The new ID. Polo GTI

Auto des Jahres 2027: VW ID. Polo siegt, ab 24.995 Euro im Kauf-Check

12 Min. Lesezeit

Inhalt (15 Abschnitte)
  1. Auto des Jahres 2027: Welcher Preis das genau ist
  2. Die fünf Finalisten zum Auto des Jahres 2027 im Vergleich
  3. Was die anderen Finalisten besser können
  4. Warum der ID. Polo das Finale gewonnen hat
  5. Die Preisleiter: Welcher ID. Polo zum Auto des Jahres 2027 passt
  6. Lieferzeit: Der Haken am Auto des Jahres 2027
  7. E-Auto-Prämie: So viel Förderung gibt es
  8. Drei Haushalte nachgerechnet: Was der Sieger wirklich kostet
  9. Wurden frühere Sieger zu Bestsellern?
  10. Was das Auto des Jahres 2027 nicht verrät
  11. Mein Rat zum Auto des Jahres 2027
  12. Häufige Fragen: Auto des Jahres 2027
  13. Weitere Fragen: Auto des Jahres 2027
  14. Weiterlesen auf AutoColumn
  15. Quellen

Das Auto des Jahres 2027 in Deutschland ist ein Elektro-Kleinwagen für 24.995 Euro: der VW ID. Polo. Die 47 Juroren des German Car of the Year (GCOTY) setzten ihn über vier deutlich teurere Finalisten. Darunter waren ein Mercedes GLC und ein Luxus-Van von Xpeng. Wer den Polo jetzt bestellt, wartet allerdings laut Händlern zehn Monate oder länger.

Ich habe die fünf Finalisten mit Preis, Reichweite und Lieferstatus nebeneinander gestellt. Danach habe ich für drei typische Haushalte nachgerechnet, was der ID. Polo nach Prämie wirklich kostet. Und ich habe geprüft, ob frühere Sieger später auch Bestseller wurden.

The new ID. Polo GTI
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Auto des Jahres 2027: Welcher Preis das genau ist

Zuerst eine Klarstellung, denn der Titel „Auto des Jahres“ taucht oft auf. Den ID. Polo hat nämlich die Jury des German Car of the Year gewählt, kurz GCOTY. Danach berichteten die Medien am 3. November 2026 über den Gesamtsieg. Laut Auto-Medienportal nahm VW-Markenchef Thomas Schäfer die Trophäe dabei von GCOTY-Mitgründer Jens Meiners entgegen.

Das ist allerdings nicht der europäische „Car of the Year“. Dort steht der ID. Polo zwar ebenfalls im Finale der letzten sieben. Die Entscheidung fällt aber erst am 8. Januar 2027 in Brüssel. Gegner sind dort unter anderem BMW iX3, Cupra Raval, Kia EV2, Renault Twingo und Volvo EX60.

Wenn du also „Auto des Jahres 2027“ liest, meint die deutsche Presse derzeit fast immer den GCOTY. Den Europa-Titel kann VW sogar noch zusätzlich holen.

So arbeitet die GCOTY-Jury

Die Jury besteht aus 47 deutschen und internationalen Motorjournalisten. Zugelassen sind dabei nur Neuheiten, die in den letzten zwölf Monaten auf den deutschen Markt kamen. Laut ecomento traten so 109 neue Modelle an, davon mehr als 60 reine Elektroautos.

Zuerst wählt die Jury Sieger in fünf Klassen. Die Grenze ist dabei der Einstiegspreis:

  • Budget: unter 25.000 Euro
  • Compact: 25.000 bis 40.000 Euro
  • Premium: 40.000 bis 70.000 Euro
  • Luxury: über 70.000 Euro
  • Performance: ohne Preisgrenze

Die Klassensieger zum Auto des Jahres 2027 standen schon am 22. September 2026 fest. Danach folgten laut AutoScout24 zwei Tage mit Vergleichsfahrten rund um Wetzlar. Erst dann wählte die Jury aus den fünf Klassensiegern den Gesamtsieger.

Die fünf Finalisten zum Auto des Jahres 2027 im Vergleich

Alle fünf Finalisten fahren rein elektrisch. Die Preise unten sind deshalb gut vergleichbar, denn es sind jeweils die Einstiegspreise der günstigsten Version, Stand 04.11.2026.

KlasseModellEinstiegspreisWLTP-Reichweite (Basis)Status
Budget, GesamtsiegerVW ID. Polo Trend24.995 Euro323 kmbestellbar, Lieferzeit 10 bis 12 Monate
CompactKia PV5 Passenger Essential (5 Sitze)38.690 Euro295 kmbestellbar, im Handel
PremiumMercedes GLC 250 elektrisch64.736 Euro647 kmbestellbar seit Juni 2026, Auslieferung ab Jahresende
LuxuryXpeng X9 (Basis, LFP)77.600 Euro535 kmbei deutschen Händlern
PerformanceHyundai Ioniq 6 N75.900 Euro487 kmbestellbar seit März 2026

Die Daten stammen vom ADAC Autokatalog (ID. Polo, PV5, GLC), von Autonotizen (X9) sowie von electrive und EV Database (Ioniq 6 N).

Beim Kia lohnt allerdings ein zweiter Blick. Mit dem größeren 71,2-kWh-Akku kommt der PV5 Passenger laut ADAC nämlich auf 412 km, dann ab 42.690 Euro. Die Siebensitzer-Version startet übrigens bei 40.490 Euro.

Der Abstand ist also gewaltig. Denn für einen Xpeng X9 bekommst du fast drei ID. Polo Trend. Trotzdem hat die Jury den Kleinsten gewählt.

Was die anderen Finalisten besser können

Jeder Finalist hat trotzdem eine Stärke, die der Polo nicht bieten kann. So bietet der Kia PV5 bis zu sieben Sitze auf kompakter Fläche. Außerdem lobt AutoScout24 am Lieferwagen-Ableger die Effizienz und die Ladezeiten.

Der elektrische GLC fährt am weitesten, denn laut ADAC schafft schon die Basis 647 km nach WLTP. Zudem lädt er mit bis zu 320 kW.

Beim Xpeng X9 überzeugt hingegen der Raum für sieben Personen samt Luftfederung. Die Bedienung über tiefe Menüs kritisiert AutoScout24 dagegen deutlich. Der Ioniq 6 N schließlich ist der Spaßfaktor mit bis zu 478 kW. Er bleibt aber ein Nischenauto für 75.900 Euro.

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Warum der ID. Polo das Finale gewonnen hat

Eine offizielle Begründung für den Gesamtsieg hat die Jury nicht veröffentlicht. Es gibt jedoch Zahlen aus der Klassenwertung. Laut Volkswagen holte der ID. Polo dort 85,8 Prozent der möglichen Punkte bei Design und Fahrspaß. Bei Sicherheit und Umwelt waren es 84,2 Prozent, bei Bedeutung und Innovation 83,8 Prozent. Zuletzt folgten Komfort und Praktikabilität mit 82,0 Prozent.

In der Klasse setzte er sich somit gegen sieben Konkurrenten durch. Platz zwei und drei gingen dabei an den Renault Twingo und den Renault Clio. Klassenübergreifend landete der Polo beim Innenraum außerdem auf Platz zwei und beim Außendesign auf Platz drei.

Meine Lesart: Der Polo hat nicht gewonnen, weil er das beste Auto im Feld ist. Vielmehr hat er gewonnen, weil er die größte Wirkung hat. Denn ein Elektroauto unter 25.000 Euro von einem großen Hersteller verändert den Markt stärker als ein weiterer Luxus-Van. Die Kategorie „Bedeutung“ zahlt genau darauf ein.

AutoScout24 hebt zudem die echten Tasten und das aufgeräumte Cockpit hervor. Genau das hatten nämlich viele Käufer beim ID.3 vermisst. Gleichzeitig warnt das Portal, dass der Preis mit großem Akku und guter Ausstattung schnell steigt.

Die Preisleiter: Welcher ID. Polo zum Auto des Jahres 2027 passt

Den Titel trägt zwar das ganze Modell. Doch zwischen Trend und GTI liegen 15.000 Euro. Hier die Preise laut InsideEVs und VW, Stand 04.11.2026:

Version (Akku, Leistung)WLTPListenpreisVW-Prämie
Trend (37 kWh LFP, 85 kW)323 km24.995 Eurokeine
Life (37 kWh LFP, 85 kW)301 bis 334 km27.995 Euro1.500 Euro
Life (37 kWh LFP, 99 kW)308 bis 331 km29.195 Euro1.500 Euro
Style (37 kWh LFP, 99 kW)308 bis 331 km32.395 Euro2.500 Euro
Life (52 kWh NMC, 155 kW)416 bis 454 km33.795 Euro1.500 Euro
Style (52 kWh NMC, 155 kW)416 bis 454 km36.995 Euro2.500 Euro
GTI (52 kWh NMC, 166 kW)bis 431 km39.995 Euro3.000 Euro

Die VW-eigene ID. Kaufprämie gilt laut Volkswagen bis 31.12.2026. Entscheidend ist dabei das Datum des Kaufvertrags, nicht die Auslieferung. Im Konfigurator taucht sie nicht auf, sondern erst im Vertrag beim Händler.

Technisch gilt: Der kleine Akku lädt laut ADAC mit bis zu 88 kW, von 10 auf 80 Prozent in rund 23 Minuten. Die 52-kWh-Version schafft dagegen 105 kW. Für Langstrecke ist das eher Mittelmaß, für Pendler reicht es aber.

Mehr Details zu den Varianten findest du außerdem in meiner Kaufberatung zum VW ID. Polo.

Lieferzeit: Der Haken am Auto des Jahres 2027

Hier wird es allerdings unbequem. Laut electrive meldet VW nämlich über 30.000 Bestellungen in Europa. Der Chef einer großen VW-Händlergruppe nennt das ganze Modell deshalb ausverkauft. Er rechnet daher mit mindestens zehn Monaten Wartezeit.

Cleanthinking nennt für individuell konfigurierte Autos sogar zehn bis zwölf Monate. Der Polo läuft zudem im spanischen Werk Martorell vom Band. Dort fährt die Produktion erst schrittweise hoch.

Bis Ende September kamen laut InsideEVs erst rund 1.500 Exemplare in Deutschland auf die Straße. Das Auto des Jahres 2027 dürfte die Nachfrage deshalb eher noch steigern.

Polo ID GTI
Polo ID GTI

So kommst du schneller an dein Auto

Es gibt jedoch zwei Abkürzungen. Erstens halten Händler vorkonfigurierte Fahrzeuge bereit, die früher kommen sollen. Dafür hast du allerdings weniger Auswahl bei Farbe, Akku und Ausstattung.

Außerdem lohnt die Seite „Schnell verfügbare Fahrzeuge“ bei Volkswagen. Frag zudem mehrere Händler im Umkreis von 100 km, denn die Zuteilung schwankt stark von Betrieb zu Betrieb.

E-Auto-Prämie: So viel Förderung gibt es

Seit Mai 2026 nimmt das BAFA Anträge für die neue E-Auto-Förderung an. Sie gilt dabei rückwirkend für Zulassungen ab dem 1. Januar 2026. Hier die Regeln laut Förderrichtlinie, zusammengefasst von EnBW:

  • Basis: 3.000 Euro für ein reines Elektroauto
  • Einkommensbonus: plus 2.000 Euro bis 45.000 Euro, plus 1.000 Euro bis 60.000 Euro
  • Kinder: plus 500 Euro je Kind, höchstens 1.000 Euro
  • Grenze: 80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen, plus 5.000 Euro je Kind, maximal 90.000 Euro
  • Pflicht: Neuwagen, Haltedauer drei Jahre, Antrag erst nach der Zulassung

Wichtig ist: Die staatliche Prämie gilt ebenfalls für den Trend. Nur die VW-Prämie gibt es dort nicht. Bei Life, Style und GTI lassen sich dagegen beide Rabatte kombinieren.

Achtung bei langer Lieferzeit

Genau hier kollidieren allerdings Prämie und Wartezeit. Bestellst du heute, wird dein Polo vermutlich erst im Herbst 2027 zugelassen. Erst dann darfst du den Antrag stellen.

Immerhin sagte Umweltminister Carsten Schneider laut electrive am 22. Oktober 2026, das Geld reiche für das ganze nächste Jahr. Schließlich waren am 1. Oktober noch rund 2,5 Milliarden Euro frei. Eine Garantie für den Herbst 2027 ist das aber nicht. Zudem plant die Koalition „Made in Europe“-Kriterien, deren Details noch nicht bekannt sind. Da der Polo aus Spanien kommt, dürfte er davon eher profitieren.

Drei Haushalte nachgerechnet: Was der Sieger wirklich kostet

Für die Rechnung zum Auto des Jahres 2027 habe ich drei typische Haushalte angenommen. ZvE steht dabei für das zu versteuernde Einkommen.

Haushalt und VersionListePrämien (VW + Staat)Endpreis
Single, 40.000 Euro zvE, keine Kinder: Trend24.995 Euro0 + 5.000 Euro19.995 Euro
Paar, 58.000 Euro zvE, zwei Kinder: Life 85 kW27.995 Euro1.500 + 5.000 Euro21.495 Euro
Paar, 75.000 Euro zvE, keine Kinder: Style 155 kW36.995 Euro2.500 + 3.000 Euro31.495 Euro

Mein Eindruck aus der Rechnung: Die Familie fährt also am besten. Denn für 1.500 Euro mehr als der Single bekommt sie die besser ausgestattete Life-Version. Das Paar mit 75.000 Euro zahlt dagegen über 30.000 Euro, weil der Einkommensbonus wegfällt.

Liegt dein Haushalt ohne Kinder über 80.000 Euro, bekommst du gar nichts vom Staat. Dann bleibt nur die VW-Prämie. Deine genaue Summe zeigt übrigens der E-Auto-Förderung Rechner.

Wurden frühere Sieger zu Bestsellern?

Ein Titel verkauft keine Autos, ein gutes Angebot dagegen schon. Das zeigt jedenfalls die Liste der bisherigen Gesamtsieger, laut Autonotizen und AutoScout24:

JahrgangGesamtsiegerWas danach geschah
2019Jaguar I-PaceProduktion 2024 beendet, sehr hoher Wertverlust
2020Porsche Taycanweiter im Programm, teures Nischenmodell
2021Honda e2023 eingestellt, in Deutschland zuletzt knapp 100 Stück pro Jahr
2022Hyundai Ioniq 5weiter im Programm
2023VW ID. BuzzProduktion 2025 wegen schwacher Nachfrage zeitweise pausiert
2024VW ID.72025 meistzugelassenes E-Auto in Deutschland (34.563)
2025BMW 5er / i5weiter im Programm
2026Skoda Elroq2025 Platz vier, im August 2026 Platz eins bei den E-Autos

Die Bilanz ist gemischt. So war der Honda e ein Flop. Laut Mobiflip lag er 2023 in Deutschland nämlich nur noch bei knapp 100 Zulassungen. Für den Jaguar I-Pace ermittelte außerdem eine Studie von iSeeCars 72,2 Prozent Wertverlust in fünf Jahren. Die Zahl stammt allerdings aus den USA.

Das Muster hinter den Erfolgen

Im Gegensatz dazu stehen ID.7 und Elroq. Der ID.7 war laut KBA 2025 mit 34.563 Neuzulassungen das beliebteste Elektroauto in Deutschland. Der Elroq kam 2025 auf 25.426 und führte im August 2026 sogar mit 3.038 Zulassungen.

Das Muster ist folglich klar. Erfolgreich wurden die Sieger mit fairem Preis, großem Händlernetz und viel Alltagsnutzen. Teure Exoten blieben dagegen Exoten, Titel hin oder her. Der ID. Polo erfüllt dabei die Kriterien der Erfolgreichen. Belastbare Restwerte für ID.7 und Elroq gibt es nach so kurzer Zeit aber noch nicht.

Was das Auto des Jahres 2027 nicht verrät

Ein Jury-Urteil zum Auto des Jahres 2027 ersetzt aber keine Probefahrt mit deinem Alltag. Die Kriterien gewichten nämlich Bedeutung und Innovation hoch. Für dich zählen hingegen eher Reichweite im Winter, Ladeleistung und Kosten.

Drei Punkte solltest du deshalb kritisch prüfen:

  1. Reichweite: 323 km WLTP beim Trend sind im Winter auf der Autobahn eher 200 km. Auch AutoScout24 rät, Reichweite und Ladetempo genau zu prüfen.
  2. Ladeleistung: 88 kW beim kleinen Akku sind für Urlaubsfahrten wenig. Dagegen lädt der elektrische GLC mit bis zu 320 kW fast viermal so schnell.
  3. Preisdisziplin: Sobald du großen Akku und Style wählst, landest du bei 36.995 Euro. Dann stehen auch Skoda Epiq und Cupra Raval zur Wahl.

Auch der Titel selbst hat Grenzen, da er nur Neuheiten der letzten zwölf Monate vergleicht. Ein bewährter Gebrauchter oder ein Lagerwagen mit Rabatt ist also nie Teil der Wertung. Wie sich der günstigste Rivale schlägt, zeigt mein Blick auf den Geely E2 mit Prämie. Er gewann beim GCOTY übrigens den Preis für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Mein Rat zum Auto des Jahres 2027

Kauf den ID. Polo, wenn du ein Stadt- und Pendlerauto suchst und warten kannst. Mein Favorit ist dabei der Life mit 85 kW für 27.995 Euro. Denn dank VW-Prämie und staatlicher Förderung landet er für viele Familien bei rund 21.500 Euro. Den Trend würde ich nur nehmen, wenn du wirklich keine Extras brauchst.

Der große Akku lohnt sich erst, wenn du oft über 150 km am Stück fährst. Dann rechne aber den Vergleich zu Epiq und Raval durch.

Finger weg vom Polo, wenn du in den nächsten drei Monaten ein Auto brauchst. In dem Fall nimm einen Lagerwagen oder ein anderes Modell.

Für Familien mit drei Kindern passt der Kia PV5 Passenger besser. Denn sieben Sitze ab 40.490 Euro bietet sonst kaum jemand.

Für Vielfahrer mit Firmenwagen ist der elektrische GLC die bessere Wahl. Denn 647 km WLTP und 320 kW Ladeleistung spielen in einer anderen Liga.

Für Großfamilien mit Budget ab 77.600 Euro lohnt eine Probefahrt im Xpeng X9. Plane aber Zeit für die Menüs ein.

Für Fahrspaß gibt es den Ioniq 6 N, weil er deutlich mehr Leistung bietet als der ID. Polo GTI.

Unterm Strich zeigt das Auto des Jahres 2027 vor allem eines: Ein gutes Elektroauto muss nicht mehr 40.000 Euro kosten. Das ist die wichtigste Nachricht aus Wetzlar, auch wenn die Lieferzeit noch nervt.

Häufige Fragen: Auto des Jahres 2027

Ladezeit-Rechner

Rechnet mit der durchschnittlichen Leistung über den ganzen Ladevorgang (nicht der Spitzenleistung) und ohne Ladeverluste. An der Wallbox sind 11 kW üblich, am Schnelllader 50 bis 300 kW.

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Welches Auto ist Auto des Jahres 2027 in Deutschland?

Der VW ID. Polo ist German Car of the Year 2027. Eine Jury aus 47 Motorjournalisten wählte ihn Anfang November 2026 aus fünf Klassensiegern. Der Elektro-Kleinwagen kostet ab 24.995 Euro und setzte sich gegen Kia PV5, Mercedes GLC, Xpeng X9 und Hyundai Ioniq 6 N durch.

Ist der ID. Polo auch europäisches Car of the Year 2027?

Noch nicht. Der ID. Polo steht im Finale der sieben Kandidaten für den europäischen Car of the Year 2027. Der Sieger wird am 8. Januar 2027 in Brüssel bekannt gegeben. Der deutsche GCOTY ist ein eigener Preis mit eigener Jury.

Wie lange ist die Lieferzeit für den VW ID. Polo?

Für individuell konfigurierte Fahrzeuge nennen Händler zehn bis zwölf Monate. VW meldet über 30.000 Bestellungen in Europa. Schneller geht es mit vorkonfigurierten Händlerfahrzeugen oder Lagerwagen, dafür ist die Auswahl bei Farbe und Akku kleiner.

Weitere Fragen: Auto des Jahres 2027

Wie viel E-Auto-Prämie gibt es für den ID. Polo?

Die staatliche Förderung beträgt 3.000 bis 6.000 Euro, je nach Haushaltseinkommen und Kinderzahl. Sie gilt auch für die Trend-Version. Für Life, Style und GTI gibt VW bis 31.12.2026 zusätzlich eine eigene Kaufprämie von 1.500 bis 3.000 Euro.

Was kostet der günstigste VW ID. Polo?

Der ID. Polo Trend kostet laut ADAC 24.995 Euro, Stand November 2026. Er hat einen 37-kWh-Akku mit LFP-Zellen, 85 kW Leistung und 323 km WLTP-Reichweite. Mit maximaler staatlicher Prämie sinkt der Preis auf 18.995 Euro.

Welche Autos waren Finalisten beim German Car of the Year 2027?

Im Finale standen die fünf Klassensieger: VW ID. Polo, Kia PV5, der elektrische Mercedes GLC, Xpeng X9 und Hyundai Ioniq 6 N. Alle fünf fahren rein elektrisch. Sonderpreise gingen unter anderem an Geely E2, Renault Twingo und BMW iX3.


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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, Förderprogramme und Kaufentscheidungen für Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 04.11.2026