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34,5 Prozent Elektro: Was die KBA Zulassungszahlen September 2026 über Tesla, BYD und das Rekordjahr verraten

Die KBA Zulassungszahlen September 2026 zeigen einen neuen Rekord: 88.599 neue Elektroautos, das sind 34,5 Prozent aller Pkw. Vor einem Jahr waren es 45.495, also fast genau die Hälfte. Der größte Einzelgewinner heißt Tesla mit 12.552 Neuzulassungen und einem Plus von 268,7 Prozent. Benziner und Diesel zusammen kommen nur noch auf 67.690 Autos.

Ich habe die Pressemitteilung 41/2026 des Kraftfahrt-Bundesamts Zeile für Zeile mit den Markenzahlen und der BAFA-Statistik abgeglichen. Du bekommst hier die Antriebe, die Marken, den echten China-Anteil und eine eigene Hochrechnung für das Gesamtjahr. Am Ende steht, was das für deinen Autokauf im Oktober bedeutet.


Die KBA Zulassungszahlen September 2026 in sechs Zahlen

Wer nur eine Minute hat, liest diesen Block. Der Rest des Artikels erklärt, warum die Zahlen so aussehen.

  • 256.774 Pkw wurden im September neu zugelassen. Das sind 9,0 Prozent mehr als im September 2025 (235.528).
  • 88.599 Elektroautos (BEV), Anteil 34,5 Prozent, Plus 94,7 Prozent zum Vorjahresmonat.
  • Private Halter legten um 28,5 Prozent zu und stellen 40,3 Prozent aller Neuzulassungen. Gewerbliche Zulassungen fielen um 1,2 Prozent.
  • Tesla kam auf 12.552 Autos, 4,9 Prozent Marktanteil. Das ist Platz acht unter allen Marken.
  • Der CO2-Schnitt der Neuwagen sank um 19,6 Prozent auf 82,7 g/km.
  • Januar bis September: 2.221.798 Pkw (plus 5,3 Prozent), davon 604.144 Elektroautos. Der BEV-Anteil im Jahr liegt damit bei 27,2 Prozent.

Zur Einordnung: Im Juli lag der Elektroanteil bei 29,3 Prozent, im August bei 32,4 Prozent. Drei Monate in Folge also ein neuer Höchstwert. Das ist kein Ausreißer mehr, das ist eine Linie.

Antriebsmix: Wo der Benziner 18.415 Käufer verloren hat

Die KBA Zulassungszahlen September 2026 lassen sich in einem Satz zusammenfassen. Das Elektroauto wächst fast komplett auf Kosten von Benzin und Diesel, während Hybride stagnieren.

AntriebSeptember 2026AnteilVeränderung zu Sep 2025
Elektro (BEV)88.59934,5 %+94,7 %
Hybrid ohne Stecker (HEV)71.19027,7 %+2,4 %
Plug-in-Hybrid (PHEV)27.68110,8 %±0,0 %
Benzin44.63217,4 %–29,2 %
Diesel23.0589,0 %–20,1 %
Flüssiggas (LPG)1.6020,6 %+79,8 %
Gesamt256.774100 %+9,0 %

Hybride insgesamt laut KBA: 98.871 (38,5 %). HEV-Wert = Hybride gesamt minus PHEV.

Rechne die Verschiebung einmal in Autos um. Benziner verloren 18.415 Zulassungen, Diesel 5.813. Zusammen sind das gut 24.000 Verbrenner weniger. Elektroautos gewannen im selben Zeitraum 43.104 dazu.

Der Plug-in-Hybrid ist die stille Verlierergeschichte. Seine Stückzahl liegt exakt auf Vorjahresniveau, sein Anteil fiel von 11,8 auf 10,8 Prozent. Ein Jahr lang galt er als Brücke. Im September stand die Brücke still.

Beim Vollhybrid sieht es kaum besser aus. Ein Plus von 2,4 Prozent in einem Markt, der um 9 Prozent wächst, bedeutet Anteilsverlust.

Warum private Käufer gerade den Markt drehen

Der wichtigste Satz in der KBA-Mitteilung steht nicht bei den Antrieben. Er steht bei den Haltern. Private Neuzulassungen stiegen um 28,5 Prozent, gewerbliche fielen um 1,2 Prozent.

Das ist ungewöhnlich. Normalerweise tragen Firmenwagen, Händlerzulassungen und Vermieter den deutschen Neuwagenmarkt. Rund zwei Drittel aller Neuwagen laufen gewerblich. Diesmal kam das gesamte Wachstum aus Privathaushalten.

Grob überschlagen heißt das: Etwa 103.500 Autos gingen im September an Privatleute. Vor einem Jahr waren es nach derselben Rechnung rund 80.500. Diese 23.000 zusätzlichen privaten Käufer erklären mehr als das komplette Marktwachstum von 21.246 Autos.

Genau hier wirkt die neue E-Auto-Prämie. Sie gilt nur für Privatpersonen, nicht für Firmen. Dass die gewerbliche Seite leicht schrumpft, während die private Seite boomt, passt exakt in dieses Bild.

Für dich als Leser heißt das: Der Rekord ist kein Flottentrick. Echte Haushalte kaufen gerade Elektroautos, und zwar in einer Menge, die es so noch nie gab.

Die E-Auto-Prämie als Motor: 97.790 Bewilligungen bis 1. Oktober

Zum Stichtag 1. September hatte das BAFA 52.473 Anträge bewilligt. Unsere Auswertung dazu findest du in der BAFA-Statistik vom September. Bis zum 1. Oktober stieg die Zahl auf 97.790. In einem einzigen Monat kamen also gut 45.000 Bewilligungen dazu.

Die ausgezahlte Summe wuchs im selben Zeitraum von 230 auf 432 Millionen Euro. Der Schnitt liegt bei 4.418 Euro je Haushalt. Das Bundesumweltministerium meldete Anfang Oktober die Marke von 100.000 bewilligten Haushalten.

Spannend ist die Verteilung. 91,6 Prozent der geförderten Autos sind reine Stromer, nur 8,4 Prozent Plug-in-Hybride. Das erklärt, warum der PHEV im KBA-Monat nicht mitwächst.

Die Spitzenreiter bei den Bewilligungen decken sich mit dem Zulassungsbild:

RangModellBewilligte Anträge (Stand 01.10.2026)
1Tesla Model Y8.297
2Skoda Elroq5.478
3Tesla Model 33.845

Bei den Marken führt Tesla mit 12.155 Bewilligungen vor Skoda (7.224) und Cupra (6.229). Leapmotor und BYD folgen auf den Plätzen vier und fünf.

Eine Einschränkung gehört dazu. Bewilligungen und Zulassungen sind nicht dasselbe. Die Prämie gilt rückwirkend für Zulassungen ab dem 1. Januar 2026, und zwischen Kauf und Bewilligung vergehen Wochen. Die Richtung ist trotzdem eindeutig. Constantin Gall von EY formulierte es so: „Die Elektro-Prämie wirkt, und zwar kräftig.“

Tesla: von 3.034 auf 12.552 in einem Monat

Im August schrieben wir über die KBA-Zahlen noch, dass BYD Tesla im Monat 1,7 zu 1 schlägt. Unsere offene Frage damals: Schafft Tesla zum Quartalsende mehr als 6.000 Autos? Die Antwort fiel deutlicher aus als gedacht. 12.552 Tesla wurden im September zugelassen, nach 3.034 im August und 3.404 im September 2025.

Damit dreht sich auch das Jahresduell. Nach acht Monaten lag BYD mit 36.748 zu 32.258 vorne. Nach neun Monaten führt Tesla mit 44.810 zu 42.788.

Drei Gründe kommen zusammen. Erstens das bekannte Quartalsmuster: Tesla liefert am Ende jedes Quartals gebündelt aus. Zweitens die Prämie, bei der Tesla mit Abstand die meisten Bewilligungen sammelt. Drittens ein Preisniveau beim Model Y und Model 3, das nach Abzug der Förderung in Reichweite vieler Familien liegt.

Wichtig für die Einordnung: Jedes siebte neue Elektroauto im September war ein Tesla, genau 14,2 Prozent. Das ist stark, aber auch verzerrt. Ich erwarte für Oktober wieder deutlich niedrigere Werte. Wer Tesla nur nach Septemberzahlen bewertet, überschätzt die Marke.

Wer ein Model Y kaufen will, sollte die Zahl aber ernst nehmen. Ein Auto, das so oft zugelassen wird, hat später einen großen Gebrauchtmarkt. Das hilft beim Wiederverkauf, drückt aber auch die Preise, wenn alle gleichzeitig verkaufen.

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Marken im September: VW schrumpft, der Rest des Konzerns nicht

Volkswagen bleibt die größte Marke, verliert aber erneut. Spannend ist, wer im Konzern die Lücke füllt.

MarkeAnteil Sep 2026VeränderungNeuzulassungen
VW16,5 %–6,1 %ca. 42.400
Mercedes8,4 %+6,2 %ca. 21.600
Skoda7,7 %+5,4 %19.898
BMW7,4 %–2,4 %ca. 19.000
Audi6,4 %+4,0 %ca. 16.400
Seat (inkl. Cupra)5,1 %–0,4 %ca. 13.100
Opel5,1 %+6,0 %ca. 13.100
Tesla4,9 %+268,7 %12.552
Ford3,1 %–13,4 %ca. 8.000
Dacia2,8 %+25,7 %ca. 7.200
Hyundai2,7 %–6,8 %ca. 6.900
BYD2,4 %+85,6 %6.040
Toyota2,4 %–24,2 %ca. 6.200

Anteile und Veränderungen: KBA. Exakte Stückzahlen, wo veröffentlicht; „ca.“ = meine Rechnung aus KBA-Anteil mal Gesamtmarkt.

Die Gewinner nach Wachstum: Smart (+138,0 Prozent, 1.071 Autos), Mini (+34,1 Prozent), Mazda (+32,0 Prozent), Dacia (+25,7 Prozent), Renault (+20,9 Prozent) und Kia (+17,6 Prozent).

Die Verlierer: Toyota (–24,2 Prozent), Porsche (–18,8 Prozent) und Ford (–13,4 Prozent). Toyota trifft es hart, weil der Vollhybrid als Marken-Kern kaum noch wächst. Ford fehlen nach dem Aus von Fiesta und Focus schlicht die günstigen Volumenmodelle.

Interessant ist das Duell Ford gegen BYD. In Deutschland liegt Ford mit rund 8.000 Autos noch vor BYD mit 6.040. Europaweit sieht das anders aus, wie unsere BYD-gegen-Ford-Rechnung zeigt.

China-Marken: mehr Autos, aber kein größerer Anteil

Hier lohnt der genaue Blick, weil die Schlagzeile täuscht. Die vier großen China-Marken wuchsen kräftig:

MarkeSep 2026VeränderungJan–Sep 2026
BYD6.040+85,6 %42.788 (+262,1 %)
MG Roewe4.206+60,8 %noch nicht bekannt
Leapmotor2.652+191,4 %16.044 (+261,3 %)
Xpeng1.250+418,7 %7.023 (+278,6 %)
Summe der vier14.148

Zusammen sind das 5,5 Prozent des Marktes. Im August kamen dieselben vier auf 11.980 Autos, das waren 5,6 Prozent. Die Stückzahl stieg also um 18 Prozent, der Anteil blieb praktisch gleich.

Für kleinere Marken wie Geely, GWM, Omoda und Jaecoo, Lynk & Co oder Zeekr liegen die Septemberwerte noch nicht vollständig vor. Zeekr kam auf 58 Autos. Im August brachten die Kleinen zusammen rund 1.000 Zulassungen. Setze ich einen ähnlichen Wert an, landen China-Marken insgesamt bei grob 5,8 bis 5,9 Prozent. Im August waren es 6,1 Prozent.

Der Grund ist simpel. Tesla und der gesamte Markt sind im September schneller gewachsen als die Chinesen. Unser großer Marktanteil-Report zu chinesischen Autos zeigt, dass Europa bereits bei 11,7 Prozent liegt. Deutschland bleibt mit rund der Hälfte davon ein zäher Markt.

BYD bleibt dabei die Ausnahme mit Breite. Die Marke verkauft auch viele Plug-in-Hybride, während Leapmotor und Xpeng vor allem über die Prämie und reine Stromer wachsen.

Importeure gegen deutsche Hersteller: wer die Elektro-Welle reitet

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat die KBA Zulassungszahlen September 2026 nach Herkunft der Marken sortiert. Das Ergebnis ist deutlich.

Importmarken brachten im September 40.627 Elektroautos auf die Straße. Das ist ein Plus von 112,5 Prozent. Damit stammt fast jedes zweite neue Elektroauto von einer ausländischen Marke, genau 45,9 Prozent. Über das ganze Jahr liegt ihr BEV-Anteil bei 44,6 Prozent.

Die deutschen Marken wachsen also auch, aber langsamer. Rechnerisch kamen sie im September auf rund 48.000 Elektroautos. Ihr Problem ist nicht das Angebot. ID.3, ID.7, Elroq, Enyaq, iX1 oder der elektrische GLC stehen in jedem Ranking weit oben. Das Problem ist der Preis gegenüber Tesla, BYD und Leapmotor, sobald die Prämie ins Spiel kommt.

Eine Abgrenzung gehört dazu: Die Importeurs-Zahlen stammen vom VDIK, nicht direkt aus der KBA-Mitteilung. Die Gesamtsumme der Elektroautos ist aber identisch mit dem KBA-Wert.

Neun Monate im Rückblick: Was 2026 schon jetzt anders macht

Die Jahreszahlen sind fast spannender als der Einzelmonat. Von Januar bis September wurden 604.144 Elektroautos zugelassen, 58,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das ganze Jahr 2025 brachte 545.142. Der Vorjahreswert ist damit schon nach neun Monaten übertroffen.

Plug-in-Hybride kommen im Jahr auf 247.489 Zulassungen, ein Plus von 13,7 Prozent. Der Schwung lässt aber nach. Im August lag der PHEV noch 6,0 Prozent über Vorjahr, im September stand er bei null.

Ein Vergleich mit dem August macht die Geschwindigkeit greifbar. Damals lag der Jahresanteil der Elektroautos bei 26,2 Prozent. Nur einen Monat später sind es 27,2 Prozent. Ein voller Prozentpunkt im Jahresschnitt durch einen einzigen Monat ist selten.

Für die Monatsserie auf AutoColumn heißt das: Die KBA Zulassungszahlen September 2026 sind der dritte Rekord in Folge. Der nächste Prüfstein ist der Oktober, wenn der Tesla-Effekt wegfällt.

Welche Modelle vorne liegen und warum die Septemberliste noch fehlt

Die Modellstatistik FZ10 für September veröffentlicht das KBA erst etwa Mitte Oktober. Ecomento und andere Quellen liefern bislang nur Antriebs- und Markenwerte. Eine belastbare Top-Liste der Septembermodelle gibt es deshalb noch nicht.

Was es gibt, ist der Stand bis August laut FZ10:

RangModellJan–Aug 2026August 2026
1Skoda Elroq26.7173.038
2VW ID.321.9271.467
3Skoda Enyaq21.4922.140
4Tesla Model Y21.4261.426
5VW ID.720.1412.236

Meine Erwartung für September, klar als Einschätzung markiert: Das Model Y dürfte den Elroq im Monat deutlich überholen. Bei 12.552 Tesla-Zulassungen und dem Model Y als Prämien-Spitzenreiter ist alles andere schwer vorstellbar. Ob es auch in der Jahreswertung vorbeizieht, ist offen. Dafür bräuchte das Model Y im September mehr als rund 5.300 Autos über dem Elroq-Wert.

Sobald die FZ10-Daten da sind, ergänze ich die Tabelle hier.

Meine Hochrechnung für Q4 und das Gesamtjahr 2026

Das ist keine KBA-Prognose, sondern meine eigene Rechnung. Die Methode lege ich offen, damit du sie nachprüfen kannst.

Ausgangsbasis: Im vierten Quartal 2025 wurden 747.243 Pkw zugelassen, davon 162.940 Elektroautos. Das ergibt sich aus dem Gesamtjahr 2025 (2.857.591 Pkw, 545.142 BEV) minus Januar bis September 2025 (2.110.348 Pkw, 382.202 BEV).

Annahmen: Der Gesamtmarkt wächst im vierten Quartal wie im bisherigen Jahr (+5,3 Prozent) oder wie im September (+9,0 Prozent). Der Elektroanteil liegt zwischen 32 und 35 Prozent.

SzenarioPkw Q4 2026BEV-Anteil Q4BEV Q4Pkw 2026 gesamtBEV 2026 gesamtBEV-Anteil Jahr
Vorsichtig786.84732,0 %251.7913.008.645855.93528,4 %
Basis799.55033,5 %267.8493.021.348871.99328,9 %
Stark814.49535,0 %285.0733.036.293889.21729,3 %

Was daraus folgt: 2026 wird mit großer Wahrscheinlichkeit das erste Jahr mit über drei Millionen Neuzulassungen seit 2019. Bei den Elektroautos landet Deutschland bei rund 860.000 bis 890.000 Stück, also 57 bis 63 Prozent über 2025.

Der VDA erwartete im Dezember 2025 noch rund 693.000 Elektroautos für das ganze Jahr. Bis dahin fehlen nur noch 88.856. Diese Marke fällt spätestens mit den Novemberzahlen.

Das größte Risiko für meine Rechnung ist Tesla. Fällt der Oktober wie üblich schwach aus, rutscht der Monatsanteil unter 32 Prozent. Das zweite Risiko ist politisch: Jede Debatte über Änderungen an der Prämie kann Käufe vorziehen oder bremsen.

Mein Rat für Käufer im Oktober

Hohe Nachfrage und volle Fördertöpfe klingen nach Käufermarkt. Die Daten sagen eher das Gegenteil, zumindest beim Preis.

Rabatte: Das Center Automotive Research hat die Nachlässe auf die 20 meistverkauften Elektroautos verfolgt. Im Januar lagen sie im Schnitt bei 19,5 Prozent, im Mai nur noch bei 18,6 Prozent. CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer sieht darin ein gezieltes Abschöpfen der Prämie durch die Hersteller. Ich halte das für plausibel. Wer bei Rekordnachfrage auf den großen Händlerrabatt wartet, wartet vermutlich vergeblich.

Gebrauchte Elektroautos: Laut AutoScout24 stieg der durchschnittliche Angebotspreis gebrauchter Stromer im September um 2,1 Prozent auf 39.006 Euro. Die Nachfrage legte zum Vormonat um 26,8 Prozent zu, das Angebot sank um 1,2 Prozent. Wer seinen Stromer verkaufen will, hat gerade gute Karten.

Lieferzeiten: Markenübergreifende, belastbare Daten habe ich dazu nicht gefunden. Prüfe deshalb direkt im Konfigurator und frag beim Händler nach Lagerwagen.

Meine Empfehlung, konkret:

  • Du bekommst die Prämie? Dann kauf jetzt und verhandle über Ausstattung statt Rabatt. Die Förderung ist der sichere Teil der Rechnung, der Händlernachlass nicht.
  • Du willst einen Tesla? Schau Ende November und im Dezember nach Lagerfahrzeugen. Das Quartalsmuster spricht für Bewegung zum Jahresende, garantiert ist das aber nicht.
  • Du verkaufst einen gebrauchten Stromer? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, bevor die Prämienwelle mehr junge Gebrauchte auf den Markt spült.
  • Du schwankst zum Plug-in-Hybrid? Die Zahlen zeigen, dass der Markt sich vom PHEV abwendet. Rechne den Wiederverkauf in drei Jahren besonders vorsichtig.

Die KBA Zulassungszahlen September 2026 bestätigen damit einen klaren Trend. Elektro ist für Privatkäufer kein Nischenthema mehr, und der Markt preist das bereits ein.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er wertet für AutoColumn jeden Monat die KBA-Neuzulassungen aus und gleicht sie mit Förder- und Marktdaten ab.

Letzte Aktualisierung: 06.10.2026 · Datenquellen: KBA Pressemitteilung 41/2026, KBA Pressemitteilung 39/2025 (September 2025), KBA Jahresbilanz Antriebe 2025, KBA Antriebe Januar bis September 2025, ecomento, ADAC, autohaus.de, cleanthinking, electrive (KBA), electrive (Prämie), electrive (FZ10 August), firmenauto (VDIK), Handelsblatt, schmidtisblog, goingelectric, ecomento (VDA-Prognose), autohaus.de (AutoScout24), CAR-Studie via it-boltwise

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