Pixo vs Twingo

Nissan Pixo Preis: ab 19.990 Euro, mit Prämie ab 13.990 Euro

12 Min. Lesezeit

Inhalt (16 Abschnitte)
  1. Warum der Nissan Pixo Preis gerade jetzt zählt
  2. Nissan Pixo Preis je Ausstattung: die Übersicht
  3. Was die drei Versionen wirklich bieten
  4. Nissan Pixo Preis mit Prämie: vier Haushalte im Vergleich
  5. So läuft der Antrag nach dem Pixo-Kauf
  6. Jetzt bestellen trotz Lieferung 2027?
  7. Technik: Akku, Laden und Daten
  8. Meine Winter-Schätzung für den Pixo
  9. Was der Pixo nach dem Preis im Monat kostet
  10. Pixo oder Twingo: der Unterschied beim Nissan Pixo Preis
  11. Schwächen, die du kennen solltest
  12. Mein Rat: welcher Pixo sich lohnt
  13. Häufige Fragen: Nissan Pixo Preis
  14. Weitere Fragen: Nissan Pixo Preis
  15. Weiterlesen auf AutoColumn
  16. Quellen

Der Nissan Pixo Preis startet bei 19.990 Euro, und damit kostet der neue Stromer exakt so viel wie sein Bruder Renault Twingo. Seit dem 3. November 2026 kannst du ihn außerdem in Deutschland bestellen. Mit der vollen E-Auto-Prämie von 6.000 Euro rutscht die Basis auf 13.990 Euro. Der Haken liegt woanders: Die ersten Autos kommen erst Anfang 2027.

Ich habe die drei Versionen Zeile für Zeile verglichen und für vier typische Haushalte nachgerechnet, was am Ende wirklich auf der Rechnung steht. Außerdem schätze ich, wie weit du im Winter kommst, und sage dir, welche Version ich nehmen würde. Gefahren bin ich den Pixo noch nicht, denn das kann zurzeit niemand außerhalb von Nissan.

Pixo vs Twingo
Pixo vs Twingo

Warum der Nissan Pixo Preis gerade jetzt zählt

Unter 20.000 Euro gab es lange kaum ein neues Elektroauto, das man ernst nehmen konnte. Inzwischen ändert sich das schnell. Dacia Spring, Renault Twingo und bald weitere Modelle drücken die Preise nach unten. Nun steigt auch Nissan ein, und der Nissan Pixo Preis setzt genau an dieser Schwelle an.

Dabei ist der Pixo kein eigenes Projekt. Vielmehr baut Renault ihn zusammen mit dem Twingo im Werk Novo Mesto in Slowenien, laut ecomento auf derselben Plattform. Nissan hat lediglich das Design in London entworfen, und zwar für europäische Städte. Deshalb sieht er anders aus, technisch steckt jedoch der Twingo darin.

Für dich als Käufer heißt das zweierlei. Erstens ist die Technik schon bekannt, denn den Twingo hat der ADAC bereits getestet. Zweitens kannst du zwei Händler gegeneinander ausspielen, die fast das gleiche Auto verkaufen. Das ist selten, deshalb lohnt sich der Aufwand.

Dazu kommt die Förderung. Seit Januar 2026 gibt es nämlich wieder eine E-Auto-Prämie für private Käufer. Sie hängt vom Einkommen und von der Zahl der Kinder ab. Wer clever rechnet, bekommt hier einen fast neuen Kleinwagen zum Preis eines guten Gebrauchten. Mehr zur Förderung findest du in meinem Überblick zur E-Auto-Förderung 2026.

Nissan Pixo Preis je Ausstattung: die Übersicht

Nissan bietet drei Versionen an. Alle haben denselben Motor mit 60 kW (82 PS), denselben LFP-Akku mit 27,5 kWh und dieselbe Ladetechnik. Du zahlst also nur für Ausstattung, nicht etwa für mehr Reichweite.

VersionPreis (UPE, Stand 04.11.2026)Wichtigste ExtrasVerbrauch WLTP laut Nissan
Engage19.990 EuroKlimaautomatik, LED, CarPlay und Android Auto kabellos12,5 kWh/100 km
Advance21.290 EuroRückfahrkamera, Google Maps, Gemini, verschiebbare Rücksitze12,4 kWh/100 km
Evolve22.690 Euro18 Zoll, Abstandstempomat mit Stop and Go, Parkautomatik12,6 kWh/100 km

Zu jedem Preis kommen laut Nissan 1.190 Euro Überführung. Das solltest du immer mitrechnen, denn viele Vergleiche lassen diesen Posten weg. Der echte Nissan Pixo Preis ab Händler liegt also bei rund 21.000 Euro.

Was die drei Versionen wirklich bieten

Engage für 19.990 Euro: der Pixo-Preis zum Einstieg

Die Basis ist besser bestückt, als der Nissan Pixo Preis vermuten lässt. Laut electrive bekommst du ein 7 Zoll großes Digitaldisplay und einen Touchscreen mit 10,1 Zoll. Dazu kommen Apple CarPlay und Android Auto ohne Kabel sowie eine Klimaautomatik. Zudem sind LED-Scheinwerfer, beheizte Außenspiegel und ein Tempomat an Bord.

An Assistenz gibt es Notbremsung, Spurhalter und Verkehrszeichenerkennung. Dagegen fehlen eine Rückfahrkamera und die Google-Dienste. Bei einem Stadtauto mit 3,80 Metern Länge kann man zwar ohne Kamera leben, aber angenehm ist es nicht.

Advance: was 1.300 Euro mehr Preis bringen

Für 1.300 Euro Aufpreis bekommst du die Rückfahrkamera, Google Maps, über 70 Apps aus dem Play Store und den Sprachassistenten Gemini. Der Routenplaner plant außerdem Ladestopps mit ein. Das Auto erkennt dich am Gesicht und lädt danach deine Einstellungen.

Der wichtigste Punkt steckt aber hinten. Die beiden Rücksitze lassen sich einzeln um bis zu 17 Zentimeter verschieben. Dadurch wählst du je nach Bedarf zwischen Beinfreiheit und Kofferraum. Sitzheizung vorne gibt es hier als Option, und die hinteren Scheiben sind getönt.

Evolve für 22.690 Euro: Topversion zum Top-Preis

Die Topversion legt 18-Zoll-Felgen, einen Regensensor und elektrisch anklappbare Spiegel drauf. Dazu kommen Schaltwippen für die Rekuperation, One-Pedal-Fahren und ein Abstandstempomat mit Stop and Go. Ein aktiver Totwinkelassistent und eine Parkautomatik runden das Paket ab.

Klingt gut, kostet aber 1.400 Euro mehr als Advance. Dabei sind die großen Räder eher ein Nachteil. Beim Twingo rät firmenauto im Test sogar ausdrücklich von den 18-Zöllern ab, weil sie den Komfort verschlechtern.

Pixo vs Twingo
Pixo vs Twingo

Nissan Pixo Preis mit Prämie: vier Haushalte im Vergleich

Jetzt wird es spannend, denn erst die Prämie entscheidet über den echten Nissan Pixo Preis. Sie liegt laut Stiftung Warentest zwischen 3.000 und 6.000 Euro für ein reines Elektroauto. Entscheidend ist das zu versteuernde Haushaltseinkommen. Dabei hebt jedes Kind unter 18 die Prämie um 500 Euro und die Grenze um 5.000 Euro.

Für die Basis nehme ich das Barpreis-Angebot von Nissan: 19.990 Euro plus 1.190 Euro Überführung minus 199 Euro Nissan-Bonus, also 20.981 Euro. Für Advance und Evolve rechne ich ohne Bonus mit UPE plus Überführung, denn dort nennt Nissan keinen Rabatt.

Haushalt (zu versteuerndes Einkommen)PrämieEngage (20.981 Euro)Advance (22.480 Euro)Evolve (23.880 Euro)
Single, 70.000 Euro, keine Kinder3.000 Euro17.981 Euro19.480 Euro20.880 Euro
Paar, 85.000 Euro, ein Kind3.500 Euro17.481 Euro18.980 Euro20.380 Euro
Paar, 55.000 Euro, ein Kind4.500 Euro16.481 Euro17.980 Euro19.380 Euro
Familie, 40.000 Euro, zwei Kinder6.000 Euro14.981 Euro16.480 Euro17.880 Euro

Bitte beachte, dass sich die oft genannten 13.990 Euro auf die UPE ohne Überführung beziehen. Realistisch landest du mit voller Prämie also bei knapp 15.000 Euro. Trotzdem ist das ein sehr gutes Angebot.

Besonders interessant finde ich den zweiten Fall. Ein Paar mit 85.000 Euro Einkommen geht nämlich ohne Kind leer aus. Mit einem Kind gibt es dagegen 3.500 Euro. Wer knapp über der Grenze liegt, sollte sein Einkommen genau prüfen. Rechne deinen Fall am besten mit meinem E-Auto-Förderung Rechner durch.

So läuft der Antrag nach dem Pixo-Kauf

Du stellst den Antrag erst nach der Zulassung, und zwar online über das Portal der Förderzentrale beim BAFA. Laut Stiftung Warentest hast du dafür ein Jahr ab Erstzulassung Zeit. Zuvor brauchst du eine BundID, also einen Personalausweis mit Online-Funktion oder ein ELSTER-Zertifikat.

Wichtig ist außerdem die Haltedauer. Du darfst das Auto frühestens 36 Monate nach der Bewilligung verkaufen. Wenn du den Pixo nur kurz fahren willst, solltest du das wissen. Auch Leasing ist laut Bundesregierung förderfähig.

Jetzt bestellen trotz Lieferung 2027?

Das ist die Frage, die mir die meisten stellen würden, und zwar zu Recht. Du bestellst heute, bekommst das Auto aber erst Anfang 2027. Die Prämie gibt es jedoch erst nach der Zulassung. Was passiert also, wenn der Topf bis dahin leer ist?

Dazu gibt es inzwischen eine klare Aussage. Umweltminister Carsten Schneider äußerte sich dazu am 21. Oktober 2026 gegenüber auto motor und sport. Wer ein Elektroauto kaufe, müsse sich „auch mit Blick auf das kommende Jahr keine Sorgen machen“. Kurzfristige Änderungen am Programm seien nicht geplant. Außerdem wolle man früh warnen, falls das Geld knapp wird.

Laut meinauto.de waren Anfang Oktober rund 430 Millionen Euro bewilligt. Für 2026 waren dagegen 550 Millionen Euro eingeplant. Insgesamt stehen 3 Milliarden Euro bis 2029 bereit. Das Risiko ist somit eher klein, aber es ist nicht null.

Pixo vs Twingo
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Der Punkt „Made in EU“

Die Koalition will europäische Wertschöpfung als Kriterium einführen, sobald eine rechtssichere Regel steht. Für den Pixo wäre das eher ein Vorteil. Er kommt nämlich aus Slowenien, also aus der EU. Welche Modelle betroffen wären, habe ich in diesem Artikel zur E-Auto-Prämie und Made in EU zusammengefasst.

Mein Rat zur Bestellung zum aktuellen Pixo-Preis

Bestellen kannst du ruhig, auch zum jetzigen Nissan Pixo Preis. Achte aber auf zwei Dinge im Vertrag. Erstens: Lass dir einen Rücktritt zusichern, falls die Förderung vor der Zulassung entfällt. Zweitens: Frag nach einem festen Liefertermin oder zumindest einem Quartal. Das Finanzierungsangebot gilt laut Nissan übrigens nur für Verträge bis zum 31.12.2026.

Technik: Akku, Laden und Daten

Nissan nennt bis zu 259 Kilometer nach WLTP, allerdings noch vorbehaltlich der Homologation. Der Akku nutzt dabei Lithium-Eisenphosphat. Diese Zellen gelten als robust und vertragen das Laden auf 100 Prozent gut.

DatenpunktNissan Pixo laut Nissan
Leistung / Drehmoment60 kW (82 PS) / 175 Nm
0 auf 100 km/h / Spitze11,9 s / 130 km/h
Akku27,5 kWh LFP
Reichweite WLTPbis 259 km (vorläufig)
Laden AC / DC11 kW / 50 kW
15 bis 80 Prozent (DC)ca. 28 Minuten
Länge / Breite / Höhe3,80 m / 1,79 m / 1,51 m
Kofferraum356 bis 1.221 Liter
Wendekreis9,9 m

Positiv ist, dass DC-Laden mit 50 kW bei allen drei Versionen Serie ist. In anderen Ländern ist das beim Twingo nicht selbstverständlich. Für Langstrecke reicht das allerdings nur bedingt. Der ADAC weist beim Twingo darauf hin, dass der Akku nur eine passive Kühlung hat. Wiederholte Schnellladungen können deshalb deutlich länger dauern.

Meine Winter-Schätzung für den Pixo

Echte Messwerte zum Pixo gibt es noch nicht. Den Twingo hat der ADAC jedoch schon getestet. Er brauchte dort 17,8 kWh auf 100 km, inklusive Ladeverlust, und kam 176 Kilometer weit. Das ist folglich rund ein Drittel weniger als der WLTP-Wert.

Da der Pixo dieselbe Technik nutzt, nehme ich diesen Wert als Basis. Im Winter kostet zudem die Heizung Energie. Eine Wärmepumpe nennt Nissan nicht, und für den Twingo ist laut ADAC keine vorgesehen. Meine Schätzung lautet daher: Bei null Grad und gemischter Fahrt kommst du etwa 130 bis 150 Kilometer weit. Auf der Autobahn bei 120 km/h rechne ich eher mit 100 bis 120 Kilometern.

Das ist eine Schätzung, kein Messwert. Für den Alltag in der Stadt reicht es trotzdem locker. Wer aber jeden Tag 80 Kilometer Autobahn pendelt, wird im Januar öfter laden. Gute Winterreifen helfen übrigens mehr, als viele denken, wie der ADAC-Test zu Winterreifen für E-Autos zeigt.

Was der Pixo nach dem Preis im Monat kostet

Der Nissan Pixo Preis beim Kauf ist nur ein Teil. Daher habe ich einen typischen Fall durchgerechnet: 10.000 Kilometer im Jahr, fast nur zu Hause geladen. Als Verbrauch nehme ich die 17,8 kWh aus dem ADAC-Test des Twingo. Den Strompreis setze ich laut BDEW mit 37,3 Cent je kWh an (Stand Oktober 2026).

PostenPro JahrPro Monat
Strom (1.780 kWh × 37,3 Cent)664 Euro55 Euro
Kfz-Steuer0 Euro0 Euro
Wartung (Nissan Care, Richtwert)ca. 250 Euroca. 21 Euro
Summe ohne Versicherungca. 914 Euroca. 76 Euro

Die Kfz-Steuer entfällt, weil der Bundestag die Befreiung verlängert hat. Sie gilt für E-Autos mit Erstzulassung bis Ende 2030 und läuft bis Ende 2035. Bei der Wartung nehme ich die Pakete von Nissan als Richtwert. Für den Micra kosten drei Inspektionen in drei Jahren laut angurten.de 759 Euro. Ob das beim Pixo genauso ist, ist noch nicht bekannt.

Die Versicherung fehlt übrigens in der Tabelle, denn eine Typklasse für den Pixo ist noch nicht bekannt. Wie sich Typklassen auf E-Autos auswirken, steht in meinem Ratgeber zur E-Auto-Versicherung 2026.

Finanzieren statt bar zahlen?

Nissan bietet für die Basis eine Finanzierung an. Du zahlst 6.000 Euro an, danach 36 Raten zu je 95 Euro und am Ende 11.394 Euro. Der effektive Jahreszins liegt bei 2,49 Prozent. Spannend wird es, sobald die Prämie später die Anzahlung fast ausgleicht. Das Geld fließt allerdings erst nach Zulassung und Antrag, also musst du in Vorleistung gehen.

Pixo oder Twingo: der Unterschied beim Nissan Pixo Preis

Beide kosten in der Basis 19.990 Euro. Trotzdem bekommst du nicht dasselbe Auto. Den genauen Vergleich bringe ich in einem eigenen Artikel, hier aber schon die wichtigsten Punkte.

PunktNissan Pixo EngageRenault Twingo Evolution
Preis (UPE)19.990 Euro19.990 Euro
KlimaAutomatikmanuell
Zweite VersionAdvance, 21.290 EuroTechno, 21.590 Euro
Garantie Fahrzeug3 Jahre / 100.000 km2 Jahre
Reichweite WLTPbis 259 km (vorläufig)bis 262 km
Lieferbarab Anfang 2027bereits auf der Straße

Die Garantie ist für mich allerdings der größte Unterschied. Nissan gibt laut eigener Website drei Jahre oder 100.000 Kilometer auf das Auto. Beim Twingo nennt der ADAC dagegen nur zwei Jahre. Die Akku-Garantie beim Twingo beträgt laut Renault acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Für den Pixo hat Nissan diesen Wert noch nicht genannt.

Ebenso wichtig ist die Ausstattung. Der Pixo hat schon in der Basis eine Klimaautomatik, der Twingo Evolution nur eine manuelle Anlage. Dafür kannst du den Twingo heute fahren. Beim Pixo wartest du mehrere Monate.

Prüf außerdem das Händlernetz. Renault und Nissan verkaufen nämlich über getrennte Partner. Schau deshalb, wo die nächste Werkstatt für Garantiearbeiten liegt. Eine Kaufberatung zum Twingo findest du in meinem Artikel zum Renault Twingo E-Tech 2026.

Schwächen, die du kennen solltest

Ein Auto für 20.000 Euro hat Grenzen, und das ist auch okay. Du solltest sie aber kennen, bevor du bestellst. Die folgenden Punkte stammen aus dem ADAC-Test des Twingo. Sie dürften für den Pixo weitgehend gelten, weil die Technik gleich ist.

  • Federung: Über Kopfsteinpflaster und kurze Kanten reagiert der Twingo hart, vor allem hinten.
  • Sicht nach hinten: laut ADAC stark eingeschränkt. Darum würde ich die Kamera im Advance nicht weglassen.
  • Kofferraum: Renault nennt viel, der ADAC hat beim Twingo nur 175 Liter unter der Abdeckung gemessen. Nissan gibt für den Pixo 356 Liter an, inklusive 50-Liter-Fach unter dem Boden.
  • Autobahn: Bei hohem Tempo lässt die Kraft spürbar nach. Bei 130 km/h ist zudem Schluss.
  • Nur vier Sitze: Für eine Familie mit zwei Kindern reicht das, für Fahrgemeinschaften nicht.

Eine offene Frage bleibt die Funktion V2L, also Strom aus dem Auto für externe Geräte. Beim Twingo ist sie in Deutschland Serie, der Adapter kostet laut electrive 228 Euro extra. Ecomento nennt das AC-Laden beim Pixo bidirektional. Ob Nissan einen Adapter anbietet, ist aber noch nicht bekannt.

Mein Rat: welcher Pixo sich lohnt

Meine klare Empfehlung ist der Pixo Advance für 21.290 Euro. Die Kamera brauchst du, weil die Sicht nach hinten schlecht ist. Zudem machen die verschiebbaren Rücksitze aus dem Kleinwagen ein flexibles Auto. Google Maps mit Ladeplanung ist im Alltag Gold wert. Mit 4.500 Euro Prämie zahlst du dafür knapp 18.000 Euro inklusive Überführung.

Die Basis Engage nimmst du dagegen, wenn du jeden Euro zählst und fast nur in der Stadt fährst. Dein Smartphone übernimmt dann die Navigation. Evolve lohnt sich hingegen kaum. Den Abstandstempomat nutzt du in einem 130 km/h schnellen Stadtauto selten, und die 18-Zöller machen die Federung härter.

Finger weg vom Pixo, falls du täglich weite Strecken auf der Autobahn fährst. Auch wer fünf Sitze braucht oder das Auto vor 2027 haben muss, ist hier falsch. Dann ist der Twingo die schnellere Wahl, oder du schaust dir den Dacia Spring 2026 an.

Mein Fazit zum Nissan Pixo Preis: Für Pendler in der Stadt mit Wallbox ist der Pixo eines der besten Angebote unter 20.000 Euro. Gegenüber dem Twingo punktet er vor allem mit drei Jahren Garantie und der Klimaautomatik ab Werk. Ob sich das Warten lohnt, entscheidet am Ende dein Händler. Hol dir also Angebote für beide Autos und lass sie gegeneinander antreten.

Häufige Fragen: Nissan Pixo Preis

E-Auto oder Benziner: Was kostet die Energie?

Nur Energiekosten, ohne Wartung, Steuer, Versicherung und Wertverlust. Zu Hause laden ist meist günstiger als an Schnellladern (oft 0,50 bis 0,79 € pro kWh).

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Wie hoch ist der Nissan Pixo Preis in Deutschland?

Der Nissan Pixo kostet in der Basis Engage 19.990 Euro, die Version Advance 21.290 Euro und die Topversion Evolve 22.690 Euro. Dazu kommen laut Nissan 1.190 Euro Überführung. Bestellen kann man ihn seit dem 3. November 2026 (Stand 04.11.2026).

Wie viel kostet der Nissan Pixo mit E-Auto-Prämie?

Mit der vollen Prämie von 6.000 Euro sinkt die Basis rechnerisch auf 13.990 Euro, mit Überführung auf knapp 15.000 Euro. Die Prämie hängt vom zu versteuernden Haushaltseinkommen und von der Zahl der Kinder ab. Ohne Kinder liegt die Grenze bei 80.000 Euro.

Wann wird der Nissan Pixo ausgeliefert?

Laut Nissan beginnen die Auslieferungen Anfang 2027. Bestellungen sind seit November 2026 möglich. Die Prämie beantragt man erst nach der Zulassung beim BAFA, laut Umweltminister Schneider reicht das Fördergeld auch 2027.

Weitere Fragen: Nissan Pixo Preis

Welche Reichweite hat der Nissan Pixo im Winter?

Nissan nennt bis zu 259 Kilometer nach WLTP, noch vorläufig. Der baugleiche Renault Twingo schaffte im ADAC-Test 176 Kilometer. Im Winter sind daher etwa 130 bis 150 Kilometer realistisch, auf der Autobahn eher 100 bis 120 Kilometer. Das ist eine Schätzung, kein Messwert.

Was ist der Unterschied zwischen Nissan Pixo und Renault Twingo?

Beide teilen Plattform, Motor und Akku und laufen in Novo Mesto in Slowenien vom Band. Der Pixo hat ein eigenes Design, eine Klimaautomatik ab der Basis und drei Jahre Fahrzeuggarantie statt zwei. Der Twingo ist dafür schon lieferbar.

Welche Nissan Pixo Version lohnt sich am meisten?

Die beste Wahl ist meist der Advance für 21.290 Euro. Er bringt Rückfahrkamera, Google Maps mit Ladeplanung und verschiebbare Rücksitze. Engage reicht für reine Stadtfahrer mit Smartphone-Navigation, Evolve lohnt sich wegen der härteren 18-Zoll-Räder kaum.


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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, Förderung und Kaufentscheidungen für Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quellen

Letzte Aktualisierung: 04.11.2026