Smart #2

Smart #2 Preis: Rund 20.000 Euro – und nach Prämie vielleicht 14.000

Der Smart #2 Preis soll laut Smart-Europachef Wolfgang Ufer unter 22.500 Euro liegen, als Zielmarke nennt er rund 20.000 Euro. Mit der E-Auto-Prämie von bis zu 6.000 Euro könnte der Fortwo-Nachfolger damit netto bei etwa 14.000 Euro landen. Das ist näher am Dacia Spring als am alten Smart EQ fortwo. Der Haken: Ausgeliefert wird erst ab dem zweiten Quartal 2027, und bis dahin kann sich bei der Förderung einiges ändern.

Ich habe alle bisher bekannten Daten zusammengetragen und gegen die aktuellen Förderregeln gerechnet. Du bekommst eine Nettopreis-Tabelle für vier typische Haushalte, den Vergleich mit Dacia Hipster, Spring, Twingo, ë-C3 und Grande Panda und eine klare Einschätzung, für wen sich ein Zweisitzer 2027 noch lohnt. Alle Werte vor der Premiere sind als vorläufig markiert. Nach dem 12. Oktober aktualisiere ich diesen Artikel.


Warum der Smart #2 gerade jetzt wichtig wird

Am 12. Oktober 2026 zeigt Smart den #2 auf dem Pariser Autosalon. Das ist der Pressetag, Publikum kommt vom 13. bis 18. Oktober in die Hallen an der Porte de Versailles. Damit kehrt der Zweisitzer zurück, den viele schon abgeschrieben hatten.

Der letzte Elektro-Fortwo lief 2024 in Hambach vom Band. Seitdem gab es bei Smart nur noch größere SUVs wie den #1, #3 und #5. Ausgerechnet Deutschland ist für den Neuen der wichtigste Markt. Laut Ufer fahren hierzulande noch 300.000 bis 400.000 Fortwo herum. Das ist ein riesiges Ersatzgeschäft, wenn der Preis stimmt.

Gebaut wird der #2 auf der neuen ECA-Plattform (Electric Compact Architecture). Smart ist ein Joint Venture von Geely und Mercedes-Benz. Produziert wird zunächst in China, bei einer Geely-Tochter in Zhejiang. Das spielt später bei der Förderfrage eine Rolle.

Die Daten: Was bisher bekannt ist (vorläufig)

Smart hat Ende September die wichtigsten Eckdaten veröffentlicht. Dazu kommen Werte aus der chinesischen Zulassungsdatenbank MIIT. Alles hier ist vorläufig, die EU-Typgenehmigung läuft noch.

MerkmalSmart #2 (vorläufig)Smart EQ fortwo (bis 2024)
Länge2,751 bis 2,764 mca. 2,70 m
Breite1,669 mca. 1,66 m
Radstand1,875 m–
Wendekreis6,95 m–
Leistung60 kW (ca. 80 PS)60 kW (82 PS)
AntriebHeckantriebHeckantrieb
Batterie35,7 bis 35,8 kWh LFP (CATL-Zellen)17,6 kWh
Reichweite WLTP290 km (Zielwert)135 km
DC-Ladenbis 65 kW, 10–80 % in unter 20 minnicht verfügbar (nur AC)
AC-Ladennoch nicht bekanntbis 22 kW (optional)
Höchstgeschwindigkeit140 km/h130 km/h
Leergewicht1.130 kg–
PreisZiel ca. 20.000 Euro, unter 22.500 Eurozuletzt ab 21.940 Euro

290 oder 300 Kilometer?

Im Sommer kursierten noch „rund 300 km“. In den technischen Infos von Ende September nennt Smart konkret 290 km WLTP als Zielwert. Ich rechne deshalb mit 290 km. Die 300 km waren eine gerundete Vorab-Angabe.

Bei der Batterie schwankt die Angabe zwischen 35,7 kWh (smart.de) und 35,8 kWh (Technik-Mitteilung). Für den Alltag ist das egal. Wichtiger ist: Der #2 hat doppelt so viel Akku wie der alte Fortwo und mehr als doppelt so viel Reichweite.

V2L, also Strom aus dem Auto für externe Geräte, wird in einzelnen Berichten genannt. Smart selbst hat das bisher nicht offiziell bestätigt. Ich führe es deshalb als offen.

Smart #2 Preis: Was Smart bisher wirklich gesagt hat

Hier lohnt sich genaues Lesen. Wolfgang Ufer sagte im Juni gegenüber auto motor und sport, der #2 werde „unterhalb der Mitte“ einer Spanne von 20.000 bis 25.000 Euro liegen. Das heißt: unter 22.500 Euro. Gegenüber Motor1 Italien formulierte er es zugespitzter: Der #2 müsse rund 20.000 Euro kosten, um Erfolg zu haben.

Das ist keine Preisliste. Es ist eine Zielmarke, die ein Manager öffentlich gesetzt hat. Den finalen Smart #2 Preis will Smart erst zur Premiere nennen. Andere Medien schätzen 20.000 bis 25.000 Euro, je nach Ausstattung.

Spannend ist der Vergleich mit dem Vorgänger. Der Smart EQ fortwo kostete zuletzt ab 21.940 Euro. Für ähnliches Geld bekäme man also das Doppelte an Akku, Schnellladen bis 65 kW und sieben Airbags. Das klingt nach einem echten Sprung.

Ich rechne im Folgenden mit drei Szenarien. 20.000 Euro ist Ufers Wunschpreis. 22.500 Euro ist seine öffentliche Obergrenze. 25.000 Euro ist das Szenario, falls die Basis spartanisch ausfällt und die meisten Käufer ein Paket dazunehmen.

Überführung und Zulassung kommen noch obendrauf. Bei Kleinwagen sind das in Deutschland oft 800 bis 1.200 Euro. Die genaue Summe für den #2 ist noch nicht bekannt.

M1 statt L7e: Darum gibt es überhaupt Förderung

Die E-Auto-Prämie gilt nur für Fahrzeuge der Klasse M1, also normale Pkw. Leichtfahrzeuge der Klasse L7e sind ausgeschlossen. Für L7e gelten harte Grenzen: höchstens 15 kW Leistung, 90 km/h Spitze und 450 kg Leergewicht ohne Batterie.

Der Smart #2 sprengt jede dieser Grenzen. Er hat 60 kW, fährt 140 km/h und wiegt 1.130 kg. Dazu kommen sieben Airbags und eine verstärkte Sicherheitszelle namens Tridion Cell Evo, die laut Smart mehr als vier Tonnen Dachlast aushält. Eine Einstufung als L7e ist damit technisch ausgeschlossen. Der #2 wird als M1 zugelassen werden müssen.

Formal endgültig ist das erst mit der EU-Typgenehmigung. Die läuft laut Smart noch. Ich markiere die Förderfähigkeit deshalb als „sehr wahrscheinlich“, nicht als sicher.

Die E-Auto-Prämie 2026 kurz erklärt

Die neue Prämie gilt für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026. Anträge laufen seit dem 19. Mai 2026 über das BAFA-Portal. Gefördert werden Kauf und Leasing.

Die Höhe hängt vom zu versteuernden Haushaltseinkommen ab. Für reine Elektroautos gilt laut ADAC:

Zu versteuerndes EinkommenOhne KinderMit Kindern
bis 45.000 Euro5.000 Euro5.500 bis 6.000 Euro
45.001 bis 60.000 Euro4.000 Euro4.500 bis 5.000 Euro
60.001 bis 80.000 Euro3.000 Euro3.500 bis 4.000 Euro
über 80.000 Eurokeine PrämieGrenze steigt je Kind um 5.000 Euro, max. 90.000 Euro

Drei Regeln sind für den #2 entscheidend. Erstens zählt das Datum der Zulassung, nicht das der Bestellung. Zweitens musst du den Antrag spätestens ein Jahr nach Zulassung stellen. Drittens gilt eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten.

Einen Preisdeckel nennt das Programm nicht. Das Budget liegt bei rund drei Milliarden Euro, ausgelegt bis 2029.

Das Timing-Risiko für Lieferungen ab 2027

Genau hier liegt die Schwachstelle jeder Rechnung zum Smart #2 Preis. Wer im Herbst 2026 bestellt, bekommt sein Auto frühestens im zweiten Quartal 2027. Die Prämie entscheidet sich aber erst am Tag der Zulassung.

Zwei Dinge können bis dahin passieren. Das erste ist das Budget. Ende August lagen laut Berichten über 100.000 Anträge vor. Hochrechnungen sprechen von bis zu einer Milliarde Euro im ersten Jahr. Der Topf reicht also womöglich nicht ganz bis 2029.

Das zweite Risiko ist politischer Natur. Union und SPD wollen sogenannte Local-Content-Kriterien in die Prämie einbauen. Das ist bisher nur eine Absichtserklärung, ohne Datum und ohne konkrete Regeln. Trifft es aber Autos aus chinesischer Produktion, wäre der #2 betroffen. Er wird zunächst in China gebaut.

Ich halte das Risiko für real, aber nicht für akut. Rechne die Prämie als wahrscheinlichen Bonus ein, nicht als feste Größe. Die Finanzierung sollte auch ohne die 3.000 bis 6.000 Euro tragbar sein.

Smart #2

Smart #2 Preis nach Prämie: Vier Haushalte im Vergleich

Jetzt wird es konkret. Ich habe vier typische Käufer definiert und die Prämie nach den aktuellen Regeln angesetzt. Herstellerrabatte und Überführung sind nicht eingerechnet, weil sie sich ständig ändern.

  • Haushalt A: Alleinerziehend, zwei Kinder, 40.000 Euro zu versteuerndes Einkommen. Prämie: 6.000 Euro.
  • Haushalt B: Rentnerin, allein, 40.000 Euro. Prämie: 5.000 Euro.
  • Haushalt C: Paar ohne Kinder, 58.000 Euro. Prämie: 4.000 Euro.
  • Haushalt D: Paar ohne Kinder, 85.000 Euro. Keine Prämie.
ModellListenpreisA (6.000 €)B (5.000 €)C (4.000 €)D (0 €)
Smart #2 bei 20.000 € (vorläufig)20.000 €14.000 €15.000 €16.000 €20.000 €
Smart #2 bei 22.500 € (vorläufig)22.500 €16.500 €17.500 €18.500 €22.500 €
Smart #2 bei 25.000 € (vorläufig)25.000 €19.000 €20.000 €21.000 €25.000 €
Dacia Hipster (L7e, unbestätigt)ca. 11.000 €11.000 €11.000 €11.000 €11.000 €
Dacia Spring (neue Generation)17.900 €11.900 €12.900 €13.900 €17.900 €
Renault Twingo E-Tech Evolution19.990 €13.990 €14.990 €15.990 €19.990 €
Citroën ë-C3 Urban Range20.140 €14.140 €15.140 €16.140 €20.140 €
Fiat Grande Panda Elektro25.990 €19.990 €20.990 €21.990 €25.990 €

Preise Stand 01.10.2026, Listenpreise ohne Überführung. Beim ë-C3 gilt der Stand der mobile.de-Preisübersicht, Händleraktionen schwanken stark.

Was die Tabelle wirklich zeigt

Bei 20.000 Euro ist der Smart #2 nach Prämie praktisch gleichauf mit Twingo und ë-C3. Die haben aber vier oder fünf Sitze und einen echten Kofferraum. Der #2 muss also mit etwas anderem punkten: Länge, Wendekreis, Schnellladen und Marke.

Bei 25.000 Euro kippt das Bild. Dann kostet der Zweisitzer nach Prämie mehr als ein Twingo ohne Prämie. Für Haushalt D ist er sogar fast so teuer wie ein Grande Panda mit 44-kWh-Akku. Das ergibt nur Sinn, wenn die 2,75 Meter für dich wirklich entscheidend sind.

Am deutlichsten ist der Abstand zum Spring. Die neue Generation kostet ab 17.900 Euro und hat 27,5 kWh mit bis zu 250 km WLTP. Für Haushalt A bleibt er unter 12.000 Euro, mit vier Sitzen. Wer rein aufs Geld schaut, kommt am Spring kaum vorbei.

Interessant ist auch der Hipster. Ohne Prämie kostet er für alle Haushalte gleich viel. Für Haushalt A ist ein Spring mit Prämie schon fast so günstig, bei deutlich mehr Auto.

Der Dacia Hipster: Billig, aber ohne Prämie

Der Hipster ist das Gegenmodell zum #2. Dacia zeigte ihn im Oktober 2025 als Konzept: drei Meter lang, vier Sitze, rund 20 Prozent leichter als der alte Spring.

Vieles daran ist allerdings noch nicht bestätigt. Die rund 11.000 Euro stammen aus einem britischen Preisziel von unter 10.000 Pfund, umgerechnet. Die Einstufung als L7e berichtete die britische Autocar, Dacia selbst hat sie nicht bestätigt. Auch der Marktstart 2027 beruht auf unbenannten Quellen.

Sollte er tatsächlich als L7e kommen, gibt es keine E-Auto-Prämie. Dazu kommen die Grenzen der Klasse: 90 km/h und deutlich geringere Sicherheitsanforderungen. Airbags, ESP und Notbremsassistent sind bei L7e nicht vorgeschrieben.

Für reine Stadtfahrer kann das trotzdem reichen. Wer aber regelmäßig auf die Autobahn muss oder Wert auf Crashsicherheit legt, sollte den Abstand zum #2 nicht nur in Euro messen.

Wer braucht 2027 noch einen Zweisitzer?

Ehrlich gesagt: weniger Leute, als Smart sich wünscht. Ein Zweisitzer ist kein Erstwagen für Familien. Aber es gibt klare Zielgruppen.

Der klassische Fall ist der Pendler, der allein fährt und in der Innenstadt parken muss. Dazu kommen Pflegedienste und Lieferdienste mit vielen kurzen Stopps. Auch als Zweitwagen neben einem Familienauto ergibt der #2 Sinn.

Und dann sind da die vielen Fortwo-Fahrer. Wer seit 15 Jahren Smart fährt, weiß genau, warum. Für diese Gruppe ist der #2 der erste echte Nachfolger seit Jahren.

Mit 290 km WLTP ist der #2 auch kein reines Kurzstreckenauto mehr. Im Winter und auf der Autobahn rechne ich mit 180 bis 220 km. Das ist eine Schätzung auf Basis typischer LFP-Kleinwagen, keine Messung.

Laden im Alltag: Was eine volle Batterie kostet

Ein Rechenbeispiel macht die Größenordnung klar. Eine volle Ladung von 35,8 kWh kostet an der heimischen Steckdose oder Wallbox bei 0,35 Euro pro kWh rund 12,50 Euro. Ladeverluste kommen noch dazu, meist zehn bis 15 Prozent.

Am Schnelllader sieht es anders aus. Bei 0,59 Euro pro kWh zahlst du für 10 auf 80 Prozent, also etwa 25 kWh, knapp 15 Euro. Der Vorteil: Das dauert laut Smart unter 20 Minuten. Beim alten Fortwo war DC-Laden gar nicht möglich.

Für Laternenparker in der Stadt ist das ein echter Unterschied. Einmal pro Woche kurz an den Schnelllader reicht vielen Pendlern. Den realen Verbrauch kennt aber noch niemand, deshalb nenne ich bewusst keine Kosten pro 100 km.

Querparken: Was in Deutschland wirklich erlaubt ist

Querparken ist der Mythos rund um jeden Smart. Die Rechtslage ist weniger eindeutig, als viele denken. Erlaubt ist es nicht pauschal.

Die StVO verlangt in Paragraf 12 Absatz 4, am rechten Fahrbahnrand zu parken. Gemeint ist in der Regel parallel zur Fahrtrichtung. Absatz 6 verlangt gleichzeitig, platzsparend zu parken. Einzelne Amtsgerichte, etwa in Dortmund und Viechtach, haben Querparken mit dem Smart deshalb im Einzelfall erlaubt.

Die Bedingung war jedes Mal: Die Straße muss breit genug sein, niemand darf behindert werden. Auf markierten Parkflächen gilt die Markierung. Das Heck darf nicht in die Fahrbahn ragen.

Im Zweifel droht ein Verwarngeld von 15 bis 35 Euro. Mein Rat: Quer nur dort, wo Markierung oder Beschilderung es zulassen, oder auf privatem Grund. Mit 2,75 Metern ist der #2 übrigens etwas länger als der alte Fortwo. Das macht Querparken nicht leichter.

Was noch völlig offen ist

Einige Kosten kann heute niemand seriös beziffern. Die Versicherungs-Typklasse vergibt der GDV erst, wenn das Auto zugelassen ist und Schadendaten vorliegen. Für den #2 gibt es sie noch nicht.

Offen sind auch die AC-Ladeleistung, die Ausstattungslinien und die Preise für Pakete. Dazu kommt die Garantie auf Fahrzeug und Akku. Eine Brabus-Version mit rund 115 PS und ein Cabrio sollen später folgen. Preise dafür gibt es keine.

Auch beim Leasing fehlt noch alles. Gerade bei Kleinwagen sind Leasingraten mit Prämie oft attraktiver als der Barkauf. Ob Smart über die eigene Finanzbank Aktionen anbietet, wird sich erst nach dem Bestellstart zeigen.

Was nach der Premiere am 12. Oktober feststeht

Diesen Abschnitt fülle ich nach der Weltpremiere. Folgendes werde ich dann gezielt prüfen und hier eintragen:

  • den offiziellen Smart #2 Preis für Deutschland und die Ausstattungslinien
  • die homologierte WLTP-Reichweite statt des Zielwerts von 290 km
  • die AC-Ladeleistung und ob V2L serienmäßig an Bord ist
  • die Fahrzeugklasse laut EU-Typgenehmigung (M1)
  • den Bestellstart in Deutschland und den realistischen Liefertermin
  • Garantiebedingungen für Fahrzeug und Batterie

Erst mit diesen Daten lässt sich die Nettopreis-Tabelle oben final festzurren. Bis dahin bleiben alle Werte vorläufig.

Meine Kaufempfehlung zum Smart #2 Preis

Kommt der #2 wirklich für rund 20.000 Euro, ist er ein starkes Angebot. Für Haushalte mit voller Prämie landet er bei 14.000 bis 15.000 Euro. Dafür bekommst du 290 km Reichweite, Schnellladen und sieben Airbags in 2,75 Metern. Das kann kein anderes Auto auf dem deutschen Markt.

Kostet er eher 25.000 Euro, lass ihn stehen. Dann bekommst du mit dem Twingo oder dem ë-C3 mehr Auto fürs Geld, mit Rückbank. Den Zweisitzer kaufst du dann nur noch, wenn Länge und Wendekreis für dich ausschlaggebend sind.

Wer heute ein günstiges E-Auto braucht, nimmt den Dacia Spring. Der ist sofort bestellbar und nach Prämie unschlagbar günstig. Den Hipster würde ich erst ernst nehmen, wenn Dacia Klasse, Preis und Sicherheitsausstattung offiziell bestätigt.

Und wer auf den #2 wartet: Bestelle nicht blind. Warte die Premiere ab, prüfe die Lieferzeit und rechne die Finanzierung einmal komplett ohne Prämie durch.

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Über den Autor: Amit Ahirrao ist professioneller Präzisionsfahrer und Gründer von AutoColumn. Er schreibt über Elektroautos, Förderung und Kaufentscheidungen für den deutschen Markt.

Letzte Aktualisierung: 01.10.2026 · Datenquellen: electrive.net (Ufer-Preisaussage), Motor1 Italia (Ufer-Interview), mbpassion (smart-Technikdaten Sept. 2026), CnEVPost (MIIT-Daten), smart.de, ADAC E-Auto-Förderung, ADAC L7e-Fahrzeuge, T&E Magazin (Made in EU), ElektroQuatsch (Prämien-Budget), AUTO ZEITUNG (Dacia Spring), Renault Presse (Twingo), mobile.de (ë-C3), Fiat (Grande Panda), ms-aktuell (Hipster-Faktencheck), ecomento (Smart EQ fortwo), bussgeldkataloge.de (Querparken), Paris Motor Show 2026

Smart #2 Preis in Deutschland: Wie viel kostet der neue Smart Fortwo Nachfolger?

Einen offiziellen Preis gibt es erst zur Weltpremiere am 12. Oktober 2026. Smart-Europachef Wolfgang Ufer hat einen Einstieg unter 22.500 Euro angekündigt, als Ziel nennt er rund 20.000 Euro. Andere Medien rechnen je nach Ausstattung mit 20.000 bis 25.000 Euro.

Bekommt man für den Smart #2 die E-Auto-Prämie?

Sehr wahrscheinlich ja. Mit 60 kW, 140 km/h und 1.130 kg muss der Smart #2 als normaler Pkw der Klasse M1 zugelassen werden, und nur M1 ist förderfähig. Je nach Einkommen und Kindern sind 3.000 bis 6.000 Euro möglich. Entscheidend ist das Zulassungsdatum, nicht das Bestelldatum.

Wie viel Reichweite hat der Smart #2?

Smart nennt als Zielwert 290 Kilometer nach WLTP, die Batterie hat rund 35,8 kWh mit LFP-Zellen von CATL. Frühere Angaben von etwa 300 Kilometern waren gerundet. Im Winter und auf der Autobahn dürfte die Reichweite spürbar darunter liegen. Homologierte Werte folgen nach der Typgenehmigung.

Wann kommt der Smart #2 auf den Markt?

Die Weltpremiere findet am 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon statt. Bestellungen sollen noch 2026 möglich sein. Die ersten Auslieferungen sind ab dem zweiten Quartal 2027 geplant. Gebaut wird der Zweisitzer zunächst in China.

Warum gibt es für den Dacia Hipster keine Förderung?

Berichten zufolge soll der Dacia Hipster als Leichtfahrzeug der Klasse L7e kommen. Die E-Auto-Prämie gilt aber nur für Pkw der Klasse M1. Dacia hat die Einstufung und den Preis von rund 11.000 Euro allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Darf man mit dem Smart in Deutschland quer parken?

Nicht pauschal. Die StVO verlangt grundsätzlich das Parken am rechten Fahrbahnrand. Einzelne Gerichte haben Querparken mit dem Smart erlaubt, wenn die Straße breit genug ist und niemand behindert wird. Sicher bist du nur dort, wo Markierungen oder Schilder es zulassen.

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