  11. BYD Seal U Preis im Vergleich mit sechs Rivalen
  12. Mein Rat: Welcher BYD Seal U DM-i zu wem passt
  13. Häufige Fragen: BYD Seal U Preis
  14. Weiterlesen auf AutoColumn
  15. Quellen

Der BYD Seal U Preis startet beim DM-i nach dem Modelljahreswechsel bei 44.990 Euro. Das sind also 5.000 Euro mehr als beim alten Boost. Trotzdem zahlst du heute weniger als im Frühjahr, denn BYD zieht beim Boost rechnerisch 11.000 Euro E-Bonus ab. Dazu kommen bis zu 4.500 Euro Prämie vom Staat. Und ganz nebenbei ist der elektrische Seal U sogar aus dem Konfigurator verschwunden.

Ich habe die neuen Listenpreise, die Prämienregeln und die Dienstwagensteuer für alle drei Versionen nachgerechnet. Dazu kommen die Lagerwagen des alten Modells, die Händler gerade abverkaufen, und sechs Konkurrenten mit deutschen Preisen. Danach weißt du, welcher Seal U zu dir passt und wann du besser woanders kaufst.

BYD Seal U Preis
BYD Seal U Preis

Bestseller ohne Elektro-Bruder: Was beim Seal U gerade passiert

Der Seal U DM-i ist das wichtigste BYD-Modell in Deutschland. Laut electrive kam der Plug-in-Hybrid von Januar bis September 2026 auf 11.291 Neuzulassungen. InsideEVs nennt für den Seal U insgesamt sogar über 12.000 Zulassungen im gleichen Zeitraum. Davon waren aber weniger als 1.200 rein elektrisch.

Genau diese Elektroversion gibt es aber nicht mehr. Im ADAC-Autokatalog endet die Bauzeit des Seal U Comfort und Design mit 06/26. Laut InsideEVs ist er zudem auf byd.com/de nicht mehr konfigurierbar. Einen offiziellen Grund hat BYD allerdings bis Stand 30.10.2026 nicht genannt.

Dafür hat BYD den Plug-in-Hybriden parallel kräftig überarbeitet. Händler nennen ihn Facelift oder Modelljahr 2027. Die wichtigsten Punkte:

  • Schnellladen mit bis zu 55 kW statt 18 kW
  • mehr Systemleistung, laut BYD Österreich 175 kW statt 160 kW
  • Design mit Allrad jetzt mit 26,6 kWh statt 18,3 kWh Akku
  • höhere Anhängelast und größerer Kofferraum

Der Haken: Auch die Listenpreise sind dabei gestiegen. Deshalb lohnt der genaue Blick auf Bonus, Prämie und Restbestände.

BYD Seal U Preis: Liste, E-Bonus und Prämie

Carwow, mehrere Händler und das BYD-Finanzierungsbeispiel für den Design bestätigen die neuen Listenpreise (Stand 30.10.2026). Den Nachlass habe ich dagegen aus den Konfiguratorpreisen abgeleitet, die Nutzer im BYD-Seal-Forum am 16.10.2026 dokumentiert haben. Beim Boost bestätigt zudem Händler ASW Automobile die Rechnung.

VersionListenpreisE-Bonus (rechnerisch)Preis ohne PrämiePreis mit 4.500 € Prämie
Boost (FWD, 18,3 kWh)44.990 €11.000 €33.990 €29.490 €
Comfort (FWD, 26,6 kWh)47.990 €12.500 €35.490 €30.990 €
Design (AWD, 26,6 kWh)51.990 €13.500 €38.490 €33.990 €

Dazu kommt die Überführung, bei ASW und Jacobs sind es 1.190 Euro. Den Comfort-Bonus von 12.500 Euro meldete übrigens ein Käufer im Forum schon im September.

BYD selbst rechnet für den Design ein Finanzierungsbeispiel. Der Nachlass liegt dort bei 10.000 Euro, du zahlst 4.500 Euro an. Danach folgen 48 Raten zu 226 Euro und eine Schlussrate von 29.114,40 Euro. Dabei liegt der effektive Jahreszins bei 1,69 Prozent. Das Angebot gilt laut BYD bis 31.12.2026.

Der Markt bestätigt die Größenordnung beim BYD Seal U Preis. Denn auf mobile.de kosten neue Boost-Modelle am 30.10.2026 zwischen 31.990 und 35.980 Euro, jeweils vor Prämie. Jacobs nennt für den Boost zudem 32.190 Euro Barpreis.

Mein Tipp: Verhandle deshalb auf Basis des Konfiguratorpreises, nicht der Liste. Wer heute über 34.000 Euro für einen neuen Boost zahlt, lässt Geld liegen.

BYD Seal U Preis
BYD Seal U Preis

Was sich beim Modelljahr 2027 technisch ändert

BYD Deutschland veröffentlicht die neuen Daten bisher vor allem über Händler. Die vollständigste Quelle ist deshalb die Preisliste von BYD Österreich vom 30.09.2026. Für Deutschland nennen die Händler die WLTP-Werte allerdings noch als vorläufig.

MerkmalBoost altBoost MJ 2027Comfort MJ 2027Design AWD MJ 2027
Systemleistung160 kW (218 PS)175 kW (238 PS)175 kW (238 PS)275 kW (374 PS)
Akku18,3 kWh18,3 kWh26,6 kWh26,6 kWh
E-Reichweite WLTP80 km80 km130 km114 km
CO2 gewichtet50 g/km55 g/km41 g/km49 g/km
DC-Laden18 kW55 kW55 kW55 kW
Anhängelast gebremst750 kg1.000 kg1.000 kg1.500 kg
Kofferraum425 l530 l530 l510 l

Der größte Fortschritt ist das Laden. Früher dauerte 30 bis 80 Prozent am Schnelllader rund 35 Minuten. Jetzt nennt BYD Österreich dagegen 15 Minuten für den Boost und 20 Minuten für die größeren Akkus.

Allerdings bringt das Update auch Abstriche. Laut Nutzern im Forum, die den deutschen Konfigurator verglichen haben, dreht sich der Bildschirm nicht mehr. Zudem bekommt der Boost nur noch 12,8 Zoll und ein einfacheres Soundsystem. Prüf die Ausstattung deshalb im Angebot Zeile für Zeile.

Prämie 2026: Welcher BYD Seal U die 4.500 Euro bekommt

Für Plug-in-Hybride gilt eine klare Regel. Laut auto motor und sport und motor1 brauchst du höchstens 60 g CO2/km oder mindestens 80 km elektrische Reichweite. Dabei reicht eine der beiden Bedingungen. Außerdem muss die Zulassung zwischen 01.01.2026 und 30.06.2027 liegen.

Damit sind alle drei neuen Versionen förderfähig. Beim Boost ist es knapp, denn er schafft genau 80 km und 55 g. Der neue Design liegt mit 49 g und 114 km sicher darüber.

Die Höhe hängt laut BAFA von Einkommen und Kindern ab:

  • Basis für Plug-in-Hybride: 1.500 Euro
  • Kinderbonus: 500 Euro pro Kind, höchstens für zwei Kinder
  • plus 1.000 Euro bei unter 60.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen
  • weitere 1.000 Euro, wenn es unter 45.000 Euro liegt

Mehr als 4.500 Euro sind also nicht drin. Dabei liegt die Einkommensgrenze bei 80.000 Euro ohne Kind, 85.000 Euro mit einem und 90.000 Euro mit zwei Kindern.

Zudem musst du Privatperson mit Hauptwohnsitz in Deutschland sein. Das Auto muss dabei mindestens 36 Monate auf dich zugelassen bleiben. Den Antrag stellst du erst nach der Zulassung, wie es funktioniert, steht in meiner Anleitung zum BAFA-Antrag.

Wichtig für Schnäppchenjäger: Der alte Design AWD hat laut ADAC 71 g/km und 70 km Reichweite. Damit verfehlt er beide Grenzen. Ein Lagerwagen dieser Version bekommt deshalb nach den kombinierten WLTP-Werten keine Prämie.

BYD Seal U DM-i als Dienstwagen: Preis pro Monat

Für den Firmenwagen gelten strengere Werte als bei der Prämie. Die 0,5-Prozent-Regel greift laut AutoScout24 bei höchstens 50 g CO2/km oder mindestens 80 km elektrisch. Auch hier reicht allerdings eine Bedingung.

Alle drei neuen Versionen schaffen das über die Reichweite. Der Boost liegt allerdings exakt auf der Grenze. Lass dir deshalb den Wert aus der Zulassungsbescheinigung zeigen, bevor du bestellst.

Rechenbeispiel (42 Prozent Grenzsteuersatz, 20 km Arbeitsweg, ohne Soli und Kirchensteuer):

VersionBruttolistenpreisRegelGeldwerter Vorteil pro MonatSteuer pro Monat
Boost MJ 202744.990 €0,5 %358,40 €150,53 €
Comfort MJ 202747.990 €0,5 %382,40 €160,61 €
Design AWD MJ 202751.990 €0,5 %414,40 €174,05 €
Design AWD alt (Lager)45.990 €1 %734,40 €308,45 €

Ein Detail kostet viele Dienstwagenfahrer Geld. Denn das Finanzamt rechnet mit dem Listenpreis, nicht mit dem Preis nach E-Bonus. Der hohe Nachlass hilft dir also nur, wenn deine Firma das Auto günstig einkauft.

Unter dem Strich ist der neue Comfort der beste Dienstwagen der Baureihe. Er kostet nur rund 10 Euro Steuer mehr als der Boost, fährt aber 50 km weiter elektrisch. Den alten Design AWD würde ich dagegen als Firmenwagen meiden. Mehr Modelle mit halber Steuer findest du in meiner Liste zur 0,5-Prozent-Regel.

BYD Seal U Preis
BYD Seal U Preis

Lagerwagen vom alten Modell: Schnäppchen oder Falle?

Viele Händler verkaufen gerade die letzten Autos des alten Modells ab. Ein Beispiel meldete Sparneuwagen am 21.10.2026. Dort bietet Autohaus Moll den alten Boost als Last Edition für 34.490 Euro an. Darin stecken bereits 1.300 Euro Überführung und 95 Euro Zulassung. Der alte Listenpreis lag zuvor bei 39.990 Euro.

Der neue Boost kostet dagegen bei ASW 33.990 Euro plus 1.190 Euro Überführung. Das macht rund 35.180 Euro, also etwa 700 Euro mehr als die Last Edition. Beide bekommen die Prämie, denn auch der alte Boost schafft 80 km und 50 g.

Was bekommst du für die 700 Euro? Vor allem Schnellladen mit 55 statt 18 kW. Dazu kommen 1.000 statt 750 kg Anhängelast und gut 100 Liter mehr Kofferraum. Dafür verlierst du den drehbaren 15,6-Zoll-Bildschirm.

Ich würde die 700 Euro deshalb drauflegen. Der alte Boost lädt am Schnelllader so langsam, dass sich der Stopp kaum lohnt. Im Test von firmenauto zog er dort nur 16 kW. Wer aber nur zu Hause lädt und nie einen Anhänger zieht, macht mit der Last Edition keinen Fehler.

Finger weg vom alten Design AWD, wenn du Prämie oder halbe Dienstwagensteuer willst. Beides fällt bei diesem Lagerwagen allerdings weg. Dann muss der Rabatt mindestens 4.500 Euro höher liegen, damit sich das rechnet.

Verbrauch im Alltag: Was Tests zeigen

Einen ADAC-Ecotest für den Seal U DM-i habe ich nicht gefunden. Zudem gibt es für das neue Modelljahr noch gar keine unabhängigen Messwerte. Die vorhandenen Tests stammen also alle vom alten Modell.

Firmenauto fuhr den alten Boost über 470 km gemischt. Dabei kamen im Schnitt 6,2 Liter Benzin und 3 kWh Strom auf 100 km heraus. Rein elektrisch schaffte er zum Start rund 50 km. Die Autorevue maß beim Allrad 85 km elektrisch und etwa 7 Liter im Hybridbetrieb. Carwow kam beim Design auf 5,5 Liter.

Für den neuen Boost nennt Händler Jacobs 6,1 Liter mit leerem Akku und 19,0 kWh Strom auf 100 km. Daraus ergibt sich eine einfache Kostenrechnung.

Rechenbeispiel (Super E10 2,084 Euro laut ADAC, Haushaltsstrom 34,4 Cent laut Strom-Report, ohne Ladeverluste):

  • elektrisch: 19,0 kWh mal 34,4 Cent ergibt 6,54 Euro pro 100 km
  • mit leerem Akku: 6,1 Liter mal 2,084 Euro ergibt 12,71 Euro pro 100 km
  • 15.000 km im Jahr, davon 60 Prozent elektrisch: rund 1.351 Euro
  • die gleiche Strecke nur mit Benzin: rund 1.907 Euro

Wer täglich lädt, spart also gut 550 Euro im Jahr. Wer nie lädt, fährt dagegen einen Benziner mit fast 2 Tonnen Leergewicht. Dann ist ein Vollhybrid die ehrlichere Wahl.

BYD Seal U Preis
BYD Seal U Preis

Schwächen, die du kennen solltest

Der Seal U DM-i ist ein Komfortauto, kein Kurvenräuber. Firmenauto kritisierte eine leichte, unpräzise Lenkung und ein weiches Fahrwerk. Auch der Spurhalter verlor im Test sichtbare Linien, zudem war die Schilderkennung unzuverlässig. Autohaus beschreibt das Auto am 01.07.2026 ähnlich: ausgelegt auf entspanntes Reisen, nicht auf Dynamik.

Zudem lädt der Akku zu Hause nur mit 11 kW Wechselstrom. Beim größeren Akku dauert 15 auf 100 Prozent laut BYD Österreich rund drei Stunden. Über Nacht ist das egal, für Zwischenstopps aber nicht.

Positiv fällt dagegen die Mängelliste aus. Der ADAC führt beim Seal U aktuell „keine gemeldeten Mängel“. Einen KBA-Rückruf speziell zum Seal U DM-i habe ich ebenfalls bis Stand 30.10.2026 nicht gefunden. Prüf deine FIN trotzdem vor dem Kauf in der Rückrufdatenbank des KBA.

Die Garantie ist zudem lang. Laut ADAC gibt BYD 6 Jahre oder 150.000 km auf das Fahrzeug. Der Hochvoltakku hat 8 Jahre oder 200.000 km bei mindestens 70 Prozent Restkapazität. Gegen Durchrostung gibt es außerdem 12 Jahre. Wie gut das Werkstattnetz ist, hängt allerdings stark von deiner Region ab.

Der elektrische Seal U ist weg: Was Besitzer wissen sollten

Warum BYD die Elektroversion gestrichen hat, sagt der Hersteller nicht. Die Zahlen sprechen aber eine klare Sprache. 2025 kam der elektrische Seal U laut InsideEVs auf nur 888 Zulassungen. Der Plug-in-Hybrid verkaufte sich dagegen fast zehnmal so oft.

Dazu kommt die Technik. Laut ADAC lud der 87-kWh-Akku mit höchstens 140 kW, von 10 auf 80 Prozent dauerte das rund 43 Minuten. Für ein E-Auto mit 46.490 Euro Listenpreis war das schwach.

Außerdem spielt der Zoll mit. Chinesische E-Autos zahlen in der EU laut electrive je nach Hersteller bis zu 35,3 Prozent Sonderzoll. Plug-in-Hybride zahlen hingegen nur die normalen 10 Prozent. Für BYD rechnet sich der DM-i deshalb besser. Allerdings plant die EU auch bei Hybriden Grenzen, mehr dazu in meinem Artikel zu den möglichen Strafzöllen für China-Hybride.

Was heißt das für Besitzer? Die Garantie bleibt unverändert, denn sie hängt am Auto und nicht am Verkaufsstatus. Der Plug-in-Hybrid hat dieselbe Karosserieform und fast identische Maße, das hilft immerhin bei Blechteilen. Akku und Elektroantrieb sind dagegen eigene Teile.

Beim Wiederverkauf würde ich nicht warten. Denn ein ausgelaufenes E-Auto mit langsamem Schnellladen hat am Gebrauchtmarkt keinen Rückenwind. Belastbare Restwertdaten gibt es dafür allerdings noch nicht.

Die elektrische Alternative: BYD Sealion 7

Wer bei BYD rein elektrisch fahren will, landet deshalb jetzt beim Sealion 7. Laut BYD kostet er ab 49.990 Euro. Im Finanzierungsbeispiel gibt BYD auf den Comfort 3.463 Euro Nachlass. Das ist allerdings deutlich weniger als beim Seal U DM-i.

Dafür bekommst du laut InsideEVs 82,5 oder 91,3 kWh Akku und 456 bis 502 km Reichweite. Von 10 auf 80 Prozent lädt er in 24 bis 32 Minuten. Die Basis hat 230 kW Heckantrieb.

Zwei Vorteile machen den Sealion 7 für manche Käufer günstiger als gedacht. Erstens gibt es für E-Autos bis zu 6.000 Euro Prämie statt 4.500 Euro. Zweitens gilt beim Dienstwagen die 0,25-Prozent-Regel.

Rechenbeispiel: Nimm wieder 42 Prozent Steuersatz und 20 km Arbeitsweg. Dann zahlst du beim Sealion 7 Comfort rund 83 Euro Steuer im Monat. Beim neuen Seal U Comfort sind es dagegen 160,61 Euro. Über drei Jahre sind das also fast 2.800 Euro Unterschied.

Wie sich der Sealion 7 im Alltag schlägt, steht in meinem BYD Sealion 7 Test mit Preis und Reichweite. Als Dienstwagen mit Wallbox ist er für mich deshalb die klügere Wahl.

BYD Seal U Preis im Vergleich mit sechs Rivalen

Die Grundpreise stammen aus dem ADAC-Autokatalog und von den Herstellern (Stand 30.10.2026). Rechts siehst du, ob es Prämie und 0,5 Prozent gibt.

ModellPreis abLeistungE-Reichweite WLTPDC-LadenAnhängelastPrämie / 0,5 %
BYD Seal U DM-i Boost44.990 €238 PS80 km55 kW1.000 kgja / ja
Geely Starray EM-i Pro32.990 €262 PS83 km30 kW750 kgja / ja
Leapmotor C10 Hybrid EV Life38.600 €220 PS124 km65 kW1.500 kgja / ja
Kia Sportage PHEV Core 2WD43.100 €288 PS66 kmnur AC1.210 kgnein / nein
Skoda Kodiaq iV Selection49.740 €204 PS122 km40 kW1.800 kgja / ja
Toyota RAV4 PHEV49.990 €268 PSbis 137 km50 kWkeine Angabeja / ja
VW Tiguan eHybrid Life52.735 €204 PS122 km40 kW1.800 kgja / ja

Der Leapmotor C10 ist der härteste Gegner. Er ist laut Liste billiger und fährt weiter elektrisch. Der Geely Starray ist noch günstiger, darf aber nur 750 kg ziehen.

Der Kia Sportage fällt dagegen mit 67 g und 66 km bei beiden Förderregeln durch. Kodiaq und Tiguan sind teurer, ziehen aber 1.800 kg. Ob VW und Skoda ähnlich viel Nachlass geben, klärst du aber beim Händler. Mit Rabatt bleibt der BYD Seal U Preis deshalb der stärkste Hebel der Klasse.

BYD Seal U Preis

Mein Rat: Welcher BYD Seal U DM-i zu wem passt

Mit dem aktuellen E-Bonus ist der BYD Seal U Preis für den DM-i ein sehr gutes Angebot. Ohne Bonus wäre er allerdings zu teuer. Deshalb hängt alles am Zeitpunkt.

Kauf den Comfort, wenn du täglich pendelst und zu Hause laden kannst. Denn mit 130 km schafft er fast jede Pendelstrecke ohne Benzin. Dabei liegt er nach Bonus und Prämie laut Konfigurator bei 30.990 Euro. Für mich ist das deshalb die beste Version.

Nimm den Boost, wenn du privat kaufst und meist kurze Wege fährst. Er kostet nur 1.500 Euro weniger als der Comfort, lohnt sich also nur bei knappem Budget.

Greif zum Design AWD, wenn du 1.500 kg ziehen musst oder Allrad brauchst. Für alle anderen sind die 3.000 Euro Aufpreis zum Comfort dagegen zu viel.

Finger weg vom Seal U DM-i, wenn du nicht laden kannst oder regelmäßig über 1.500 kg ziehst. Dann passen ein Vollhybrid oder Kodiaq und Tiguan besser.

Nimm lieber den Sealion 7, wenn du einen Dienstwagen mit Wallbox suchst. Denn die 0,25-Prozent-Regel schlägt jeden Plug-in-Hybrid.

So gehst du beim Kauf vor:

  • Hol dir zuerst drei Angebote und vergleiche sie mit dem Konfiguratorpreis.
  • Frag dann ausdrücklich nach dem Modelljahr 2027 und der Ausstattungsliste.
  • Lass dir danach CO2 und Reichweite aus den Zulassungsdaten zeigen.
  • Stell schließlich den BAFA-Antrag direkt nach der Zulassung.

Der BYD Seal U Preis ist aktuell so niedrig wie nie. Wer den Comfort zum Konfiguratorpreis bekommt, macht ein gutes Geschäft. Unter 31.000 Euro nach Prämie würde ich sofort unterschreiben.


Häufige Fragen: BYD Seal U Preis

Firmenwagen-Rechner: Was kostet der Dienstwagen im Monat?

Vereinfachte Rechnung nach der Listenpreis-Regel (Stand 2026): E-Autos 0,25 % bis 100.000 € Bruttolistenpreis (bei Anschaffung ab Juli 2025, davor bis 70.000 €), darüber 0,5 %; Plug-in-Hybride 0,5 %; Verbrenner 1 %. Arbeitsweg 0,03 % je Kilometer, anteilig gleich. Ohne Soli und Kirchensteuer, keine Steuerberatung.

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Wie hoch ist der BYD Seal U Preis nach E-Bonus und Prämie?

Der BYD Seal U Preis für den neuen DM-i liegt laut Liste bei 44.990 Euro als Boost, 47.990 Euro als Comfort und 51.990 Euro als Design AWD. Nach E-Bonus und maximal 4.500 Euro Prämie zeigt der Konfigurator dann 29.490, 30.990 und 33.990 Euro, Stand 30.10.2026. Dazu kommen rund 1.190 Euro Überführung.

Bekommt der BYD Seal U DM-i die E-Auto-Prämie 2026?

Ja, alle drei Versionen des Modelljahrs 2027 erfüllen die Regel von höchstens 60 g CO2 oder mindestens 80 km elektrischer Reichweite. Dabei gibt es je nach Einkommen und Kindern 1.500 bis 4.500 Euro. Der alte Design AWD mit 71 g und 70 km geht dagegen leer aus.

Gilt für den Seal U DM-i als Dienstwagen die 0,5-Prozent-Regel?

Ja, denn alle neuen Versionen schaffen mindestens 80 km elektrisch. Der Boost liegt mit genau 80 km auf der Grenze, deshalb lohnt ein Blick in die Zulassungsdaten. Beim Comfort zahlst du mit 42 Prozent Steuersatz und 20 km Arbeitsweg rund 161 Euro Steuer im Monat.

Weitere Fragen: BYD Seal U Preis

Warum gibt es den elektrischen BYD Seal U nicht mehr?

BYD hat keinen offiziellen Grund genannt. Allerdings verkaufte sich der Elektro-Seal U viel schlechter als der Plug-in-Hybrid und lud mit höchstens 140 kW eher langsam. Laut ADAC endete die Bauzeit im Juni 2026. Als elektrische Alternative bietet BYD stattdessen den Sealion 7 ab 49.990 Euro an.

Was ist neu am Seal U DM-i Modelljahr 2027?

Der Plug-in-Hybrid lädt jetzt mit bis zu 55 kW statt 18 kW Gleichstrom. Laut BYD Österreich steigt die Leistung auf 175 kW, der Design AWD bekommt 275 kW und einen 26,6-kWh-Akku. Anhängelast und Kofferraum wachsen ebenfalls, der Bildschirm dreht sich aber nicht mehr.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Neuwagenpreise, Plug-in-Hybride, Förderung und Firmenwagen-Steuer für Käufer in Deutschland.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 30.10.2026